Eileiterschwangerschaften häufiger bei künstlichen Befruchtungen?

Archiv des urbia-Forums Unterstützter Kiwu.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von sumi1977 21.06.10 - 21:37 Uhr

Hallo,
hab ´ne Frage, ich lese hier oft von Eileiterschwangerschaften und frage mich, ob das daran liegt, dass viele Frauen hier IVF oder ICSI Versuche hinter sich haben.
Wir wünschen und auch dringend (30 ÜZ und ein Abort) ein zweites Kind und denken allmählich über IVF und Co. nach...
Für mich wäre eine ELSS wohl das schrecklichste Risiko - von wegen Hoffnung, positiver Schwangerschaftstest....- und dann doch OP statt Baby...
Danke für eure Antwort

Beitrag von hockey49 21.06.10 - 21:41 Uhr

Hallo,

uns wurde damals gesagt, dass das Risiko auf ELSS nicht erhöht ist. Bei mir und den Mädels, mit denen ich damals im KiWuZentrum Kontakt hatte ist Keine ELSS aufgetreten.
Ich denke eher, dass das Risiko bei einer IVF oder so geringer ist, weil der Krümel da gleich dort hin kommt, wo er hin muß, nämlich in die GeMu.
Ist aber nur die Meinung als Unwissende. Also bitte keine Steine werfen, wenns nicht so ist.

GLG und viel Glück beim Schwanger werden
Anne

Beitrag von sumi1977 21.06.10 - 21:48 Uhr

Hallo,
danke für deine Antwort - mir ist klar, dass hier mehr oder minder "Unwissende" antworten, aber gerade eure Meinung ist mir wichtig, immerhin seid ihr hier Mitbetroffene und verdient kein Geld mit meinem Kinderwunsch;-)
Danke also

Beitrag von hockey49 21.06.10 - 21:56 Uhr

Oh je, hoffentlich kam das nicht falsch an. Ich hab das mit den Steinen nur geschrieben, weil ich in letzter Zeit öfter mal gelsen hab, dass gleich wilde Wortgefechte entstehen, wenn mal jemand was schreibt, dass er nicht besser weiß. War zwar nicht in diesem Forum, so kann man aber - denke ich - einen "Streit umgehen.;-)

Beitrag von rotes-berlin 21.06.10 - 21:42 Uhr

Statistisch gesehen ist es nicht häufiger.

Beitrag von josy1612 21.06.10 - 21:46 Uhr

Ich habe jetzt meine erste ICSI hinter mir und schwups eine ELss, werde Mi operiert.

Und mein Eileiter wird gleich gekappt, so dass das dann nicht mehr passiert.

LG Kopf hoch

Beitrag von sumi1977 21.06.10 - 21:50 Uhr

Das tut mir sehr leid für dich!
#liebdrueck

Beitrag von katici 21.06.10 - 21:56 Uhr

doch, die gefahr ist erhöht.
liegt glaub bei 5% im vergleich zu 1% bei normal entstandenden schwangerschaften
hier mal ein link.
http://www.wunschkinder.net/theorie/krankheiten/eileiter-schwangerschaft/http://www.wunschkinder.net/theorie/krankheiten/eileiter-schwangerschaft/

im dir.de findest du im jahrbuch die genaue zahl der el-ss im jahr 2008 nach ivf/icsi.

die angst, denk ich, kannst du beiseite schieben.
die chance, dass es nicht klappt, dass du schwanger wirst, ist größer, als die gefahr, dass du nach erfolgreicher ivf eine elss bekommst.

viel erfolg

Beitrag von kadauna 22.06.10 - 08:01 Uhr

wie schon erwaehnt, das Risiko einer ELSS bei IVF/ICSI ist gegenueber natuerlichen Schwangerschaften geringfuegig erhoeht. DAs liegt laut Experten auch daran, dass unter IVF/ICSI Patientinnen doch sehr viele verschlossene Eileiter haben, so dass das Embryo nach Transfer evtl. hochwandert zum Eileiter, der gesunde Eileiter es wieder runter in die Gebaermutter leitet, der kranke und verwachsene Eileiter das jedoch nicht kann.

ABER KEINE SORGE, wie gesagt ist das Risiko geringfuegig erhoeht.

ALLES GUTE

Beitrag von lesson 22.06.10 - 08:14 Uhr

also das mit gesunden und ungesunden eileiter stimmt nicht , man hat mit beiden gleich hohes risiko einer eileiterschwangerschaft zu bekommen , das erhöte risiko einer eileiterschwangerschaft liegt an den hcg spritzen , da der körper auf schwanger eingestellt ist , das steht sogar in der packungsbeilage von den spritzen.
ich kenne auch einige die gesunde eileiter haben und bei einer künstlichen befruchtung eine eileiterschwangerschaft bekommen haben.

Beitrag von redsea 22.06.10 - 09:15 Uhr

Hallo,

da ich selbst von diesen Thema betroffen bin und mich seit meiner ELLS mit diesen Thema intensiv beschäftigt habe, erlaube ich ich als Wissende zu bezeichnen.

Ja, das Risiko einer ELLS ist nach einer IVF erhöht. Aber nicht wesentlich.
Als Ursache für eine ELLS wird immer wieder eine IVF genannt.

Grund: das Ei hat sich nicht wie beim natürlichen Vorgang schon fix in der Gebärmutter eingenistet, sondern wird dort hin transferiert und es muss sich erst einnisten, dabei kann das Ei hin und her wandern, manchmal auch in den Eileiter und wenn es dort gute Bedingungen vorfindet, dann nistest es sich im Eileiter ein.

siehe auch:

http://www.fehlgeburt.at/eileiterschwangerschaft.html

Darum streben viele Frauen, die bereits eine ELLS hatten bei einer IVF einen Balstozystentransfer an, das soll angeblich das Risiko einer ELLS mindern. Aber auch mit Balstotransfer kam es schon zu ELLS.

LG
#winke

Beitrag von resi-t 22.06.10 - 10:25 Uhr

Das ist bei uns auch so. Aufgrund einer vorangegangenen ELSS und Verkrümmung der EL ist bei uns das Risiko bei einer IVF viel geringer (bei IVF 5%, bei GV ca. 25%).

Lg,
Resi mit #stern#stern#stern