Definition gleichwertiger Arbeitsplatz?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von christinaf 16.04.10 - 14:07 Uhr

Hallo,

ich habe ein kleines Problem. Ich werde voraussichtl. zum 01.05. nach meiner Elternzeit bei meinem Arbeitgeber wieder anfangen. Ich bin im öffentlichen Dienst. Nun gibt es einige Probleme, ich habe bis heute noch nix schriftl. ob, wie und wo und überhaupt ich wieder anfangen kann.

Meine Frage ist: was beinhaltet alles ein gleichwertiger Arbeitsplatz?

Also Finanzielle dürfte klar sein. Aber ist damit auch die Tätigkeit, also Art gemeint? Ich bin im mittleren Dienst, hatte für meine letzte Stelle eine interne Qualifizierung für den gehobenen Dienst gemacht für diese Stelle und Aufgaben für den gehobenen Dienst ca. 1 1/2 Jahre bis zum Mutterschutz ausgeübt.

Kann mich der Arbeitgeber auch auf eine Stelle setzen mit " niederen" Tätigkeiten, sogenannte "Zuarbeiten"?

Habe bisher nichts konkretes im Internet gefunden, vielleicht hat jemand mehr Ahnung oder einen Tip wo ich nachschauen könnte?

lg

Christina

Beitrag von kati543 16.04.10 - 14:13 Uhr

Wie es im öffentlichen Dienst ist, weiß ich nicht genau. Aber in der freien Wirtschaft darf der AG dich in jeder Stelle unterbringen. Also auch die niederen Arbeiten. Nur eben bei gleicher Bezahlung.

Beitrag von christinaf 16.04.10 - 14:19 Uhr

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Wahrscheinlich wird es diesbezüglich keine großen Unterschiede geben. Hatte nur "gehört", dass auch wohl die Art der Tätigkeit gleichwertig sein soll aber da ist man sich nicht so einig.

Wollte daher mal nachfragen ob jemnd was genaures weiß.......hätt ja sein können :-)

Danke.

lg
Christina

Beitrag von goldie99999 16.04.10 - 14:24 Uhr

Gleichwertig ist der Arbeitsplatz, wenn er die gleichen Bedingungen erfüllt- hast Du vorher im Bauamt Anträge gestempelt wäre ein Einsatz nach der Elternzeit im Grünflächenamt zum Müllsammeln nicht in Ordnung- auch, wenn die Vergütung sich nicht verändert.

Nimm das als überspitztes Beispiel...

Es wäre sicherlich nicht i.O., Dich als Amtsleitung nach der Elternzeit in die Telefonzentrale zu setzen, aber kleine Sprünge in der internen Hierarchie sind möglich.

Grüße, Goldie

Beitrag von seikon 16.04.10 - 14:47 Uhr

Das ist nicht richtig. Es muss nicht exakt der selbe Arbeitsplatz sein, wie vor der Elternzeit. Aber er muss in Bezahlung und Beschaffenheit dem entsprechen was man vorher gemacht hat.

Das heisst, der neue Arbeitsplatz muss in der Qualifikation und Hirarchie dem alten entsprechen.

Wenn sie also vorher Teamleiterin war, dann darf sie hinterher nicht zum Kaffekochen abgestellt werden.

Kommt ja auch drauf an, wie genau die Stellenbeschreibung im Arbeitsvertrag formuliert ist.

Beitrag von susannea 16.04.10 - 14:50 Uhr

DAs stimmt nicht, die Tätigkeit muss gleichwertig sein. Niedere Aufgaben dürfen es eben genau nicht sein! Auch nicht in der freien Wirtschaft, die übrigens (wenns nicht gerade Beamten sind) das selbe BEEG haben wie der öffentliche Dienst!

Beitrag von christinaf 16.04.10 - 16:28 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten. Das hat mir schon einmal weiter geholfen.

Kann mir nur jemand sagen, wo man das noch einmal nachlesen kann? Also, das die STelle auch in der Beschaffenheit gleich sein muß? Wäre sehr hilfreich, Danke!!!

lg

Christina