Wieviel Kredit(Hauskauf)?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von mannisbutterbrot 01.04.10 - 17:26 Uhr

Guten Tag,
und zwar würde es uns mal interessieren,was wir ungefähr für einen Kredit bekomm würden.Und zwar verdiene ich ca 1350€ Netto und sie ca 1250€Netto.Sie hat noch das Kindergeld,und Unterhalt vom Staat.Ich Zahle 130€ Unterhalt an meinen Sohn.Und sonst halt die Normalen Ausgaben,Auto usw.
Uns würde mal interessieren,was die Banken da für Kredite geben.Habt ihr da erfahrung mit?Und irgendwer dabei,der ähnliches Einkommen wie wir hat?

lg

Beitrag von baltrader 01.04.10 - 17:29 Uhr

Was habt ihr denn an Eigenkapital?
Es kommt auch ein bißchen auf das Haus an, was gekauft werden soll, also Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wir hätten auch nicht für jedes Haus die Summe bekommen, die wir nun aufgenommen haben.

Lg,

Mimi

Beitrag von mannisbutterbrot 01.04.10 - 17:32 Uhr

Hi,Also im Moment haben wir noch garnix an Eigenkapital,soll auch noch nicht sofort los gehn,wir wollten halt erstmal nur wissen,was wir überhaupt bekomm würden!?!

Beitrag von baltrader 01.04.10 - 17:54 Uhr

Einen kleinen Bausparvertrag kannst Du aber trotzdem anlegen, macht sich immer gut und wenn es dann tatsächlich losgeht hat man mit dem dann schon eventuell die erste große Reparatur abgedeckt.

Lg,

Mimi

Beitrag von schaefchen8 02.04.10 - 12:35 Uhr

Auf der Internetseite der Deutschen Bank gibt es glaub ich einen Rechner.

Aber Eigenkapital ist sehr wichtig, eine 100% Finanzierung ist so gut wie gar nicht mögich.
Spart monatlich so viel wie möglich, dann könnt ihr in 5-8 Jahren auch der Bank sagen: Eine Rate von x Euro ist kein Problem, haben wir ja schon seit so und so vielen Jahren gespart. Kommt immer super an!

Viel Spaß beim sparen;)

Beitrag von ganya02 01.04.10 - 17:38 Uhr

Wow...

ich bin erstaunt, dass man bei so einem Einkommen schon an ein Haus denkt.

Ich verdiene zur Zeit noch netto 1600 mit Kindergeld.. bin aber noch in der Ausbildung...mein Freund verdient netto 2000 aber mir würde es im Traum noch nicht einfallen...

ich bin immer erstaunt, dass viele für ein Haus auf so manches bißchen Luxus verzichten, weil man eben so hohe Belastungen dadurch hat...

ich will ja keinen angreifen, aber es erstaunt mich immer wieder, wie manch einer das von so einen Gehalt schaffen will...

da hätte ich zuviel Angst das was daneben geht...

lg

Beitrag von reuter81 01.04.10 - 17:43 Uhr

Also "normale" Kosten sehen bei jedem anders aus.

Es muß eine Einnahmen/Ausgabenrechnung gemacht werden.

Dann die Frage: Wollt Ihr noch mehr Kinder? Wie sicher sind Eure Jobs? (damit im Fall der Fälle das Haus net unter den Hammer kommt)

usw. Pauschal geht da gar nix :-)

Beitrag von mannisbutterbrot 01.04.10 - 17:52 Uhr

Hi,also als erstes,habe ich schon geschrieben,das es im Moment noch garnicht Aktuell ist,uns es nur mal so interessiert.Und 2 weiß ich nicht warum es mit dem Einkommen nicht klappen sollte???????Es kann auch nach hinten los gehn,bei 6000€ Netto.Und dazu kommt ja auch noch,was man für Ansprüche an einem Haus hat.Gibt Leute,die nicht so viele Ansprüche stellen,und mit nem Haus zufrieden sind,was vielleicht ca 120000€ Kostet,und es gibt Leute ,bei den geht nix unter 250000€,und wo jeder schnick schnack bei sein muss,ich gehe davon aus,das du zu den gehörtst.

lg

Beitrag von petunia72 01.04.10 - 19:22 Uhr

Es mag aber auch daran liegen, wo man baut oder Eigentum erwirbt.
Hier bei uns hat ein Haus für 250 000 Euro garantiert nicht allen Schnick Schnack und für 120 000 Euro bekommst Du mit viel Glück ein Grundstück und das ist dann klein.

Deshalb wäre ich vorsichtig hier Vermutungen über die User anzustellen, besonders, wenn ich doch ausdrücklich nach einem Rat gefragt habe.

Interessant wäre zu wissen, was denn Eigentum bei Euch kostet und ob ihr Eigenkapital habt. Erst dann kann man Deine Frage doch beantworten.

LG Tina

Beitrag von micnic0705 01.04.10 - 19:29 Uhr

Hallo,

ich weiß ja nicht in welchem Teil Deutschlands Du wohnst, ich kann Dir nur sagen, dass Du hier für 120 000 Euro ca. 400qm Grundstück bekommst. Mehr nicht.

Ein Haus für 250 000 Euro hat hier weder Schnick noch Schnack, sondern ein Grundstück mit o. g. Größe und max. 120qm Wohnfläche. Desweiteren ist es 20 Jahre und älter, nicht saniert natürlich. Wenn man Pech hat, ist es nicht mal unterkellert.

Neu bauen würde hier mit Grundstück und ohne Schnick und Schnack ca. 400 000 Euro kosten.

Und nein, wir wohnen nicht in einer Großstadt, sondern in einem Dorf!

Gruß

Beitrag von mannisbutterbrot 01.04.10 - 19:57 Uhr

Also wir Wohnen in Bremen,und mit den Ansprüchen die wir haben,würden wir für 150000€ wohl ein für uns gutes Haus bekomm.Für 400000€ gibs bei uns ne Supervilla!

lg

Beitrag von zwiebelchen1977 01.04.10 - 20:03 Uhr

Hallo

Also kaum eine Bank wird ohne Ek finanzieren. Zu dem Hauspreis kommen nochmal Grunderwerbssteuer, Notar, ggf. Makler dazu.
Das sollte ihr zumindestens an EK haben. Und dann auf den Hauspreis und euer Einkommen.

Kommt drauf an, wo du wohnst. Hier bekommt man nichts vernünftiges unter 200000-250000 Euro gebraucht.

Bianca

Beitrag von mannisbutterbrot 01.04.10 - 20:07 Uhr

Puhhhh ich bin geschockt,was bei euch so die Häuser Kosten.Für das Geld bekommt man bei uns (für unsere Ansprüche)nen Top Haus.

Beitrag von zwiebelchen1977 01.04.10 - 20:12 Uhr

Hallo

Wenn du ne baust, ist es noch schlimmer. Freunde bauen neu, Doppelhaus OHNE Keller mit 133 qm Wohnfläche und Garage auf 285 qm Grundstück. Sie zhlen 300000 Euro


Bianca

Beitrag von 1familie 01.04.10 - 21:30 Uhr

Hallo,

als wir unser erstes haus bauten, haben wir für 600qm grundstück und haus im Bungalowstil 120qm insgesamt 145000€ gezahlt und es waren sogar noch Luxussachen mit drin.

Klar haben sich unsere Ansprüche mit den nächsten Häusern erhöht, dennoch wären wir mit unserem ersten haus noch immer glücklich. es gefällt uns noch immer.

Mein Mann war damals frisch selbstständig und wir bekamen ein Kredit völlig ohne EK, klar hohes Risiko, aber wir wussten, das wir mehr wollten und dann setzt man sich auch auf den Hintern.
Trotz Haus und natrürlich Kredit bekamen wir ein Kind und sind mehrmals in den Urlaub geflogen.

Ich kann nicht klagen und wir würden es immer wieder tun.

LG

Beitrag von petunia72 01.04.10 - 21:57 Uhr

Auch hier kommt es doch wohl sehr auf die Gegend an.

Ein Baugrundstück von 600qm auf das man hier einen Bungalow pflanzen könnte würde sicher 300 000 Euro kosten, da ist nicht mehr viel Spielraum für Luxus, wie Wände, Dach und Haustür!

LG Tina

Beitrag von cami_79 02.04.10 - 15:18 Uhr

Wann war das? 1940? ;-)
In welcher Region lebt ihr denn?

Bei uns bekommt man für 145000 noch nichtmal 350qm plus Rohbau #kratz und wir leben sehr ländlich.

Beitrag von 1familie 02.04.10 - 20:48 Uhr

Nein, das war 2003 und im Speckgürtel von Berlin.

Hier steigen die Preise auch und für das letzte Grundstück, ebenfalls hier, haben wir schon weitaus das doppelte bezahlt!

Beitrag von windsbraut69 03.04.10 - 07:51 Uhr

Bekommst Du hier auch locker und soo weit vom Schuß wohnen wir gar nicht.

Gruß,

W

Beitrag von baltrader 01.04.10 - 17:52 Uhr

Ich denke die momentane Miete ist ein guter Anhaltspunkt, wir haben auch gekauft, aber gesagt, der Abtrag darf nicht höher als die Miete sein und so muß ich nicht auf bisherigen "Luxus" verzichten, wobei ich Eigentum zu Luxus zähle.

Lg,

Mimi

Beitrag von mannisbutterbrot 01.04.10 - 18:03 Uhr

Also wir zahlen jetzt knapp 750€ Warm.Und kommen damit sehr sehr gut klar.Also können uns mit der Situation auch noch Viel Luxus leisten,wie regelmässig Essen gehn,des öfteren Shoppen,und ausgehn wenn wir kinderfrei haben.

lg

Beitrag von reuter81 01.04.10 - 18:14 Uhr

Miete ist immer schonmal ein guter Anhaltspunkt.

Aber ich sehe halt leider viel zu oft, das die Finanzierung aus 100 % besteht ohne Eigenkapital usw.
Kunden die sich alles schönrechnen etc.

Lebenshaltung, Urlaube, Rückstellungen für Reparaturen, höhere Ausgaben als Häuslebesitzer, höhere Nebenkosten, evtl Abgaben für Straßenausabau #bla....

Wenn man wirklich mal Buch führt, dann sieht man was über bleibt.

Für 750 EUR kann man im Moment viel finanzieren. Kommt aber auch drauf an, wieviel man tilgen möchte oder ewig verschuldet sein möchte. Und was ist wenn die Zinsen in 10 Jahren nach der Festschreibung grad mal 3-4 Prozent höher sind. Da sieht es auch schon wieder anders aus.

Klar auch mit 6 TEUR kann´s schiefgehen, darum geht es ja nicht. Ihr wolltet ja Zahlen hören. Und grad mal so übern Daumen habt ihr auch nix davon oder???

Sorry für so viel text, Bänker können halt nicht aus ihrer bürokratischen Haut ;-)

Beitrag von windsbraut69 02.04.10 - 07:44 Uhr

"Für 750 EUR kann man im Moment viel finanzieren. Kommt aber auch drauf an, wieviel man tilgen möchte oder ewig verschuldet sein möchte. Und was ist wenn die Zinsen in 10 Jahren nach der Festschreibung grad mal 3-4 Prozent höher sind. Da sieht es auch schon wieder anders aus. "

Für 750 Euro INCLUSIVE Nebenkosten bekommst Du aber kein Haus für 150 000 Euro plus Kaufnebenkosten ohne Eigenkapital finanziert....

Beitrag von windsbraut69 02.04.10 - 07:43 Uhr

Ja, für 750 Euro incl. Nebenkosten bekommst Du aber keine 150 000 Euro (vergeßt die Kaufnebenkosten nicht) finanziert!

Ihr solltet erst einmal ein angemessenes Eigenkapital von min. 20% ansparen, bevor Ihr Euch weitere Gedanken macht.

Gruß,

W

Beitrag von zwiebelchen1977 02.04.10 - 13:24 Uhr

Hallo

Also bei uns rechnet die Bank bei einem Hauspreis von 200000 plus Nk und 20% Ek mit 700 Euro Rate im Monat plus 300 Euro Nk. Heisst ca 1000 Euro im Monat.

Bianca

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