Wird es leichter wenn Baby ins Kleinkindalter kommt?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von carameli 24.03.10 - 22:30 Uhr

Hallo...
ich hab da mal ne Frage:-)

Meine Kleine ist nun 8 Monate alt
und nunja sie ist doch sehr fordernd. Will viel getragen werden(am liebsten den ganzen Tag;-), Spielbogen geht nur wenn ich bei ihr mit auf dem Boden bin, sie schlaeft eigentlich nur im Kinderwagen wenn ich mit ihr rausgehe, daher bin ich 2 mal am Tag mit ihr draussen jedes mal 1-2 Stunden. (reingehen wenn sie schlaeft geht leider nicht, wohnen im 5. Stock und der Lift ist so laut)
Tagsueber schlaeft sie insgesamt eine Stunde.

Kurz gesagt: ich bin eigentlich von 7-19:30 nur mit ihr beschaeftigt und davon schlaeft sie 1 Stunde.

Daher...meine Frage:
Wird das denn leichter wenn die Suessen groesser werden????
Also was das Tragen angeht und sich selbst mit sich beschaeftigen, nicht die ganze Zeit an Mami "drankleben" (was sie ja gerne darf, dennoch wuerd ich mal liebend gerne wieder alleine auf die Toilette gehen#hicks...

Ich wuerde auch gerne mit meinem Studium weitermachen. Was ich auch von zu Hause aus machen koennte(teilzeit). Nur frag ich mich, ob das ueberhaupt moeglich ist. (Jetzt definitiv nicht.)

Was meint ihr? Wie sind eure Erfahrungen?

Vielen Dank schonmals...
Lg Meli & Leyla

Beitrag von ina_bunny 24.03.10 - 22:33 Uhr

Hallöchen,

es wird nicht leichter werden, nur anders.

Kopf hoch, da müssen wir alle durch. #liebdrueck

LG Ina

Beitrag von carameli 24.03.10 - 22:36 Uhr

...das hab ich mir schon gedacht;-)

Lg

Beitrag von evie 24.03.10 - 22:37 Uhr

Hallo Du,

im Grunde kann ich mich meiner Vorrednerin anschließen. Aber jedes Kind ist eben anders.

Mein Sohn war ein ziemlich pflegeleichtes Baby, mit einem Jahr hatten wir dann den großen Knall, ich konnte gar nichts mehr machen, ohne dass er an mir klebte. Nichts, wirklich gar nichts.

Inzwischen kann ich auch mal weggehen, dafür haben wir andere Probleme. Irgendwas ist halt immer.

Warte es einfach ab, ich wünschte, ich könnte Dir was anderes sagen und bin mir sicher, Du würdest was anderes auch lieber hören, aber es ist nunmal so.

Versuch, das beste daraus zu machen!!!

Alles Liebe,
Evie

Beitrag von carameli 24.03.10 - 22:54 Uhr

Hallo Evie,

danke fuer deine Antwort.
Und ja...ich wuerde gerne was anderes hoeren;-)

Ich komm auch ganz gut mit ihr so zurecht und hab mich mit der Situation schon arrangiert:)
Es ist eigentlich schon seit Geburt an so.
Daher haette ich gehofft...
nunja,
du weisst schon:-D

Ich lass mich einfach mal ueberraschen...
Lg
Meli

Beitrag von schoki910 24.03.10 - 22:40 Uhr

Hallo,

also ich finde schon, dass es etwas leichter wird...

Kann aber nur von uns berichten.

Ich fand bei beiden Mäusen gerade so das Alter um 8 Monate herum recht anstrengend und es ging bei uns etwas besser, als unsere Mäuse krabbeln oder dann auch laufen konnten. So kamen sie alleine von a nach be usw.

ABER:
alleine zur Toilette geh ich auch heut noch nicht alleine - und wenn dann klopfen 2 an die Türe...

LG

Beitrag von carameli 24.03.10 - 22:57 Uhr

Hallo

und #rofl zu
"ABER:
alleine zur Toilette geh ich auch heut noch nicht alleine - und wenn dann klopfen 2 an die Türe... "

Aber echt schoen zu hoeren, dass es doch eine Wendung geben kann.
Hoffnung....;-)

Lg

Beitrag von schoki910 25.03.10 - 20:47 Uhr

Hallo nochmal zurück!

Jaja... so ist das eben!!

Im entfernteren Bekanntenkreis haben wir eine Mama von 5 Kindern (gut situiert, sie Hebi, er Gyn) - ich stell mir nun grad vor, wie da dann so 5 Kinder an die Türe bollern, weil GENAU JETZT etwas unheimlich wichtig ist oder weil Mama mal eben ganz kurz nicht präsent ist...
#rofl

Wünsch dir alles Liebe!
schoki

Beitrag von thalia72 24.03.10 - 22:42 Uhr

Hi,
nö, nur anders.
Klar, sie werden unabhängiger und können sich auch über längere Zeiträume alleine beschäftigen. Das macht Justus aber nicht brav mit seinem Spielzeug, man muss schon ein Auge auf ihn haben. Aufmerksamkeit fordert er auch jetzt noch ein. Aber es gibt auch weitaus selbstständigere oder lieber weniger nähebedürftige Kinder in dem Alter.
Meinen Haushalt mit ihm dabei bekomme ich gut hin, aber konzentrationsfordernde Arbeiten würde ich nicht so leicht erledigt bekommen. Aber sowas ist bestimmt typabhängig, ich täte mich schwer wenn ich da ständig unterbrochen werden würde.

vlg tina + justus 17.06.07 + #ei10.SSW

Beitrag von carameli 24.03.10 - 23:05 Uhr

Hallo,
danke fuer deine Antwort.

Ich dachte oder hoffe;-), dass sie vielleicht laenger schlaeft oder auch mal in ihrem Bett tagsueber, so dass ich studieren koennte in der Zeit.
Oder sie auch mal fuer ein paar Minuten alleine spielt.

Nunja, aber wie du schon sagtest, haengt wohl auch sehr vom Charakter ab. Und nachdem sie seit ihrer Geburt an schon so sensibel und anhaenglich ist...
nunja...ich hoffe trozdem;-)

Lg

Beitrag von thalia72 24.03.10 - 23:10 Uhr

Und das mit dem Schlafen ist auch so eine Sache. Irgendwann tun sie auch das nicht mehr.;-)

Beitrag von carameli 24.03.10 - 23:21 Uhr

Schlaeft deiner tagsueber nicht mehr?
Mittagsschlaf etc..

Meine Kleine schlaeft ja seit geraumer Zeit "nur" 1 Stunde tagsueber.
Und wenn ich mir da andere Babys anguck, die schlafen fast den ganzen Tag so vor sich dahin....

Beitrag von thalia72 24.03.10 - 23:26 Uhr

Nein. Er würde aber noch, auch richtig lange, aber wir hatten so ab 2 Jahren abends immer Gedöns, teilweise haben wir ihn nicht vor Halbelf ins Bett bekommen.
Also wurde der Mittagsschlaf abgeschafft, was sehr gut funktionierte, und jetzt schläft`s spätestens um 8.
Als Baby, besonders als ganz Kleiner, war er ein grauenhafter Tagsüberschläfer.

Beitrag von mitsomushi72 24.03.10 - 22:46 Uhr

Hallo Meli,
also, ich finde schon, daß es leichter wird!
Ich hatte (habe :-)) auch so ein Mama-Kind, und das erste Jahr war echt hart, ich würde diese´Zeit nicht nochmal durchleben wollen... obwohl alle sagen die Babyzeit ist die schönste... ich fand, nach nem Jahr wurde es schon viel leichter, und so ab eineinhalb Jahren wurde es richtig cool !!!!
Klar, es gibt auch MEGAanstrengende, nervig Phasen, aber das sind dann auch wirklich PHASEN und zwischendurch sind dann auch viele Tage und Wochen, wo alles prima läuft. Klar, Kleinkinder sind auch oft trotzig, nervig, bockig, hibbelig etc.... aber nicht mehr so hilflos und rätselhaft. MAn macht sich nicht mehr so viele Sorgen. Und irgendwann kann man dann richtig mit ihnen reden, dasist vielleicht cool :-D
Also ich würde sagen: freu Dich auf die Kleinkindzeit!
#herzlich lich
mitso
mit K. (2,5 jahre)

Beitrag von carameli 24.03.10 - 23:11 Uhr

Hallo Mitso,

vielen lieben Dank fuer deine Antwort.
Und wie sehr mich das freut,
das zu lesen:-D#liebdrueck

Na dann wart ich einfach mal ab, bis sie aelter wird#cool
hihi

Ja, manchmal wenn sie weint und laesst sich nicht beruhigen, weiss ich einfach auch oft nicht, was soll ich tun oder was hat sie...sehr raetselhaft...

Also #danke#blume fuer deine Antwort
Lg
Meli


Beitrag von abns2008 24.03.10 - 22:59 Uhr

Hallo!

Nö, leichter wirds nich´!

Aber man gewöhnt sich irgendwie daran und wird auch "stressresistenter" !

Jeder "Abschnitt" im Leben eines Kindes Hat ja auch etwas Einzigartiges in sich. Und die Zeit geht sooo schnell vorbei!

Manchmal wünsch ich mir meine "coolen" Buben noch mal klein und anhänglich...
Obwohl...eigentlich doch nich´!
BabySue is anstrengend genug...aber auch furchtbar süß!#herzlich
LG,
Nicole

Beitrag von carameli 24.03.10 - 23:18 Uhr

Hi Nicole

danke fuer deine Antwort.

Ich bin echt mal gespannt, wie sich meine so entwickelt.
Natuerlich geniesse ich auch sehr die Zeit mit ihr.
Aber ich haette natuerlich nix dagegen,
wenn sie nicht mehr stundenlang getragen werden will;-)
Mein Ruecken wuerde das auch sehr begruessen...

Aber das kennst du bestimmt mit 4 Kids(wow uebrigens:)

Lg Meli



Beitrag von meggie39 24.03.10 - 23:24 Uhr

Hallo Meli,

das ist sicher von Kind zu Kind unterschiedlich - meine beiden waren als Babys nicht so anstrengend und haben tagsüber auch mehr geschlafen als deine Kleine.

Aus meiner Erfahrung wird es zwar irgendwie schon leichter mit steigendem Alter, weil die Kinder dann besser äußern können, was sie wollen, und man sich nicht mehr so viele Gedanken und Sorgen macht. Liegt vielleicht auch daran, dass man mit mehr Erfahrung einfach gelassener wird.

Aber gerade was das Arbeiten von zu Hause aus betrifft (ich bin teilzeit selbständig), ist es mit steigendem Alter eher schwieriger geworden. So zwischen 1 und 2 Jahre werden die Kleinen dann ja sehr mobil - sie beschäftigen sich zwar mehr mit sich selbst, aber man muss dauernd aufpassen, dass sie keinen Unsinn machen. Und spätestens ab 2 Jahren haben meine Kinder überhaupt nicht mehr zugelassen, dass ich mal mehr als 10 Minuten lang was am Computer gemacht habe. Sie kamen sofort an und wollten "mitmachen".

Wenn du weiterstudieren willst, würde ich dir raten, frühzeitig für eine Kinderbetreuung zu sorgen, Tagesmutter oder so.

Liebe Grüße
Meggie

Beitrag von erdwuermchen 25.03.10 - 09:58 Uhr

Anders!!!

Mit 1 1/2 machst du dir sorgen, wenn es auf einmal ganz still und leise wird. Also du hast zwar Ruhe, aber du kannst deinen A... darauf verwetten, dass die Räuber irgendetwas anstellen.

Also wird es anders und und besser und auch wieder schlechter und wieder anders und.....

LG
erdwürmchen

Beitrag von fibo 25.03.10 - 11:15 Uhr

Huhu

Ich fand die Zeit mit 8 Monaten wesentlich leichter als im Moment, Er konnte sich du dieser Zeit super selber beschäftigen, bis zu 40 Minuten und da er noch nicht krabbelte war es einfach in auf der Spieldecke mit seinen Sachen zu legen und ich konnte was machen. Seit er 9 Monate ist, ist der Spass vorbei, er krabbeltem dann lief er an den Sachen entlang, räumte alles aus,....
Jetzt mit 14 Monaten, läuft er mir immer nach, egal was ich mache und spielen geht selbst mit mir nur kurze Augeblicke.
Am liebsten ist er im Garten, buddeln, umherlaufen , schaukeln.
Auch die Nächte und das einschlafen waren viel, viel besser.
Also für mich war es damals definitv leichter

Alle Gute

Fibo

Beitrag von josili0208 25.03.10 - 11:21 Uhr

Ich weiss was Du meinst #schwitz
Das kommt ein bisschen aufs Kind an, meine grosse Tochter wurde von körperlich anstrengend zu geistig anstrengend ;-), als sie mit 1 Jahr zwar laufen konnte und nicht mehr so anhänglich war, seitdem aber ihren Mund nicht mehr hält und diskutiert wie ein Politiker #schock
Mein Sohn war ein sehr (sehr sehr sehr) anstrengendes Baby und mit ihm wurde es wirklich definitiv leichter, aber erst als er aus dem Kleinkindalter raus kam, also mit 3. Seitdem ist es wirklich schön und er ist viel verständiger und macht nicht mehr soviel Mist.
lg jo #liebdrueck

Beitrag von mysterya 25.03.10 - 12:16 Uhr

Was heißt leichter...körperlich gesehen wird es leichter, das viele Tragen wird wegfallen, sobald dein Kind laufen kann. Du wirst mehr Bewegunsgfreiheit haben. Die meisten Kinder schlafen zwischen 1 und 2 endlich durch und man kann viel mehr mir einem Kleinkind anstellen, als mit einem Baby. Außerdem lernt es dann alleine zu trinken und zu essen. Vielleicht ist es mit 2 schon trocken..

Aber während es auf dem einen Gebiet leichter wird, wird es auf anderen anspruchsvoller. Du musst viel mehr mit deinem Kind reden, Kompromisse finden, Wutanfälle entschärfen, du musst erzieherisch tätig werden, Regeln aufstellen, die altersgerecht sind und das Kind an die Einhaltung dieser Regeln gewöhnen.
Du musst flink und aufmerksam sein, damit das Kind keinen großen Blödsinn anstellt. Und die neue Bewegungsfreiheit deines Kindes bringt auch ein neues Gefahrenpotential mit sich. Plötzlich könnt ihr draußen ohne Wagen spazieren gehen...aber dann muss man auch aufpassen, dass das kind nicht auf die Straße läuft und ihm beibringen was geht und was nicht. Es wird nicht mehr so ohne weiteres nach deinem Plan gehen, sondern das Kind wird eine Meinung haben, die es konsequnt vertritt und es wird viele Auseinandersetzungen geben.

Da ich alleinerziehend vollzeit studiere und ein 19-Monate altes Kind habe, würde ich sagen, dass Kind und studieren geht, ABER nur mit einer adäquaten Betreuung und Unterstützung durch den Partner, die Familie im Krankheitsfall, denn so lange dein Kind neben dir her rennt, wirst Du nicht zum studieren kommen. Ich kann Dir nur sagen, dass mich das Studium zwar oft stresst, aber das ich prinzipiell sehr froh bin, es wieder aufgenommen zu haben. Man merkt doch was einem gefehlt hat. Meine Tochter wurde mit 13 Monaten eingewöhnt mit 14 1/2 Monaten ging sie dann regulär,weil mein Studium begann und sie hat es gut gepackt.

Insgesamt würde ich sagen, dass meine Tochter durch den Kiga-Einfluss pflegeleichter geworden ist. Im Baby-Alter war sie schon nicht ganz ohne...sie wird in der Kita besser gefordert und ist ausgeglichener durch den regelmäßigen Kontakt zu anderen Kidnern.