Osteopathe und Ki-arzt hält nichts davon.....

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Beitrag von anie82 11.05.10 - 12:58 Uhr

Hallo

Hatte vor ein paar Tagen schonmal geschrieben.

Mein kleiner 11 wochen ist sehr viel am weinen und hält sein kopf nur auf die rechte seite.Waren jetzt schon beim Ortopäden und er hat gemeint wir sollen 3 Monate warten ob es sich verbessert. Meine Hebi meinte aber ich soll nicht so lange warten sondern mal zu einem Osteopathen gehen.Dort war ich jetzt grad eben,er hat festgestellt das 3 Halswirbel nicht richtig funktionieren. Er geht davon aus das er schmerzen hat und deshalb so viel weint. Jetzt hat er gesagt ich soll zu meinem Ki-arzt und ein rezept holen für eine manuelle Therapie. Ich also gleich hingegangen und er hält von der ganzen sache absolut nichts und gibt mir auch kein rezept dafür.Er sagte wenn nacher irgendwas passiert möchte er nicht dafür verantwortlich sein.
Ok dann bin ich zu meinem Hausarzt und hab den gefragt,er sagte das gleiche ohne zu wissen was der Ki-arzt sagte. Also würde es auch natürlich selber bezahlen nur hab ich jetzt Angst. Kann da wirklich was passieren also das der Osteopath irgendwas falsch macht??????
Bin richtig verunsichert jetzt und möchte doch meinem Baby nur helfen.

Danke schonmal für die Antworten.

LG Anie

Beitrag von schmackebacke 11.05.10 - 13:06 Uhr

Typisch Ärzte ;-)

Aber ich wundere mich, dass die Krankenkasse die Behandlung eines Osteopathen übernimmt ... oder zumindest würde. Hat sich das geändert oder ist das schon immer so gewesen und ich Dummerchen bin vom Gegenteil ausgegangen?

Also grundsätzlich solltest du ausschließlich zu einem Osteopathen gehen, der dir empfohlen wurde. Am besten noch von mehreren, so dass du weiß, dass er einen einwandfreien Ruf hat. Zu einem zu gehen hinter dessen Namen im Telefonbuch Osteopath steht würde ich nicht. Dann kommt noch hinzu, dass derjenige/diejenige sich natürlich auch mit Babys auskennen sollte. Das ist ja immer noch was anderes als die Behandlung von Erwachsenen die sagen können wo der Schmerz ist.

Und wenn das der Fall ist, kannst du beruhigt hingehen. Osteopathie hat schon vielen, vielen Babys geholfen. Meins eingeschlossen!

Alles Gute!

Beitrag von anie82 11.05.10 - 13:10 Uhr

Ja meine Hebi hat mir den empfohlen. Also ich kenne das auch nur so das man das selber bezahlen muss.Aber wie er mir heute morgen gesagt hat das es auch über die Krankenkasse geht denk ich mal es geht auch so hmmm....

Dankeschön:)

Beitrag von tonip34 11.05.10 - 15:08 Uhr

Hi, Osteopthie ist keine Kassenleistung, und es ist eigentlich illegal wenn er Dir anbietet das so zu verrechnen. Ich bin auch Osteopathin , und auch Manual Therapeutin , Unterschied :fuer eine manuelle Therapie bezahlt die Kasse ca 14 Euro, eine Osteopathische Behandlung kostet zwischen 30 und 60 Euro, und nicht ohne Grund , es ist eine sehr teure Ausbildung die man komplett selbst bezahlt. Wenn sich das rumspricht kann er Aerger mit anderen Osteopathen bekommen.
Ich arbeite sehr viel mit Aerzten zusammen, da sie in den letzten Jahren gesehen haben das es funktioniert.
Leider haben wir sehr sehr viele Kinder mit schiefen Koepfen weil die Aerzte abwarten und sagen es verwaechst sich ,das ist aber oft nicht der Fall.

lg toni

Beitrag von dazz 11.05.10 - 13:08 Uhr

Da ich selbst schon so super Erfahrungen mit dem Osteopathen gemacht habe, wuerde ich alle Hebel in Bewegung setzen und mir ein Rezept besorgen. ... wuerde alle Aerzte abklappern, und alles probieren. Sogar meinen FA wuerde ich fragen, ...
so ein bloedes Gewaaf von deinem Ki-Arzt, ... aber die 3 ausgerenkten Halswirbel nehmen sie in Kauf, ... und ehrlich gesagt, wuerden sie denn die Verantwortung fuer eventuelle irreperable Fehlstellungen tragen, wenn du nichts machen wuerdest? ... Nein!

Anie, es ist doch dein Kind! Du kannst dir natuerlich Tipps und Infos holen, aber du bist fuer dein Baby verantwortlich. ... DU!! ...
also mach doch einfach das, was du fuer richtig haelst, ... und nicht der Arzt, etc. ...

Ich war jetzt bei zwei verschiedenen Kinderaerzten, und beide haben so gegenteilige Meinungen zu allem ... also was ist jetzt richtig oder falsch? ;-)

Alles Gute
dazz

Beitrag von bakko13 11.05.10 - 13:08 Uhr

quatsch!!
da kann nix passieren. du musst dich nur informieren, ob der osteopath erfahrungen mit säuglingen hat. ich war mit meinem sohn das erste mal bei einr osteopathin als er 8 wochen alt war und ich würds IMMER wieder tun.
je früher du zum osteopathen gehts um so schneller klappt die behandlung. mein sohn hatte eine saugverwirrung laut dem KA ganz normal und nicht zu ändern. 2 sitzungen bei meiner osteopathin und alles wieder gut!
RUF AN UND MACH EINEN TERMIN - lieber heute als morgen

liebe grüße

Beitrag von mike-marie 11.05.10 - 13:12 Uhr

Also unser Osteopath arbeitet bei Saeuglingen NIE ohne Roentgenbilder, wer weiß ob das nur geklemmt ist oder gebrochen.
Ich wuerde da auch nicht einfach jemanden ran lassen und waere da sehr vorsichtig.

Lg

Beitrag von emeri 11.05.10 - 13:13 Uhr

hey,

am besten umhören, ob es in deiner nähe einen kinderarzt gibt, der auch erfahrener osteopath ist. habe das glück und kann nur gutes davon berichten.

lg emeri

Beitrag von katinka1711 11.05.10 - 13:19 Uhr

Hallo Anie,
selbst mit einer Überweisung/Rezept musst du die Kosten für eine Behandlung durch einen Osteopathen selbst tragen. Dadurch dass Osteopathie als "Alternativmedizin" gilt, werden die Kosten hierfür nicht von der KK übernommen. Vielleicht findest du ja einen Physiotherapeuten der sich mit Osteopathie auskennt und dann mit der KK einfach eine Stunde Krankengymnastik abrechnet.

Osteopathen arbeiten nur mit ihren Händen. Die osteopathischen Handgriffe geben dem Körper den Anstoß zur Selbstheilung. Du darfst den Osteopathen nicht mit dem Chiropraktiker (Knochenbrecher ;-)) verwechseln. Osteopathie ist eine sanfte Methode zur Selbstheilung.

Ich selbst habe jetzt noch keine Erfahrungen mit Osteopathie gemacht, aber bislang nur Gutes darüber gehört.

LG und alles Gute für dich und deinen Zwerg
Katinka

Beitrag von schokozwieback 11.05.10 - 13:25 Uhr

Also ich kann auch nur positives beisteuern!

Wir waren bei einem Ostheopathen, weil meine Kleine nach jeder Flasche gespuckt hat und sie auch immer nur den Kopf auf eine Seite gedreht hat.

Direkt nach der ersten Sitzung war sie wie ausgewechselt. Sie hat seitdem nicht ein einziges Mal wieder gespuckt, sie drehte plötzlich den Kopf in alle Richtungen und war viel ausgeglichener.

Heute ist sie 11 Monate, läuft seit 3 Wochen und ist ein absolutes Energiebündel.

Ich kann es nur sehr empfehlen.
Aber wir mussten die beiden Sitzungen auch selbst zahlen. Würde ich aber jederzeit wieder tun, es ist wirklich eine Investition in die Zukunft deines Kindes.

lg schoko

Beitrag von luzie71 11.05.10 - 13:26 Uhr

Was sind das denn für komische Ärzte? Mein kleiner hatte in etwas das selbe und wir waren auch beim Osteopathen...hat super geholfen. Bezahlt haben wir das selber. Zusätzlich wurde noch Physiotherapie verschrieben, was die Kasse zahlt.
Zu lange sollte man nicht warten denn es wird dann nur noch schlimmer.
Beim Osteopathen waren wir nur zweimal... Physio glaub ich so sechs mal. Es ist alles komplett wieder ok und auch weint er nicht mehr den ganzen Tag.
Lg,luzie

Beitrag von anie82 11.05.10 - 13:29 Uhr

Danke euch allen.
Werde heute mittag gleich weitere Termine machen und es dann selbst bezahlen. Die blöden Ärzte haben mich halt so verunsichert.

Liebe grüsse Anie

Beitrag von lucie.lu 11.05.10 - 14:08 Uhr

Hallo,

ich ging schon während der Schwangerschaft zum Osteopathen und dann gleich mit unserem Baby auch hin, als sich herausgestellt hat, dass er ein Schreikind ist.
Ganz weg bekommen hat er es nicht, aber gleich nach der ersten Behandlung war alles wesentlich besser.
Auch unser KiA (er ist noch von der "alten Schule") meinte, warum man dieses neumodische Ding (Osteopathie *grins*) immer anwenden wolle und wenn dem Kind doch nichts fehlt, muss es ja nicht therapiert werden (wie gesagt, Nick war ein Schreikind, das hielt der Arzt aber für normal, scheinbar).

Jedenfalls rate ich Dir, einen Osteopathen zu suchen, der Erfahrung mit Kindern hat.

Es gibt auch Zusatzversicherungen, wo der Heilpraktiker übernommen wird (oft hat der Osteopath eine Heilpraktiker-Ausbildung und Du kannst es dann über die Zusatzversicherung abrechnen). Ich zahle für Nicks Zusatzverischerung so um die 3-4 EUR im Monat - für Zwergis ist es noch sehr günstig.

Wie der Osteopath arbeitet, wurde schon oben beschrieben - unser Nick hat zwar oft geschrien, aber nur, weil es ihm unangenehm war, dass der Osteopath seinen Kopf fest hielt, das mochte er nicht. Schmerzen hatte er keine..

LG - Lucie

Beitrag von lea9 11.05.10 - 16:55 Uhr

Welche Versicherung ist das denn?

Beitrag von lachris 11.05.10 - 14:35 Uhr

Osteopathen und Orthopäden stehen in Konkurrenz zueinander.

Während die Kasse Orthopäden meist bezahlt, ist das bei Osteopathen nicht immer der Fall.

Ich verstehe jedoch Deinen Orthopäden nicht. Ich war heute zum ersten Mal mit meiner Kleinen dort. Er hat gesagt, dass das definitiv nicht von alleine weg geht und etwa ein Jahr dauern kann. Er hat dem Wirbel einen sogenannten Impuls gegeben (Einrenken geht bei den Kleinen noch nicht) und mit so einem speziellen Gerät die Muskulatur an der oberen Wirbelsäule behandelt und noch Krankengymnastik aufgeschrieben.

Ich kann ja verstehen, wenn sich ein Arzt nicht an so kleine Kinder rantraut. Ggf. brauchen die eine Zusatzausbildng oder so. Aber zu sagen, das geht von alleine weg ist eine Unverschämtheit. Je länger man damit wartet, desto schwieriger wird es...

Ich würde den Arzt wechseln.

VG lachris

Beitrag von betty38 11.05.10 - 14:52 Uhr

... Da ich auch unsicher war (beim ersten Osteopathen) bin ich anschließend mit meinem Kleinen (hatte Asymmetrie und durch das einseitige Liegen einen abgeflachten Kopf) zu einem Orthopäden, der gleichzeitig auch Osteopath ist (was ich erst später wusste).

Der behandelte ihn kombiniert osteopathisch und mit manueller Therapie teils über die Krankenkasse, der ostepathische Teil wurde privat abgerechnet. Es war dadurch nicht so teuer wie die rein osteopathische Behandlung.

Da es eben auch ein Orthopäde war, war ich mir sehr sicher, das richtige zu tun.

lg betty

Beitrag von hot--angel 11.05.10 - 15:00 Uhr

Bei osteopathen bin ich immer vorsichtig, weil es da echt viele quacksalber gibt

geh nur zu einem der dir von vielen, am besten freunden, bekannten oder verwandten empfohlen wurde.

wenn die halswirbeln verschoben sind dann nennt man das kiss-syndrom und die muss man dann wieder einrichten (hatte mein sohn auch, er hat auch soooo viel geschrien und wir wussten nicht warum)

wir waren bei einem spezialisten der nur Kiss und Kidd syndrome behandelt der ist in passau


Alles Liebe

Isabella mit Tobias (35+0) 8 Monate #baby und 2 #stern im Herzen

Beitrag von 140285 11.05.10 - 15:46 Uhr

Hallo Anie

Wir waren auch mit unserer Tochter zum Osteopathen besser gesagt zu 3 verschiedenen.
Sie hat ihr Kopf auch immer nur nach rechts gedreht,ihr Kopf war deswegen schon ganz verformt.
Die beiden ersten haben überhaupt nichts gebracht ,bei dem 3 waren wir noch nicht zur Praxis raus da hat Lena ihren Kopf schon nach links gedreht.
Ich würde zu jederzeit wieder mit ihr dort hin gehen.


Glg Jessi + Lena (3 1/2 Monate )#verliebt


P.S Unser Kinderarzt hat uns sorgar empfohlen zum Osteopathen zu gehen.