Vater im Krankenhaus, ich bin so wütend! sehr lang!

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Beitrag von yozevin 23.04.10 - 22:56 Uhr

Huhu

muss mich mal auskotzen, vielleicht gehört es nicht hierher, dann bitte verschieben....

meinem papa (chronisch krank, parkinson!) sollten am montag alle zähne gezogen werden, weil die meisten abgebrochen waren, 4 oder so waren noch relativ intakt, aber es sollten trotzdem alle raus, da die wohl auch abbrechen würden, wie der arzt sagte....

meine mutter hat meinen vater also sonntag abend ins krankenhaus (etwas entfernt von meinen eltern!) gebracht, soweit alles super! Montag bekam er dann eine vollnarkose, die ärzte fingen an zu operieren und dann entschied der operierende arzt mal ganz spontan, dass die zähne, die noch ganz waren, erhaltungswürdig wären und hat diese belassen, trotz vorbesprechung mit dem chefarzt der klinik! super! meine mutter also montag nachmittag ordentlich dampf gemacht, was das soll etc.... dienstag wurden meinem papa dann die restlichen zähne unter örtlicher betäubung gezogen! hätte nicht not getan!!!

mittwoch haben sie meinen papa dann entlassen, da meine mutter aber selber einen wichtigen termin hatte, haben sie ihn mit krankentransport zu meiner oma gebracht, damit die ihn erstmal nachmittags versorgt, während meine mama weg ist.... wäre auch super gewesen, wenn mein papa nicht in einem maßlos schlechten allgemeinzustand gewesen wäre! er konnte sich wohl kaum auf den beinen halten, klar nicht essen, da keine zähne mehr und nichts! mein opa hat meine eltern dann nach hause begleitet, weil meine mutter meinen vater gar nicht alleine ins haus bekommen hätte....

die nacht war mies, meinem papa ging es schlecht, er kann eh schon nicht mehr viel durch die grunderkrankung und nun konnte er fast gar nichts mehr selber!

donnerstag morgen ist er dann im bad gestürzt, meine mutter hat den notrufknopf benutzt, der pflegedienst kam und entschied, dass papa wieder ins krankenhaus muss... also mit rettungswagen ab ins nächstgelegene krankenhaus (mein Lehrkrankenhaus!)! Dort stellten sie fest, das Papa total dehydriert war, klar, wie soll er trinken mit schluckstörungen durch den parkinson und betäubung im rachen, aber auf sowas achtet man scheinbar nicht mehr im krankenhaus! Infusionen, bettruhe, das volle programm.... gestern abend haben sie ihm dann noch einen dauerkatheter reingedrückt (entschuldigt den ausdruck, aber das krankenhaus ist bekannt für seine faulheit, wer nicht aufstehen kann, bekommt nen katheter!) soweit, nicht so gut.... sie haben ihm seine tabletten (seinen privatbesitz!) mal einfach so entwendet, weshalb weiß keiner, wert so ca 1000 euro, sind halt seine parkinosnmedis, und er bekam sie mal einfach spontan nicht zu den festen zeiten, die aber unheimlich wichtig sind! das konnte meine mama dann gestern zum glück noch klären, wobei er mir vorhin erzählte, dass er sie heute morgen wieder nicht bekommen hat, nur auf aufforderung... daran denkt er wenigstens noch!

waren ihn dann heute besuchen! ich hätte weinen könne, so habe ich meinen papa noch nie gesehen! bleibt der freiwillig im bett, geht es ihm nicht gut! Möchtegern-gelagert auf die linke seite (gut, er bewegt sich ja auch ein bißchen), beide bettgitter hoch (ohne einwilligung!), infusion leer (laut meiner mutter schon, seit sie um 11 uhr da war, wir waren um 13 uhr da!), trinkbecher leer.... es lag ein einfuhrplan auf dem nachttisch, da waren von 4 suppen 2 abgekreuzt, mehr stand auf dem zettel nicht drauf! habe mir dann den urinbeutel angeschaut, 200 ml dunkelbrauner urin!!! mehr hat er also auch nicht bekommen!

In dem arztbericht des anderen krankenhauses steht weiche kost, wieso bekommt mein papa nur suppen? da ist er gar nicht so für.... wieso bekommt papa nichts zu trinken, wieso wird nicht drauf geachtet? wieso hängt eine leere infusion 2 stunden? gut, kann ja sein, dass es schon die nächste flasche war, obwohl meine mama sagte, es hing nur eine flasche dran, aber wie kann es dann sein, dass 1. diese flasche (immerhin 500 ml) schon wieder leer ist und 2. wenig dunkelbrauner urin im beutel ist?

bin also zum stationszimmer (wohlgemerkt, es waren beide kinder mit, was eigentlich nicht plan war, aber einfach nicht anders zu regeln war!) und wollte die ärztin sprechen!

nach 45 minuten bequemte sich die ärztin dann nach langem gemütlichem am schreibtisch sitzen und labern auch mal zu uns.... gut, sie ist schwanger, aber beim reden wird sie nicht sämtliche energien verschleudern! das geht auch schwanger! Ich also meine fragen gestellt...

Kann mein Papa vielleicht auch mal rührei oder kartoffelpüree haben, er mag suppen nicht so? O-Ton die "Ärztin" "Nein, im bericht steht flüssignahrung!" Mein papa soll seine prothesen in 4-6 wochen bekommen, wenn alles verheilt ist.... solange soll er flüssig bleiben? "wir müssen uns an den arztbericht halten!" Gut da steht weiche kost drin... durch seine schluckbeschwerden und der ständigen bewegung im körper ist mein dad eh nur noch haut und knochen!

Wird bei ihm denn aufs trinken geachtet, deshlab ist er schließlich da? O-Ton "die schwestern haben auch anderes zu tun!" rauchen und kaffee trinken oder wie? "Er kann ja infusionen bekommen!" aus dem hintergrund tönte dann nur, dass er die bereits hätte.... "na, sehen sie, das reicht dann!" klar bei dunkelbraunem Urin und dehydrierung! wozu ist er denn da? als ich da gelernt habe, war das noch ein bissel anders.... da hat man sich noch um die patienten gekümmert! Nicht NUR infusionen und dauerkatheter! sondern ansprache, pflege, anteilnahme etc.... "das müssen schon die angehörigen übernehmen!" moment, wir sind ja auch 24 stunden da..... müssen wir jetzt urlaub nehmen und ein beistellbett ordern, weil die schwestern "anderes zu tun haben"?

Ob mein papa denn evtl säfte haben könnte, er trinkt nicht so gerne wasser und er braucht die darin enthaltenen kalorien, weil sein körper das nun mal in windeseile verbrennt! O-Ton "wir sind ja hier kein hotel!" ne, das nicht, aber zu meiner zeit gab es sowas noch und 2 jahre später ebenfalls, wenn es das nun nicht mehr gibt, kann man das auch freundlicher sagen!

sie wollte dann noch irgendwas sagen, aber da habe ich schon vor wut und verzweiflung am ganzen körper gezittert! ich habe nur "danke, es reicht! Ist in ordnung, vielen lieben dank!" gesagt, ich konnte nicht mehr!

wie zum teufel kann man so unfreundlich und unmenschlich sein, in einem beruf, wo menschlichkeit doch so unglaublich wichtig ist?

ich habe dann nur gefragt, wo ich mich über solche menschen beschweren kann, bin zur rezeption und habe schriftliche beschwerde gegen diese "ärztin" (sie ist nur Arzt im Praktikum) eingelegt! die dame an der rezeption hat mich sofort verstanden und leitet diese beschwerde umgehend weiter!

ich bin immer noch wütend! wie kann man so sein? klar, personalmangel, klar, überforderung des pflegepersonals, aber hallo? sie müssen doch auf die flüssigkeit achten bei einem patienten, der wegen flüssigkeitsmangel da ist!!!

ich finde, ein praktikum in der palliativen pflege gehört in die krankenpflegeausbildung fest integriert! da lernt man, menschlich mit den patienten umzugehen! und auch ärzte sollten auf jeden fall sowas mitmachen müssen! danach versteht man den menschen doch noch etwas mehr....

tut mir leid, es wurde wirklich wahnsinnig lang, aber ich musste es mir von der seele schreiben, sonst könnte ich nicht schlafen!

LG Yoze

Beitrag von die-ohne-name 23.04.10 - 23:13 Uhr

Hallo,

das ist ja mehr als eine Frechheit.

Ich bin ebenfalls Krankenschwester, ich würde mich sofort bei der Leitung persönlich beschweren und ihn in ein anderes Kh verlegen lassen, das kanns ja nich sein.

Es gibt auch keine Entschuldigung die solch ein Verhalten rechtfertigt!

Ich würd die wenns geht verklagen, boah kotzen könnt ich wenn ich sowas lese.

Das tut mir echt Leid was ihr da durchmacht.

Alles Liebe

Beitrag von yozevin 23.04.10 - 23:16 Uhr

ich finde auhc, dass das echt ein megaschlechtes bild auf berufe der gesundheitsbranche wirft.... gut, ich bin vom fach, das wird bei ärzten nun mal nicht gerne gesehen, denn dann können sie nicht protzerisch mit fachbegriffen um sich werfen, aber hier geht es nicht um die angehörigen, sondern um einen menschen, der dort liegt in einer situation, die hilfe, verständnis und fürsorge erfordert.....

ich sage ja, ich bin immer noch soooo wütend!

Beitrag von die-ohne-name 23.04.10 - 23:27 Uhr

Ja das glaube ich dir.

Ich merk auch immerwieder das man unbeliebt is wenn man etwas Ahnung hat, ich würd mir das nich bieten lassen.

Das was du wolltest hat auch nix mit Hotel oder so zu tun, aber das is deren verdammter Job darauf zu achten das dein Vater genug trinkt, von wegen noch anderes zu tun, denen würd ich geben.

Kann dich voll verstehn würd explodieren!

Alles Liebe

Beitrag von arkti 23.04.10 - 23:21 Uhr

Man kann ein Krankenhaus nicht mit einem Pflegeheim vergleichen, sorry ist aber so.

Säfte gibt es in den wenigsten krankenhäusern, das kenn ich schon immer so das man sich sowas selber besorgen muss oder bringen lassen muss.
Säfte galten schon immer als typisches Mitbringsel für Menschen die im Krankenhaus liegen.

Eigene Medikamente?
Wo waren die denn?
Also ich kann gut verstehen das sie die einkassiert haben, es gibt sicherlich Vorschriften das man solche Medikamente nicht einfach im Krankenhauszimmer lagern darf.

Hilflose Menschen sind im Krankenhaus schon lange am falschen Ort.
Das liegt aber nicht unbedingt an den Ärzten doer am Pflegepersonal, guck doch mal wie wenig Personal im Krankenhaus rumläuft.
Es ist schon lange so das Patienten oder Angehörige "mithelfen" müssen oder halt Bettnachbarn wenn sie dazu in der Lage sind.
Das wenige Personal ist einfach überfordert.
Klar dürfte es nicht passieren das Medikamente zu spät gegeben werden aber die können sich auch nicht teilen.

Das eine Ärztin im Praktikum an Arztberichte hält kann ich auch nachvollziehen, wenn da Flüssignahrung drinsteht.....

Ich kann deinen Ärger nachvollziehen und habe letztes Jahr auch dazu gelernt, aber genaueres möchte ich hier jetzt nicht schreiben.




Beitrag von yozevin 23.04.10 - 23:30 Uhr

in dem krankenhaus gab es immer säfte, auf bestellung halt.... in unserem krankenhaus hier im ort steht soagr apfelsaft in den fluren, das kann sich da jeder nehmen!

in sämtlichen umliegenden krankenhäusern wird mittlerweile regelrecht verlangt, dass der patient seine medikamente dabei hat! und bis auf das dopamin sind das so spezielle medikamente für den parkinson, dass die nicht in krankenhausapotheken bzw auf den stationen vorrätig sind! deshalb hatte er die mit, denn die sind wichtig, sonst kann er sich gar nicht mehr bewegen!

natürlich sehe ich die überforderung des pflegepersonals (wie ich schon schrieb!), natürlich sind krankenhäuser normalerweise chronisch unterbesetzt, aber 2 krankenschwestern, eine schülerin und eine praktikantin im spätdienst ist okay für 8 zimmer, wovon 4 2-bett-zimmer und 2 1-bett-zimmer sind! und es war übergabezeit, da wuseln das genügend schwestern rum.... es macht EINE schwester übergabe, dann kann der rest was tun und muss nicht drumrum sitzen und zuhören!

im pflegebericht steht weiche kost (das schrieb ich glaube ich auch!), meine mutter hat den bericht zuhause! es steht nichts von flüssignahrung drin! nicht mal was non "anfänglich flüssignahrung", es steht wirklich weiche kost! eine ärztin im praktikum mag sich an berichte halten können, aber dafür muss man sie auch lesen können!

die situation kann ich also nicht nachvollziehen!

Beitrag von arkti 24.04.10 - 01:03 Uhr

Es ist ja ok das er die medikamente mit hatte, aber sie dürfen garantiert nicht im Zimmer gelagert werden was für jeden zugänglich ist.

Eine Schülerin und eine Praktikantin, super die kann man wohl nicht mitzählen weil die so gut wie nichts machen dürfen.

2 Krankenschwestern für 8 Zimmer, klar klingt das viel, ist aber nicht mehr viel wenn viel zutun ist.
Ich denke nicht das du entscheiden kannst was die Schwestern während der Übergabe machen.

Wenn ihr der Meinung seid das er weiche Kost darf dann bringt ihm halt was mit.

Es ist schon lange nichts neues mehr das hilflose Personen im Krankenhaus verloren sind.

Beitrag von hexlein77 24.04.10 - 10:46 Uhr

Entschuldige bitte, aber in welchen Krankenhäuser bist du so? #kratz

1. Eigene Medis DÜRFEN im Zimmer gelagert werden, wenn ein abschließbarer SChrank vorhanden ist. Was wohl mittlerweile in jedem Zimmer der Falls ist.
2. Eine Schülerin und eine Praktikantin können und dürfen z.B. GETRÄNKE an die Patienten verteilen. DIese beiden könnten, rein theoretisch, auf solche Patienten wie den Vater der TE "angesetzt" werden, um solche Mißstände nicht vorkommen zu lassen.
3. 2 Schw. für 8 Zi. muss (heute) vollkommen ausreichend sein. Und bei der Übergabe müssen eben nicht alle schw. am Tisch sitzen!
Ein KH ist mit sicherheit kein Hotel, ABER auf Grundlegende dinge MUSS geachtet werden und in dem FAll eben darauf, das ein Patient der wegen FLÜSSIGKEITSMANGEL eingeliefert wurde genug zu trinken und Infusionen bekommt! :-[

Beitrag von arkti 24.04.10 - 20:03 Uhr

Hier haben die Krannkenhäuser keine abschließbaren Schränke, kenne da nur eins.....

Beitrag von chantalele 24.04.10 - 00:13 Uhr

hallo,

Ärzte im Praktikum gibt es schon seit längerer Zeit nicht mehr, das AiP wurde abgeschafft.

Gruß chantalele

Beitrag von yozevin 24.04.10 - 07:26 Uhr

so wurde es mir erklärt und gut.... mag sein, dass es abgeschafft wurde.... ich arbeite aus gewissen gründen schon seit 7 jahren nicht mehr im krankenhaus! scheinbar auch gut so!

Beitrag von dina131283 24.04.10 - 10:06 Uhr

Sicher?

Ich kenne nämlich jemanden der AiP ist ;-)

Beitrag von chantalele 24.04.10 - 13:28 Uhr

sicher nicht in Deutschland, da gibt es nur das PJ das praktische Jahr. Im PJ sind es noch Studenten und dürfen nichts eigenverantwortlich machen

Beitrag von sabati 24.04.10 - 10:27 Uhr

Eigentlich wurde das PJ abgeschafft...

Beitrag von dominiksmami 24.04.10 - 13:09 Uhr

eben *g*

Beitrag von chantalele 24.04.10 - 13:29 Uhr

das PJ ( praktisches Jahr) wurde nicht abgeschafft, das gehört noch zum Studium, erst danach kommt das Staatsexamen, aber das AiP gibt es nicht mehr.

Beitrag von ks83 25.04.10 - 19:56 Uhr

Nö,DAS gibt es noch ;-)

Beitrag von brausepulver 25.04.10 - 21:18 Uhr

nee... PJ gibbet noch, AiP gibt es (zum Glück)= nicht mehr. Und das schon sehr lange. Mein Mann musste das auch nicht mehr machen #freu

Beitrag von petunia72 24.04.10 - 00:18 Uhr

Hallo,

bei allem was Du schreibst frage ich mich:

Wo wart ihr denn?

Sonntag war er im Krankenhaus, am Donnerstag habt ihr euch auch mal zu ihm bequemt! Deine Mutter hatte wichtige Termine als er entlassen wurde?

Was erwartet ihr? Einen persönlichen Pflegedienst?

Ich kenne es nicht anders, als dass man Säfte selber mitbringen muss und wenn der Patient irgendetwas nicht mag oder ablehnt muss man sich selber darum kümmern.

Wenn ihr Euren Vater unterstützen wollt, dann müsst ihr auch vor Ort sein und seine Interessen formulieren, ansonsten kann das ja niemand erahnen!

LG Tina

Beitrag von biene07 24.04.10 - 00:42 Uhr

Das Hin und Her, finde ich, ist Nebensache. Das Problem ist der Zustand des Patienten! Er ist wegen DEHYDRIERUNG ins KH gekommen...also hat das Personal, ob unterbesetzt oder nicht, dafür zu sorgen, dass dem Patienten genügend Flüssigkeit zugeführt wird! Und da kann es nicht sein, dass der Urin nach Tagen noch dunkel ist. Ein Nierenversagen hat man schneller,als manche muh oder meff sagen können.
Ich war selbst KS und ich weiss, dass mir die Pflegedienstleitung aufs Dach gestiegen wäre.

Beitrag von yozevin 24.04.10 - 07:26 Uhr

danke, ich glaube, besser hätte ich es nicht formulieren können!

Beitrag von petunia72 25.04.10 - 07:50 Uhr

Ich sag' auch nicht, dass das KH keinen Fehler gemacht hat, aber man kann doch nicht tagelang mitbekommen, dass der Mann dehydriert, selber nichts unternehmen und sich dann aufregen, dass das KH keine Säfte zur Verfügung stellt.

Offenischtlich hat man ja als der Vater bei der Oma war ihn auch nicht zum Trinken animiert.

LG Tina

Beitrag von arkti 24.04.10 - 00:54 Uhr

Danke, das mit den Säften kenne ich nämlich auch nicht anders.
Hier gibt es immer nur Wasser.

Beitrag von yozevin 24.04.10 - 07:25 Uhr

an den OP-Tagen wollte mein dad nicht, dass wir kommen, was ich auch verstehen kann, da wollte er ruhe haben, die mit 2 kindern unter 2 jahren wahrscheinlich eher nicht der fall wäre....

mittwoch war er den ganzen tag bei meiner oma, also mal eben 1 stunde von mir entfernt... und sehr gut versorgt, möchte ich meinen, denn ich weiß´, dass meine oma sich aufopferungsvoll um ihren schwiegersohn kümmert, so wie um jeden menschen, der hilfe braucht!

Er ist Donnerstag wieder ins krankenhaus gekommen, da liefen sätmliche aufnahmeuntersuchungen, welche meine mutter alle begleitet hat.... da hätte er auch nicht die zeit für uns gehabt!

So! und nu?

Ja, meine mutter hatte einen sehr wichtigen termin, der ihr so gegeben wurde und nicht zu ändern war.... da ging es zur abwechslung mal um ihre gesundheit, denn da steht evtl auch noch böses bevor! Soll sie sich dafür entschuldigen, dass sie an sich gedacht hat, weil sie meinen vater in guter betreuung vermutete? Wir konnten nicht wissen, dass er schon entlassen wird, es wurde von 3-4 tagen NACH Op gesprochen, nicht vom 1. tag post-OP! da haben wir uns ein bissel drauf verlassen!

wie schon gesagt, unser ortsansässiges krankenhaus bietet sogar apfelsaft auf den fluren an! und aus dem krankenhaus kenne ich es auch, dass, wenn drum gebeten wird, säfte bestellt werden! mag nicht mehr so sein, aber der ton macht die musik! das hätte man freundlich sagen können!

und das es bei einer DEHYDRIERUNG im interesse des patientens liegt, dass er ausreichend flüssigkeit bekommt und nicht vor einem leeren becher sitzt, doch, davon MUSS ich sogar ausgehen, dass ein krankenhaus DAS erahnen kann/sollte.... denn sonst lässt die kompetenz des krankenhauses sehr zu wünschen übrig!

Gut, vielleicht sind die anderen dinge, die ich erwähnte, in dem krankenhaus etwas auf der spur geblieben, wie gesagt, ich weiß, wie es da mal zuging, ich habe da gelernt und da lief es wirklich anders..... ABER, das auf die gesundheit des patienten geachtet wird, davon MÜSSEN angehörige ausgehen können! Und wenn der patient mit dem problem ins krankenhaus kommt, sollte auf die flüssigkeit besonders geachtet werden!

Beitrag von windsbraut69 24.04.10 - 09:32 Uhr

"und das es bei einer DEHYDRIERUNG im interesse des patientens liegt, dass er ausreichend flüssigkeit bekommt und nicht vor einem leeren becher sitzt, doch, davon MUSS ich sogar ausgehen, dass ein krankenhaus DAS erahnen kann/sollte.... denn sonst lässt die kompetenz des krankenhauses sehr zu wünschen übrig"

Du schreibst doch oben, er könne gar nicht vernünftig trinken und bei Deiner Oma hat er offensichtlich auch nicht ausreichend getrunken..

Gruß,

W