ab wann spürt man eine eileiterschwagerschaft

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von sylke77 11.03.10 - 15:05 Uhr

Hallo!
ich übe mich gerade in Geduld, was mit ewigen ziehen um Druck in Unterbauch sehr schlecht funktioniert.
meine Gedanken kreisen die ganze Zeit um die Frage ob ich eine Eileiterschwangerschaft haben könnte, wobei es warscheinlich noch viel zu früh ist.
vor 2 jahren war ich schwanger mit Zwillingen und habe beide im Abstand von 2 Wochen verlohren.(10/13 Woche). danach kam zu der Trauer auch noch einige Komplikationen. Nach der Ausschabung bekam ich meine Regel nicht und nach 2 Monaten wurde ein Hämatometra und wurde wieder Ausgeschabt. nach 2 Monaten begannen wir wieder mit dem Üben aber anstatt einer Schwangerschaft hatte ich alle 2-3 Monate eine Zyste die so schnell wuchs und gleich blatze, das meine FA sie meistens nicht vorher sehen konnte. plazende Zysten sind Schmerzen die man niemanden wünscht! da ich beruflich für 3 Monate letztes Jahr weg musste verschied meine FA mir die Pille für diese Zeit, damit sich keine Zyste bilden konnte. als ich wieder da war hatte ich eine 4cm Blutzyste am rechten Eierstock und bekam eine Bauchspiegelung. dort entdeckten sie, 5 Zysten rechts und 3 Zysten am linken Eierstock einen großen Endometrieoseherd und beide Eileiter waren verklebt. der operierende Arzt war ganz begeistern von seiner arbeit wie er das alles wieder hinbekommen hatte und meinte wir sollen gleich loslegen.
was wir auch taten und nun setzt das Gehirn ein...
die letzten 1 1/2 Jahre hatte ich permanet Schmerzen. jede Zyste spürte ich, auch wenn sie meine FA nicht sehen konnte. ich hatte immer ziehen rechts und ein Fremdkörpergefühl. ich konnte jeden Schmerz genau orten und meine FA war so manchesmal baff, wenn ich meinte sie möchte doch bitte z.b. weiter rechts schauen und da war dann tatsächlich doch eine kleine Zyste.
so Merkwürdig das klingt aber in dieser Zeit hatte ich mich auch sehr an den Schmerz gewöhnt. Er wurde ein Teil meines Zyklus. nach der Op hatte ich Ruhe- war schmerzfrei. was auch eine eine solche seelische Erleichterung war. seit 3 Zyklen sind wir nun wieder am üben- was auch tatsächlich nach jahren mal wieder Spaß bring!!
seit dem Eisprung habe ich nun wieder stechen und ziehen am rechten Eierstock. mal sehr heftig das ich zusammenzucke mal nur dumpfes " brummen" sogar auch mal kurz wieder garnichts. der Eisprung ist nun 6 tage her und seit dem wandert der Schmerz jeden Tag einige mm und nun um gefühlte 5cm zur Mitte gerutscht.
hier im Forum habe ich einiges über ELSS gelesen. aber viel nach dem SST . meine Frage nun haben welche auch schon Stechen oder so vorher gespürt?
haben einige von euch auch Erfahrungen mit ewigen stechen oder dumpfen Druck an den Eierstöcken nach Zysten und Bauchspiegelungen?

Beitrag von ina175 11.03.10 - 15:44 Uhr

Ich hatte im Januar 2006 eine ELSS. Bei ca. ES+9 merkte ich merkwürdige Schmerzen, gar nicht so ein Stechen eher einen dumpfen Schmerz im gesamten Bauchraum. Hab dann gesagt: Sollte eine ss so weh tun will ich nicht schwanger sein.

Dachte ich habe Magen-Darm. Mir war übel und ich fühlte mich richtig schlapp. Bei ES+13 hatte ich einen leicht positiven Test, am ES+15 bekam ich SB so körnig einfach anders. Am ES+17 bekam ich die Einweisung in die Klinik, im US sah man schon freie Flüssigkeit im Bauchraum und ich war blaß, hatte leicht erhöhte Tempi und ein Stechen und Ziehen rechts im Unterleib.

Bei ES+24 und einem ß-hcG von knapp 1500 hat man sich für eine OP entschieden. Die Bauchspiegelung ergab dann eine ELSS.

Alles Gute für dich.

Karina mit Marius (*16.1.07)+#stern#stern im #herzlich

Beitrag von cordelchen 11.03.10 - 15:44 Uhr

Hallo Sylke,
an eine ELSS würde ich an deiner Stelle noch nicht denken, schon gar nicht nach 6 Tagen nach ES...
Vielleicht interpretierst du da zu viel in irgendwelche Anzeichen, die dir dein Körper gibt, vielleicht horchst du auch aus Vorsicht und aufgrund deiner Erfahrungen zu viel in dich hinein...
Ich hatte eine ELSS und kann nur sagen, ich habe erst sehr spät (und das auch erst im Nachhinein bewusst) gemerkt, dass da was nicht stimmt. Zunächst einmal hatte ich normal PMS, Mens kam verzögert, SST war negativ und danach bekam ich auch Blutungen, zwar schwächer als zuvor, darüber habe ich mir aber keine Gedanken gemacht. So, und erst zwei Wochen danach fing es an, auf der linken Seite zu ziehen, nicht permanent, aber hin und wieder. Sprich fast fünf Wochen nach ES! Auch da habe ich mir nichts bei gedacht, SS war für mich ausgeschlossen, da SST negativ und mens gekommen war...und meine FÄ war im Urlaub...über eine Woche später ist mir der EL dann geplatzt.
Also, geh nicht vom Schlimmsten aus! Wenn du nach NMT unsicher bist und du immer noch denkst, dass nicht alles ok ist, geh ruhig zum Arzt.
cordelchen

Beitrag von sylke77 15.03.10 - 14:56 Uhr

euch beiden, vielen dank!
eine eileiterschwangerschaft hab ich nicht. dafür die 1000ste zyste, mal an neuer stelle! ist auch sehr zermürbend! aber ich danke euch für eure aufklärung!