Wann beerdiegung? Schon 10 tage tot.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von missjacky 14.04.10 - 22:41 Uhr

HALLO

Mein stiefvater ist am 4.4.2010 gestorben.
Mein stiefvater ist aber immer noch nicht beerdiegt, er ist schon 10 tage tot er soll verbrannt werden.

Meine mama ist ist auch schon 5 tage tot damals würde sie auch verbrannt ist wurde am 14tag erst beerdiegt jetzt habe ich grade im i-net gelesen das wenn man stierbt 96stunden später beerdieigt sein muss oder verbrannt sein muss. Ist das richtige???

2#kerze#kerze für meine mama und stiefdad....:-(

Beitrag von anyca 14.04.10 - 23:17 Uhr

http://rlp.juris.de/rlp/BestattG_RP_P15.htm

Grundsätzlich innerhalb einer Woche, aber eine Verlängerung der Frist ist möglich.

Beitrag von arkti 14.04.10 - 23:26 Uhr

Sicher das das noch gültig ist?
Die eigentliche Urnenbestattung von meinem Schwiegervater war weit über 7 Tage und extra beantragt wurde das meines Wissens nach nicht.

Beitrag von anyca 14.04.10 - 23:38 Uhr

Die Frist ist ja nur die Zeit bis zur Verbrennung (oder eben Erdbestattung), nicht die Zeit bis zur Urnenbestattung. Es geht - mal unfein ausgedrückt - da nur drum, daß der Körper nicht zu lange rumliegt ...

Beitrag von missjacky 15.04.10 - 06:26 Uhr

Guten morgen, danke das ihr so schnell geantwortet habt.
Also wie schon geschrieben habt,ich hab gester im Internet
gelesen das man 96studen später wenn man gestorben
ist,beerdiegt werden muss. Aber meine mana wurde
damals auch erst 14tage später beerdiegt. Meine schweste
hat mir damals gesGt das bestatter nicht denn offen für eine
Person an machen. Ob es stimmt weis ich nicht.lg

Beitrag von anyca 15.04.10 - 09:01 Uhr

Den letzten Satz verstehe ich nicht - was hat meinst Du mit "nicht denn offen für eine Person an machen"? Was für eine Person, was soll offen sein?

96 Stunden stimmt definitv nicht, das wären ja nur vier Tage, so schnell ist in meiner Verwandtschaft noch keiner beerdigt worden.

Beitrag von olivia76 15.04.10 - 09:58 Uhr

Hallo!

Ich denke, sie meint "Ofen". Und will wohl damit sagen, dass es sich nicht lohnt, nur eine Person zu verbrennen.

LG,
O.

Beitrag von anyca 15.04.10 - 12:28 Uhr

Ach so ... ich dachte schon, es geht drum, ob man den Toten noch im offenen Sarg besichtigen kann oder so #kratz

Beitrag von arkti 14.04.10 - 23:20 Uhr

96 Stunden...neeee
Also mein Papa ist Montags gestorben und wurde Freitags beerdigt, das ging aber nur wenn man etwas Aufschlag zahlt. (ist auch verbrannt worden)

Ansonsten dauert es ja meisten schon eine Zeit bis sie überhaupt verbrannt werden.
Ich denke sogar das es dann egal ist ob die Beerdigung 3 Wochen später ist oder so, wenn die Verbrennung schon stattgefunden hat.
Unendlich hinauszögern darf man es dann sicherlich auch nicht.

Beitrag von rienchen77 15.04.10 - 09:55 Uhr

ich habe mal einen Bericht von einen Bestattungsunternehmer gesehen der gefüllte Urnen im Tresor stehen hat... die Angehörigen scheren sich ein Dreck darum was passiert... das Unternehmen hat gesagt sie heben die Urnen 2 Jahre auf und dann kommen sie in ein anonymes "Massengrab"...

Beitrag von haarerauf 15.04.10 - 07:25 Uhr

Guten Morgen,

es kommt ja auch darauf an, wie die Trauerfeier gestaltet werden soll, an was er gestorben ist usw.

Meine Mama ist letzte Woche gestorben. Die Trauerfeier findet am 5.5. statt. Also 4 Wochen später.

Verbrannt ist sie sicherlich schon, die Asche wird halt so lange aufgehoben bis die Trauerfeier ist.

Es war nicht unser Wunsch aber in meiner Stadt dauert es halt so lange.

Haarerauf

Beitrag von romance 16.04.10 - 07:53 Uhr

Mein Beileid:-(

Beitrag von haarerauf 16.04.10 - 15:46 Uhr

Herzlichen Dank.

Haarerauf

Beitrag von blacknickinblue 15.04.10 - 08:21 Uhr

Hallo,

als die Schwester einer Kollegin verstorben ist, hat es 6 Wochen bis zur Beerdigung gedauert. Das war sehr schwer für die Familie. Es war eine Feuerbestattung.

Gruß,

B.

Beitrag von maschm2579 15.04.10 - 09:43 Uhr

Hallo,

mein Opa ist den Montag vor Ostern gestorben. Eine Woche säter am Freitag war die Trauerfeier und nun wurde er verbrannt. Die Beisetzung ist am 26.4

Beitrag von rienchen77 15.04.10 - 09:54 Uhr

die Beisetzung nach der Einäscherung kann sich hinziehen..

bei meiner Freundin ging es recht flott....8 Tage... aber ansonsten ist bis zu 2 Wochen hier normal....(natürlich nur Einäscherung)

Beitrag von ich-halt 15.04.10 - 17:17 Uhr

Also ich weiß nur, als die Tochter meiner Freundin bei einem Unfall ums Leben kam (dabei wurden die Eltern und die Schwester schwer verletzt), hat es länger gedauert wie 96 Stunden.

Der Unfall passierte am 27 Juli und beerdigt wurde sie am 30 August (damit die Eltern auch dabei sein konnten).

Ich denke es gibt da schon auch Sonderregelungen.

Mein Opa starb an einem Donnerstag und wurde dann die Woche drauf am Freitag beerdigt. Also auch länger wie 5 Tage.

lg ich-halt

Beitrag von moeppi2004 15.04.10 - 20:42 Uhr

Es kommt auch auf den Todesgrund an.

Mein Schwiegervater wurde tot in seinem Bett gefunden.

Da wurde dann erst ermittelt was die Todesursache war.

Wir mussten dann warten bis der Leichnam von der Kripo freigegeben wurde.

Insgesamt hat es etwas über 1 Woche gedauert bis er frei war und dann kam er zur Einäscherung. Insgesamt waren das auch dann 4 Wochen bis zur Beisetzung.

Beitrag von missjacky 15.04.10 - 21:31 Uhr

Danke für eure antworten.

http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2006/01336/
Das ist die seite wo steht das man 96stunden später beerdigt werden muss.

Lg

Beitrag von romance 16.04.10 - 08:01 Uhr

Hallo,

mein Beileid.

Es kommt auf den Grund an, woran der Mensch starb und das Alter. Wie wurde der Verstorbene gefunden. Alleine?
Und die Staatsanwaltschaft muß dann eine Leichenschau anfordern, bwz. ihn frei geben.

Da bei uns leider solche Todesfälle schon war, wurde die Beerdigung nach hinten verschoben. Wenn die Todesursache fest gestellt ist und kein Fremdverschulden gefunden worden ist. Dann muß nach der Freigabe innerhalb von 4 Tagen beerdigt werden bwz. verbrannt werden. ES kommt auch auf die Kapiziät an, wo dieser Mensch verbrannt wird. In eine Großstadt dauert es länger als in eine Kleinstadt.
Mann kann auch sowas hinaus schieben.....

Wenn er verbrannt wird, kann mann auch nach 8 Wochen ihn bestatten. Was bei meiner Tante passiert ist, als sie umgebracht worden ist. Bei meinem Onkel war es schneller, obwohl er tot aufgfunden worden ist.

Sprich es kommt immer drauf an, wie ein Mensch stirbt. Ob die Staatsanwaltschaft da einmischt

LG Netti

Beitrag von missjacky 16.04.10 - 09:12 Uhr

Also mein stiefdad hatte Krebs er istim Krankenhaus gestorben.
So wie ich von dem bestatter unternehm erfahren habe
soll das ortnungsamt im Spiel sein warum auch immer.
Er hat in Schwerte gewohnt also für mich ist das eine Klene Stadt.
Damals wo meine Mutter gestorben ist wurde sie auch
verbrannt da hat dS 14 Tage dedauert bis sie beerdiegt
wurden ist. Mal ab warten ich habe nur Angst das ich das er
erfahre wenn er schon beerdigt wurden ist,denn der Kontakt
zu meinen geschwisster ist kaputt gegahen. Leider....lg

Beitrag von romance 16.04.10 - 09:39 Uhr

Das ist übel.

Aber ich kenne das auch. Mein Onkel hatte kaum Kontakt, hatte ich zwischendurch immer bei meine Mutter sich gemeldet. Aber er wußte alles von uns...komisch, als wenn er uns beschattet hätte. Wußte Dinge, die er sonst nicht wissen konnte. Naja und er lag da auch über Wochen in seine Wohnung...bis wir Bescheid bekommen habe, als er gefunden worden ist.
Bei meine Tante war es nicht anders...gut es war damals auch Mord.