PDA Ja/nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aylin1986 02.04.10 - 15:31 Uhr

Hi,

gestern hat mich meine Freundin angerufen. SIe meinte, dass ich mir diesesmal aufjedenfall eine PDA geben lassen soll. Damit wäre die Geburt viel angenehmer...Sie hätte sogar bei der Wehe normal reden können, hätte nur ein Druck nach unten,..

Meine Geburt vor 2,5 Jahren war eine Bilderbuch Geburt. Natürlich hatte ich höllische Schmerzen, aber ich finde, dass es ( bei mir) so zu schaffen war! Eigentlich wolte ich es diesesmal auch wieder ohne jegliche Hilfe schaffen... Aber nun bin ich schon am grübeln #kratz

Die Hebamme, damals hatte mir die PDA gar nicht angeboten...

Ich hab keine Ahnung und Erfahrung über die PDA aber bei sowas krieg ich immer die Panik, dass es dann schief laufen könnte (KS etc.)#schwitz

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Aylin Ende 37.SSW

Beitrag von chidinma2008 02.04.10 - 15:37 Uhr

Hallo
bei mir wurde eingeleitet ich hatte sau wehen und mir gings voher nicht gut lag tagelang mit 40 fieber in Bett.

Mein Köper war sehr geschwächt somit hatte ich eine PDA.
jetzt kommt das grosse ABER meine Beine waren betäubt aber mein Unterleib nicht wirklich:-(
ich durfte nicht auf stehen habe versucht im liegen mit den wehen zu recht zu kommen dabei hatte ich starke schmerzen.

Ich kann aus meiner erfahrung sagen nie mehr PDA bei normaler geburt,ich habe nie einen druck gehabt wie so viele erzählen.
Jede einzelne wehe habe ich gespürt mit all den schmerzen die da zu gehöhren.

Das grösste Manko ist du kannst nicht aufstehen und durch die gegen laufen

LG

Beitrag von anyca 02.04.10 - 15:37 Uhr

Ich hatte zwei Wassergeburten, das geht ja sowieso nur ohne PDA.

Grundsätzlich würde ich aber immer raten, "für alle Möglichkeiten offen" in eine Geburtssituation reinzugehen und einfach zu schauen, was einem in dem konkreten Moment guttut! Versuch es erst mal ohne, und wenn sich die Geburt in die Länge zieht oder sonstwas, dann laß Dir eine PDA geben, ohne schlechtes Gewissen oder Versagensgefühle!

Alles Gute!:-)

Beitrag von nana13 02.04.10 - 15:44 Uhr

Hi,


Bei meinem sohn bekam ich nach etwa 20 stunden eine pda wegen geburtsstill stand.

etwa bis 2 stunden davor hatte ich klar starke schmerzen, aber ich wuste wofür, und es war auszuhalten.
aber als es nicht mehr weiter ging wurden die schmerzen unerträglich.
war dan froh über die pda.

aber ich werde es ohne pda versuchen. ich gehe ja eh ins geburtshaus und da krieg ich keine auser ich fahre dan ins kh.

solange es geht würde ich es ohne probieren, wen du das gefühl hast du brauchts eine kanst ja immer noch eine haben.

mir wurde gesagt das es mit einer pda länger gehen kan. aber ob das wirklich so ist keine ahnung.

lg nana

Beitrag von wir3inrom 02.04.10 - 15:44 Uhr

Ich hatte eine, sie half mir selbst sehr, leider hörten die Wehen komplett auf.. Daraufhin mussten Wehenmittel her und am Ende war's dann doch ein KS, weil einfach nix vorwärtsging.

Übrigens: ich finde nicht, dass ein KS als "Schieflaufen" der Geburt angesehen werden sollte. Er ist vielmehr eine Hilfe, dein Kind - wenn eine spontane Geburt einfach nicht klappen will - auf sichere Weise auf die Welt zu holen. Ich bin froh, dass es diese Möglichkeit der Geburtshilfe gibt, denn ohne sie wäre mein Sohn wohl nicht auf der Welt.

LG
Simone

Beitrag von aylin1986 02.04.10 - 15:46 Uhr

Hi,

ich habe halt unglaubliche Angst vor einem KS, deshalb! Hab mich vielleicht falsch ausgedrückt! Sorry!

Aber ich würde viel lieber sponan entbinden, als einen KS zu haben...

Natürlich ist man in Notfällen dankbar, dass es sowas überhaupt gibt!

Beitrag von wir3inrom 02.04.10 - 15:48 Uhr

Du brauchst vor einem KS wirklich keine Angst zu haben.
Die machen das so oft, das ist fast schon Routine.
Und es ist auch nicht gesagt, dass man viel später wieder fit ist. Ich bin nach 2 Tagen schon wieder durch die Gegend gelaufen und hatte keinerlei Probleme mit meiner Narbe.

Beitrag von jekyll 02.04.10 - 15:49 Uhr

ich hatte mich tagelang gegen eine pda gewehrt und die geburt ist im ks geendet. ich denke nicht, dass eine pda einen ks forciert...im gegenteil. mir wurde gesagt, dass dadurch, dass es entkrampfend wirkt, die möglichkeit besteht, dass man mehr loslassen kann und es weiter geht...

Beitrag von jekyll 02.04.10 - 15:46 Uhr

ich hatte immer angst vor der tatsache dass mir in den rücken gestochen wird. als ich dann die spinale bekam und merkte, dass das überhaupt nicht schlimm war, hab ich mich schon fast geärgert die vier tage vorher keinen pda genommen zu haben.

ganz ehrlich....durchstehen usw. aber warum solltest du dir mehr schmerz antun als du musst. wir sind hier ja nicht in einem überlebenscamp oder müssen gegenseitig vergleichen wer härter ist. wenn ich die möglichkeit eine spontanen geburt hätte, würde ich mir diesmal ziemlich schnell eine pda geben lassen. je entspannter man ist und weniger schmerzen man hat, desto schöner ist doch auch die geburt. ich finde das hat nix mit weichei oder sonst was zu tun....

lg

Beitrag von claudia_1984 02.04.10 - 15:48 Uhr

hi

ich hatte bei beiden kids eine PDA

bei James habe ich die machen lassen weil ich einfach nicht mehr konnte, die schmerzen unerträglich waren. allerdings hat die PDA nicht gewirkt und die hebamme hats nicht geglaubt.

bei Luca haben wir (hebamme, mein mann und ich) uns dazu entschieden, weil trotz starken wehen im minutentakt die geburt nicht voran ging. wehentropf half nichts. PDA gelegt und Buscopan gespritze und etwa 1 stunde später (nach wirkung der PDA) war luca da. ohne schmerzen, bzw. als luca geboren wurde liss die PDA wieder nach.

eigentlcih bin ich ja von der PDA überzeugt, aber wenn iwr noch ein kind bekommen sollten werden wir es ohne probieren alleine schon um zu sehen wie weit ich gehen kann ohne, und vielleicht klappts ja auch ohne. weis man vorher ja nie,.

lg claudia mit james 2 und luca 1jahr

Beitrag von m_sam 02.04.10 - 15:52 Uhr

Ich finde, dass man auf die PDA zurückgreifen sollte, wenn man das Gefühl hat, keine Kraft mehr zu haben, bzw. wenn man die Schmerzen nicht mehr ertragen kann.
Ich persönlich war nie an dem Punkt, wo ich gesagt hätte "macht, was ihr wollt, aber helft mir irgendwie" - warum sollte ich dann also schon im Vorfeld eine PDA in Anspruch nehmen.

Die ersten beiden Mäuse habe ich so geschafft und ich hoffe sogar sehr, dass ich auch Nr. 3 ohne irgendwelche Schmerzmittel schaffe.

Das was ich auf jeden Fall brauche, sind die Schmerzmittel "danach". Meine Nachwehen bei Nr. 2 waren schon sehr heftig und wenn sich das noch steigern sollte, dann nehme ich die PDA hinterher;-)#rofl

LG Samy (39. SSW) + 2 Mädels

Beitrag von dini2 02.04.10 - 16:15 Uhr

Hallo,
also ich bin heilfroh daß es die PDA gibt!!!
Ich bin gelernte Krankenschwester und habe mir natürlich über alles große Gedanken gemacht. Ich hatte deshalb eine riesige Angst vor der Geburt. Ich habe einige Zeit vorher im Krankenhaus einen Vorstellungstermin wahrgenommen, an dem die Möglichkeit einer PDA besprochen wird.Und man kann gleich dafür unterschreiben! Denn rechtlich ist man unter den Wehen nicht mehr in der Lage "Herr seiner Sinne" zu sein und es kann durchaus passieren, daß man dann auf Wunsch keine PDA bekommt. Auch wenn die Geburt schon fortgeschritten ist (ich glaube mich zu erinnern daß wenn der Muttermund schon 8 cm aufgegangen ist), bekommt man keine PDA mehr. Ich habe mir alles also vorher absichern lassen. Sicher ist sicher! Ich hatte aber auch eine höllische Geburt. KOnnte kaum atmen unter den Wehen, die PDA hat mir "das Leben gerettet"!!! Welch Entspannung war es, als sie gewirkt hat!!! Wenn Du eine traumhafte Geburt hattest, und nicht schon ängstlich vorgeschädigt bist, dann wirst Du die Geburt auch gut überstehen. Wenn Du zweifel hast, dann wende Dich an Deinen Arzt, der kann Dich zwecks eines PDA-Gespräches an das Krankenhaus überweisen.
Alles Gute!

Beitrag von hasi.1981 02.04.10 - 17:18 Uhr

Hatte bei beiden Geburten keine PDA. Und bei Nr 3 möchte ich eigentlich auch keine. Es war "erträglich" - und ich finde, dass man das im normalfall schon Aushalten kann. Es ist nunmal ein med. Eingriff, den ich nur machen würde wenn es nicht anders geht - um während den Wehen reden zu können, deshalb würde ich mir keine legen lassen.... Ich würde mir da nichts einreden lassen. Klar kann man sich alles irgendwie leichter machen - aber ich denke, dass ist nicht immer der richtige Weg

Beitrag von blockhusebaby09 02.04.10 - 17:43 Uhr

Hallo

Ich möchte keine PDA da ich weiß das die Schmerzen die ich durchhalte meinen Baby gut tun.
Denn das hat auf seinen beschwerlichen engen Weg auch Schmerzen und wenn die Mutter welche hat wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet und das nimmt den Baby etwas den Schmerz.
Also ich leide lieber für mein Kind.
Auch ist die Austreibungsphase ohne PDA für das Kind kürzer und weniger beschwerlich.

Liebe Grüße#herzlich

Beitrag von nisivogel2604 02.04.10 - 18:01 Uhr

Hallo,

ich hatte eine Geburt mit und eine ohne PDA. Die PDA war für mich die Hölle. Denn wenn die Beine taub werden bist du dazu verdammt wie ein Maikäfer auf dem Kreißbett zu liegen. Habe heute auch Spätschäden von der PDA. Die Risiken sind immens.

http://www.hebamme-rundbogen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3:die-periduralanaesthesie-erklaerung&catid=2:beitraege&Itemid=4

lg

Beitrag von inajk 02.04.10 - 18:01 Uhr

Da du eine prima Geburt hattest, wieso solltest du eine PDA wollen? Es ist IMMER ein zusaetzliches Risiko, und kann die Geburt auch behindern. Ich bin immer fuer so wenig wie moeglich rumpfuschen am natuerlichen Vorgang. Jedenfalls nicht ohne Not. Du schaffst das wieder, vermutlich sogar schneller und leichter als beim ersten Mal!

LG
Ina

Beitrag von katti3 02.04.10 - 18:22 Uhr

Hallo,
wenn es ohne doch gut geklappt hat,würde ich bei dieser Einstellung auch bleiben.
Bei mir war immer das Problem,das ich von der PDA tierische Kopfschmerzen bekommen habe.Der Arzt hat mir gesagt,das durch die Spritze halt viele Nerven verletzt werden.
Deshalb hab ich bei der 2.SS und jetzt bei der 3.SS an die PDA gar nicht mehr gedacht.Die Kopfschmerzen habe einige Tage angehalten und das war echt kein Spass!!!
Wünsch Dir alles Gute und Du wirst schon die richtige Entscheidung für Dich treffen!!
LG
K

Beitrag von biene8520 02.04.10 - 19:51 Uhr

Hallo,

"einfach so" eine PDA legen zu lassen, ist schwachsinnig! Meine Meinung!

Die PDA ist dazu da, die Frau zu unterstützen, wenn sie keine Kräfte mehr hat, die Geburt so zu überstehen.

Man sollte aber auch an das Kind denken, die PDA unterstützt nur die Mutter, das Kind muss die weitere Geburt dann "alleine" überstehen. Mir hat das zu denken gegeben. Bei der 1. Geburt habe ich es ohne PDA geschafft und bei der 2. werde ich es wieder so versuchen.

Nur aus Lust und Laune heraus, damit es "angenehmer" wird, werde ich es mit Sicherheit nicht machen.

LG
Biene