Obstruktive Bronchitis jetzt Langzeittherapie m. Cortison? Lungenarzt?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von asphaltblase 17.03.10 - 12:25 Uhr

Hallo,

Emelie leidet immer wieder unter Obstruktiver Bronchitis. Jetzt war es in drei Monaten wieder drei mal der Fall. Mein Kia möchte jetzt gern eine Langzeittherapie mit Cortison beginnen. Kennt das jemand? Oder sollte ich lieber nochmal zum Lungenfacharzt gehen? Habe einfach Angst das Emelie Schäden vom Cortison bekommt.
Andererseits vertraue ich meinem Kia schon.
Was würdet ihr denn machen?
LG
Melanie mit Emelie (34 Monate)

Beitrag von tantom 17.03.10 - 12:40 Uhr

Hallo Melanie!

In welcher Form soll die Kleine das Cortison bekommen? Wenn es zum Inhalieren ist, treten keine
Nebenwirkungen auf! Die Menge ist sooooo gering, das ist noch nicht mal im Blut nachweisbar!

Ich selber nehme seit Jahren inhalatives Cortison und habe es während der Schwangerschaft und jetzt noch in der Stillzeit durchgenommen.

Es ist schon notwendig, die Entzündung in den Bronchien weg zu bekommen, weil es sonst schnell Asthma werden kann und dann kommt man um eine Cortisongabe nicht mehr rum!

Lies mal hier: (da geht es zwar um Asthma, aber es ist Informativ im Hinblick auf Cortison)

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Asthma/Therapie/Asthma-Kortison-als-Therapiepf-5728.html

Ich hoffe, ich konnte dich beruhigen #liebdrueck
LG Tanja

Beitrag von asphaltblase 17.03.10 - 12:43 Uhr

Ja Emelie soll es inhalieren. Vor allem in der Infektgefärdeten Zeit. Es beruhigt mich sowas zu lesen.

Vielen Dank

lg
melanie

Beitrag von ansahe 17.03.10 - 12:43 Uhr

Hallo,

bei meinen Kindern kenne ich zum Glück noch keine Langzeittherapie mit Cortison. Muss es aber bei mir selber machen, aufgrund meines Asthmas. Aufgrund der Therapie habe ich endlich mal einen Winter ohne Beschwerden gehabt. Ansonsten konnte ich bisher auch noch keine Nebenwirkungen oder "Schäden" feststellen, die auf das Cortison zurück zu führen sind. Meine Ärztin konnte mir da auch ganz gut meine Ängste nehmen.

Ich denke, eine Therapie beim Kind wird ja auf das Kind abgestimmt. Man sollte Cortison auch nicht in jedem Fall verteufeln, es kann auch wirklich helfen. Mein Sohn muss z.B. teilweise eine Cortisoncreme nehmen und sie hat ihm bisher nicht geschadet.

Ich würde dem Ki-Arzt schon vertrauen, allerdings kann eine zweiter Meinung natürlich absolut nicht schaden. Ist dein Ki-Arzt auf Lungenkrankheiten spezalisiert? Unser Arzt würde mich in dem Fall eher an einen Fachmann überweisen, als selber diese Therapie zu verschreiben. Dafür hat er andere Fachgebiete, auf denen er sich besser auskennt.

LG, Anja

Beitrag von monsti2005 17.03.10 - 13:18 Uhr

Hallo,

wir haben bei unserer Tochter (2,5 Jahre) Anfang des Jahres mit Cortison-Inhalation begonnen, da ihre letzte obstruktive Bronchitis gar nicht mehr weg ging. Sie leidet, seit sie 5 Monate alt ist, immer wieder unter rezidivierenden obstruktiven Bronchitiden und nun war es halt einfach so, dass die letzte nicht mehr besser wurde und sie einfach nur noch kurzatmig war. Nach ca. 4 Wochen mit dem Cortison wurde es mit ihrer Atmung so viel besser, wie es sonst höchstens in den Sommermonaten war. Sie ist viiiiiel belastbarer und der letzte kleine Infekt ist auch mal nicht zu einer obstruktiven Bronchitis geworden, wie es sonst grundsätzlich war. Wir sollen den kompletten März auf jeden Fall noch durch inhalieren und wahrscheinlich auch noch den April (je nach Wetter- und Infektlage), ab Mai, wenn es schöner und ruhiger (was die Infekte angeht) wird, werden wir wahrscheinlich einen Auslassversuch starten und denn ggf. zum Herbst wieder anfangen!

Nebenwirkungen haben wir bei ihr (im Gegensatz zu dem Salbutamol, was sie immer extrem "pusht") keine beobachten können, aber wir inhalieren ja auch erst 2 - 2,5 Monate mit dem Cortison (also noch nicht wirklich Langzeiterfahrung).

LG Monsti

Beitrag von vicky85 17.03.10 - 13:21 Uhr

Hallo,

mein Sohn bekommt auch Cortison als Dauertherapie, aus genau dem gleichen Grund. Ist als Spray wirklich nicht schlimm, da es ja so zu sagen nur eine Lokaltherapie ist und vom Körper nicht aufgenommen wird. Das einzige, was man beachten muss ist nach der Anwendung die Kleinen Trinken zu lassen damit sich kein Pilz im Mund bildet. Ich bin selbst Apothekerin und kann meinem Kleinen das mit gutem Gewissen geben.

Das Spray wird von den KK nicht mehr voll erstattet, du musst deinem Arzt sagen, das er auf das Rezept schreibt, das du das genau in dieser Form brauchst, dann musst du nicht zuzahlen.

LG
Vicky

Beitrag von tantom 17.03.10 - 13:44 Uhr

"Das Spray wird von den KK nicht mehr voll erstattet, du musst deinem Arzt sagen, das er auf das Rezept schreibt, das du das genau in dieser Form brauchst, dann musst du nicht zuzahlen. "

Ich finde es eine Frechheit, das wichtige Medikamente nicht mehr von der Kasse erstattet werden :-[ Die Kassen zahlen Abnehmkuren und Nichtraucherkurse ..... ach, es ist zum K.........

Beitrag von vicky85 17.03.10 - 13:53 Uhr

Ich finde das auch eine absolute Frechheit,
ich bin von einer Dame am Telefon abgespeist worden mit den Worten: Da müssen Sie mal noch zwei drei Jahre warten und dann kann Ihr Sohn ja den Pulverinhalator benutzen!
????

Die übernehmen das jetzt auch nur weil wir da richtig Rabatz gemacht haben und bei den anderen KK nachgefragt haben.

Beitrag von nana141080 17.03.10 - 14:10 Uhr

Hallo,
mein Großer hatte das im ersten Kiga Jahr auch dauernd.
Ich habe mich gegen eine Cortison Therapie gewehrt und weitestgehend auf die Alternative Medizin gesetzt. Mit durchschlagendem Erfolg.:-)
Zusätzlich nahm er dann über den Winter 2008/2009 ca. 5 Monate lang Singulair mini ein.

Wir waren auch beim Kinderlungenfacharzt, der sagte auch Cortison! WENN, Singulair nix bringt und er trotzdem dauerhaft hustet etc....

Vielleicht magst mal in meinem Club rein schauen.

da steht auch alles drin wie z.B. Quarkwickel gegen die Spastik machen oder Asthmavowen anstelle von allen anderen Säften;-)

http://mein.urbia.de/club/kranke+babys+und+kinder

LG Nana

Beitrag von celineandres 17.03.10 - 15:13 Uhr

Hallo,

wir haben eine Lanzeittherapie mit Cortison gemacht und das von Februar 09- September 09 und zwar mit Flutide mite und ich kann die sagen es hat geholfen.
Bevor wir die Therapie gemacht haben, hatten wir durchgehend obstruktive Bronchitis auf Grund von einem RSV Virus als er 4 Monate alt war.

Seit der Therapie hatten wir gerade mal 2 mal Bronchitis und das trotz des kalten Winters.

Lass sie machen schaden tut es nicht da der Cortisonanteil so gering ist.

LG Nicole

P.S. Wenn du fragen hast kannst du dich auch gerne per VK melden