Pflegestelle gibt den Hund nicht her... (SiLoPo)

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von joy1975 16.03.10 - 19:57 Uhr

Bin grad total traurig... :-(

Hatte mich am Wochenende total in einen Hund verguckt. War mir sicher, er ist der Hund für uns.

siehe hier:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=34&tid=2544060

Heute sagt mir der Tierschutzverein: Die Pflegestelle, wo der Hund ist, kann sich nicht davon trennen und will ihn selbst behalten.
Ich kann es verstehen und wieder nicht. Ich war selber jahrelang Pflegestelle, ich weiß dass es schwer ist, die Tiere her zu geben.
Aber das ist doch auch nicht fair, Bewerber kommen zu lassen, denen zu erzählen, wie toll der Hund ist, um sie dann im Regen stehen zu lassen.
Bin jetzt einfach nur total traurig. Für dieses Jahr wars das mit der Hundesuche. Hatte mein Herz an den Wuff verloren, jetzt bin ich erstmal durch damit....

Mußte mich mal ausheulen, danke fürs Zuhören.

Beitrag von herzensschoene 16.03.10 - 20:05 Uhr

hallo,

das ist ja echt fies. was soll soetwas?. das tut mir richtig leid für dich. ich kann gut verstehen, dass du jetzt traurig aber auch wütend bist.

wie wäre es, wenn du der pflegestelle sagst, dass du das nicht in ordnung findest?

viele grüße maren

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 06:55 Uhr

"wie wäre es, wenn du der pflegestelle sagst, dass du das nicht in ordnung findest? "

Und dann?
Sie kann doch niemanden zwingen, ihr den Hund zu überlassen und man sollte schon Verständnis haben, dass die Leute von der Pflegestelle eben an diesem Hund besonders hängen und sich nicht trennen könne.

Gruß,

W

Beitrag von herzensschoene 17.03.10 - 15:08 Uhr

das sie den hund nicht rausgeben werden denke ich auch.
trotzdem muss man ihnen deutlich machen, dass man so nicht mit leuten umgehen kann.

wenn ich einen hund in pflege nehme, weiß ich, dass es nicht meiner ist. ich bekomme ja auch futter usw bezahlt.

spätestens dann aber, wenn es heißt, jetzt kommen leute, um sich den hund anzuschauen, sollte man farbe bekennen und nicht noch anderen den mund wässrig machen und diese dann mit ihren gefühlen im regen stehen lassen.

das würde ich der pflegestelle sagen.

maren

Beitrag von dore1977 16.03.10 - 20:06 Uhr

Hallo,

es ist natürlich schade das ihr den Hund nicht bekommen könnt aber warscheinlich ist der Pflegefamilie erst klargeworden wie toll der Hund ist als sie Euch von ihm vorgeschwärmt haben. #verliebt

Ich würd s nicht so dramatisch sehen. Der Hund hat ein gutes zu Hause und es gibt doch noch so viele, liebe Hunde die ein neues zu Hause suchen. Schau einfach weiter, vielleicht sollte es so sein weil irgendwo noch "Euer Hund" auf Euch wartet.

LG dore die natürlich auch verstehen kann das Du traurig bist. #liebdrueck

Beitrag von asira 16.03.10 - 20:09 Uhr

Das tut mir echt leid für Dich.... Ich sitze hier gerade und habe eben noch Rotz und Wasser geheult #heul Ich habe nämlich gerade meinen Pflegewelpen vermittelt.
Ich hätte auch am liebsten im letzten Moment einen Rückzieher gemacht :-(
Aber für meinen Higgens ist es natürlich besser, das er jetzt ein eigenes Herrchen und Frauch hat, aber mir ist echt das Herz zerbrochen.....
LG
asira

Beitrag von glu 16.03.10 - 21:25 Uhr

Vielleicht haben sie sich ja auch nicht getraut zu sagen das sie Euch nicht für geeignet halten!

Man weiss ja nicht was denen im Kopf vor geht!

lg glu

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 06:54 Uhr

"Bin jetzt einfach nur total traurig. Für dieses Jahr wars das mit der Hundesuche. Hatte mein Herz an den Wuff verloren, jetzt bin ich erstmal durch damit.... "

Guten Morgen!

Wenn Du schon nach einem Treffen mit dem Hund so am Boden zerstört bist, weil Du ihn nicht bekommst, dann mußt Du doch die Pflegestelle verstehen.

Von einer Abgabe zu sprechen und sie dann tatsächlich durchzuziehen, sind eben 2 verschiedene Paar Schuhe. Ich hab auch schon Rotz und Wasser geheult, weil ich ne Katze abgeben wollte/sollte und kurz vorher einen Rückzieher gemacht.

Ist blöd für Euch aber nachvollziehbar und Ihr findet sicher einen anderen Hund. Noch habt Ihr ja keine wirkliche Beziehung zu ihm aufgebaut.


LG,

W

Beitrag von bienchensg 17.03.10 - 07:05 Uhr

Du benimmst dich wie ein kleines Kind, was seinen Willen nicht kriegt!

Beitrag von joy1975 17.03.10 - 09:40 Uhr

Was maßt Du Dir hier eigentlich an?

Wie ein kleines Kind hat sich eher die Pflegestelle benommen. Die Tochter (Mitte 20) hat sich in ihr Zimmer eingeschlossen und ist nicht mehr rausgekommen, als sie hörte, dass der Hund Interessenten (uns) hat.
DAS finde ich infantil.

Ich habe gestern noch ganz normal mit dem Vorstand telefoniert. Denen tut das Ganze total leid. Sie hätten mir den Hund gerne gegeben, aber ein Teil des Vorstands will den Hund lieber lassen, wo er ist.

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich kein Verständnis für die Pflegestelle habe. Ich war selber jahrelang Pflegestelle und habe ebenfalls geheult, wenn Hunde gingen. Einen Pflegehund habe ich schlußendlich ebenfalls selber behalten. Aber NIE habe ich für einen dieser Hunde jemanden kommen lassen, nur um ihm erst von dem Hund vorzuschwärmen und dann zu sagen, dass ich den Hund doch selber behalte. So etwas finde ich grausam und unfair.

Und ja, natürlich hatte ich noch keine Beziehung zu dem Hund, aber deswegen kann ich mich doch trotzdem in ihn "verguckt" haben und traurig sein, dass er nicht zu uns kommt. Was wäre das denn für ein Interesse an einem Hund, wenn ich jetzt einfach sage: "Dann nehme ich halt den Nächsten."

Mein Mann und ich haben auch gestern entschieden, dass wir jetzt erstmal durch sind mit der Suche nach einem eigenen Hund. Voraussichtlich werden wir uns in ein paar Wochen wieder als Pflegestelle zur Verfügung stellen und hoffen, dass irgendwann dann doch noch der richtige Hund "erscheint".

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 09:46 Uhr

Du, mir ist letztes Jahr was ähnliches passiert.

Es ging um einen Hund (Notfall), der über "Tiere suchen ein Zuhause" im WDR vermittelt wurde.
Ich habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt und nicht mal einen Termin bekommen, den kleinen Kerl zu besichtigen, da er bei uns nciht allein gehalten worden wäre. Lt. Tierheim war der 6 Monate alte Hund dermaßen aggressiv und unverträglich, dass man nicht mal den Versuch wagte. Ich war ernsthaft geknickt und furchtbar enttäuscht, habe dann aus "Trotz" kurze Zeit später einen Welpen gekauft und jetzt den tollsten Hund der Welt Zuhause!

In Eurem Fall kann ich die Tierschützer sehr gut verstehen, die wollten ihn sicher vermitteln und haben es eben nicht fertig gebracht, als es akut wurde.
Wie gesagt, ich habe Katzeninteressenten auch schon so enttäuschen müssen, weil ich mich definitiv nicht trennen konnte.
Ist eben schon ein großer Schritt, ein Tier abzugeben.

LG,

W

PS: Ihr findet sicher bald einen Hund, der vielleicht NOCH besser zu Euch paßt. Was sucht Ihr denn genau?

Beitrag von joy1975 17.03.10 - 10:05 Uhr

Wir suchen bevorzugt einen älteren Hund (so zwischen 6-8 Jahre). Er sollte größer sein, aber auch nicht riesig (über 40kg krieg ich nicht vom Boden hoch).
Er muß mit anderen Hunden verträglich sein, da ich ihn 2 Tage die Woche mit ins Büro nehme (die sind noch andere Hunde). Ansonsten ist mein Mann immer zuhause und kümmert sich um ihn. Trotzdem sollte er natürlich ein bißchen alleine bleiben können, halt das übliche für Theaterbesuche, Arzttermin etc.
Ich will kein Sportexemplar für Radfahren oder Joggen, halt einen Hund, der auch mit "normalem" Gassi gehen von 3 Std. am Tag zufrieden ist (haben genug Felder und Wiesen rund ums Haus).

Wir haben beide Hundeerfahrung (ich habe seit 20 Jahren Hunde, die letzten 5 Jahre waren wir Pflegestelle).
Wir mögen Herdenschutzhunde, Schnauzer(Mixe) etc..
Wir möchten halt keinen Hund der zum Kadavergehorsam neigt, sondern möchten eine gestandene Persönlichkeit (deshalb auch keinen Welpen), wo man einen gewissen Charakter erkennen kann. Wir suchen einfach eine "Type", so ein Hund, den man ansieht und einfach lachen muss.

Ein älterer Hund soll es auch deshalb sein, weil ich mir aktuell nicht zutraue, mein Leben für die nächsten 15 Jahre überblicken zu können. Außerdem haben es die alten Hunde schon schwer genug im Tierschutz und sind häufig die dankbarsten Exemplare.
Ich muß mal gucken. Habe selber Kontakt zu circa 150 Tierschutzvereinen, die mich kennen und wissen, dass ein Hund es bei uns sehr gut hätte. Vielleicht starte ich da mal eine "Suchmeldung".

Beitrag von asira 17.03.10 - 10:37 Uhr

Hab Dir jetzt einfach mal ´ne PN geschickt ;-)