Kampfhunde beißen Dreijährige tot

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von abdy 21.05.10 - 23:07 Uhr

Thüringen
Kampfhunde beißen Dreijährige tot
Familientragödie in Thüringen: Ein dreijähriges Mädchen ist von vier Kampfhunden seiner Tante angefallen und totgebissen worden. Die Großmutter des Mädchens, die sich schützend auf das Kind gelegt hatte, überlebte schwer verletzt.
Die Tragödie spielte sich am Freitagnachmittag im Haus der Tante ab, der die Tiere gehören. Wie die Polizei berichtete, war die 44-Jährige gerade im Garten, als das Mädchen mit seiner Urgroßmutter gegen 17.30 Uhr das Haus betrat. Kurz darauf kam der erste Hund auf das Kind zugestürmt. Die Hunde zerfetzten dem Mädchen das Gesicht und zerbissen den Oberkörper. Die 70-jährige Großmutter kam dem Mädchen zu Hilfe und wurde ebenfalls ins Gesicht und in den Arm gebissen.

Als die Hundehalterin schließlich die Tiere von dem Mädchen trennen konnte, war es für die Kleine bereits zu spät. Sie hätte in wenigen Tagen ihren vierten Geburtstag gefeiert. Die Uroma kam ins Krankenhaus. Die Tante steht unter Schock. Die Tiere wurden noch am Abend mit ihrer Einwilligung vom Amtstierarzt eingeschläfert.

Beitrag von jessie78 22.05.10 - 08:36 Uhr

Mein Gott wie schrecklich!Eine #kerze für die kleine Maus....

Ich verstehe die Haltung solcher Tiere nicht..sicher nicht immer sind die Tiere schuld es liegt oft am Besitzer, aber muss man solche Hunde freilaufen lassen wenn Kinder da sind?

Mein Sohn ist oft bei seiner Tante väterlicherseits die hat auch 2 Kampfhunde...aber wenn Kinder da sind würde sie sie nie im Garten laufen lassen..und die Hunde haben einen Wesenstest gemacht sind unauffällig sie sperrt sie dann in ihr Hundezimmer....

LG Jessie

Beitrag von funkelstern1983 22.05.10 - 10:54 Uhr

Der "Kampfhund" einer Bekannten hat auch einen Wesenstest "bestanden"...sie selbst ist Hundetrainerin.....und der Hund hat schon zwei Leute "angefallen"...und um ein Einschläfern rum zu kommen sind sie einfach umgezogen...zum Kotzen sowas...

Beitrag von jessie78 22.05.10 - 11:09 Uhr

Was?Das geht gar nicht die Tante meines Sohnes sagte wenn etwas passieren sollte dann werden die Tiere eingeschläfert!Da gibt es keine Diskussionen...Man kann es eben vorher nicht sehen..

Ich würde nie so einen Hund halten...!!!

Beitrag von schullek 22.05.10 - 09:40 Uhr

hallo,

das arme, arme kind. die arem tapfere oma und die arem familie, die darüber wohl nie wirklich wird hinwegkommen. so viele leben verwirkt. das ist furchtbar traurig.
ich hoffe, dass das mädchen schnell bewusstlos war und nicht mehr viel mitbekommen hat.
ich komme aus einer ländlichen gegend, wo hunde schon immer viel auslauf hatten und: an der leine gehen, ausser auf feld oder wiesen.
aber nun lebe ich mit meiner familie in einer großstadt und muss nahezu jeden tag erleben, wie große hund in kleinen wohnungen vegetieren (anders kann ich das nicht bezeichnen, für mich ist das unwürdig) und dann im park überall hinmachen dürfen udn ohne leine rennen dürfen.
bitte ich die halter darum die hunde an die leine zu nehmen, werde ich als hyterisch bezeichnet, erst letztens vom halter eines american stafford,der meinem radfahrenden kind immer über de weg rannte.
da gehen auch bei mir die alarmglocken los.
die tiere können ja in den wenigstens fällen etwas dafür. der mensch ist das problem. falsche haltung, falsche verständnis von diesen tieren...
wenn ich schon höre: der tut nichts, mein kind scläft mit dem (kampfhund).

nun ja, bin bissl abgeschweift, das thema beschäftigt mich immer wieder.

lg

Beitrag von kimchayenne 22.05.10 - 10:28 Uhr

Hallo,
Du hast absolut Recht.In meinen Augen sind sehr häufig Haltungsfehler das Problem,darum bin ich auch für einen HUndeführerschein.Wir haben ja seid ein paar Wochen auch einen HUnd aber ich habe mich vor der Anschaffung grundlegend über die Bedürfnisse dieser Rasse informiert,wir haben über ein Jahr immer wieder hin und her überlegt ob wir dem Hund das bieten können was er braucht usw.Letztendlich ist es doch immer so das die Tiere ausbaden müssen das der Halter sich nicht richtig informiert hat oder den Tieren nicht gerecht werden kann oder will.
LG Kimchayenne

Beitrag von sternenzauber24 23.05.10 - 10:37 Uhr

Ich stimme Dir zu, es sind immer die Menschen die zu solchen Tragödien beitragen. Große Hunde gehören auch für mich in keine Stadtwohnung, sondern benötigen Platz und rundum Auslauf. Bestimmte Rassen brauchen nicht nur auslauf, sondern auch verschiedene beschäftigung und Ausllastung, das vergessen die meißten. Und Sätze wie: " der tut nichts" sind total daneben eben weil kein Hundehalter seine Hand ins Feuer legen kann. Hunde sind keine Maschinen die funktionieren, es sind Raubtiere mit Instinkten, und diese werden weitgehend unterdrückt aber wann sie durchbrechen- und sei es durch eine bestimmte Situation- das KANN niemand sagen..

Wir haben selber einen Hund, sie ist unheimlich Kinderlieb ( Jack Russel Terrier), aber auf Fremde Kinder darf sie nicht einfach zulaufen, viele Halter sind so beschränkt das es wirklich schon beschämend ist, der Hund liebt die Kinder im EIGENEN Rudel immer ganz anders, als Fremde Kinder, diese sind KEINE Rudelmitglieder und das vergessen die meißten..
Notfalls wird der Hund die eigenen Kinder verteidigen und ich denke so war es auch in dem obig genannten Fall..
Hunde sind verschieden, aber Instinkte stecken in allen, und diese Rücksichtslosen Halter die es nicht einsehen wollen die sollten die Erlaubnis verlieren welche zu halten.

LG

Beitrag von kueckchen 22.05.10 - 13:25 Uhr

Total Blödsinn. Ich bin mit Hunden Groß geworden und hatte nie Angst , seit meine Kleine da ist bin ich völlig Hysterisch , jedesmal wenn wir raus gehen und ein Hund komtm habe selbst ICH Angst , diese ganzen Geschichten machen mich völlig Bekloppt! #zitter

Die arme Maus wie schlimm muss das sein #kerze

Lieben Gruß

Beitrag von 2008-04 22.05.10 - 14:16 Uhr

Das tut mir sehr leid für die Familie, es ist echt traurig sowas.
Dennoch muß ich sagen das es keine kampfhunde gibt!!!!
Hund werden zu sone maschinen erzogen, daran ist nur der mensch schuld.
Kampfhunde gibt es keine!!! Sie werden nur als sone abgestempelt. Jeder Hund kann zu einer kampfmaschine erzogen werden, traurig aber war!

Antje

Beitrag von syldine 22.05.10 - 20:31 Uhr

das mag wohl sein, aber wenn ein Kind von so einem Hund getötet wird, ist es völlig wurscht, ob es der Mensch in Schuld ist oder nicht. Und egal wie liebe ein Hund ist - die Gefahr besteht immer - und wenn er "nur spielen will" und seine Kräfte unterschätzt. Nein, es muss ein Gesetz her, das unsere Kinder besser schützt! Aber hier ist nicht der Platz, um darüber zu diskutieren, deshalb eine #kerze für die kleine Prinzessin und noch eine #kerze für all die kleinen Engel, die Opfer eines Hundes geworden sind.

Beitrag von steffi140788 22.05.10 - 22:01 Uhr

#kratz ich denke nicht, dass die tante die hunde zu sowas erzogen hat!

wie viele familienhunde, wie labrador, golden retriever haben schon gebissen und die sollen also dazu erzogen worden sein?

deine aussage ist für mich schwachsinn!

eine kerze für die kleine #kerze

Beitrag von sternenzauber24 23.05.10 - 13:39 Uhr

"wie viele familienhunde, wie labrador, golden retriever haben schon gebissen und die sollen also dazu erzogen worden sein"

Darum geht es garnicht..

JEDER Hund kann zubeißen, wenn der Mensch gewisse Regeln mißachtet oder nur minimale Fehler macht... denn jeder Hund hat Instinkte..

Beitrag von steffi140788 23.05.10 - 13:58 Uhr

Instinkt ist hier das Zauberwort!!!!!

Beitrag von sternenzauber24 23.05.10 - 14:05 Uhr

Ja, und weil viele Hundehalter diesen unterschätzen und falsch lenken eskaliert es irgendwann.

Beitrag von steffi140788 23.05.10 - 18:23 Uhr

es würde auch so eskalieren, wenn der hund das will.
egal, was der halter macht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von sternenzauber24 23.05.10 - 19:32 Uhr

Nicht unbedingt, es gibt voher Signale des Hundes die muß man erkennen lernen, praktisch hündisch können. Es sind die Menschen, nicht die Tiere..

Beitrag von steffi140788 23.05.10 - 19:59 Uhr

#rofl mehr fällt mir dazu nicht ein

Beitrag von sternenzauber24 24.05.10 - 11:06 Uhr

Ja, weil Du keine Argumente lieferst leider..
Ich bin schon ab der Wiege mit Hunden aufgewachsen und man erkennt voher die Signale, bevor er auf angriff übergeht.. da gibts nichts zu lachen..

Willst Du mir etwa erzählen das die Tiere das Problem sind, dann kann nämlich ich nur lächeln..

Beitrag von steffi140788 24.05.10 - 12:49 Uhr

Und du kannst bestimmt mit Hunden reden? #rofl


Mein Schwager züchtet Malinois für die Polizei. Kennst du diese Rasse?
Sie gehen mit Ihnen zur Hundeschule, haben Wettkämpfe und auch schon viele gewonnen usw. Jeder davon hat seinen Zwinger und die dürfen auch nicht ins Haus oder werden rausgeholt, wenn Kinder da sind.

Diese Hunde hören auf´s Wort und lieben mein Schwager.
Und trotzdem wurde mein Schwager von einem Hund gebissen, als sie bei einem Wettkampf waren, weil der zu gierig und zu aufgekratzt war.
Das liegt bei den Hunden in den GENEN.

Hmm, da werden wohl alle was falsch gemacht haben #klatsch

Beitrag von sternenzauber24 24.05.10 - 14:42 Uhr

Ne aber ich kann die Signale richtig deuten und hab so schon manche Beißerei zwischen unserem Hund und Fremden verhindern können, ich sehe ja wie die Körperhaltung des Hundes in dem Moment ist.

Ja diese Rasse kenne ich, es muß ja nicht Dein Schwager etwas falsch gemacht haben, da können etliche Faktoren mitgewirkt haben. Auch reagieren Hunde im Rudel immer ganz anders als alleine etc. Desweiteren halte ich nichts von Zwingern und einer Abgrenzung aus dem Hause, da muß man sich letztlich nicht wirklich wundern..

Zuviele Halter sichern ihre Hunde nicht vernünftig lassen sie auf jeden Fremden zudüsen DAS sind Dinge die ich meine, solange da nicht umgedacht wird passieren solche Sachen..

Beitrag von steffi140788 24.05.10 - 18:18 Uhr


Und dein Hund wollte Fremde Menschen beißen? #kratz

Daraus lässt sich dann ja jetzt schließen, dass du daran schuld hast, das dein Hund jemand beißen wollte!

DEINER MEINUNG NACH IST JA DER MENSCH SCHULD, WAUM HUNDE BEIßEN!

Du hast deinen Hund falsch Erzogen, könnte ich jetzt sagen, wenn ich auch diese Meinung hätte!

Gut du konntest es verhindern, was ist, wenn du es irgendwann nicht kannst?

Beitrag von sternenzauber24 24.05.10 - 20:04 Uhr

Quatsch, keine Menschen das ist jetzt falsch rüber gekommen. Nein eine beißerei zwischen ihr und anderen Hunden meinte ich, wenn manchmal welche kommen die unsere nicht mögen ( vorallem Kleinere) dann seh ich schon die Anspannung und kann die Situation entschärfen. So meinte ich das...

Gegen Menschen war unser Hund noch nie aggressiv, im gegenteil sie unterwirft sich immer gleich jedem... ist schon manchmal zu lieb #verliebt

Beitrag von sternenzauber24 24.05.10 - 20:14 Uhr

Achso und nochwas wenn unser Hund je aggressiv gegenüber Menschen werden würde, dann würde er hier nicht wohnen denn sowas geht natürlich garnicht.

Ich sorge aber Grundsätzlich dafür das sie bei Fuß geht wenn Fremde Kinder uns entgegen kommen obwohl unser Hund Kinder liebt ( hab ja selber welche), aber andere gehören 1. nicht zum Rudel, und außerdem haben manche ja auch angst vor Hunden. Und JA- würde sie andere Menschen beißen hätte ich sie in der tat total verzogen, denn sowas geht einfach nicht.

Beitrag von holidaylover 22.05.10 - 22:09 Uhr

naja, von einem pudel, dackel, westi... hab ich sowas noch aber noch nie gelesen!!!
http://www.bild.de/BILD/news/2010/05/22/hunde-attacke-in-sachsenburg/so-qualvoll-starb-das-kleine-maedchen.html


Beitrag von mylife35 23.05.10 - 08:22 Uhr

Und vorallem vergleiche man mal die Beisskraft von stafford, Husky und co mit der von Pudel,dackel, westi...

Ich bin zutiefst erschüttert, welch grausamer Tod!

LG mylife