Umfrage: Mamas mit mehreren Kids-wann wird man "lockerer"?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von schokoholic 30.03.10 - 10:07 Uhr

Huhu,

habe gerade das 2.Kind bekommen und mache mir immer nen Kopf,das der "Große" die Kleine nicht mit irgendwas ansteckt.
Ich versuche, sie halt noch vor allem zu beschützen,wenn sie so klein ist.
Bei dem 1.Kind geht das ja noch problemlos,aber jetzt??
Da wird sie angeniest und angehustet,das läßt sich ja nicht verhindern #augen

Wann wird man da lockerer?
Macht Ihr Euch da noch Gedanken drüber?

Lg,Schoko

Beitrag von naykab 30.03.10 - 10:12 Uhr

Hi!

Mein Kleiner ist jetzt 14 Monate alt und ich passe immer noch auf wie ein Schiesshund dass er nicht von seinem großen Bruder angesteckt wird! Da wird nicht geknuddelt und schon gar nicht geknutscht!
Aber genauso achte ich darauf, dass der Grosse nicht angesteckt wird. Das hat mit dem Alter nichts zu tun! Keiner muss unnötig krank werden! DAs geht natürlich nur hier zu HAuse. Was in der Schule passiert kann ich ja nicht beeinflussen!

vg
naykab

Beitrag von sleepingsun 30.03.10 - 10:16 Uhr

Hallo,

also ich hab das eigentlich schon ganz locker gesehen, weil verhindern kann man's ja eh nicht.

Klar hab ich drauf geschaut, dass unser großer seine Rotznase nicht an ihr abgewischt hat oder solche Sachen, aber ansonsten ist es halt einfach so. Schließlich fliegt auch so genug in der Luft rum.

Denke, dass das mit der Zeit schon kommt. Wenn man sich an die neue Situation gewöhnt hat und sich alles eingespielt hat.

Liebe Grüße

Nicki mit Stefan (*01.06.07) und Zoey (*12.02.09)

Beitrag von tinar81 30.03.10 - 10:21 Uhr

Ich bin da ehrlich gesagt schon ziemlich locker. Kann es ja eh nicht verhindern. Als meine Tochter geboren wurde, ging unser Großer grad mal 3 Wochen in den KiGa - und war ständig voll mit Viren etc. Klar wird sie auch mal krank, aber was soll ich machen - kann ja schlecht ihren Bruder im Zimmer einsperren, damit sie nichts abkriegt.

Klar, wenn er Scharlach etc. hat, dann darf er auch nicht knutschen etc., aber bei Husten und Schnupfen seh ich das nicht so eng.

Im übrigen hab ich gemerkt, dass sie sehr robust ist. Sie hatte auch schon einiges, aber ist gleich immer wieder fit - und vor allem dann im ersten KiGa-Jahr nicht sooo anfällig.

LG Martina mit Sebastian 4,5 Jahre und Viktoria 1,5 Jahre

Beitrag von jindabyne 30.03.10 - 10:50 Uhr

Die ersten Monate habe ich auch versucht, Krankheiten von der Kleinen fern zu halten. Für ein Baby, das sich nur durch Trinken ernährt, ist eine verstopfte Nase einfach doof...

Mit fünf Monaten hatte sie trotzdem eine schwere Mittelohrentzündung (soviel zum Thema, voll Stillen hilft gegen Infektionen #augen). Da hat sie echt gelitten, ihr gings richtig schlecht. Aber nach einer Woche war es überstanden und seitdem seh ich es lockerer, denn ich kann es eh nicht verhindern.

Lg Steffi

Beitrag von ma-lu 30.03.10 - 11:44 Uhr

Hi,

wann "man" lockerer wird, kann man so glaub' ich nicht sagen - ich denke, das ist einfach eine Persönlichkeits- und Einstellungssache.

Ich zum Beispiel denke, dass es wichtig ist, das Immunsystem von Beginn an zu trainieren. Es bringt meiner Meinung nach nichts, die Kinder erst mal von allem fernzuhalten - umso öfter werden.
Und außerdem: Meine große Tochter wird im Juli drei, sie geht seit einem Jahr in die Krippe. Als sie dort einen Monat war, wurde mein Sohn geboren. Hätte ich ihn von ihr ferngehalten, damit er sich nicht ansteckt, glaube ich, wäre das ganz, ganz schädlich für die Beziehung der beiden gewesen. Die "Große" hätte es absolut nicht verstanden, warum sie nicht zum Baby darf, und irgendwann hätte sie angefangen, ihn dafür zu hassen.
Klar - Mika hat im Prinzip eine Schnupfennase, seit er zwei Wochen alt ist. Manchmal hustet er, seltenst hatte er in diesen 10 Monaten Fieber. Manchmal ist es schon nervig, wenn nachts seine Nase verstopft ist und ich durch sein Geschnarche nicht schlafen kann - aber ihn stört das ziemlich wenig, er ist ein fröhliches, ausgeglichenes Kind und ist vorgestern mit seinen 10 Monaten sogar die ersten freien Schritte gelaufen. Trotz Krippenschwester, trotzdem er ständig irgendeinen Infekt hat.

Bei Bekannten sind die Kinder gleich alt, das Baby wird ein bisschen wie ein rohes Ei behandelt, der Große darf es nicht im Gesicht berühren, nicht anhusten etc. Meistens ist das Baby bei der Mama in der Bauchtrage, damit nix passieren kann. Allerdings war dieses Baby diesen Winter eigentlich genauso oft krank wie mein Sohn, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Die Mama ist ziemlich fertig deswegen ("Ich tu doch alles, damit es nicht passiert"). Sie ist also immer noch relativ "unlocker", um den Begriff wieder aufzunehmen;-). Ach, und der Große ist übrigens total eifersüchtig auf das Baby - schließlich ist das ja ständig bei Mama auf dem Arm und ER darf nicht ran. Das sollte man halt auch bedenken.

LG
Ma-Lu, die vor der Elternzeit selber mal in einer Krippe gearbeitet hat und die Sache deshalb vielleicht "lockerer" sieht

Beitrag von line81 30.03.10 - 12:49 Uhr

Hallöchen,

also ich bin da von anfang an sehr locker gewesen. Unser Großer ist aber auch sehr selten krank und nen schnupfen oder kleinen Husten bringt auch kein Baby um. Mein kleiner war auch jeden Tag mit im Kindergarten den Großen abholen und da waren immer irgendwelche Kinderfinger und Gesichter im Wagen.

Es hat ihm nichts geschadet. Ist weder all zu oft krank noch hat ers sonstige Schäden davongetragen. Wir sind auch bei Wind un Wetter draußen.

Beitrag von disturrbia 30.03.10 - 13:01 Uhr

Hallo,

immer diese überempfindlichen Mütter! Ein Zweitgeborenes Kind muss eben viel mehr ertragen und wegstecken als ein Erstgeborenes. Ich finde, es bringt garnichts sich da extrem zu stressen. Das zweite Kind wird nie so gut schlafen können wie das erste, weil eben noch ein kleiner Krachmacher da ist, der den täglichen Schlaf schonmal stört. Das zweite Kind wird das eine oder andere Mal geschubst und an den Haaren gezogen werden und genauso wird es auch die eine oder andere Krankheit des älteren Kindes mitbekommen. Insbesondere wenn das ältere Kind schon in eine Kita oder den kindergarten geht.
Sich da unnötig zu stressen und überägstlich zu sein bringt keinem was.
Mit ein paar festen Regeln, die das große Kind akzeptieren kann, sollte es klappen.
Ich würde z.B. nicht wollen, dass der Große den kleinen mit Sand-oder Erde-beschmutzen Fingern anfasst und anhusten und anrotzen ist auch tabu.
Küsschen geben würde ich nicht verbieten, außer der große ist krank.

Beitrag von wort75 30.03.10 - 13:05 Uhr

ich wurde nach der 2. woche mit dem kind daheim (also als das zweite drei wochen alt war) lockerer.
geht gar nicht anders - und still-kinder haben noch den vollen nestschutz.
meine tochter war im tragetuch immer mit dabei, vom ersten tag an. mit 5 monaten war sie in der krippe - von allen angefasst. und zum ersten mal krank war sie mit 8 monaten, als sie nicht merh so oft gestillt werden wollte. also easy!

Beitrag von lulu2003 30.03.10 - 14:26 Uhr

Hallo Schoko,

oh, das haben wir auch hinter uns. Raúl war 4 Jahre und 8 Monate alt als sein kleiner Bruder geboren war. Raúl hatte als Baby&Kleinkind nieeeee irgendetwas, Luis seitdem der Nestschutz vorbei war, immer ne Erkältung. Und das ist so bis heute. Luis ist mittlerweile 19 Monate alt und es läßt sich nicht verhindern dass die beiden die Köppe zusammenstecken und ehrlich gesagt, will ich es auch nicht. Das einzige wäre bei Magen-Darm. Da würde ich es schon versuchen irgendwie zu verhindern. Aber ob das klappen würde?

Du wirst merken, man wird in allem beim Zweiten lockerer. Ich lache heut manchmal über mich selbst wie engstirnig ich damals alles bei Raúl gesehen habe. Bloß kein Zucker, nur Bio, keine Säfte, nur pädagogisch wertvolles Spielzeug usw.

Ach Gott, ich bin jetzt vieeeel entspannter und es ist sehr angenehm. ;-)

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von katiisnett 30.03.10 - 20:06 Uhr

Hallo,

ich habe 3 Kinder.Fast 12 Jahre,9 Jahre und 16 Monate alt.
Wenn einer von denen krank ist dann gibts kuschelverbot,achte mehr drauf das die Jüngste nicht vom gleichen Becher trinkt oder vom gleichen Besteck,pass auf das sich das Kind welches krank ist öfters die Hände wäscht u.s.w... finde das hat nichts mit locker zu tun,denn ich zB möchte nicht das alle krank sind,reicht schon wenn es dann ein Kind erwischt hat.
Bei ernsteren Kinderkrankheiten wie zB Masern konnte ich damals bei meinen zwei Großen nichts machen.Da hat sich mein Mittlerer schon angesteckt als wir noch nicht wußten das die Große sie schon hat.
Bei kleinen Sachen wie Erkältung versuch ich es einfach zu vermeiden.

lg kati

Beitrag von xaverl2002 31.03.10 - 07:42 Uhr

Hallo,

bin beim 2.ten Kind nicht unbedingt lockerer geworden, doch es ist einfach wesentlich schwieriger mit einem großen Geschwisterkind im Haus aufzupassen. Unsere Kleine war das erste Jahr extrem oft krank#heul!
Hat angefangen mit Schnupfen, was im Säuglingsalter ja extrem doof ist, dann ging es über mit Bronchitis (3 Monate) und mit ca. 9 Monate hatte sie eine Mittelohrentzündung. Mittlerweile hatten wir nochmal ne Bronchitis und auch eine Lungenentzündung.
Isabell ist scheinbar auch sehr anfällig, was ihre Atemwege angeht (lt. KiArzt). Unser KiA gibt uns allerdings die Hoffnung, dass die zweitgeborenen zur KiGa-Anfangszeit nicht so oft krank werden, weil sie schon soviele Infekte durchgemacht haben. Max ist aber wesentlich robuster, von ihm kenn ich das alles nicht.
Ich glaub es kommt auch auf die Kinder selber an. Max ist oft gar nicht krank und Isabell kriegt dann ne heftige Erkältung ab!
Ich hoffe echt, dass es bald besser wird,

alles gute
Rosina, Max (5 J.) + Isabell (2 J.)

Beitrag von tanjamami2006 31.03.10 - 11:25 Uhr

hallo,

also ich glaube meine zweite tochter war keine woche alt als sie von ihrer damals 2 jährigen schwester den schnuller samt rotzglocke reingesteckt bekam.

ich seh das locker und:

meine beiden kinder waren bis zum heutigen tag noch kaum krank und wenn dann nur leicht husten und schnupfen...aufholzklopf...

tanja