Wie lange kommt man ohne Nahrung aus?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von grundlosdiver 27.03.10 - 21:35 Uhr

Hallo,

ich hoffe, hier kann mir vielleicht jemanden helfen.
Meine Omi ist 73 Jahre alt, leidet schon länger unter Demenz, seit ca. 2-3 Wochen isst und trinkt sie nichts mehr.
Sie lag im KH, dieses wollte sie festschnallen und zwangsernähren. Da es jedoch eine Patientenverfügung gibt, haben ihre 7 Kinder entschieden, dies nicht zu tun, da es ihr ausdrücklicher Wunsch war.

Nun ist sie im Pflegeheim, wird rund um betreut und erhält zur "Ernährung" zeitweise einen Tropf, dass sie Flüssigkeit bekommt und Mineralstoffe.

Wie lange kann sie so "überleben"? Ich habe wahnsinnig Angst vor dem Moment, wenn mich mein Vater anruft und mir das Unausweichliche mitteilt. Bin ein wenig am Ende und will mich einfach auf den Moment vorbereiten... Gibt es da eine "Prognose"? Ich traue mich nicht, meinen Vater zu fragen, da er genauso am Ende ist.

Beitrag von rosali25 27.03.10 - 22:05 Uhr

Das kommt auf viele Faktoren an. Ausgangsgewicht, Allgemeinzustand, Gesundheitszustand etc. Gesunde Menschen können schon ein paar Wochen bis halbes Jahr ohne Essen auskommen. Jemand, der etwas mehr beleibt ist, kann sicher länger überleben. Oder schau dir die Magersüchtigen an, die nichts essen.
Nichts trinken dagegen ist natürlich schlimmer.

Meine Oma ist einen Tag nachdem die Nahrung abgestellt wurde gestorben. Ihre Organe/Blutwerte etc. waren vorher aber i.O.

Beitrag von haruka80 27.03.10 - 22:18 Uhr

Eine Prognose gibts wohl nicht,aber der Vater einer Bekannten ist gerade vor 2 Wochen gestorben, da wars genau so wie bei dir. Er hat noch 2 Wochen überlebt, war aber schon sehr abgemagert und es ging ihm allgemein nicht so gut.

L.G.

Haruka

Beitrag von nicola_noah 28.03.10 - 07:07 Uhr

Hallo,

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen.
Ausgangsgewicht: 53kg
Nach 2 Wochen nur mit 1 Suppentüte täglich wog ich nur noch 34 kg und der Notarzt hat mich ins Krankenhaus gebracht!

Beitrag von merle-marie 28.03.10 - 10:48 Uhr

Hallo nicola,

ich lese gerade deine Antwort auf die oben gestellte Frage,war neugierig geworden warum Du so dünn gewesen bist. Ich las also deine VK und bin echt betroffen. Du/Ihr habt soviel mitgemacht,da ist es für mich wirklich kein Wunder das Du nichts essen konntest. So eine Lebensgeschichte ist kaum zu fassen. Ich #liebdrueck mal und wünsche Dir/Euch ganz viel Kraft .
Ich hoffe Dir geht es (Gewichtstechnisch) ein wenig besser
Ganz viel Glück und alles erdenklich Gute
glg merle-marie

Beitrag von wolli-andi 28.03.10 - 16:38 Uhr

HALLO NICOLA!!

HAST DU WIRKLICH IN ZWEI WOCHEN 19 KG
ABGENOMMEN??

NA JA, BEI MIR WAREN ES IN 5 TAGEN MAL 4 KG

LIEBE GRÜSSE WOLLI-ANDI

Beitrag von bessi36 28.03.10 - 20:20 Uhr

Das kann ich nicht glauben...

Beitrag von wolli-andi 28.03.10 - 13:39 Uhr

HALLO GRUNDLOSDIVER!!

ICH WAR GESUND, HATTE EIN AUSGANGSGEWICHT
VON 55 KG.

HABE DANN ANGEFANGEN, WENIGER BIS SEHR
VIEL WENIGER UND ZUM SCHLUß DREI WOCHEN
GAR NICHTS MEHR ZU ESSEN.

DIE LETZTEN EIN BIS ZWEI WOCHEN HABE ICH AUCH NICHTS MEHR GETRUNKEN.

ICH WAR IN DER ZEIT VOLL BERUFSTÄTIG, PLUS
JEDE MENGE ÜBERSTUNDEN.

WAR DANN BEI EINEM GEWICHT VON 45 KG.
HATTE AUFS LEBEN KEINEN BOCK MEHR UND
KAM IN DIE KLINIK UND AN DIE INFUSION.

ICH WAR SCHON SCHWACH, GLAUBE ABER DER KÖRPER
WAR NOCH NICHT AM ENDE.

SEI STARK FÜR DEINE OMI UND AUCH FÜR DEINEN
PAPA.

SEI GANZ LIEB GEDRÜCKT.

ICH HABE ES SCHON ZWEI MAL DURCH, DASS
DIE MENSCHEN KEINE FREUDE MEHR AM LEBEN
HATTEN UND EINFACH SO GEGANGEN SIND.

MIT LIEBEN GRÜSSEN WOLLI-ANDI