Wochenplan/Einkaufsliste/Kassenbon -Wieviel verbraucht ihr TATSÄCHLICH

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Beitrag von lebelauter 14.05.10 - 10:11 Uhr

hallo,

immer wieder lese ich sowohl hier als im Topfgucker Forum, wie schwer es ist, sich gut und günstig zu ernähren.

Oft wird dann geantwortet: "Ich gebe XY € pro Woche aus, mache mir halt einen Wochenplan und kaufe nur strikt ein, was auf dem Einkaufszettel steht."

Wer macht sich mal die Mühe, schreibt seinen Wochenplan auf, macht die Einkaufsliste und tippt einmal den Kassenbon ab?

Mögt ihr dazuschreiben, WO ihr eingekauft habt? Discounter (Aldi, Lidl), Supermarkt (Kaisers, Rewe), Großmarkt (Metro, Fegro..) oder andere (Wochenmarkt, Bio-Bauernhof etc. ) ?

Bin sehr gespannt.
LG und

LL

PS: Ich hatte dieselbe Frage schon mal im Topfgucker-Forum gestellt, bekam aber leider nur sehr unergiebige Antworten...

Beitrag von manavgat 14.05.10 - 10:39 Uhr

Wir haben in der Küche eine Papierrolle auf die jeder schreibt, was fehlt/leer geht. Diese Liste nehme ich mit in den Lidl.

Zuerst gehe ich zum Kühlregal mit den Produkten, die demnächst ablaufen und deshalb 30 % billiger sind... Dann schaue ich bei Obst und Gemüse, was im Angebot ist und kaufe danach ein. Ebenso halte ich es mit dem Fleisch. Entweder 30 % oder Angebot und dem Brot. Allerdings kaufen wir nur das, was uns auch schmeckt :-)

Danach laufe ich meine Liste ab. Getränke kaufen wir - wenn überhaupt - nur No Name (wir haben einen Sodasprudler). Ich kaufe keine Fixprodukte und koche frisch, Fertiggerichte haben wir selten und wenn dann mal eine Pizza.

Ich glaube, ich bin ziemlich gut im Einkaufen... Habe letztens für meinen Freund eingekauft, der mit 20 Euro gerechnet hatte und völlig erstaunt war, dass ich nur 14 gebraucht hatte. Bei vielen Produkten gibt es halt auch Marke gegen No Name. Wir probieren das No Name Produkt und nur wenn wir es absolut nicht mögen, dann kaufen wir zur Not auch die Marke. Beispiel: Buttermilch von Müller 49 Cent, Buttermilch andere Marke 29 Cent, Frischkäse Exquisa ist viel billiger als Philadelphia und Achtung: Philadelphia hat die Packung so geschickt geändert, dass nicht auffällt dass weniger drin ist (ist jetzt rund statt eckig). Wenn wir mal Lust haben auf deutschen Spargel oder Lachs, dann kaufen wir das. Oder den Holunderblütensirup für das selbstgemachte Sprudel von Lebegesund, das leisten wir uns dann einfach. Nutella kaufe ich auch das Original, die anderen schmecken uns nicht.

Meine Tochter macht manchmal Zicken, a là No Name schmeckt nicht. Da mache ich dann eine Blindverkostung und die Diskussion löst sich schnell in Luft auf. Beispiel Freeway Cola (lidl) und Marke. Hat ich mal umgefüllt und was war? Hat sie nicht gemerkt...

Wochenplan mache ich nicht. Ist mir zu aufwendig. Kassenzettel gebe ich in meine Excel-Tabelle ein und habe ganz genau im Blick wo das Geld hingeht.

Ich brauche für die Katze (Streu und Futter) und 2 Personen für Lebensmittel und Drogerieartikel (da ist auch mal Haarfärbemittel dabei) im Monat im Jahresdurchschnitt 240 Euro. Ich schreibe seit mehr als 10 Jahren meine Einkäufe auf und kann sagen, dass sich die Ausgaben für Lebensmittel kaum verändert haben, was am Preisverfall liegt.

Wenn also jemand meint, man könne sich aus Geldgründen nicht gesund ernähren, dann kann derjenige nicht kochen und/oder wirtschaften.

Gruß

Manavgat



Beitrag von lebelauter 14.05.10 - 10:55 Uhr

#danke für deine sehr ausführliche Antwort.

"
Wenn also jemand meint, man könne sich aus Geldgründen nicht gesund ernähren, dann kann derjenige nicht kochen und/oder wirtschaften. "

genau darauf will ich hinaus.

Magst Du mal Deinen letzten Einkauf abtippen, damit man mal sieht, wie man mit ca. 55 € in der Woche auskommt und schreibst du dazu, was es bei Euch zu Essen gab?

Fleisch/Gemüse/Joghurts kauf ich auch immer genau das, was im Angebot ist. NICHT sparen tue ich an Bio-Milch (leider recht teuer mit 89 cent und einem Verbrauch von 2 Litern pro Tag) und am Brot (brauche 4 Brote pro Woche vom Bäcker je 2,20 €).

Sowas wie maggifix oder so sucht man in meiner Küche vergeblich, Geschmack kriegt man ganz toll ohne Natriumglutamat in seine Soße :-)

Drogerieartikel nehm ich meist die Eigenmarke von DM.

Ich brauche für einen Wocheneinkauf ca 80 € an Lebensmitteln, Drogeriekram (kostet etwa 25 € im Monat).

Ich geh immer zuerst zu Aldi, was ich da nicht bekomme, wird bei Rewe gekauft.

Wasser kriegen wir momentan geschenkt (http://www.schloss-quelle.de/SchlossQuelle_MWPatenschaft.php), bei uns gibts aber sonst weder Cola noch Limonaden oder so...

Teuer ist leider auch der Kaffee meines Mannes (ich trink keinen)... er hat ne nespresso-kapsel-maschine...

dafür trinken und rauchen wir nicht :-)

wir sind übrigens 2 Erwachsene, 1 Kiga-Kind, 1 Baby, keine Haustiere. in den Ferien haben wir noch den Sohn (Teenie) meines Mannes hier.


LG

LL

Beitrag von jeannylie 14.05.10 - 11:46 Uhr

Hi,
so ähnlich wie Manavgat halte ich es auch.
Ich kaufe nur bei ALDI, LIDL, PENNY ein (das dürfte ich meinem AG gar nicht sagen #rofl ).

Aldi hat den besseren Käse, Lidl die besten Fleischprodukte und Penny ist oft bei den Markenprodukten am günstigsten.
Die meisten Sachen sind eh gleich und werden ja bekannterweise von "Markenlieferanten" hergestellt ( ich arbeite bei einem bekannten Handelskonzern *hüstel* )

Ich habe immer einen Zettel auf dem ich notiere was fehlt.
Ich mache aber keinen strengen Wochenplan, es sei denn ich will was spezielles Kochen. Ansonten kaufe ich im Discount die Angebotsprodukte (Mexikanische, Chinesische Wochen oder so in die Richtung) oder saisonale Ware (wie z.B jetzt Bärlauch um Pesto draus zu machen).
Auch hole ich nach Lust und Laune dort Markenware die mir besser schmeckt oder die im Angebot ist. Ich verbiete mir nichts!
Wir kochen immer frisch, mit O+G. Manchmal gibt es natürlich auch eine Pizza oder Milchschnitte.
Ich verbrauche im Monat ziemlich genau 300,00 € für 3 Personen.
Ach so ja, Wasser kaufe ich ausschließlich das teure Apollinaris. Den Luxus gönn ich mir, Cola, Fanta, Apfelsaft (mein Sohn ist extrem A-Trinker :-) ) immer im Discount (übrigens den teuren 100%igen Direktsaft).

LG
Jeannylie

Beitrag von windsbraut69 15.05.10 - 09:11 Uhr

Darf ich fragen, warum Du bei Milch auf das Biosiegel achtest und (gerade) beim Fleisch nicht?
Für mich widerspricht sich das - allerdings ist mir die Herkunft bei tierischen Produkten auch besonders wichtig.

LG

Beitrag von honolulumieze 15.05.10 - 07:36 Uhr

Das hast du sehr gut geschrieben. Ich halte es ebenso. Aber hast du nicht früher immer geschrieben, dass du viel Bio kaufst? Gerade beim Gemüse?!!

Beitrag von manavgat 15.05.10 - 18:15 Uhr

da hat aber eine gut aufgepasst.

Ich hatte früher eine Biokiste. Das Problem war dann, als meine Tochter im Internat war und ich alleine, dass das mit den Mengen nicht mehr hingehauen hat (zuviel) und ich mir das auch nicht mehr leisten konnte (irgendwo muss man - auch mit Stipendium) das Geld ja einsparen, wenn man nicht im Lotto gewinnt.

Ich kaufe jetzt Bio, sofern verfügbar, im Discounter, zum Beispiel bei Karotten (schmeckt nämlich auch besser).

Ich bin am Überlegen, schon länger, ob ich wieder eine Kiste bestelle. Das Problem ist aber, dass man eine Liefergebühr hat. Mein Anbieter hatte zeitweise auch keine Frischwurst/Frischen Käse mehr im Angebot und war daher weniger attraktiv. Das beste Brot (was auch sein Geld wert ist) hat Lebe Gesund. Leider sind das Vegetarier und ziemlich christlich (die Werbung kriegst Du in jedne Karton). Außerdem liefern sie per DPD mit hoher Liefergebühr (entfällt ab 39 Euro....). Das gibt soviel Pappabfall.

Ist manchmal nicht so einfach...

Schönes WE

Manavgat

Beitrag von snowy 14.05.10 - 10:51 Uhr

Angebote zur Hand nehmen

Monatsplan erstellen

Liste erstellen was noch in den Schränken ist

Einkaufsliste aufgrund des Monatplanes erstellen

Einkaufsliste - Liste der Schrankartikel = bereinigte Einkaufsliste

Getränke, Hygieneartikel u.s.w. werden einen Tag später eingekauft!

Kostenpunkt im April: 120 Euro Einkauf Lebensmittel
50 Euro restlicher Einkauf

Berücksichtigt sind nicht Rauchartikel, Kleidung, sonstige Gebühren, Freizeit und so weiter...

#snowy


Beitrag von lebelauter 14.05.10 - 10:56 Uhr

und magst du jetzte mal deine liste und deinen kassenbon aufscrheiben?

(oder einscannen und hochladen) ?

LG

Beitrag von snowy 14.05.10 - 13:38 Uhr

Also die Liste kann ich mal aufschreiben, den Kassenbon hab ich nicht mehr, denn ich trag nur den Betrag in das Haushaltsbuch ein.

#snowy

Beitrag von pinki_pooh 14.05.10 - 11:02 Uhr

huhu

also ich erstelle auch einen Wochenessplan. Geh aber nicht danach, was gerade im angebot ist ;-) danach wird eingekauft....

wir gehen meistens in den Kaufland einkaufen, ab un dzu auch in den Aldi. Wir kochen NUR frisch... denn fertigprodukte sind in der regel viel teurer!!!

Unser wocheneinkauf kostet zwischen 50-70€... klar wenn waschmittel, putzzeugs dabei ist, wirds teurer als 50€, aber das braucht man ja nicht jede woche!!! also wenn wir für 70€ einkaufen gehen, ist unser wagen wirklich bis oberkante vollgestopft und wir haben ALLES drin... frisches obst/Gemüse, fleisch, naschsachen... einfach alles!!! Außer getränke.. aber da kostet ein kasten wasser um die 2€ ;-)

also sagen wir mal, wir geben zu 3. im monat im durchschnitt 250-270€ aus... mir ist es ein Rätsel, wie manche 3-köpfige Familie 500€ NUR für lebensmittel ausgibt.... denn wie gesagt, bei 70€/Woche ist der einkaufswagen VOLL!!!!!

Beitrag von lebelauter 14.05.10 - 11:08 Uhr

hallo,

#danke für deine antwort..

magst du dir mal die mühe machen und aufschreiben, was du eingekauft hast und wieviel es GENAU gekostet hat?

viele schreiben hier von 500-800 € im monat für lebensmittel, ich denke, da wird auch viel weggeschmissen...

bei uns kostet es 10 €, wenn jemand was wegwerfen muss, weil es nicht gegessen wurde und schlecht geworden ist...

kommt dann zusammen mit den fluch-euros in eine gesonderte spardose. die spenden wir dann an den förderverein unseres kigas.#

LG
LG

Beitrag von pinki_pooh 14.05.10 - 11:16 Uhr

also manchmal liest man hier ja auch 800-1000€ NUR für lebensmittel. ich geh auch ab und an auf den markt.. aber 1000€ würd bei mir nichtmal zusammenkommen, wenn ich 5 Kinder hätte ;-) Ich denke, hier im netz wollen sich viele halt auch wichtig tun ;-)

ich hol gerad mal ne wochenliste und schreib sie dir mal ab...

aber kassenzettel hab ich nicht mehr.. ;-)

Beitrag von pinki_pooh 14.05.10 - 11:28 Uhr

also hier mal eine liste von mir (heb die immer auf, damit ich immer mal wieder drauf schauen kann, damit ich weiß, was wir mal wieder kochen könnten ;-) )

(ich fange immer mit Mittwoch an bis Di., weil dienstags immer unser einkaufstag ist ;-) )

also:

Mi: Tortellini mit Käse-Sahne-Sauce + Feldsalat
Do: Puten-Paprika-Geschnetzeltes mit Reis
Fr.: Hamburger mit Pommes und Gurkensalat
Sa.: selbstgemachte Pizza
So: Gulasch mit Knödel und Rotkraut
Mo: Zwiebel-Sahne-Hähnchen mit Kroketten und Salat
Di.: Fisch mit kartoffeln und Senfsauce


Einkaufsliste dazu... stehen auch noch ein paar andere sachen drauf, da meine tochter ja auch obst/Gemüse mit in den KiGa nimmt... manche Sachen, die drauf stehen, muss man ja aber nicht ständig einkaufen, wie z.B. zwiebeln, nudeln, reis, senf etc.. das ist ja meist nicht nach einmal kochen leer ;-) )

- Hähnchenbrustfilet -
- Kroketten
- Gurke
- Feldsalat
- Salat
- Paprika
- Reis
- Tortellini
- Tomaten
- Putenschnitzel
- 3x Reibekäse
- 4x Sahne
- 2x Hackfleisch
- Hamburgerbrötchen
- Salami/Schinken (für Pizza)
- Wurst/Käse für die Woche
- Hefeteig/Pizzateig (den mach ich nicht selber ;-) )
- Pilze/Mais (für die pizza)
- 2x Schmand
- Brot
- Obst (Äpfel, Birnen, Trauben etc.)
- Eier
- passierte Tomaten
- Toilettenpapier
- Zewa
- Joghurt
- Butter


Natürlich kommt ab und zu auch mal gewürze dazu, wenn sie gerade zuhause leer sind, ab und zu putzsachen und so sachen halt, die sich länger halten, man also nicht jede Woche kaufen muss... Öl/Essig usw. braucht man ja auch nicht jede woche ;-)

Beitrag von windsbraut69 15.05.10 - 09:19 Uhr

Wenn man allein das Fleisch, Wurst, Eier und Milchprodukte eben nicht abgepackt im Discounter kauft, liegt man m. E. schon jenseits der 70 Euro...

LG

Beitrag von goldtaube 15.05.10 - 15:35 Uhr

Das würde ich so nicht sagen.

Wenn ich mir die Liste so ansehe: Ich würde mit 70 Euro für alles hinkommen. Und ich kaufe Fleisch und Wurst nicht abgepackt beim Discounter, sondern beim Metzger, Eier auf dem Wochenmarkt usw.

Beitrag von windsbraut69 16.05.10 - 09:12 Uhr

Ja, wenn Du alles im Angebot kaufst, vielleicht.

Reguläre Preise (und Frühstück, Abendbrot, zwischendurch fehlt ja auf der Wochenliste) und vernünftige Herkunft passen m. E. aber dann preislich nicht.

LG

Beitrag von lunasxx 14.05.10 - 11:23 Uhr

Hallo Du,

ist es verwerflich sich teure Lebensmittel zu kaufen? So bisserl versteh ich nicht worauf Du hinaus möchtest?

Meine Kleine isst z.B. zwei Landliebe-Puddings am Tag für 65 Cent das Stück, mein Mann ist gerne Rindersteaks vom Metzger für 16-18 Euro das Kilo. Wir essen nur Bio-Eier, weil ich zumindest hier eine Chance wähne, daß die Hühner nicht ganz so elend hausen (Die Hoffnung stribt zu Letzt).

Ich werde nie eine Frau werden die sagt "Juhuu, ich hab 10 Cent am Joghurt gespart". Diese Denke kenne ich aus meiner Kindheit und bin froh, dies hinter mir zu haben.

Viele Grüsse

Kerstin

Beitrag von pinki_pooh 14.05.10 - 11:49 Uhr

meinst du mich??? Falls ja ;- Ich kaufe auch nur freilandeier (keine bodenhaltung), kaufe auch markenjoghurts und auch markennaschsachen... trotzdem komme ich nicht auf über 70€ wocheneinkauf! Ich meinte nur, dass manche es übertreiben mit ihrer aussage und sich manche einfach was schönreden... (mit der höhe des Betrages...)... also für 1000€ Lebensmittel zu kaufen, das langt für 10 Personen ;-)

Beitrag von lunasxx 14.05.10 - 11:50 Uhr

Hallo Du,

meinte ansich die Thread-Eröffnerin.

Viele Grüsse

Kerstin

Beitrag von lebelauter 14.05.10 - 12:51 Uhr

nein, ich denke nicht, dass es verwerflich ist, gute und teure lebensmittel zu kaufen.

ich dneke nur, dass viele leute mit eher kleinem geldbeutel die falschen sachen kaufen (fixprodukte, fertig-fraß) oder eben asaisonal oder in falschen mengen und zu falschen zeiten (erbeeren im winter sind nun mal teurer als erdbeeren im frühling), sodass sie sich ungesund und qualitativ auch schlecht ernähren... da ist dann oftmals die hälfte des einkaufswerts für süsses, eis und fertig-produkte draufgegangen, während man zb obst und gemüse sehr günstig bekommt.

Beitrag von windsbraut69 15.05.10 - 09:25 Uhr

Stimmt.
Genau so schlimm bzw. bald noch schlimmer finde ich aber Haushalte, in denen Markenklamotten einen hohen Stellenwert haben, das neueste elektronische Equipment vorhanden ist und Lebensmittel so billig wie möglich gekauft werden.

Das sind für mich in doppelter Hinsicht falsche Prioritäten.

LG

Beitrag von windsbraut69 15.05.10 - 09:23 Uhr

Wie ist das mit Fleisch und Milchprodukten?
Ob jetzt Schwein, Rind oder Huhn in Massentierhaltung vegetiert, ist doch egal.

Kauf mal eine Woche diese Produkte in Bio-Qualität aus artgerechter Haltung, dann kannst Du Dein 70Euro-Budget vergessen :)

LG

Beitrag von windsbraut69 15.05.10 - 09:21 Uhr

Schön zu lesen.
Ich verstehe nicht, wie man ausgerechnet an Lebensmitteln tierischer Herkunft dermaßen sparen wollen kann.

Eier aus Käfighaltung (JA, die gibts noch in D!) und abgepacktes Billigfleisch, das unnötig zu Lasten der Tiere produziert wird, verdirbt mir eindeutig den Spaß am Sparen und zu starke Einschränkung den Spaß am Leben.

LG

Beitrag von sternenzauber24 15.05.10 - 14:45 Uhr

Da schließe ich mich doch gleich an..
Das selbe gilt auch für Tierfutter, meine würden nie das Schrottprodukt vom Supermarkt bekommen.
Man spart am falschen Ende.