warum versucht uns jeder die schule auszureden ... BIP

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von gina_cat 01.05.10 - 13:42 Uhr

wir möchten unseren kleinen nächstes jahr in die BIP Kreativvorschule und danach -schule geben.

Die Kitagruppe ist total traurig das er schon ein jahr eher geht als die anderen.

Immer kommt sowas:

wieso wir das machen wollen
er hat doch so viele freunde im Kiga
die können doch dann zusammen in eine "normale" schule gehen

immer hört man sich das an.

aber es ist doch unsere entscheidung und wir sind nun mal von den schulkonzept überzeugt


ist es denn wirklich so schlimm?

Beitrag von dani.m. 01.05.10 - 13:50 Uhr

Kommt darauf an, was DIR wichtiger ist: das Konzept oder dass dein Sohn mit seinen Freunden zusammenbleibt.
Mir persönlich ist es wichtiger, dass mein Sohn vorläufig mit den Kindern aus seinem KiGa zusammen lernen kann. Ich finde, der Schritt in die Schule ist schon groß genug, wenn er sich dann noch an neue Freunde gewöhnen müsste, wäre das in meinen Augen zu hart.
Gut, bei euch kommt noch ein Jahr Vorschule dazu als Eingewöhnungszeit. Und ich kenne auch deinen Sohn nicht, wie schnell er sich an Neues gewöhnt.
Am Ende ist es eure Entscheidung und ihr könnt das auch am besten einschätzen. Lasst euch nicht verunsichern!

Beitrag von gina_cat 01.05.10 - 13:54 Uhr

danke

ich finde es einfach wichtig, das er an der richtigen schule lernt.

das konzept passt einfach zu ihm, er ist sehr experimentierfreudig und wie bekannt wird dies in der schule sehr gefördert.

an neue kinder gewöhnt er sich schnell, er ist sehr offen und lieb.

ich glaub eher, die anderen kinder haben ein problem damit ihn zu verlieren. doch spätestens in der vorschule werden sie getrennt, da wir hier über 4 verschiedene schulen haben und nicht jeder an die gleiche gehen wird.

Beitrag von dani.m. 01.05.10 - 14:07 Uhr

Dann hör auf dein Gefühl und lass dir nix einreden!

Beitrag von krisi79 01.05.10 - 14:02 Uhr

Hey Du,

ich denke viele Eltern denken sehr kurzfristig. Mal im Ernst, hast du noch Kontakt zu deinen KIndergartenfreunden? Oder wie lange hattest du Kontakt? Hattest du das Gefühl dir wurde ein Stück deiner KIndheit genommen, weil du Abschied nehmen musstest?

Ich denke, wenn ihr es für richtig haltet und es in euren Augen das Beste ist so macht es.

Alles Gute

Beitrag von buntstift 01.05.10 - 14:23 Uhr

Ihr geht den Weg der für Euch richtig ist.
Für mich und meine Kinder war eben wichtig dass sie mit den KIndern zusammenbleiben die sie kennen. AUch wenn Kinder schnell neue Freunde finden, ich fand es als Kind toll vom Miniclub über die Grundschule bis teilweise zur Realschule mit den Kindern zusammen zu sein die ich schon seit meinem 3. Lebensjahr kannte.

Mona

Beitrag von cori0815 01.05.10 - 14:58 Uhr

Taj, ob es schlimm ist? Schlimm ist, wenn man Krebs hat oder wenn einem Kind der Papa oder die Mama wegstirbt.

Aber ob es schlimm ist, wenn du das Kind in eine andere Schule geben willst, will ich so nicht entscheiden.

Ich denke so über die Sache: sicher will man für sein Kind immer nur das Beste. Nur ist für das Kind nicht immer das das Beste, von dem du glaubst, dass es das Beste für das Kind ist.

Das Kind will sich geborgen fühlen, im Kreise seiner Freunde lernen und erfahren und will mit den Kindern auf eine Schule gehen, mit denen es auch am Nachmittag spielen kann (weil sie in der Nähe wohnen und weil Mama und Papa nicht erst einen Fahrdienst organisieren müssen, weil die nächsten Spielkameraden 20 km weit weg wohnen).

Dem Kind ist es sicherlich egal, wie perfekt der pädagogische Ansatz der Schule in euren Augen ist, die ihr für ihn ausgewählt habt.

Sicher, ihr habt diese Wahl in der besten Absicht getroffen, eurem Kind etwas Gutes zu tun: es soll es in der Schule leichter haben, mit mehr Spaß lernen und so vielleicht auch leichter Erfolge zu verzeichnen haben. Nur: ist es das wert, wenn euer Sohn dafür auf sein gewohntes und vertrautes Umfeld verzichten muss, in dem er sich wohl fühlt?

Apropos: was sagt überhaupt euer Sohn zu dem Vorschlag?????

Du hast die ganze Zeit immer nur davon geschrieben, was andere Leute dazu sagen.

Letztlich müsst ihr diese Entscheidung selbst treffen. Aber ich (selbst Lehrerin) würde es für meine Kinder nicht in Betracht ziehen, obwohl mir einige pädagogische Konzepte anderer Schulen besser gefallen als unserer Schule hier im Ort.

LG
cori

Beitrag von buntstift 01.05.10 - 15:14 Uhr

#pro

Würde mich auch interessieren was das Kind schöner fände.

buntstift

Beitrag von gina_cat 02.05.10 - 08:44 Uhr

momentan hat er noch keine richtige meinung dazu.

er ist ja erst 4 und will auch noch nicht in die schule

immer wenn wir davon reden sagt er, aber mama das hat doch noch zeit.


mit den freunden aus der kita treffen wir uns nicht so oft außerhalb des kitas. also betrifft es wirklich nur die kindergartenzeit


und ich denke auch, das wenn es sein sollte man auch befreundet sein kann, ohne gemeinsam in die schule zu gehen.


seine anderen freunde im umkreis sind meist älter oder jünger, sodass er mit ihnen eh nicht in eine schule gehen würde.

Beitrag von mamavonyannick 01.05.10 - 15:59 Uhr

Hallo,

ich bin damals nach der Kita auf eine Schule in einem anderen Bezirk gekommen. Und was soll ich sagen... ich habe keinen Schaden zurück behalten. Zumindest nicht davon;-)

vg, m.

P.S. Kann dir nicht mal sagen, ob ich meine Freunde vermisst habe. Es war einfach so und es wurde auch kein Palaver drum gemacht. Allerdings kann amn einem Kind auch einreden, dass so ein Wechsel ja total doof ist.

Beitrag von dore1977 01.05.10 - 16:59 Uhr

Hallo,

unsre Tocher besucht eine Privatschule. Was glaubst Du was wir uns alles für Sprüche anhören durften. Besonders da sie auf der Schule auch noch das Vorschuljahr besucht hat. (letztes Kindergartenjahr) Von ihr habt wohl zu viel Geld, über ihr drillt Euer Kind, die Schule ist eine Sekte, Euer Kind wird den Anschluß in der Nachbarschaft verlieren, usw usw #augen war alles dabei.

Jetzt geht die 1 Klasse so langsam zu Ende und alle haben sich wieder eingekriegt.

LG Dore

Beitrag von gina_cat 02.05.10 - 08:47 Uhr

Genau das meine ich.

BIP ist ja auch eine Privatschule



Warum verunsichert das einen nur so???

Beitrag von kati543 01.05.10 - 17:59 Uhr

Bekannte von uns sind extra von Bielefeld nach Leipzig gezogen, um ihre Kinder in diese Schule zu geben. Sie sind seitdem restlos zufrieden mit ihrer Entscheidung. Natürlich ist es für dein Kind und seine Freunde ein erster tiefer Einschnitt ins Leben, aber davon wird es noch viele weitere geben und mal ganz ehrlich... ich denke, ein Kind in den Kiga zu geben ist ein weitaus größerer Schritt, als ein Kind in eine andere Schule zu bringen, als der Rest der Freunde später gehen wird. In der Schule ist auch nicht klar, ob die Freunde aus dem Kiga nicht in eine andere Klasse gehen.

Beitrag von manavgat 01.05.10 - 18:35 Uhr

Ich würde an eurer Stelle dabei bleiben.

Du kannst auch darüber nachdenken, welches Motiv diese "Kritiker" haben. Oft ist es reiner Neid.

Gruß

manavgat

Beitrag von itsmyday 01.05.10 - 19:24 Uhr

Das wollte ich auch grade schreiben.....freu #pro

LG Itsy #kuss

Beitrag von gina_cat 02.05.10 - 08:49 Uhr

DANKE

das hatte ich auch schon im gefühl, denn es ist ja auch eine privatschule und nicht jeder kann es sich leisten #hicks

Beitrag von ss120875 01.05.10 - 18:52 Uhr

Hallo,

im Grunde ist es deine Entscheidung. Keiner kennt dein Kind bzw. seine Begabungen besser als du.

Unser Sohn Lukas wäre jetzt auch schon ein Vorschulkind, da er am 02.09. geboren ist.

Mein Mann und ich sind uns jedoch einig gewesen, dass er noch ein weiteres Jahr in den Kiga gehen soll und noch wenigstens 1 Jahr Kind bleiben soll.
In unser knallhartes System bzw. in die Machinerie des Lebens wird er noch früh genug geworfen.

Wir waren bei einem Psychologen, und haben einen IQ Test machen lassen. Durch die Schule wurde dann noch ein Eignungstest gemacht. Alle Tests haben ergeben, dass Lukas vollkommen schulreif ist, aber wir haben uns dagegen entschieden.

Mein Mann ist Lehrer und alle Kolleginnen in der Grundschule haben uns geraten, noch mit der Einschulung zu warten. Es würde auf keinen Fall schaden.

Wir haben uns die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, aber wir sind davon überzeugt, dass wir für Lukas richtig entschieden haben.

LG
Silke

Beitrag von erstes-huhn 02.05.10 - 10:36 Uhr

Wenn ich mir das leisten könnte, dann würden meine Kinder auch eine andere Schule besuchen.

Mach es !!

Beitrag von .jane.doe. 10.06.10 - 15:36 Uhr

Lasst es Euch nicht ausreden, wenn ihr davon überzeugt seid. Die Schule ist klasse.

Viele Grüße