Gehen jetzt alle zur Feindiagnostik? Ist das jetzt Standart?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tristania 27.05.10 - 17:49 Uhr

Hallo zusammen,

bin eigentlich mehr ne stille Leserin, aber jetzt hab ich doch mal ne Frage.
Ich lese hier eigentlich immer, egal ob es um NF oder sonstige Untersuchungen geht... dann warte halt die Feindiagnostik ab...

Ich dachte, das ist eigentlich ne Untersuchung, die nur gemacht wird, wenn Verdacht besteht, das was nicht stimmt?

Ich war in meiner ersten Schwangerschaft auch nicht bei der Feindiagnostik und auch jetzt hat mein Arzt nie einen Ton gesagt, das ich da hingehen soll, aber aus den Beiträgen hab ich irgendwie das Gefühl, dass das schon normal ist, das die gemacht wird?

Ich hatte bei meiner ersten Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft, mein Sohn war auch ein Frühchen, und auch jetzt bin ich wieder als Risikoschwangere eingestuft, aber trotzdem hat mein Arzt da mit keinem Ton was gesagt, das Feindiagnostik nötig wäre?

Bin etwas verwirrt. Besteht ihr auf Feindiagnostik oder wie kommts, das da alle hingehen?

Liebe Grüße
Tris und Dominik (3J) an der Hand und Bauchzwerg (16. SSW)

Beitrag von sunny-jamaica 27.05.10 - 17:54 Uhr

Hallo,

ich muss meinen Arzt nochmal fragen, aber ich tendiere schon dazu, sie zu machen.

Erstens, weil ich nicht mehr ganz jung bin (also zumindest fürs 1. Kind ;-)) und zweitens weil ich ein furchtbarer Angsthase bin und immer wissen mag, ob alles paßt. Was nicht heißt, dass ich daraus dann Konsequenzen ziehen würde. Ich mag nur einfach darauf vorbereitet sein, wenn unser Krümel nicht gesund sein sollte.


LG

#winke

Beitrag von ivisarah 27.05.10 - 20:39 Uhr

ich muss meinen Arzt nochmal fragen, aber ich tendiere schon dazu, sie zu machen????

Das entscheidest du ja nicht, sondern der Arzt..
Normal wird dieses wirklich nur gemacht, wenn Verdacht auf fehlbildung etc besteht...
Aber viele Ärzte schicken jede ihrer Schwangeren dort hin..

Meine Ärztin von SS 2 und 3 hatte mich nicht zur FD geschickt #schmoll
als ich nachfragte, argumentierte sie mit o.a Gründen..
Dafür hatte sie aber sämtliche Untersuchungen (toxo, streps, chlam.) über KK abrechnen lassen, welche ich bei SS 1 und jetzt bei SS 4 selber zahlen muss...

Drück dir Daumen, dass Arzt dich da hin schickt ;-)
is wirklich interessant...

Lg
ivi 38.SSW

Beitrag von s.hase 27.05.10 - 17:54 Uhr

Hallo.

Du hast recht, dass Feindiagnostik eigentlich nur gemacht wird, wenn irgendein Risiko vorliegt.

Da gibt es 2 Dinge zu beachten:

1. Gibt es sehr viele mögliche Risiken, auf die hin eine FD gemacht wird.
2. Wenn hier 30 Leute von ihrer FD schreiben, haben bestimmt 300 nichts geschrieben, weil sie diese nicht hatten. Zu einem Thema schreiben nun mal gewöhnlich die Leute, die Erfahrungen oder Ahnung haben.

Manche Ärzte machen auch Wunschuntersuchungen, die man dann aber in der Regel zahlen muss.

Gruß

Beitrag von libella030 27.05.10 - 17:59 Uhr

also meiner hat schon bei der ersten Untersuchung gesagt das ich irgendwann zur FD überwiesen werde
das ist bei ihm eine standart untersuchung wo geschaut wird ob wirklich alles gut ist
bei meiner ersten SS wurde dadurch festgestellt das meine Maus nur über eine Nabelschnuraterie versorgt wurde normal sind zwei
und damit wurde ich gleich als Risiko eingestuft
musste damals auch zwei mal zur FD weil mein Arzt eine zweite meinung noch haben wollte

daher muss ich diesmal wieder hin und ich freu mich jetzt schon auf den Termin

Beitrag von stine2710 27.05.10 - 18:07 Uhr

Hallo Tris,
ich bin 38 Jahre und mit meinem 2. Kind schwanger, 39. SSW. Also bin ich als Risikoschwangere eingestuft. Meine FÄ hat mich ganz normal zur Feindiagnostik überwiesen, diese ersetzte somit die 2. US-Untersuchung. Es kann natürlich sein, dass diese Feindiagnostik nur bei Risikoschwangeren Standard ist, bei "normalen" Schwangeren reicht wahrscheinlich eine normale US-Untersuchung. Bei meinem ersten Kind war ich auch nicht zur Feindiagnostik, aber das ist auch schon 9 Jahre her. Daher dachte ich, dass diese Feindiagnostik heute zum normalen Standard gehört, denn meine Arbeitskolleginnen (eine 37 - vor 2 Jahren, die andere 28 Jahre - letztes Jahr) mussten auch dorthin. Hier in Rostock scheint das also zum Standard zu gehören. Sprich doch deinen FA mal darauf an.
LG, Stine2710

Beitrag von eminchen 27.05.10 - 18:10 Uhr

Hallo!

So weit ich weiß ist das inzwischen standard mind. 1x.. Es muss kein verdacht vorliegen, denn bei der FD wird ja das baby "untersucht" ob etwas ernstes ist..

Bei uns in berlin wird die feindiagnostik in der 22. ssw duchgeführt, AUßERman lässt vorsorgen bei ein hebamme, dann wird sie früher gemacht und kann man 3x zur FD. Hebammen dürfen ja keine ultraschall untersuchungen machen..

LG

Beitrag von pixie34 27.05.10 - 18:20 Uhr


Hallo,

ich habe von meiner Ärztin keine Überweisung zur FD bekommen. Sie hat das damit begründet, dass alles in Ordnung ist (ich war zur NTM) und dass keinerlei Verdachtsmomente bestehen, die eine FD notwendig machen würden. Ich könnte sie aber natürlich selbst zahlen (ca. 270€) wenn ich es unbedingt wollen würde.

Meine Nachfrage bei meiner Krankenkasse und der kassenärztlichen Vereinigung hat ergeben, dass das auch so stimmt. Die KK zahlt die Kosten für die FD nur dann, wenn es Verdachtsmomente bzgl. Fehlbildungen, Krankheiten o.ä. gibt. Auch die Einstufung als Risikoschwangere aufgrund meines Alters allein ist nicht ausreichend und die KK würde daher die Kosten nicht übernehmen.

Die Ärztin muss der KK gegenüber begründen, warum sie eine FD für notwendig hält, damit diese die Kosten übernimmt.

Ich hab mich erst ein wenig darüber geärgert, aber auf der anderen Seite bekomme ich die Überweisung ja eben aus dem Grund nicht, dass alles in Ordnung ist. Und einen besseren Grund kann es ja kaum geben.

LG
Pixie

Beitrag von tristania 27.05.10 - 18:23 Uhr

Hallo zusammen,

vielen dank für eure zahlreichen Antworten.
Werde interessehalber auf jeden Fall mal meinen Arzt drauf ansprechen.

Liebe Grüße #winke

Beitrag von melwis 27.05.10 - 18:28 Uhr

Hallo,
also das habe ich mir hier auch ab und an gedacht und mach mir darüber auch Gedanken.
Meine 1. Tochter kam auch zu früh und ich hatte eine FG .
Bin vielleicht auch etwas vorsichtig weil ich eine Uterusfehlbildung habe und es wieder zu einer Frühgeburt kommen kann. Meine Tochter war damals angeblich unterversorgt..wog bei 28 + 990g.
Dachte auch das ich diesmal zur FD gehe, aber da alles normal ist gibt es ja keinen Grund....Habe meinen FA gefragt und er sagt es ist alles OK und zeitgerecht entwickelt, NFM war OB also, kein Grund...
Da hier so viele schreiben das sie da waren, mach ich mir da auch Gedanken.
Aber wenn alles gut ist , dann will ich auch zufrieden sein...
Alles Gute
Melanie

Beitrag von sommersonne2 27.05.10 - 18:48 Uhr

Hallo,

also in deinem Fall würd ich mal mit dem FA reden, denn bei dir seh ich da schon einen sinn drin mal zur FD geschickt zu werden, denn Risikos.s. und Frühgeburt muss ja nen hintergrund haben, oder irre ich mich jetzt #gruebel?!

Und ja, ich war mit ner Ü-weisung von meinem FA auch dort, schon um sicher zu gehen das alles in Ordnung ist und die Versorgung optimal ist.

vlg

Beitrag von saku1983 27.05.10 - 18:53 Uhr

Bei uns ( Brandenburg) ist das eine Standart Untersuchung ob nun verdacht besteht oder nicht.

LG
Saku1983

Beitrag von deenchen 27.05.10 - 18:56 Uhr

Ich gehe zur Feindiagnostik weil dort sämtliche Organe und die Versorgung angeguckt wird, im normalen US ist das so genau ja nicht möglich. Denn sollte dem Kind ernsthaft was fehlen hat es dank der modernen Medizin noch eine Chance bzw. man würde sofort im richtigen Krankenhaus entbinden und es würde sofort gehandelt werden.

Und "dank" meinen diversten Krankheiten ist bei mir diese Untersuchung eh notwendig so das ich ohne Probleme die Überweisung bekomme.