Würdet ihr auch abpumpen ,wenn man nicht stillt ? Meinungsumfrage ..

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sanne1978 30.06.10 - 08:44 Uhr

Hallo ihr Lieben ,

Gestern nacht bei der Schlaflosigkiet kam mir plötzlich folgender Gedanke:

Das die Muttermilch das beste für das kleine ist, ist ja hinlänglich bekannt . Nun soll es ja aber auch für die Mutter gewisse Vorteile mit sich bringen , wie die Abnahme beschleunigen und das Brustkrebsrisiko minimieren .
Ich werde meinen Sohn nicht stillen , da ich starke Medikamente nehmen muss und die in die Blutbahn gelangen und somit über die Muttermilch zu dem Kind , dieses kann dort einen Herzstillstand auslösen und dieses Risiko werde ich nicht eingehen , auch laut Ärzten sollte ich das umgehen .

Nun frage ich mich aber, ob ich eventuell trotzdem abpumpen sollte , denn erstens habe ich jetzt schon ordentlich Vormilch und würde die positiven Aspekte mitnehmen - hat da jemand Erfahrungen in diesem Bereich oder schon mal etwas gehört ?

Ich habe es auch im Bereich stillen geposted , wäre aber mal an der Meinung meiner Mitschwangeren interessiert .....

LG Sanne1978

Beitrag von maylu28 30.06.10 - 08:53 Uhr

Ein versuch schadet ja nicht und Du könntest die Abpumpzeiten ja so legen, wie es Dir passt.
Ich hab viel gepumpt in der Stillzeit, aber das lag hauptsächlich daran, dass meiner ein schwacher Trinker war und sehr unstetig. Mal hatte ich zu viel Milch, dann wieder zu wenig usw. Dann hab ich mir angewöhnt immer nach den Stillen, vorallem wenn er wenig getrunken hat, ab zu pumpen.
Das ging bei mir super....Probier es aus, red mit Deinem FA und laß Dir einen gute Pumpe verschreiben.

Ich bin selter Brustkrebsgefährdet, da meine Mutter Brustkrebs hatte und ich kann nur sagen, die Brust ist viel besser geworden nach dem Stillen, ich muss ja immer zu Kontrolle und die Brust sieht in ihrer Struktur viel besser aus als davor. Daher werde ich auch beim zweiten Kind wieder stillen.

LG maylu

Beitrag von m.faustmann 30.06.10 - 08:55 Uhr

Guten Morgen!


Kommen die medikamente nicht trotzdem in die Blutbahn deines Kindes?
Ich habe bei meinem 1. Kind auch abgepumpt. Ich emfpand es als angenehm und so konnte auch mein mann die kleine Füttern.

Bei meinen nächsten Kind muss ich auch darauf verzichten wegen Medikamente. Und trotz abpumpen sind sie ja noch in der MuMi.

Ich werde aber das Kind einmal im Kreißsaal anlegen, damit es die wichtige und Nährstoff reiche Vormilch bekommt. Immerhin #schmoll
Liebe grüße

Beitrag von nicolette82 30.06.10 - 09:09 Uhr

Also wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du nur abpumpen wegen der Gewichtsabnahme resp. Brustkrebsrisiko.

Die Milch kannst du ja deinem Kind sowieso nicht geben also müsstest du die Milch ausleeren !!

Also ich würde nicht abpumpen um dann die Milch wegzuschütten, da wäre mir der Aufwand eifach zu gross und bringt eh keinen Nutzen, ich würde direkt nach der Geburt die Abstill-Tabletten verlangen.



Beitrag von kati543 30.06.10 - 09:11 Uhr

Handelt es sich bei dir um Dauermedis? Bei mir stand auch im Beipackzettel, dass man meine Medis nicht in der Stillzeit nehmen soll. Der Neurologe hat mir auch davon abgeraden. Das Epilepsiezentrum hingegen hat mir einfach gesagt, dass das Medikament ja bereits im Kreislauf des Kindes (wegen der SS) ist. Die Plazenta läßt ja noch viel mehr durch als ind er Mumi dann zu finden ist. Ein solcher plötzlicher Stopp von den Medis wäre für das Baby sogar noch schädlicher. Da zumindest meine Medis lagsam ausgeschlichen werden sollen. Also doch stillen...
Aber das war eben meine Geschichte...ich weiß ja nicht, was für Medis du nimmst.

Wenn du allerdings wirklich nicht abstillen willst, mußt du auch mit allen Nachteilen rechnen. Es kann dir also schon passieren, dass du eben sehr regelmäßig abpumpen mußt. Das abpumpen geht auch nicht sooo rasend schnell und ich könnte mir vorstellen, dass du diese Zeit lieber mit deinem Baby verbringen willst. Je nachdem wie stark deine Milchproduktion ist, kann der Milcheinschuß sehr schmerzhaft sein.

Beitrag von hardcorezicke 30.06.10 - 09:25 Uhr

wenn du abpumpst kommen die medis trotzdem in die milch... also wirst du es knicken können mit der muttermilch

Beitrag von yuka 30.06.10 - 09:36 Uhr


Hallo!

ich musste drei Wochen nach der Entbindung pumpen (weil Elli zu schwach zum saugen war) und das wirklich nervig! Und um die Dinge zu erreichen, die gerne möchtest, ist es mit ein bißchen pumpen nicht getan...Du müsstest ja pumpen wie sonst ein Baby trinken würde (und zwar monatelang), um sie dann wegzuschütten....ne, ne, ne...glaub mir, den Stress willst Du Dir nicht machen, wenn Dein Neugeborenes sowieso Flaschenmilch trinkt! Da bist Du froh, wenn Du sonst alles auf die Reihe kriegst...

LG, Yuka mit Elli (15 Monate) und 5.SSW

Beitrag von kicherbaby 30.06.10 - 13:38 Uhr

Hi,

habe meine beiden gestillt. Das war auch ganz gut. Nur wenn ich mal abpumpen mußte - Hölle!

Freiwillig würde ich das nie über eine so lange Zeit und so intensiv (wie du es machen müßtes) machen.

Genieß die Erste Zeit mit deinem Kind und laß dir von so einem Streß nicht alles kaputt machen.

Lg

Beitrag von sanne1978 30.06.10 - 13:45 Uhr

Danke für eure Antworten !

Das war so ein Gedanke , der mir in den Kopf kam . Selbstverständlich würde das Kind die Milch nicht bekommen , denn sonst könnte ich ja auch gleich stillen ;-) . Mir ging es nur um die Aspekte ,die mich als Mutter betreffen .... ich habe noch nie abgepumpt und von daher weiss ich nicht ,ob es anstrengend ist . Ich denke ,ich werde das mal im KH erfragen , bei dem Termin für den KS .....

Aber euch erst einmal lieben Dank.