Vater des Kindes oder neuer Partner bei Geburt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von elegie 02.04.10 - 19:38 Uhr

Hallo zusammen,
Ich bin gerade etwas ratlos.
Ich bin nun in der 32 SSW und habe mich beim feststellen der Schwangerschaft vom Vaterdes Kindes getrennt... Es gab Schwierigkeiten, die nicht zu lösen waren. Er war aber weiterhin oft bei mir und hat die Schwangerschaft miterlebt...
Wir verstehen uns immernoch gut, lieben uns aber nicht mehr.
Nun habe ich vor circa 4 Monaten einen Mann kennengelernt, der mir das gibt, was ich brauche.
Er freut sich auf den Bauchzwerg, als wäre es sein eigenes #verliebt
Nun zur eigentlichen Frage:
Beide wollen unbedingt bei der Geburt dabei sein, das kann ich mir aber überhaupt nicht vorstellen.
Ich möchte sehr gerne meinen neuen Lebenspartner dabei haben, da ich ihm bedingungslos vertraue, er war mit bei der Schwangerschaftsvorvbereitung, hat Krankenhäuser mit mer angschaut und war einfach immer für mich da.
Der Vater des Kindes möchte ebenfalls unbedingt dabei sein und er hat eigentlich auch das recht dazu!
Allerdings weiß ich einfach nicht ob ich mich mit ihm bei der Geburt wohl fühlen würde...
Habt ihr sowas schon mal miterlebt? oder könnt mir irgendwie bei meiner entscheidung helfen???

Entschuldigt das viele#bla#bla#bla#bla

Ich würde mich über Antworten freuen!!!

Liebe Grüße
Elegie

Beitrag von wir3inrom 02.04.10 - 19:43 Uhr

Schwierig!
Wie würde denn der jeweils "Abgelehnte" reagieren?
Ich persönlich würde wahrscheinlich den neuen Partner dabei haben wollen.
Dem Vater des Kindes anzubieten, dass er gerne in KH kommen kann aber draußen warten soll? Er wäre dann nach dir und deinem Partner der Erste, der das Kind sehen kann.

Schwierig..!

Beitrag von elegie 02.04.10 - 19:48 Uhr

Beide wären vermutlich wahnsinnig entäuscht, wenn sie nicht dabei sein dürften...
Ich hab auch schon daran gedacht den vater des kindes draußen warten zu lassen, aber darauf hat er stinksauer reagiert....
Ich weis, dass ich mich am besten fühle wenn mein neuer Lebenspartner dabei ist...
Aber den Vater so außen vor zu lassen ist schon auch irgendwie unfair.

Beitrag von supermutti8 02.04.10 - 22:04 Uhr

wenn du aber schon jetzt merkst das er "stinksauer" reagiert wenn du deinen Wunsch nach DEINER, für dich am besten, gewählten Geburtsmethode äußerst -also spät.da wäre für mich klar,das ich mit dem "sticksaueren" dieses Erlebnis nicht teilen würde wollen :-(

Er ist zwar der Vater des Kindes,aber er hat kein Recht dich zu "zwingen" (mit stinksauerwerden tut er dies aber emotional) ihn an deiner Seite zu akzeptieren bei diesem Erlebnis ...dieses würde ich nur mit eienr vertrauten Person erleben wollen ..egal ob neuer Partner und/oder Mutter/Freundin...

Beitrag von hima 02.04.10 - 19:44 Uhr

Ach herrjeh, das ist aber auch kompliziert bei dir...

Wie stehen denn die Männer zueinander?
Einerseits kann ich den Kindsvater verstehen, andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass dein neuer Partner sich reichlich bescheuert vorkommt wenn er außen vor ist bei so einem Ereignis. Schließlich wird er ja auch den Alltag mit dem Kind erleben...

Keiner von beiden, vielleicht ne gute Freundin oder deine Mutter??

LG
Hima

Beitrag von elegie 02.04.10 - 19:56 Uhr

Die beiden Männer können überhaupt nicht miteinander.
Sie sind grundsätzlich eifersüchtig aufeinander.
Das macht das ganze ja auch so wahnsinnig kompliziert.
Wenn die beiden miteinander klar kämen könnten sie ja vielleicht auch beide dabei sein. Aber so, würde es nicht funktionieren...

Beitrag von petunia72 02.04.10 - 20:15 Uhr


Für die Geburt würde ich Dir den Rat geben, genau den Menschen mitzunehmen, mit dem Du Dich am besten fühlst. Der Vater des Kindes kann ja im Krankenhaus warten und das Kind sofort sehen, auch bevor Dein Partner es auf den Arm nimmt. Der kann sich ja dezent zurückziehen und Euch alleine lassen. Während der Geburt selber geht es aber ausschließlich um Dich und da ist wichtig, dass Du die beste Unterstützung bekommst.

Wenn Du das alles so schreibst habe ich aber den Eindruck, dass die Geburt noch das geringste Problem sein wird.

Wie wird denn der Vater reagieren, wenn Dein Partner sehr viel mehr mit dem Kind zu tun hat als er, weil er jeden Tag um das Kind ist?

Ich denke, die ganzen Umstände sind vielleicht wichtig um dies wirklich entscheiden zu können. Wenn Euer Baby natürlich ein Wunschkind ist, was in einer jahrelangen Beziehung entstanden ist kann ich den Kindsvater sehr gut verstehen und würde ihm da, soweit es Dir dabei gut geht entgegen kommen.

Wenn ihr Euch aber gar nicht so gut kennt, sieht die Sache wieder etwas anders aus.

LG Tina

Beitrag von mandragora58 02.04.10 - 19:47 Uhr

hallo
hm, nicht einfach. habe das selbst nicht erlebt. daher kann ich nur versuchen mich in dich und in die männer reinzuversetzen.
kann alle recht gut verstehn. die entscheieidung liegt wohl bei dir.

wie wäre es, wenn du erstmal mit den beiden (zusammen) sprichst? und wenn ihgr keine lösung findet... vielleicht eine gute freundin? oder schwester??

aber vielleicht kann hier die eine oder andere von sich berichten

vg lg
do 27.ssw

Beitrag von marmita 02.04.10 - 19:47 Uhr

Oje, das ist aber wirklich verzwickt.
Würde jetzt mal sagen, dass es dem Kindsvater zustünde, die Geburt mitzuerleben... Kann aber andererseits auch verstehen, dass du nicht unbedingt deinen Ex dabei haben möchtest, da so eine Geburt ja schon sehr intim und privat ist.

Sehr schwierig... #kratz

Beitrag von keep.smiling 02.04.10 - 19:48 Uhr

Ich würde mich für den aktuellen Partner entscheiden, er ist ja genauso Papa und ihm vertraust du.

Der "Erzeuger" kann ja sofort informiert werden, wenn es soweit ist, bzw wenn das Baby da ist, so dass er dann einer der ersten ist, der das Baby sieht.

Wenn du mit ihm redest, wird er es sicherlich verstehen. Eine Entbindung ist ja auch sehr intim und das bist du doch mit deinem Ex eigentlich nciht mehr oder habt ihr noch Sex?

LG ks

Beitrag von elegie 02.04.10 - 19:51 Uhr

Das würde ich schon sehr gerne so machen, weis aber auch, dass mein Ex da absolut nichts davon hält.
Mit meinem Ex hatte ich seit unserer Trennung keinen Sex mehr.
Wir haben uns nur ganz gut verstanden, und ich war froh, dass er trotz trennnung zu unserem Kind steht.

Warum ist nur alles immer so kompliziert....

Beitrag von keep.smiling 02.04.10 - 19:54 Uhr

Ja aber so viel Verständnis sollte er schon haben.
Er hat keinen Sex mehr mit dir.
Ihr seid kein Paar mehr.
Du verbringst dein Leben mit einem anderen Mann.
Dieser andere Mann wird dein Kind aufziehen, es täglich sehen, der neue Papa sein.
Auch wenn dein Ex sein Kind regelmäßig sieht und sich kümmert - er wird immer etwas außen vor sein.

LG ks

Beitrag von jimmytheguitar 02.04.10 - 22:14 Uhr

"Auch wenn dein Ex sein Kind regelmäßig sieht und sich kümmert - er wird immer etwas außen vor sein."

Wie kommst du nur auf so etwas, ER ist der leibliche Papa dieses Kindes und das Kind hat genauso ein Recht auf ihn wie auch auf seine Mutter. Außerdem scheint er ja sehr interessiert an seinem Kind!
Es könnte ja sogar dazu kommen daß das Kind überwiegend beim Papa lebt!

Der neue Partner wird sicher auch eine wichtige Person fürs Kind werden aber mit Sicherheit kein ERSATZPAPA!

Beitrag von keep.smiling 03.04.10 - 12:55 Uhr

Tja, entweder ich habe einen neuen Partner und eine kleine Familie oder nicht. Ich glaube kaum, dass der leibliche Papa bei allen Feierlichkeiten und Freizeitaktivitäten etc dabei sein wird und im Alltag wird er auch nicht täglich auf der Matte stehen.
Kann ja sein, dass das bei dir so ist. Wer weiß.
Ich habe nie behauptet, dass der leibliche Vater kein Recht auf sein Kind hat, im Gegenteil, ich finde es gut, wenn die Papas sich kümmern und noch besser, wenn Papa und Ersatzpapa sich verstehen und es einfach dem Kind gut geht damit!
Aber in meinem Leben hätte dann doch mein Lebenspartner den "höheren Stellenwert" wenn es um die Frage geht, wer bei der Geburt dabei sein soll - und darum geht es schließlich hier und nicht darum wo das Kind mal später lebt.

Beitrag von jimmytheguitar 03.04.10 - 15:09 Uhr

Gut, direkt im Kreissaal dabei sein sollte wenn überhaupt dann nur der neue Partner (um die Mutter zu unterstützen). VOR dem Kreissaal könnte dann der Vater stehen der sein frischgeborenes Baby wohl auch gerne auf der Welt begrüßen würde...

ABER der leibliche Vater wird vielleicht nicht bei allen Freizeitaktivitäten und Feierlichkeiten MÜTTERLICHERSEITS dabei sein, aber er kann sich genauso gut und viel wie die Mutter um das gemeinsame Kind kümmern. Neue Partner (ob von Mutter oder Vater) sind da nur "Beiwerk". Zumindest solange die leiblichen Eltern sich um ihr Kind sorgen.

Bei mir ist es übrigens nicht so, meine Kinder alle von meinem Partner.

Beitrag von jekyll 02.04.10 - 20:02 Uhr

als erzeuger würde ich ihn nicht nennen denn er will ja offensichtlich zu seinem kind stehen und ein vater sein. trotz trennung finde ich es gut, wie er sich bemüht und sich eben nicht aus der affäre zieht!

Beitrag von chidinma2008 02.04.10 - 19:56 Uhr

Hallo
ich würde sagen der leibliche Vater hat mehr rechte er ist schliesslich der Daddy.#
Aber ich würde mich gedanken machen Könnte ich ihn mit rein nehmen ist doch alles sehr Intim und ihr seit ja getrennt.
Wen es für dich kein Problem ist Bitte den Ex an still auf einen stuhl zu sitzen,Hinter dir in einer ecke und dein jetziger Freund ist bei dir#gruebel

ich weis auch nicht die beste Lösung Aber der Vater hat es auch verdinnt.
Ich lebe alleine bin von meinen Noch Mann wider schwanger es steht auf jeden fall fest das er mit rein kommt

LG

Beitrag von marju 02.04.10 - 19:56 Uhr

So wie ich das lese und auch die Antwort die du auf einen Komentar geschrieben hast, hast du dir die Antwort doch schon selbst gegeben.
Du liebst deinen neuen Partner und vertraust ihm. Das wichtigste (für mich) in so einem Moment ist doch eine vertraute Person bei sich zu haben.

Beitrag von sexy-hexe 02.04.10 - 19:56 Uhr

ich würde ehrlich gesagt lieber den neuen partner an deiner stelle mitnehmen.Dein ex war ja auch nicht wirklich dabei wo es ums krankenhaus anschauen oder geburtsvorbereitungskurs ging.Auch ist es doch so das du ihn bedingungslos vertrauen tust.nehm ihn mit und dein ex soll draußen warten.
es geht da um dich und dir soll es gut gehen...

Beitrag von axaline 02.04.10 - 19:59 Uhr

Ich denke Du hast Dir Deine Frage schon selbst beantwortet !

Zitat: "Allerdings weiß ich einfach nicht ob ich mich mit ihm bei der Geburt wohl fühlen würde... "

Du musst Dich bei der Geburt wohlfühlen, denn wenn irgendwetwas schlimmer ist als die Schmerzen, dann ist es wenn man sich dabei auch noch unwohl fühlt !

Du solltest auf Dein Bauchgefühl hören und nicht nach logischen Denkweisen vorgehen.

Gruß Janine (35 SSW)

Beitrag von berry26 02.04.10 - 20:00 Uhr

Hi,

also bei so einer Situation würde ich ernsthaft überlegen keinen der Männer mit in den Kreissaal zu nehmen. Dann fühlt sich keiner vernachlässigt.

An deiner Stelle würde ich entweder ohne Begleitung oder einer dritten Person (Freundin, Mutter etc.) die Geburt durchstehen.

LG

Judith

Beitrag von jekyll 02.04.10 - 20:00 Uhr

hi,
echt schwierig die situation. ich kann beide männer verstehen, dass sie gerne dabei sein wollen. kann dich auch verstehen, dass du es evtl. komisch findest mit deinem ex. aber ihn auszuschließen wäre doch irgendwie auch unfair. er hat sich ja offensichtlich die ss über gekümmert und ist bereit für das kind da zu sein. das macht ja nicht jeder mann, wenn man getrennt ist. vielleicht kannst ja mit beiden mal drüber sprechen.
hab mal meinen mann gefragt und er meinte er fände es fair wenn beide dabei wären. aber er ist auch ein mann. fair fände ich es auch...vielleicht würde ich es einfach mal ausprobieren und mit beiden vereinbaren, dass du kurzfristig jemanden rausschickst je nachdem wie es dir geht...

Beitrag von erdwuermchen 02.04.10 - 20:03 Uhr

Für dich das Beste ist scheinbar dein Partner und das solltest du deinem Ex-Freund auch erklären. Das ist eine Situation, die sehr intim ist und nicht unbedingt mit einem Exfreund zu teilen ist. AUch wenn er der Vater des Kindes ist.

Ich würde ihm auch anbieten, dass er benachrichtigt wird wenn es los geht und er gern im KH warten kann. Und wenn das Kind da ist er auch gern dann in den Kreisssaal kommen kann und ihr dann eben zu viert die erste Zeit erleben könnt.

Nur der Geburt selbst, würde ich ihn bitten nicht beizuwohnen.

LG
erdwürmchen

Beitrag von jasminamarvin 02.04.10 - 20:17 Uhr

Ich würd den vater des kindes mitnehmen,er hat das recht dazu und ist nunmal der leibliche Vater,stell dir vor du wärst an seiner stelle und dürftest nicht bei der geburt deines eigenen Kindes dabei sein,das ist hart.

Beitrag von thalia72 02.04.10 - 20:18 Uhr

Hi,
so eine Geburt kann sehr körperlich sein.
Ich hing ständig und über Stunden an meinem Mann, um meine Wehen zu veratmen, er hat mir den Kopf gestreichelt und gehalten in der Wanne. In der Austreibungsphase hat er meinen Oberkörper nach vorne gestemmt, weil ich es selbst nicht konnte. Ich habe ihn geschickt, um mir etwas zu besorgen, usw.
Ein Mann kann/soll eine Hilfe sein, er ist kein Zuschauer.
Könntest du dir das mit deinem Ex vorstellen?
Wenn du dich unwohl fühlst bist du ja angespannt und das ist Gift für eine etnspannte Geburt.
Du scheinst ja, verständlicherweise, deinen neuen Partner dabei haben zu wollen.
Sei egoistisch, lass dir dieses Erlebnis nicht versauen.

vlg tina + justus 17.06.07 + #ei11.SSW

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