Klinik verklagen?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von mina1973 03.04.10 - 15:09 Uhr

Hallo,

ich frage mich, ob ich die Klinik verklagen, bei der ich entbunden habe... Siehe meinen Beitrag:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&tid=2541478&pid=16122221

Kurzfassung:
Erst hatte ich die Fruchtblase noch 10 Tage im Bauch (nach einem ungeplanten KS) und nun habe ich die erwartene Entzündung an der Gebärmutterschleimhaut....

Was würdet Ihr tun?

LG

Beitrag von picco_brujita 03.04.10 - 15:33 Uhr

ich würde nicht mit kanonen auf spatzen schießen.
die GM Entzündung bekommt man gut mit AB in den griff - ich hatte das im januar. sehr schmerzhaft aber auszuhalten.
es ist nunmal so, dass solche dinge passieren können - so lange jetzt nicht dein leben dadurch in gefahr ist wäre ich einfach dankbar, dass sie dein kind gesund auf die welt bekommen haben und dass du trotz allem gut versorgt wurdest - so wie du schriebst, war es ja sehr dramatisch mit GM-Riss.

Ärzte sind auch nur menschen - ja, ihnen sollte kein fehler bei ihrer arbeit passieren, da davon menschenleben abhängen können, aber so wie in deinem fall jetzt gleich eine klage aufsetzen?
ich denke du würdest damit gegen eine wand laufen - vor allem, wenn es jetzt ohne probleme ausgeheilt wird. wie gesagt, immer vorausgesetzt, dass es keine komplikationen mehr gibt.

bitte denk auch mal darüber nach, dass manche frauen bei der geburt sterben - und zwar nicht wegen arztfehlern - das wäre doch viel schlimmer gewesen, als ein kleiner vergessener teil der fruchtblase die sich jetzt selbst gereinigt hat....

lg
brujita

Beitrag von yale 03.04.10 - 15:58 Uhr

Ich denke das du was Unterschreiben mussest vor dem KS in dem Schreiben sichert sich das Kh meist ab wenn etwas vergesser wird du keinerlei rechte auf schadensersatz hast.

ich musste son ding sogar beim FA Unterschreiben das er für evtl. Behinderungen des kindes auch bei Feindiagnostik und und nicht belangt werden kann.

Beitrag von drusilia 03.04.10 - 20:54 Uhr

Du kannst es der krankenkasse melden. Dass hab ich damals gemacht. Habe direkt nach der Geburt eine Ausschabung gehabt. 3 Tage nach der Entbindung bekam ich die Abschlußuntersuchung mit Ultraschall. Auf meine Frage was dass denn im Ultraschall ist wurde mir gesagt es wäre ein Schatten. 6 Tage nach der Geburt hatte ich starke Unterleibsschmerzen. Untersuchung beim FA ergab Gebärmutterentzündung. Das was ich im KH gesehen hatte war noch da, es war ein ca. 8x3 cm großes Stück der Fruchtblase. Es bestand auch kein Wochenfluß mehr, dass hatte ich auch schon im KH geäußert, die aber sagten nach einer Ausschabung würde es nicht bluten. Ende vom Lied ich mußte stationär und mußte nochmals ausgeschabt werden und durfte 4 Tage da bleiben.

Es kam nichts dabei raus, laut Krankenkasse wäre das etwas was immer passieren kann.

Beitrag von 1182 03.04.10 - 22:34 Uhr

hey,also ich hab auch schon daran gedacht meine klinik zu verklagen! ich hatte im Okt.´09 einen Bauchdeckenbruch der wurde operiert und seit dem hab ich einen dicken oberbauch. ich bin total unzufrieden, mir passen kein kleine kleider mehr nix!
man kommt aber nicht dagegen an! ich war schon bei einem arzt der hat halt gesagt die op wurde falsch durchgeführt und hat mich zu einem spezialisten geschickt(Schönheitsoperateur) der macht sich aber anscheinend nicht die mühe mir zu helfen, er sagt da hat man keine chance ich soll es selbst bezahlen ( ca.8000Euro)...wer kann das bezahlen?
ich bin total unglücklich deswegen...