Vater unbekannt

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 09:29 Uhr

Also ich möchte Vater unbekannt angeben. Der Vater weiss allerdings das es sein Sohn ist.
Wenn ich das aber mache hat er dann irgendwelche Rechte? Kann er das einklagen? So das er dann Umgangsrecht bekommt?
Oder sind ihm somit die Hände gebunden?
Ich weiss das ich ans Kind denken soll und das ein gravierender Schritt wäre aber darüber will ich jetzt nicht diskutieren. Habe mir das so lange überlegt und für mich ist das die einzige Lösung. Also bitte jetzt nicht verurteilen.....mir sind alle konsequenzen bekannt.....:-(

Beitrag von krypa 17.04.10 - 09:34 Uhr

Hallo levg2478,

ja, der (vermutliche) Vater kann seine Vaterschaft einklagen. Dann wird ein Test gemacht und wenn er demnach der Vater ist, dann wird seine Vaterschaft auch offiziell eingetragen.

MfG krypa

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 09:37 Uhr

Also kann ich rein theoretisch die Sache mit vater unbekannt vergessen weil es aufs Gleiche hinauslaufen würde?
Oh man.....das schockt mich jetzt ein bisschen:-(

Beitrag von naddikiel79 17.04.10 - 10:06 Uhr


Ich verurteile Dich nicht, keineswegs.


JA, der KV hat Rechte. Er kann dich -notfalls mit Gerichtsbeschluß- zwingen einen Vaterschaftstest durchführen zu lassen. Wenn er nachweislich der Vater ist, hat er Rechte/Pflichten.
Du möchtest es nicht diskutieren, wie es um deinen Sohn steht, aber auch Dein Sohn hat das Recht auf einen Vater und natürlich auch einen Unterhaltsanspruch.

Auch wenn ich für MICH manches Mal wünschte, dass der KV meines Kindes "unbekannt" ist: Es geht nicht um MICH sondern um mein Kind...

Wenn Du angibst, dass der Vater unbekannt ist, dann wirst Du mit Sicherheit Unterhaltsvorschuß erhalten und erhälst öffentliche Gelder weil Du den Vater nicht angeben möchtest... #kratz

LG

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 10:16 Uhr

Seit einem Monat bekommen ich Unterhalt vom JA aber auch nur weil ich ALG2 beantragen musste....Ich suche mir aber schon einen Job damit ich auf beides verzichten kann.

Der Vater ist arbeitslos und von daher würde ich nie mehr als 133 Euro bekommen und auf das Geld verzichte ich gerne wenn er uns dann auch in Ruhe lässt.

Mir fällt die Entscheidung auch nicht leicht aber ich sehe keinen anderen Ausweg. Er macht es mir aber auch leicht weil er sich eh kaum bis garnicht kümmert.

Aber er hat mir halt gesagt sobald er der vater ist wird er mir den Kleinen regelmässig wegnehmen und seine Zeit mit ihm verbringen. Der kleine ist 8 Monate: Der vater fährt nachts Zeitungen durch die Gegend. und der kleine müsste dann in seinem Bulli schlafen und das will ich schonmal garnicht. Aber er sagt das geht mich dann nichts an wo er schläft.....das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen Dingen die er mir sagt

Und dann kam nur noch....sein Hebel wäre genauso lang wie meiner und ich könnte ihm nichts vorschreiben....aber ich vertraue ihm nicht

Beitrag von naddikiel79 17.04.10 - 10:27 Uhr

"Der Vater ist arbeitslos und von daher würde ich nie mehr als 133 Euro bekommen und auf das Geld verzichte ich gerne wenn er uns dann auch in Ruhe lässt."

Es geht doch nicht darum, das DU auf Unterhalt verzichten sollst sondern das dein Kind einen Unterhaltsanspruch hat, dies für eine sehr lange Zeit...
Ich finde es persönlich nicht wirklich nett, dass Du öffentl. Gelder in Anspruch nehmen möchtest, Dir dir im Zweifelsfall gar nicht zustehen würden und dies alles nur, weil Du den Vater nicht angeben MÖCHTEST.
Ach ja: 133 Euro ist auch viel Geld..

"Wegnehmen" tut ein Vater das Kind ebenfalls nicht,er verbringt Zeit mit dem Kind.
Es gibt doch die Möglichkeit Regelungen zu finden ohne Übernachtung, wenn er nachts arbeitet.

Der "Hebel" ist nicht unbedingt genauso lang, aber er ist lang- das stimmt.

Und mal ehrlich: Sei doch froh, dass er sich für sein Kind interessiert!
Ist auch nicht böse gemeint.

LG

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 10:33 Uhr

Ich will die Gelder nicht. Ich musste das beantragen. Ich habe 8 Monate gut ohne das Geld gelebt. Und wie gesagt....ich suche mir mitlerweile einen Job damit ich den Unterhalt wieder stoppen kann.
Mein Sohn braucht kein Geld in erster Linie.....dafür sorge ich schon....aber er braucht einen Vater. Und bis jetzt war er nicht da.
Und wo soll ein 8 monate altes Baby hin wenn der Vater nichtmal eine Wohnung hat? Er schläft bei Bekannten und sagt mir noch ob im Bulli oder in einer Pension könnte mir egal sein. Natürlich ist mir das nicht egal.
In einem Bulli oder in einer Pension....was soll der Mist?
8 Monate kommt nichts und dann stellt er Ansprüche und Bedingungen die ich nicht nachvollziehen kann.
Er kann sich immer neu einkleiden (will nicht wissen von welchem Geld) aber für seinen Sohn kam noch nichts. Wenn ich mal frage ob er mir Pampers mitbringen kann wenn er sagt er kommt dann heisst es sofort er hat kein Geld und ich sollte mal dafür sorgen das er trocken wird....wäre er auch gewesen mit 10 Monaten.....das nervt im Moment einfach nur noch......ich bin echt am verzweifeln zur Zeit

Beitrag von anyca 17.04.10 - 10:45 Uhr

Zum einen machst Du Dich strafbar, wenn Du durch "Vater unbekannt" Gelder bekommst, die sonst der Vater zahlen müßte.

Zum zweiten ist ja nicht gesagt, daß der Vater auch in zwei, zehn, fünfzehn Jahren noch in seinem Bully wohnt. Auch dann hat das Kind noch Unterhaltsansprüche gegen den Vater - und vor allem ein Recht, ihn zu sehen! Das Kind muß da ja nicht übernachten, aber er kann doch mal mit dem Kleinen auf den Spielplatz o.ä.?

Beitrag von naddikiel79 17.04.10 - 11:14 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=20&tid=2591981&pid=16442033

Das kann jetzt aber nicht dein ernst sein, oder?

Du selbst möchtest nicht den Vater angeben und nun gibst Du Tipps bezügl. Sorgerecht/Umgangsrecht????

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 11:17 Uhr

Hör mal....ich habe es versucht.....viele Gespräche mit ihm und JA....
ich habe noch 2 Kinder von meinem Ex-Mann und da klappt alles Problemlos......

Beitrag von naddikiel79 17.04.10 - 11:21 Uhr

Umso schlimmer das Du den Vater deines 3. Kindes nicht angibst.
Selbst wenn er droht das Kind mitzunehmen: Zeig ihn an bei der Polizei!
Das Problem wird nur sein, dort zu erklären, WARUM er droht Dir das Kind wegnehmen zu wollen.
Du hast doch aber auch geschrieben, dass er GAR KEIN Kontakt hatte bisher?

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 11:25 Uhr

So gut wie keinen Kontakt.....er kommt sporadisch wann er will und es ihm passt.....
Der kleine hatte die Windpocken 2 Wochen da kam nichts ausser habe keine Zeit.
Dann will er um 22:00 Uhr kommen und ist sauer wenn ich sage dass das zu spät ist weil der kleine ja dann auch schläft.
Das ist jetzt einfach zu viel um zu schreiben......
ich wollte mal fragen wie es für mich dann aussieht....mehr nicht.

Beitrag von mondfee79 17.04.10 - 10:42 Uhr

du weisst, dass du dich damit strafbar machst? wenn rauskommt, ist es betrug und kann sogar mit gefängnisstrafe geahndet werden!
viel glück

Beitrag von witch71 17.04.10 - 10:56 Uhr

Du wirst, wenn Du UVG beantragst, gefragt, wer der potentielle Vater (oder die potentiellen Väter) ist.
Wenn Du sagst, Du weisst das nicht, wirst Du gefragt, warum nicht. Was willst Du dann sagen?

Problematisch wird das Ganze dann, wenn der potentielle Vater auf einmal auftaucht und angibt, Du wusstest die ganze Zeit, dass er der Vater ist. Da kannst Du richtig übel Ärger kriegen. Vor allem kann ich mir gut vorstellen, dass Du in dem Fall schriftlich (evtl. eidesstattlich, also gerichtlich verwertbar) diese Angabe machen musst. D.h. da ist mehr dahinter als "ich sag denen halt mal, dass ichs nicht weiss".
Von daher zweifle ich daran, dass Dir wirklich alle Konsequenzen (Gericht, damit verbundene Kosten, Rückzahlung der kompletten Summe des vom Jugendamt geleisteten UVG, evtl. Strafgebühr bei Verurteilung) bekannt sind.

Dein Problem mit dem Umgang ist anders zu lösen. Was befürchtest Du denn in Bezug auf den Vater?
Ich glaube, auch hier bist Du zu wenig informiert.

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 11:12 Uhr

Ich will mir das schlimmste nicht vorstellen.....er hat schonmal gedroht das Kind mitzunehmen....für immer.....er ist kein Deutscher....und wenn er weg ist ist er weg......wer sagt mir dann das ich mein Kind jemals wieder sehe?
Sicher sagt mal viel wenn der Tag lang ist aber soll ich es drauf ankommen lassen?
Was habe ich da noch für Möglichkeiten?
Ich habe mit dem JA schon gesprochen...das Geld was ich bis jetzt bekommen habe soll ich zurückzahlen was auch kein Problem ist (lege es schön artig an die Seite) und dann würde mir nichts mehr passieren hiess es von denen.
Ich würde ihm ja erlauben zu kommen.....aber ich traue ihm das Kind nicht alleine an

Beitrag von witch71 17.04.10 - 11:32 Uhr

Du musst ihm das Kind auch nicht alleine mitgeben. Er kann sich unter Aufsicht kümmen, d.h. es bei Dir zuhause besuchen. Willst Du auch das nicht, erkundige Dich bitte beim JA mal nach betreutem Umgang. Als Grund kannst Du natürlich einerseits die bisherige Ignoranz des Vaters gegenüber des Kindes als auch die Entführungsdrohung angeben.

Wart Ihr verheiratet, hat er also Sorgerecht? Ich gehe davon aus, dass er das nicht hat. Somit kann er also auch keinen Kinderausweis beantragen und könnte im Entführungsfall das Kind nicht einfach so ausser Landes schaffen. Abgesehen von der EU natürlich.
Ausserdem müsste er selbst zum Jugendamt oder vor Gericht, wenn er eine andere Umgangsregelung wollte, als die, die Du vorgibst. Darauf würde ich es durchaus ankommen lassen.

Das Geld für das Kind und der Umgang haben weiterhin NICHTS miteinander zu tun. Gar nichts. Nada.
Er könnte tausende Euro Unterhalt freiwillig zahlen und hätte trotzdem nicht mehr Recht auf Umgang, als wenn er nichts zahlen würde.
Der Umgang bleibt also gleich, auch wenn er selbst etwas zahlt oder wenn Du UVG bekommst.
Da frage ich mich doch, warum Du so doof ;-) bist und das Geld, was man doch gut gebrauchen kann, ausschlägst! Denk doch mal an später: Dein Kind wird älter, möchte vielleicht studieren, einen Führerschein machen. Du möchtest dem Kind doch etwas bieten können? Daher fände ich die beste Lösung, das Geld, wenn Du es schon nicht zum täglichen Leben ausgeben willst, auf ein gewinnbringendes Konto/Depot zu legen. So kann Dir niemand vorwerfen, Du hättest Dich am Unterhalt bereichert. Du kannst also alle anfallenden Kosten aus deinem Job bestreiten, musst Dich nicht angewiesen fühlen. Aber Dein Kind wird sicherlich später hocherfreut sein, wenn es ein gut gefülltes Konto vorfindet, auf dem sich der Unterhalt gesammelt hat und mittels diesem es eben z.B. eine grössere Anschaffung tätigen kann.
Stell Dich nicht stur, es ist "nur" Geld. Aber es ist das Geld Deines Kindes. Du hast also die Pflicht, Dir zu überlegen, wie dieses Geld zum Kindeswohl verwaltet werden muss.

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 11:35 Uhr

Wir waren nicht verheiratet. Das Kind ist aber während des Scheidungsverfahren von meinem Ex-Mann geboren und somit gilt noch mein Ex-Mann als Vater. Ich will das ändern aber ich muss auf seine Dokumente warten und das schon seit 8 Monaten. Jetzt habe ich natürlich auch ärger mit dem JA und meinem Ex-Mann was ich ja auch verstehe. Ich hätte zwar ein Jahr zeit um die Vaterschaft zu ändern aber die machen mir jetzt soviel Druck das ich jetzt was machen muss. Und weil all die Probleme mit ihm noch dazu kommen will ich jetzt halt Vater unbekannt eintragen laseen

Beitrag von witch71 17.04.10 - 11:59 Uhr

Das würde ich mir nicht gefallen lassen, ehrlich. Wieso kriegst Du Druck wenn der Vater nicht mit den Dokumenten rüberkommt? Da wäre ich ganz stur, würde mir den Schuh nicht anziehen und jedem sagen: Ich geb Dir den Namen und den - wahrscheinlichen - Aufenthaltsort/Handynummer des Vaters, sprich den doch an. Zum Jugendamt dasselbe: Der Kindsvater kommt nicht bei, das ist nicht mein Problem, dann müssen Sie ihn eben anschreiben.

Klar knöpfen sich sowohl Dein Exmann als auch das JA denjenigen vor, den sie greifen können. Da würde ich mich aber wirklich nicht gemeint fühlen. Sollen sie Dir doch sagen, was Du machen sollst oder sich eben selbst an den Vater wenden. Mehr als ihm sagen, Du brauchst die Dokumente kannst Du nicht. Ob Du da mit einem Anwalt weiter kommst, weiss ich nicht, erkundige Dich mal.

Es sieht für mich so aus, als hättest Du wegen des Vaters Deines Jüngsten so viel Ärger, dass Du gar nicht weisst, wo die nächste Baustelle aufgeht. Und daher auch bei z.B. vernünftigen finanziellen Entscheidungen blockst, weil Du am Liebsten gar nichts mehr von ihm hören würdest.
Mach Dir mal ne Liste, was Du wegen/für/mit ihm alles zu klären hast. Schriftlich. Und wenn die Liste steht, kannst Du Dich ja nochmal ans Forum wenden und Dir Tipps holen, wie man welche Angelegenheit klären kann.
Ich verstehe, dass Du überfordert bist, wäre ich vielleicht auch.

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 12:56 Uhr

Ja das ist jetzt einfach zu viel in letzter Zeit. Aber ich kriege wöchentlich Anrufe. Entweder von meinem Ex-mann oder vom JA.
Ich verstehe das ja auch.....nachher wird er belangt und muss zahlen.....das ist seine Sorge und er will das nicht.
Und der Vater von meinem Jüngsten und ich haben so viele Probleme im Moment das ich zur Zeit keine Lösung sehe.
Jetzt darf ich mir auch noch Drohungen anhören und und und.....aber er kommt ja auch nicht mit den Dokumenten ums Eck.
Das JA weiss darüber Bescheid und wie gesagt dann hiess es auch nur ich soll Vater unbekannt angeben. Ich hätte keine Konsequenzen zu fürchten.

Und ist doch klar das ich dann denke das ist alles die Beste Lösung

Aber wenn ihr jetzt hier sagt dass das ein Gerichtsverfahren zur Folge haben kann und er trotzdem Umgangsrecht zugesprochen bekommt erscheint mir dieser Schritt auch sinnlos.
Also werde ich jetzt nochmal beim Standesamt vorstellig nächste Woche und da nochmal nachforschen was ich tun kann in diesem Fall.

Habe auch schon mit der Polizei gesprochen von wegen seiner Drohung....aber sowohl da als auch beim JA sagte man mir ich soll mich nicht über Dinge ärgern die man in der Wut gesagt hat. Mag ja auch sein dass das nur aus Wut war aber ich habe Angst das es dann doch passiert und dann??????
Alles Mist im Moment....aber danke für dein offenes Ohr :-)

Beitrag von blaue-blume 17.04.10 - 23:37 Uhr

hi!

wollt auch mal kurz was dazu sagen:
selbst wenn du den tatsächlichen vater als solchen angibst, hat er doch dadurch noch kein sorgerecht.
und damit auch keinen anspruch, das kind alleine zu sehen, geschweige denn mit zu nehmen, egal wohin.

wenn er das kind sehen will, dann nur übers jugendamt deren in begleitung. wenn er das nicht will, dann hat er pech. soll er erstmal versuchen, da was ein zu klagen...und das, was du bisher über ihn geschrieben hast, klingt nicht so, als würde er das machen, allein schon weils zu viel aufwand und kosten sind.


ich würd ihn angeben, einfach weil alles andere betrug ist und echt ärger geben kann. berichte denen vom jugendamt im gleichen zug von deinen bedenken, warum du bisher gezögert hast.
du hast bei allem bessere chancen, wenn du mit offenen karten spielst.

lg anna

Beitrag von janamausi 17.04.10 - 16:58 Uhr

Hallo!

Dein Verhalten finde ich völlig unmöglich (ich verurteile dich nicht, sondern das ist lediglich meine Meinung).

Dir passt etwas nicht und da willst Du dann eben mal den KV nicht angeben.

Ich weiß nicht was ein Bulli ist, aber wenn es so etwas ähnliches wie ein LKW ist, müßtest Du ihm gar nicht das Kind mitgeben, weil er das Kind in dem Fall nicht kindgerecht betreuen kann.

Wenn ein Bulli ein Wohnwagen ist, ist es doch fürs Kind etwas tolles.

Du hast 3 Kinder, bekommst ALGII und meinst ernsthaft, dass Du bald einen so guten Job bekommst, der auch noch mit den Betreuungszeiten der Kinder passt und noch so gut bezahlt wird, dass Du kein Geld vom KV oder Staat brauchst? Denkst Du die gut bezahlten Jobs (er muß ja gut bezahlt sein, wenn man alleine 3 Kinder ernähren will) liegen auf der Straße und jeder wartet nur auf eine allein erziehende Mutter mit 3 Kindern? Das soll jetzt kein Angriff sein, ich finde Du gehst da sehr blauäugig an die Sache ran.

Du müßtest dann auch dein Kind anlügen, dass Du nicht wüßtest, wer der Vater ist. Findest Du das toll, dass ein Kind von der eigenen Mutter (die ja eigentlich die Vertrauensperson Nr. 1 ist) so heftig belogen wird?

Du verurteilst dein Ex, dass er mit eurem Kind (vielleicht) paar Tage im Monat in einem Bulli schlafen will, aber gleichzeitig willst Du dein Kind ein Leben lang belügen? Da frage ich mich echt was schlimmer ist!

janamausi

Beitrag von silbermond65 17.04.10 - 18:51 Uhr

Du möchtest Vater unbekannt angeben ,aber den UV und ALG 2 fürs Kind willst du dann vom Staat abkassieren.....klasse Einstellung.
Zum Kindermachen war der Typ gut genug und nun soll er möglichst verschwinden.
Tut mir leid,ich habe da kein Verständnis für.
Wenn du Angst um dein Kind hast ,kümmer dich beim JA um betreuten Umgang und gib ihn als Vater an.

Beitrag von hexe1503 17.04.10 - 20:37 Uhr

Silbermond hat recht,

ich habe keine Lust für solche Dinge zu bezahlen. Du gibst Vater als unbekannt an und die Allgemeinheit zahlt den Unterhalt. Sorry - da geht mir das Messer in der Tasche auf -. Du bist verpflichtet den Vater anzugeben - ansonsten ist es Betrug - alles andere wie Umgang könnt ihr gemeinsam übers Jugendamt klären.

Zum Schwängern war der Herr gut genug und dann auf einmal ist er eine Art Bestie. Ich verstehe so einige Postings hier nicht. Sorry, aber wenn Du Angst hast, wende Dich ans Jugendamt oder nimm Dir einen Anwalt.

Warum sind die Typen - die einen geschwängert haben - aufeinmal so unzurechenbar -? Lese das seid Monaten immer wieder. schwanger, zukünftiger Vater soll keinen Kontakt haben, etc..

Beitrag von levg2478 17.04.10 - 22:39 Uhr

Hallo.......ich habe nur um eine Auskunft gebeten.

Wenn ihr richtig gelesen hättet dann wüsstet ihr auch das ich überhaupt kein Geld vom JA will. Ich musste es beantragen aufgrund von ALG 2.
Ich bin 8 Monate ohne Unterhalt áusgekommen.
Desweiteren habe ich schon reichlich Bewerbungen rausgeschickt um kein ALG2 mehr zu beziehen und somit auch kein Unterhalt vom JA

Ich habe mich mit dem JA darüber unterhalten und die haben nichts davon gesagt das ich mich strafbar mache damit.
Ich habe denen meine Gründe geschildert und daraufhin hiess es nur ich müsste dann den Unterhalt den ich bis jetzt bekommen habe zurückzahlen. Was ich verstehe mir auch schon gedacht habe und auch tun werde.

Da mir das aber alles zu einfach erschien habe ich hier diese Frage gestellt.

Ich verurteile auch keinen hier und deren Probleme. Keiner von euch ist dabei und kennt meine jetzige Situation.


Aber danke für diese hilfreichen Antworten

Beitrag von silbermond65 18.04.10 - 14:27 Uhr

Entschuldige mal bitte,aber du bekommst ALG 2.
Da mußt du nachweisen,daß du dich bemühst ,den Unterhalt vom Vater deines Kindes zu bekommen.
ALG 2 bekommst du ja dann auch teilweise für dein Kind bzw. für dich ,weil ER keinen Unterhalt für euch beide zahlt.
Und glaubst du allen ernstes es ist SO einfach mit 3 Kindern und alleinerziehend einen Job zu bekommen?
Ich weiß wovon ich rede,denn ich habe auch zwei Kinder zu Hause (14 und fast 3).

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