wieso reagiert ihr teilweise so "hysterisch"?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von binnurich 30.05.10 - 14:01 Uhr

Hallo und gleich vorweg, ich will hier keinen sprichwörtlich auf die Füße treten.
Aber ich frage mich manchmal, wenn ich hier so lese, warum einige immer gleich sagen "sofort ins KKH" oder "zum Arzt" fahren.

Ich meine jetzt nicht, wenn es um einen Sturz aus 1,5 m Höhe und einen Fall auf den Kopf oder um 41 Fieber geht sondern bei recht simplen Dingen.

Also z. B. bei dem Beispiel einige Treads weiter unten, wo von der Ohnmacht des Kindes geschrieben steht. Die Mutter sagt, dass sie beim ersten Mal den Notarzt gerufen hat, der meinte dass man sich da keinen Streß machen muss. Eine von mehreren Antworten war erklärend .. der Großteil sagt aber "Sofort ins KKH".

Ich habe hier aber auch schon von Müttern gelesen, die wegen 40 Fieber am Abend in KKH fahren, ....

Vielleicht wißt ihr was ich meine.
Klar muss man sich kümmern. Aber manchmal muss man doch auch souverän reagieren und kennt bei einigen Dingen auch Hausmittel oder wartet einfach mal bis der KiA wieder offen hat oder oder oder

Also, ich bin bisher nur einmal mit meiner Maus im KKH gewesen, nachdem sie ihre erste Krabelbewegung von der Wickelkommode gemacht hatte :-(
Sehe ich das falsch?

Beitrag von carrie23 30.05.10 - 14:07 Uhr

Bei 40 Fieber würde ich auch gegenbenenfalls ins Krankenhaus fahren-sofern Fiebersaft/Zäpfchen, Essigpatscherln ect. nicht helfen.
Bei allem anderen....jeder wie er will.

Beitrag von binnurich 30.05.10 - 14:49 Uhr

wie lange würdest du warten, bevor du fährst?

Ich denke eigentlich..... im NORMALFALL..... schafft man das sicher auch bis zum nächsten Tag, aber klar, letztendes muss man sich als Mutter sicher fühlen und es kommt bestimmt auch auf den Einzelfall an.

Die Tochter meiner Freundin hatte zwei mal Fieberkrämpfe, wenn da nicht sofort bei über 39 was anschlägt, würde ich mich bestimmt auch sorgen

Beitrag von rittmeisters 30.05.10 - 14:30 Uhr

Ich kann das auch nicht Verstehen.

Ich bin aber wohl auch nicht so Übervorsichtig.

Klar gibt es Situationen wo man sofort mit seinem Kind zum Arzt sollte, zum Beispiel wenn die Kinder aufgrund von Durchfällen oder eines Sturzes Apathisch werden, oder bei offenen Wunden, Schwellungen und starken Schmerzen.
Aber bei Fieber (nur wenn das Fieber ohne Begleiterscheinungen auftritt) hat uns die Kinderärztin geraten abzuwarten wir sollen versuchen das Fieber zu senken mit Saft oder Zäpfchen und mit Wadenwickeln, erst wenn das Fieber nicht runter geht und 3 Tage anhält sollten wir zum Arzt oder ins KH!

Es gibt halt momente, da ist man Unsicher und die Ärzte im Kh sind halt da um zu Helfen, aber nicht wegen Kleinigkeiten.


Unsere große musste auch nur einmal ins KH da wurd sie vom Hasen ganz Böse in den Finger gebissen, und mit dem kleinen war ich am Muttertag im Kh da er wieder eine Mittelohrentzündung hatte, und ich hoffe das war es nun für dieses Jahr!!

Beitrag von krokolady 30.05.10 - 14:34 Uhr

kommt wohl darauf an was man so "ab kann" als Mutter.

Ich bin mittlerweile eh recht "abgehärtet" und bevor ich nen Arzt oder KKH aufsuche muss schon viel passieren.
Evtl. mal nach 4 Tagen Fieber ohne ersichtlichen Grund.......tagelange Schmerzen irgendwo......1 Woche Ausschlag etc.

Bei 40 Fieber garantiert nicht........dafür hab ich ausreichend Medis im Haus.
Bei nem heftigen Sturzt auf den Kopf beobachte ich zwar, aber mehr auch nicht........sonst müsst ich ja alle 2 Monate ca. ins KKH.
Oder ne aufgeplazte Lippe.......heilt super von alleine, soferns nicht echt tief eingerissen ist......Zecken entfern ich selber.......

Ich denk einfach mal "Übermütter" denken ihr Kind stirbt wenns sich mal übergibt oder so.....es gibt halt solche und solche

Beitrag von cori0815 30.05.10 - 14:38 Uhr

Ich finde, du siehst das teilweise schon ganz richtig.

Mit einem Kind, was mit 40° Fieber im Bett liegt und sonst keine Vorerkrankung hat, die das Fieber besonders gefährlich machen, würde ich auch nicht ins KH fahren und wundere mich manchmal, wieso Mütter dann derart panisch reagieren. Etwas anderes ist es, wenn das Kind bei Fieber zu Komplikationen neigt, Fieberkrämpfe zu erwarten sind, eine Vorerkrankung vorliegt oder das Kind völlig apathisch ist. DANN würde ich auch hellhörig werden.

Ich denke, Eltern werden einfach auch mit der Zeit gelassener und sollten das auch zulassen. Und vor allem sollten sie ständig bestrebt sein, dazu zu lernen. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass hier auch gern Eltern schreiben, die sich nur auf den Rat anderer verlassen wollen, um sich die Verantwortung (augenscheinlich) abnehmen zu lassen - klappt natürlich nicht. Seiner Sorgfaltspflicht muss man schon immer noch selbst nachkommen, da hilft Urbia auch nicht.

Gut, bei einer Ohnmacht, deren Grund ich nicht kenne, wäre ich wahrscheinlich auch skeptisch. Ggf. würde ich - wenn das Kind anschließend komisch ist, auch zum Arzt oder ins KH.

Ich muss gerade mal nachdenken, wie oft ich mit meinen Kindern (abgesehen von Paukenröhrchen-OPs) im KH war.... 1x mit meinem Sohn eine Nacht zur Überwachung nach einem Unfall auf der Autobahn, bei dem der Wagen einen Totalschaden "erlitt" und mein Sohn genau an der Seite des Hauptaufpralls saß - berechtigt in meinen Augen, wenn auch wie vorher vermutet zum Glück ohne Befund. Mit meiner Tochter blieb mir das zum Glück erspart (die war zum Zeitpunkt des Unfalls noch in meinem Bauch, sicher verpackt).

Also Mütter: traut euch mehr zu, handelt mit gesundem Menschenverstand und verlasst euch mehr auf euer Bauchgefühl!!!

LG
cori

Beitrag von chaosotto0807 30.05.10 - 14:43 Uhr

hallo,

meine tochter hatte vorhin fast 40 fieber und ich sitze noch daheim...mach ich was falsch #gruebel:-p.

nein mal im ernst, es gibt sicher situationen, wo man um einen arzt nicht herum kommt (zb. schweren sturz,...) aber bei jeder kleinigkeit gleich zum arzt/kh finde ich auch übertrieben...

es kommt immer auf die situation an...ich war gestern auch mit meiner tochter beim notdienst, weil sie total schlapp war...sie ohrenschmerzen und halsweh hatte und fieber (38,4 schon morgens halb 8)....

wäre sie besser drauf gewesen hätte ich auch bis montag gewartet ;-) und wäre zu unserem kia gegangen (heute gehts ihr trotz höherem fieber besser als gestern mit weniger temperatur :-))

LG

Beitrag von zickl2000 30.05.10 - 15:06 Uhr

Hallo,
ich bin auch eher die wenig panische. Wir waren bis jetzt erst einmal im Krankenhaus und das ist schon 3 Jahre her, da ist Pascal aus seiner Hängematte gefallen.
Man sollte sich ja auch mal klar machen, daß Fieber einen Sinn hat. Der Körper versucht etwas zu bekämpfen und zwar mit Temperatur. Früher hat man Leute in künstliches Fieber gelegt. Mein Heilpraktiker macht das in Härtefällen heute noch. 40 Fieber bei sonst gesunden Kindern ist nicht gefährlich. Klar, man muß schauen aber es ist immer besser dem kind Ruhe zum auskurieren zu geben statt es ins Krankenhaus zu schlappen...aber was solls, es ist jedem selbst überlassen..und letztendlich lieber einmal zu viel in KH als einmal zu wenig.
lg
Nicole

Beitrag von jette1980 30.05.10 - 15:06 Uhr

Ich denke auch da wächst man mit seinen Aufgaben, anfangs bin ich auch recht häufig mit Luca zum Arzt gefahren, weil mir einfach auch die Erfahrung fehlte. Hatte aber auch schon das Gegenteil. Vor kurzem hatte er zwei Tage Fieber und ne Woche später nochmal ne leichte Erkältung und (in meinen Augen) Fieberbäcken, allerdings kein Fieber.

Nach ein paar Tagen meinte seine Kiga-Erzieherin, ich sollte das doch mal abklären lassen, nicht, dass es ne Allergie ist. War keine Allergie, sondern Ringelröteln. Das war ganz schön blöd.

Und vor über einem Jahr hatte er auch seit Tagen Fieber, was nicht mit Medis runterging und mitten in der Nacht wurde er mit knapp 41 °C wach und hat so komisch geschriehen, total panisch, so dass ich es richtig mit der Angst bekommen hatte. Mein Mann ging es genauso, so dass er einen Notarzt anrief und die Antwort da war, sie kommen erst, wenn das Kind blau anläuft. Das fand ich dann wieder sehr merkwürdig. Bin auch heute noch der Meinung, dass es berechtigt gewesen ist, dass wird den KRankenwagen gerufen haben.

Was ich aber eigentlich sagen wollte, häufig ist es einfach Unsicherheit. Hatte vor Luca auch keinerlei Erfahrung mit Babies/Kleinkinder. Jetzt geht es mittlerweile auch und beim zweiten werd ich wohl auch entspannter an die Sache rangehen.

Jette1980 ET-4

Beitrag von es-ramona 30.05.10 - 15:25 Uhr

Muß mich auch mal zu Wort melden!!!
Also ich habe mittlerweile vier Kinder und das fünfte ist unterwegs!!!
Trotzallem finde ich das man lieber einmal zuviel nachschauen läßt nach seinem Kind,als einmal zu wenig!!!!
Habe schon viel erlebt was Krankheiten bei Kindern betrifft mit sogenannten "HARMLOSEN FIEBER UND,UND,UND...."!!!!
Ich gehe auch lieber gleich zum arzt oder gegenenfalls ins Kh!!!Ich denke das hat nichts mit Übermutter oder unerfahren zu tun,sondern einfach nur die sicherheit das mit dem Kind alles ok ist!!!!
Es kann 20 mal 40 Fieber gehabt haben und es war ok,beim 21 mal gehts auch mal in die hose und das kind hat was ernstes!!!!
Ich denke bei Kindern kann man nicht aufmerksam genug sein,damit meine ich nicht wegen jedem Kratzer zu laufen!!!!!
Das ist meine Meinung und erfahrung!!!!
Aber wie schon oben gesagt worden ist.....jeder wie er es für richtig hält!!!!

Vlg es-ramona#blume

Beitrag von geralundelias 30.05.10 - 15:32 Uhr

Hallo,

vielleicht solltest du das nicht so verallgemeinern ;-)

Ich kann dir garnicht sagen, wie oft ich mit meinen Kindern schon im KH war. Ich kann dir aber sagen, dass wir kein einziges Mal umsonst dort waren...entweder mussten wir stationär da bleiben, oder wir sind mit etlichen Rezepten zur Apotheke geschickt worden.

Meine Söhne haben beide von Geburt an starke Probleme mit Atemwegserkrankungen, wieviele Lungenentzündungen mein Kleiner schon hatte, kann ich dir garnicht sagen. Ich denke mal, dass es in dem Falle schon verständlich sein sollte, dass man eben doch mal in´s 5 Minuten entferne KH fährt und nicht bis Montag wartet.

Den Kinderärztlichen Notdienst macht hier die Kinderklinik bzw. Kinderärzte des Kreises sind am Wochenende in der Kinderklinik und nicht in ihrer Praxis.

Bei 40° Fieber würde ich übrigens sicherlich auch fahren. Der Grund dafür ist aber nur, dass meine Kinder so gut wie nie Fieber haben.
Und wenn sie dann mal Fieber haben, dann weiß ich, dass es die Ohren sind, die schon fortgeschritten entzündet sind. Ohrenschmerzen sind schrecklich, deshalb warte ich damit nicht.


Ich bin weder übervorsichtig, noch hilflos...man muss es eben vom Kind abhängig machen.


LG :-)

Beitrag von caltha 30.05.10 - 15:52 Uhr

Ich denke auch das man nicht gleich von hysterischem verhalten sprechen sollte. Ich war mit meinem Sohn noch nicht im Krankenhaus aber schon ein zwei mal bei Ärzten die Sonntags Notdienst hatten. Er hat aber im letzten Jahr häufig an Mittelohrentzündungen gelitten.

Ich denke wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber ein mal zu viel zum Arzt. Ich könnte mir niemals verzeihen wenn mit meinem Kind irgendwas ist, weil ich nicht gehandelt habe.

Gut bei Fieber fahr ich auch nicht gleich aber ich denke das ist wirklich von Kind zu Kind verschieden.

Und ich denke auch das man den Müttern keinen Vorwurf machen kann, die nunmal auf nummer sicher gehen wollen. Dafür sind die Ärzte doch da. Und wenn da was wichtigeres ist, wirds auch vorgezogen.

LG :-D

Beitrag von ratpanat75 30.05.10 - 15:47 Uhr

Hallo,

ich denke, dass viele Eltern sich einfach unsicher sind und kein Risiko eingehen wollen.
Ich verstehe auch oft nicht, wenn ich lese, dass viele schon bei 38° von "hohem Fieber" sprechen und gleich panisch ein Zäpfchen geben oder gleich damit zum Arzt rennen.
Ich denke, damit schadet man dem Kind mehr als man ihm hilft.

Ich war noch nie mit seinem Sohn im KH und die Besuche beim KiA (abgesehen von den U´s) kann ich an einer Hand abzählen.

Andererseits habe ich hier auch schon Beiträge gelesen, bei denen ich dachte "Mein Gott, was machen die noch hier und schreiben, statt schnell zum Arzt zu fahren."

LG

Beitrag von fruehchenomi 30.05.10 - 15:58 Uhr

Mir ist eine leicht übervorsichtige Mama lieber als eine - ÜBERSPITZT GESAGT - Mutter, die sich denkt, naja, ist von alleine gekommen, wird auch von alleine gehen.
Leider sind die Zeitungen voll von vernachlässigten, ausgetrockneten, halb (oder ganz) verhungerten Kindern, ich könnt manchmal schreien vor Wut auf solche "Mütter", wenn ich die Fotos süßer Kleinkinder sehe, die an der Gleichgültigkeit ihrer Mütter gestorben sind.
Dann schon lieber eine, die "nur" wegen Fieber ins Krankenhaus fährt.
Ich glaube, die meisten Mamas haben ein recht gutes Bauchgefühl, wenns gefährlich wird. Und wenn sie unsicher sind, warum nicht. Meistens hilft später die Erfahrung dann schon.
Meine Tochter versucht auch vieles, ihrer Leonie erstmal zu helfen, aber irgendwann ist Schluß und Mausi wird ins Auto gepackt und zum Arzt gefahren. Krankenhaus nur im alleräußersten Notfall, denn da war sie schon lange genug #schwitz
LG Moni

Beitrag von anja96 30.05.10 - 19:42 Uhr

Hi,

sehe ich genauso! Mir wäre auch lieber, daß die Mamas hier auf dem Dorf mit ihren kranken Kindern, die starke Halsschmerzen haben und Fieber, zum Arzt gehen, dann wäre meiner Tochter sicher die eine oder andere Ansteckung mit Scharlach mit nachfolgender Lungenentzündung erspart geblieben. Derzeit ist sie nun genau 3 Wochen krank, weil die Mama ihrer Kiga-Freundin es nicht für nötig hielt mit ihrem fiebernden vor Halsschmerz jammernden Kind zum Arzt zu gehen und das Kind dann nach 3 Tagen wieder in den Kiga brachte, wo sie munter meine Tochter mit Scharlach ansteckte! Bei meiner Tochter folgt nach dem Scharlach leider immer eine angehende Lungenentzündung, da sie sehr anfällig ist.

LG, Anja

Beitrag von metalmom 30.05.10 - 16:11 Uhr

Also ICH würde ins Krankenhaus fahren, wenn eines meiner Kinder ohnmächtig zusammenklappt.
Bei 40 Grad Fieber käme es darauf an, wie mein Kind sich benimmt. Ob es noch ganz bei sich ist oder Schmerzen hat, sich seltsam verhält, etc.
"Hysterisch" finde ich das nicht. Für mich gehört das zur elterlichen Fürsorge.
LG,
Sandra

Beitrag von donaldine1 30.05.10 - 16:21 Uhr

Hallo,
meines Erachtens siehst du es richtig.
Ich denke, daß vielen Müter (veielichtw eil sie durch alle möglichen Medien vollkommen irre gemahctw erden) einfach die Intuition dafür fehlt, wann es ihren Kindern wirklich schlecht geht und wann nicht.
Ich persönlich war bei drei Kindern (4 J., 2 J., 9 Mon.) bisher nur ein einziges Mal nachts/überhaupt im KKH. Das war bei der Großen. Da war ich einfach unsicher und dadurch hysterisch, ich habe damals ziemlich über reagiert. Sie hatte Fieber und sich dann Erbrochen, danach aber gleich wieder gegessen. Heute würde ich da auf jeden Fall erst mal abwarten.
LG
donaldine1

Beitrag von babybaer4 30.05.10 - 17:32 Uhr

Hallo,

ich denke das darf man nicht verallgemeinern!!!
Ersteinmal muss man seine Kinder einschätzen lernen können.
Da ich in einer kinderreichen Familie aufgewachsen bin kannte ich schon diverse Situationen wie man Krankheiten erkennt und behandelt.
Blähungen beim Baby ,kein Problem muss man nicht panisch werden.Aber jemand der das nicht kennt????
Meine Tochter (10j)war 6 mal im Krankenhaus.Vier mal wegen pupura Henoch,ein Pferdebiss-und einen Sturz vom Pferd.
Wenn sie Fieber hat gehe ich mit ihr zum Arzt,weil sie kein Fieberkind ist(4mal)und dann hat sie immer was.
Mein Sohn(4j)ist ein Fieberkind da kann man mal lockerer sein,allerdings ist mir auch schon eine versteckte Bronchities,er hustete kaum,durch die Lappen gegangen.Wenn mein Sohn sagte das er Halsschmerzen hatte so nebenbei habe ich das kaum beachtet aber beobachtet.Ich habe gelernt auf die Hinweise die meine Kinder mir geben zu reagieren.Schluckt mein Sohn anders oder spricht undeutlich sind es in der Regel eitrige Mandelentzündungen.
Ebenso denke ich auch wenn ein Kind z.b einen Fieberkrampf hatte reagiert man später stärker bis panisch wenn das Kind erhöhte Temperatur hat.
Es ist ein Lernprozess zu erkennen wann es nötig ist zum Arzt zu laufen.
Und wie sagt man so schön"Beim zweiten Kind ist man viel lockerer!";-)

Lg Sabine

Beitrag von es-ramona 30.05.10 - 17:53 Uhr

Ich glaube das es nicht an mangelnder Intuition liegt,wenn man bei gewissen Dingen lieber mal zum Arzt geht!!!Wir sind weder Ärzte noch der liebe Gott!!!
Ich kann meine Kinder sehr gut einschätzen und wie gesagt bei jedem Kratzer renn ich auch nicht!!!
Aber die meinung das manchen Müttern die einschätzung ihrer Kinder fehlt, kann ich nicht teilen!!!
Im gegenteil ich behaupte mal ganz frech,das manche Mütter an "Überschätzung"ihrer selbst leiden!!!!!
Wenn bei vielen noch nicht viel oder was Gravierendes vorgekommen ist,dann freut euch!!!
Aber Mütter die lieber einmal zuviel schauen lassen als Mütter ohne erfahrung oder Intuition für ihre Kinder hinzustellen....hmm....find ich nicht gut!!!!
Ich will hier nicht sagen das man "HYSTERISCH"werden muß...aber mal eben zum arzt gehen kostet nicht die Welt!!!!!!
Wie gesagt,ich beton es nochmal,nicht wegen jedem Kratzer!!!!!

Lg+#herzlich es-ramona

Beitrag von babybaer4 30.05.10 - 18:24 Uhr

Hallo,

hhm ich glaube das du meinen Text völlig falsch verstanden hast;-)
Ich wollte eigendlich nur sagen,das Frauen auch erst lernen müssen mit diesen Situationen umzugehen.
Es ist erschreckend wenn dein Säugling Blähungen hat und vor Schmerzen schreit.Jemand der das schon kennt und weiß wie man reagieren sollte rennt nicht sofort zum Arzt.
Und wer es nicht kennt macht sich Sorgen und geht.Für mich völlig verständlich.
Mit dem Fieberkrampf meinte ich eigendlich das ich es verstehe wenn man sofort in Panik/Sorge gerät wenn erhöhte Temperatur da ist,weil man schreckliche Angst hat sein Kind wieder so zu sehen.
Und ja man wird lockerer,wenn man ein wenig Erfahrung damit hat (damit meine ich nicht schwere Krankheiten)damit umzugehen.
Meine Tochter hatte mal pupura schönlein Henoch.Es fing mit Blutbläschen an den Beinen an,kurze Zeit später mit angeschwollenden Gelenken.Was habe ich gegooglet,bin zu verschiedenen Ärzten gerannt und hatte panische Angst um mein Kind.Aber mit der Zeit lernte ich diese Krankheit kennen,wußte warum die Gelenke dick wurden und wie wir es verhindern konnten.Wir lernten wann wir zum Arzt/Krankenhaus mussten oder es selber regeln konnten.
Mein Sohn hat ständig Nesselsucht.Die ersten 2mal bin ich zum Arzt ,beim 3ten und 4ten mal wußte ich das es nicht nötig ist.
Ich hoffe das ich jetzt verständlicher machen konnte was ich meinte.Ich verurteile niemanden der mit seinem Kind zum Arzt geht,wo andere den Kopf schütteln.

Lg Sabine

Beitrag von miau2 30.05.10 - 19:03 Uhr

Hi,
wenn ich das jetzt richtig gelesen habe gab es 4 Beiträge mit der Aufforderung, sofort zum Arzt zu gehen BEVOR ergänzt wurde, dass beim ersten Ereignis dieser Art ja bereits ein Arzt hinzugezogen worden war. Diese Info kam halt einfach viel später...der Ausgangsthread klang für mich auch nach dem Motto: ist zwar schon mal passiert, aber damals habe ich mir noch keine Sorgen gemacht.

Nach der Info gab es noch 2 (wenn ich mich nicht verzählt habe) Beiträge mit der Aufforderung, zum Arzt zu gehen.

Die Info dass man damit schon mal beim Arzt gewesen wäre hat ja wohl doch den einen oder anderen beruhigt. Wobei ICH wenn mir ein Notarzt irgend etwas erzählt mal nachgefragt hätte (z.B. beim Kinderarzt), um eben beim nächsten Mal vorbereitet zu sein - das Stichwort "Affektkrampf" wäre dann wohl schnell gefallen.

Was ich hier aber absolut extrem finde sind die vielen souverän getätigten Aussagen nach dem Motto "das IST das und das". Absolut ohne jeden Zweifel.

Egal, ob Fieber zeitnah nach einer Impfung, egal, ob das in dem von dir genannten Beitrag beschriebene, egal was - wenn hier "Symptome" beschrieben werden gibts in vielen Fällen gleich Ferndiagnosen ohne jeden Zweifel. Teilweise noch mit dem Nachsatz "weil es das und das ist braucht man auch nicht zum Kindarzt zu gehen (so in einem Thread der letzten Tage, wo es um Fieber - nicht erhöhte Temperatur - von einem Baby nach einer Impfung ging).

Krass fand ich es neulich bei Gesundheit & Medizin, wo eine Userin sofort und felsenfest darauf bestanden hat, dass die Symptome garantiert von Migräne mit Aura kommen. Sie hatte wohl recht - nur in der Nachbarstadt wurde selbst im KH mal eine Patientin über 2 Tage gegen Migräne mit Aura (so heftig, dass sie umgekippt war) behandelt. Erst nach 2 Tagen kam jemand auf die Idee, dass es ein Schlaganfall war. 2 Tage verloren beim Kampf gegen bleibende Folgen...selbst Leute, die sich eigentlich damit auskennen sollten hatten es "verwechselt". Wie kann ich dann als Laie (vermutlich) per Ferndiagnose (das ja auf jeden Fall) eine so sichere "Diagnose" stellen?

Ich frage mich hier oft, wie eigentlich in den meisten Fällen Laien zu der Meinung kommen, mit dem Brustton der Überzeugung Ferndiagnosen stellen zu können, auf die sich vielleicht die eine oder andere verunsicherte Userin verlässt.

Statt "das sind Affekkrämpfe und damit harmlos!!!" wäre es wohl eher angebracht, davon zu reden dass die Chance groß ist, dass es mit Affektkrämpfen etwas harmloses ist, aber das doch zumindest beim ersten Auftreten ein Arzt klären sollte. Was ja wohl auch passiert ist.

Klar kann man hier einen Verdacht äußern, mache ich auch. Aber immer mit dem Nachsatz, dass im Zweifel der KiA der richtige Ansprechpartner ist zur Klärung.

Dann lieber 10 mal den Ratschlag, doch lieber wenn man unsicher ist sofort jemanden zu fragen, der sich damit auskennt (das wäre ein Kinderarzt, und kein Internetforoum), statt scheinbar sichere Ferndiagnosen zu erhalten, die vielleicht in 9 von 10 Fällen richtig sind.

Und es hätte in deinem Beispiel ja durchaus die Möglichkeit bestanden, dass es eine andere Ursache hatte.

Wenn mein Kind in Ohnmacht fällt und ich keine Ahnung habe, warum, dann würde ich jedenfalls zum Arzt gehen (allerdings nicht vorher hier fragen ;-), sondern mich höchstens hinterher über die Diagnose austauschen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von 3erclan 30.05.10 - 20:12 Uhr

Hallo

sei froh dass du so ein gesundes Kind hast,.

Ich war mit meinen Kinder schon oft genug in der Notaufnahme und mussten dabbleiben.

Ich würde bei 40 Grad schon fahren und auch wenn mein Kind bewusstlos war.

lg

Beitrag von jenx 30.05.10 - 21:06 Uhr

Ich gehe ehrlich gesagt auch lieber einmal zu viel als zu wenig zum Arzt. Mein Sohn hatte mit 2,5 Jahren bloß 39 Fieber und Husten (den er sehr oft hat). War alles ok soweit - dachte ich. Die Ärztin hat dann eine Lungenentzündung diagnostiziert... Hatte ich viel zu harmlos eingeschätzt. Seit dem spare ich mir die Diagnosen...

Eine gute Freundin war mit ihrer Tochter (damals 1 Jahr) zu Besuch. Die Kleine hatte gerade eine Erkältung, sonst nichts, außer einem Knubbel hinterm Ohr, wo alle aber nur meinten: Och, das sind die Lymphknoten! Schien ihr auch nicht weh zu tun. Sie war auch nicht quengelig, nichts...

Ich habe ihr trotzdem geraten, sofort zum Arzt zu fahren. Hat sie - Gott sei Dank - gemacht. Die Kleine wurde von der Praxis aus gleich mit dem Krankenwagen ins KH gebracht und es gab hektisch eine Not-OP, weil es sich um eine Eiteransammlung durch eine nicht behandelte Ohrenentzündung handelte. Der Eiter war bis in den Kiefer gedrungen, sie musste die komplette "Ohrlinie" entlang aufgeschnitten und dragiert werden, lag eine Woche im KH. Die Ärzte haben ihr nachher gesagt, dass es kurz vor knapp war. Und das ohne allzu heftige Symptome, dem Kind ging es nicht schlecht, sie war absolut fit und gut drauf, bis auf besagte Erkältung.

Das sind so Dinge wo ich mir einfach denke: Bin ich unsicher, dann gehe ich eben zum Arzt. Dafür ist der Arzt da und es kann auch immer etwas schlimmeres passieren. Ich möchte mir keine Vorwürfe machen müssen. Und mal ehrlich: Es schadet einem Kind nun wirklich nicht, wenn es einmal im Monat (und das ist ja schon hoch gegriffen) nen Kinderarzt von innen sieht. Wir sind pro Kind alle zwei bis drei Monate beim Arzt und das finde ich völlig im Rahmen, unsere sind zum Glück recht robust.

Und bei 40 Fieber gehe ich am nächsten Tag garantiert zum Arzt. Der kann mir wenigstens sagen, ob der Hals gerötet ist oder die Ohren oder oder oder. Auch wenn mein Kind plötzlich umkippt, würde ich sofort einen Kinderarzt aufsuchen oder ins Krankenhaus fahren.

LG
Jenny mit Jamie, Julie und Henri

Beitrag von monaeaush 30.05.10 - 21:38 Uhr

Ich gehöre auch zu den Müttern, die dann eher versuchen übers WE zu kommen, als ins Krankenhaus zu düsen. Wahrscheinlich ist bei uns aber auch die Entfernung (40km) eher abschreckend.

Erst einmal sind wir ins KH gefahren. Meine Jüngste war gerade 2 geworden. Auf nem Sonntag bekam sie hohes Fieber und wurde apathisch. Da versuchte ich dann einen "Landarzt" hierher zu bekommen. Als dann noch Erbrechen dazu kam, war bei mir der Ofen aus.

Auto geliehen, Fahrer geliehen und Kindersitz geliehen #schein und ab ins Kinderkrankenhaus nach Hannover.
Sie hatte eine beidseitige Mittelohrentzündung, einen wunden Hals und eine Bindehautentzündung. Das Erbrechen stellte sich als Infekt-Erbrechen heraus.

Ansonsten kenne und beobachte ich meine Kinder immer sehr genau und habe ein recht gutes Gefühl dafür, ob eine Notapotheke und Hausmittelchen reichen oder ob ein Arzt nötig ist.



LG Mona

Beitrag von lulu2003 30.05.10 - 21:53 Uhr

Hallo,

ich finde du siehst es richtig.

Ich bin auch eine Mutter die eigentlich nur zu U-Untersuchungen und Impfterminen zum Kinderarzt geht. Ok, der Kleine war als Baby öfter krank als der Große. Da bin ich schon auch mal wegen Husten zum abhören hingefahren.

Erst jetzt bei unserem letzten Impftermin wurden wir gefragt, wo wir denn so lange geblieben sind. Tja, alle gesund und munter gewesen und bei ner leichten Erkältung muß man ja nicht gleich zum Arzt. Medikamente nehmen meine Kinder eh nicht.

Und durch einen tollen Beitrag von "Schullek", habe ich auch keine Angst mehr wenn die Kinder fiebern. Und der Kleine fiebert schnell mal über 40°C.

Ich kann die Mütter z.B. nicht verstehen die mit einem spuckenden Kind in der Arztpraxis hocken. Nierenschale vor der Nase........
Das Kind gehört daheim ins Bett. Mehr als Vomex und was gegen Durchfall verschreibt der Arzt eh nicht. Wir haben sowas immer daheim für den Fall der Fälle.

Toll sind auch die Mütter deren Kinder schon 14 Tage husten, dann aber Samstagsabends nach dem Sportstudio (so wurde es mir von einer Kinderkrankenschwester erzählt) in die Kinderklinik fahren weil das Kind hustet.

Wenn es eine Vorgeschichte gibt, z.B. Frühgeburt, Behinderungen, chronisch krank o.ä. sag ich ja gar nichts. Aber normal gesunde Kinder die sich einfach mal nen Infekt einfangen oder sich mal den Kopf stoßen, können auch von Mutti behandelt werden. ;-)

LG
Sandra

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