Gebärmutterentfernung mit 30???

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von naddikiel79 11.04.10 - 22:30 Uhr

Hallo..

Ich habe diverse Unterleibsprobleme, betreffend meine Gebärmutter.
-Ständige Unterleibs- u. Beckenschmerzen
- stark abgeknickte Gebärmutter
-unregelmäßgier Zyklus (zwischen 34-45 Tagen minimum), dann 2 Wochen starke Blutungen verbunden mit starken Schmerzen
- kann nicht lange sitzen ohne Unterleibsschmerzen zu bekommen
- 6 Pelveskopien (inkl. Ausschabungen) und dadurch Verwachsungsschmerzen
- durchgehende Schmerzen


Mir wurde bisher gesagt, dass ich mit diesen Schmerzen leben "müsse", aber mal ehrlich: ich habe solch starken Schmerzen, dass ich es teilweise ohne Schmerztabletten nicht mehr aushalte, es wird immer schlimmer.
Noch dazu kommt, dass die Ärzte sich darauf berufen, weil ich noch sehr jung wäre und ein späterer Kinderwunsch nicht ausgeschlossen sei.
Ich habe 2 RIsikoschwangerschaften hinter mir von denen ich mehr im KH war an Partusisten (Wehenhemmer) wie zu Hause.

Warum reicht das alles nicht aus??? Ich kann mittlerweile nicht einmal mehr Tampons verwenden, vom GV mal ganz zu schweigen!!!
Ich verstehe die Ärzte natürlich, denn sie wollen helfen und heilen, nicht einfach Organe entfernen..
Ich weiß auch, dass es Risiken mit sich bringen kann, aber so wie jetzt ist es kein Zustand mehr!
Ich bin nicht einmal mehr zum Arzt gegangen 6 Monate lang, denn helfen kann mir eh keiner.
3 von 4 Ärzten gaben mir das "OK" nachdem mein FA mich in die Klinik geschickt hat.. der 4. Arzt (Oberarzt) hat es abgelehnt.. das war letztes Jahr..
Die Schmerzen werden immer schlimmer, am 21. habe ich ein Termin beim FA, werde es wieder einmal mit ihm besprechen, denn so kann es nicht weitergehen..

War es bei Euch genauso??
Was waren für Euch die Vorraussetzungen einer Gebärmutterentfernung??

Danke für die Antworten

Beitrag von myimmortal1977 11.04.10 - 23:47 Uhr

Meine Mutter wurde mit Anfang 30 total operiert. Sie hatte so doll ihre Regel, dass sie aufgrund des Blutverlustes umfiel. Hinzu kam nachher noch eine riesige Zyste.

Such Dir einfach ein anderes Krankenhaus.

LG und alles Gute, Janette

Beitrag von marion2 12.04.10 - 19:19 Uhr

Hallo,

also bei mir stünde einer Sterilisation nichts im Weg. Ich hatte den Bogen bereits vor drei Jahren in der Hand. Wollte im Falle eines KS (Risiko wahr hoch) gleich "alles" erledigen lassen.

Da war ich dreißig.

Das Alter allein kann es also nicht sein.

Manchmal reicht es, den Arzt zu wechseln oder beharrlich nach zu fragen.

LG Marion

Beitrag von naddikiel79 12.04.10 - 23:46 Uhr

Hallo..

Mein FA ist nicht gegen eine Entfernung, er überweist mich jedoch in eine Klinik, dort schauen Zig Ärzte und entscheiden.. die Oberhand hat dann leider der Oberarzt.

Wie schon gesagt: ich weiß, dass die Gebärmutterentfernugn Risiken und Spätfolgen haben kann/wird, aber ich möchte diese irren Schmerzen nicht mehr haben müssen, aber die Blutungen sind enorm...

LG

Beitrag von marion2 13.04.10 - 10:05 Uhr

Gut, meine Gebärmutter sollte drinnen bleiben, aber:

Meiner Sterilisation hatte der Chefarzt der hiesigen Klinik zugestimmt.

Bleib hartnäckig!

LG Marion