Was für Gründe kann das haben?! Massive Schlafprobleme...

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von krebs1985 30.09.10 - 18:46 Uhr

Hallo!!

Unsere Kleinste ist nun 1 1/2 Jahre alt, durchgeschlafen hat sie noch nie, war nie ein Großes Problem,da es immer in einem ganz normalen Rahmen lag, sie wurde 1-2 mal wach und ist auch wieder relativ schnell eingeschlafen.
Dochs eit ein paar Monaten wird es immer schlimmer, sie macht teilweise die Nächte durch, es fängt meist immer ab 12 Uhr Nachts an, danns chafft sie es bis um 5 Uhr ind er Früh wach zu bleiben, macht Nachts Riesen Theater.
Alles was wir versuchen passt ihr nicht, sie ist frisch gewickelt, hat ihr Trinken,dann haben wir es versucht mit ihr mal nen schmerzssaft zu geben abe rnichts hilft, sie schläft einfach nicht.
Mittagsschlaf macht sie noch aber meist nur eine Std, und auch nicht zu spät,also kann es daran auch nicht liegen.
Aber da sgeht schon seit Monaten und mittlerweile sind wir einfach nur noch verzweifelt, und könen langsam nicht mehr.


Beim Kinderarzt waren wir schonmal, er sagte wir sollten mal den tipp aus dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" versuchen, dadrin steht wohl das Kind schreien lassen.
Aber auch das klappt nicht bei ihr, sie schreit dann aber beruhigt sich nicht, ich kann sie nachts nicht schreien lassen, dann wird die Große wach und schläft dann auch nicht mehr, und sie muss aber am Morgen zur Schule.

Jetzt waren wir heute erneut beim Kinderarzt, er nahm ihr Blut ab, um Schilddrüse und ähnliches zu testen, und hat uns zu einem Schlafmediziner überwiesen, beid em wir nun nächste Woche Donnerstag nen Termin haben.

Raus kommt sie auch genug, ausgepowert ist sie auch ohne ende,aber das scheint bei ihr alles nichts zu nützen.

Dann hat sie mal 2-3 Nächte wo sie einigermaßen normal schläft aber dann schlägt das urplötzlich wieder um.

Vielelicht kennt hier einer das Problem, was kann das denn für Gründe sein,warum dieses Kind so massive Schlafprobleme hat?!

Wir werden es sicher bald erfahren, aber vllt hat ja einer hier vorab ne Idee..

Vielen Dank!!

LG Jenny & Eileen

Beitrag von mm08 30.09.10 - 19:32 Uhr

hallo jenny,

leider kann ich dir auch keinen tipp geben aber ich muss mich mal zu deinem KiA äußern:

welcher kinderarzt rät den bitte das kind schreien zu lassen?? was is das denn für einer??#schock

ich würde diesen rat jedenfalls nicht befolgen- denn davon hat keiner was außer deiner kleinen ein rießen angstgefühl weil ihr nicht auf sie eingeht..

wünsch dir trotzdem viel glück,,

glg michi

Beitrag von krebs1985 30.09.10 - 19:36 Uhr

Hallo Michi,

ok ich hab mich vllt falsch ausgedrückt, also er hat jetzt nicht gemeint, die ganze nacht schreien zu lassen...Nur mal imm er paar Min, das sie sich vielelicht von selbst wieder beruhigt...Aber nicht die ganze nacht, das würde ich schonmal gar nicht machen.

Er ist ein sehr guter Arzt, wir haben keine Probleme mit ihm,er hata uch sonst imemr gute Tipps...

Und dann schreit das Kind nachts ja sowieso, auch wenn wir versuchen sie zu beruhigen, also nichts hilft...

Naja ich hoffe mal das wir nächste woche mehr wissen..

Danke dir!

LG Jenny

Beitrag von under30 30.09.10 - 19:39 Uhr

Hallo Jenny,

dein Problem kenn ich. Das hatten wir auch in diesem Alter, dann war es für ein paar Monate besser, anschließend wieder. Mit 2 J. und 5 Monaten war dann Schluss, sie hat den Mittagsschlaf weggelassen und schläft jetzt durch.

Meine Nichte ist jetzt 20 Monate und meine Schwester hat sich grade heute wieder beschwert, das die Kleine von 12 - 2 Uhr 30 wach war.

Als ich nicht mehr konnte, bin ich zu einem Entwicklungspsychologen, weil ich endlich wissen wollte, was bei uns falsch läuft und alle anderen richtig machen. Sie da, er sagte wir machen alles richtig, wir bräuchten Geduld und uns auf das Kind einstellen. Sobald ich akzeptieren konnte, dass es halt so ist, wie es ist, hat sie angefangen durchzuschlafen und ich wurde wieder ein anderer Mensch.

Da mußt du glaube ich durch und nicht Druck machen. Bei uns war es so, je mehr ich dachte, ich müßte was änderen, desto schlimmer wurde es.

Ich denke, sobald du es innerlich akzeptieren kannst, das es im Moment halt so läuft, wird es besser.

Nicht verzagen, durchhalten.

LG

Theresa

Beitrag von bine3002 30.09.10 - 20:46 Uhr

Ich kenne das sehr gut. Aber ich kann dich beruhigen, dass auch aus einem so schlechten Schläfer irgendwann ein Durchschäfer wird. Seit meine Tochter 3 Jahre und 3 Monate alt ist, schläft sie durch. Es ging aber nicht von heute auf morgen, d.h. aus den von dir beschriebenen 2 bis 3 guten Nächten wurden 4 bis 5 und jetzt haben wir genau das Gegenteil, d.h. wir haben mal alle 4 bis 5 Wochen 2 bis 3 schlechte Nächte, wo sie dann bei uns schläft und sich ständig hin und her wälzt. Heute weiß ich auch, dass sie besonders sensibel ist und vieles nachts extrem verarbeitet. Sie spricht viel im Schlaf und schreit auch häufig auf. Meist kann ich das getrost ignorieren, selten gehe ich noch zu ihr... sie kommt dann schon, wenn sie uns braucht oder ruft mehrfach hintereinander.

Wir haben erst mit 2,5 Jahren Blut abnehmen lassen (vorher hat das kein Arzt für notwendig befunden). Meine Tochter hatte tatsächlich eine Schilddrüsenunterfunktion. Seltsam ist, dass sie damit genau das Gegenteil sein müsste: Lethargisch. Seit sie behandelt wird (sie bekommt morgens immer Tropfen) ist es auch besser geworden, wobei das gut 3 Monate gedauert hat. Wäre möglich, dass es sowieso besser geworden wäre. Es gab später einige Ärzte, die bezweifelt haben, dass das Schlafproblem damit zusammenhängt. Unsere Kinderärztin ist aber der Meinung, dass das Schilddrüsenhormon sehr wichtig ist und den ganzen Körper ins Ungleichgewicht bringen kann.

Hat deine Tochter vielleicht nachts Hunger? Würde sie eine Milch trinken und dann besser wieder einschlafen? Meine Tochter hatte defintiv Hunger, denn ohne Milch kam sie sogar noch vor 0 Uhr und als sie sprechen konnte, sagte sie dann auch, dass sie Hunger hat. Erst mit 3 Jahren konnte sie auch ohne Milch die Nacht überstehen. Milch hat zudem den Effekt, dass sie den Melatoninspiegel (Schlafhormon) erhöht, vielleicht hat meine Tochter das irgendwie instinktiv gespürt. Auch rötliches Licht hat Einfluss auf den Melatoninspiegel, während bläuliches Licht eher schlaflos macht (z. B. vom Fernseher). Ich habe das alles erst später rausgefunden, aber es ist auf jeden Fall mal einen Versuch wert, damit zu experimentieren. Google mal nach "Melatonin".

Wir waren auch mit 3 Jahren bei einem Kinderpsychologen bzw. ich war mal alleine dort (ich würde zu einem Beratungsgespräch immer erstmal ohne Kind gehen anstatt das Kind von A nach B zu schleppen). Dieses Gespräch hat mir auch sehr geholfen, weil es dazu führte, das Ganze etwas gelassener zu sehen. Er sagte mir unter anderem, dass das Problem als solches noch recht normal ist für das Alter und eben mal vorkommt. Ich habe drei Wochen vor dem Termin angefangen, ein Schlafprotokoll zu führen, um selbst mal einen Überblick zu haben und besser berichten zu können. Das wäre vielleicht auch etwas, was Du tun kannst. Es hilft nämlich, weil man das Gefühl bekommt, das Problem in "Angriff" zu nehmen. Ein seriöser Arzt oder Berater wird sowieso danach verlangen und nicht gleich dieses dämliche Buch empfehlen. Hier gibt es ein Schlafprotokoll zum Ausdrucken: http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/schlafen/schlafen1/dokument-das-schlafprotokoll/

Falls Ihr echt auf dem Zahnfleisch geht, gibt es die Möglichkeit einen Schlafsaft wie Sedaplus zu geben. Sowas gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Das würde ich aber nie als Langzeitlösung sehen, obwohl diese Säfte kein Schlafmittel im eigentlichen Sinne sind und auch nicht süchtig machen. Die Ursache lösen sie allerdings nicht. Sie KÖNNEN aber einen Kreislauf durchbrechen, d.h. wenn das Kind dann mal eine Woche durchschläft, KÖNNTE sich die innere Uhr neu stellen. Wir haben sowas mal vom Kinderarzt bekommen, aber nie gegeben. Aber es war doch schön, ihn im Haus zu haben, hatte einfach einen psychologischen Effekt für uns.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen. Und wie gesagt: Nicht aufgeben, es wird besser, ganz bestimmt. Unsere Tochter schläft jetzt wirklich gut, das hätte ich nie gedacht.

Beitrag von krebs1985 01.10.10 - 11:09 Uhr

Hallo!

Erstmal danke vielmals für deine Antwort!

Das ist ja schonmal ein wenig Beruhigend, das es besser wird und wir nicht die inzigen sind mit dem problem!
Das problem ist, unsere Tochter spricht noch nicht, sie kann zwar Mama u nd Papa sagen, spricht uns damit aber noch nicht an, und demnach kann sie einen von uns nachts noch nicht rufen..
Das heisst sie schreit dann nur, und logischerweise gehen wir ja bei jedem schreien hin.

Die Blutergebnisse bekom men wir heute noch, ich bin gespannt ob da das problem vielleicht liegt!

Ob sie Nachts Hunge rhat weiss ich nicht, sie sagt ja nichts, aber das mit der Milch werd ich Nachts dann mal versuchen, vielelicht klappt es ja und sie schläft dann besser weiter..

So ein Schlafprotokoll werd ich auch mal führen, danke..

Das mit dem Schlafsaft werd ich vielleicht mal holen, aber ob wir den wirklich mal verwenden glaub ich mal nicht.

Also danke nochmal, und nein aufgeben werden wir nicht, aber es zerrt ganz schön an den Nerven und Kräften.

Und dann hoff ich mal das sie auch bald besser schlafen wird...

LG Jenny

Beitrag von bine3002 01.10.10 - 12:32 Uhr

Ja, es ist klar, dass sie in dem Alter noch nicht sagen kann was los ist. Meine hat auch nur gebrüllt und zwar bis zu einer Stunde am Stück. Wir haben auch alles probiert: Wir haben sie zu uns geholt, dann lag sie in der Mitte und schrie. Wir sind zu ihr ins Zimmer gezogen, dann schrie sie auch. Wir haben ihr Milch gegeben, die hat sie getrunken und schrie dann. Als sie dann sprechen konnte, sagte sie was von "Fledermäusen", das war wohl ihr Synonym für einen Alptraum. Sie hat auch versucht wieder einzuschlafen, aber es klappte nicht. Vielleicht hat sie sich darüber dann geärgert. Wer weiß? Auf jeden Fall ist das natürlich nervenaufreibend, das weiß ich. Aber es hilft nichts, man muss da durch... irgendwie.

Ich wünsche Euch, dass die Blutergebnisse etwas ergeben... natürlich nichts Schlimmes, aber einen Anhaltspunkt. Schreib mal, was geworden ist, auch übert VK. Es interessiert mich.

Beitrag von krebs1985 01.10.10 - 13:07 Uhr

Ja ich weiß, sie brüllt aber meist die halbe Nacht,bis ganze nacht...

Aber können so kleine denn Alpträume haben und das fast jede nacht oder jede 2. oder 3. Nacht?

Milchw erden wir wie gesagt diese nacht mal versuchen ob sie die mag..

Mein Mann schläft mittlerweile schon jede Nacht bei ihr, aber auhc das hilft nicht..
Ich schlafe draussen, denn einer muss ja den Wecker morgens hören wenn wir denn nochmal schlafen durften, wenn auhc nur für 1.std.

Ja das stimmt das ist ganz nervenaufreibend, aber wie du sagst da müssen wir nun durch...

Die Blutergebnisse ergaben nichts, also da ist alles ok...

Meinst dud enn wir sollten da smit der Schlaf - Ambulanz lassne den termin oder doch auch mal dahin gehen?

Beitrag von amadeus08 01.10.10 - 14:17 Uhr

das könnte fast von mir sein! Übrigens ist es oft so, dass Kinder mit ca 14 Monaten nochmal schlechter schlafen. Das scheint an der Phase der Trennungsangst zu liegen, die so um den Dreh rum anfängt und kann schon einige Monate gehen, auch länger.
Unser Kleiner ist auch so und irgendwann konnte ich nicht mehr. Schlimm war, er wollte immer getragen werden, nichts außer Tragen hat funktioniert. Ich durfte nicht sitzen, er wollte nicht zu uns ins Bett etc.
Inzwischen haben wir mit Hilfe einer Familienberatung (einer Heilpädagogin) einen Weg gefunden, dass wir wenigstens alle einigermaßen schlafen können. Heißt er schläft zwar erst in seinem Bett, aber dann, wenn er wach wird (ist auch oft um Mitternacht rum oder sogar früher), legen wir seine Matratze raus und meine daneben und dann hören wir eine CD, die er liebt und ich singe mit und all das hilft dann, dass er nicht mehr getragen werden will und wieder einschläft. Inzwischern schläft er auf seiner und ich auf meiner Matratze und inzwischen reicht es nachts, wenn ich kurz die Hand rüberlege und schschsch mache, wenn er anfängt zu weinen.
Zur Zeit versuchen wir, dass er wieder in seinem Bett schläft und ich nur die Hand durch die Gitter strecke.
Übrigens hat unser Kia auch gesagt, ich solle ihn schreien lassen, wie in dem Buch empfohlen, aber das könnte ich nie, da mein Kleiner sich dann die Lunge aus dem Leib schreit und das mache ich nicht mit. Er braucht mich, also bin ich da. So haben wir eine erste Lösung gefunden und so langsam schafft er es auch mal zwischendurch wieder ohne Hilfe einzuschlafen, mit super viel Geduld etc.
Wendet Euch doch mal an eine Beratung !!!
Ansonsten würde ich nochmal zum Osteopathen, um Blockaden auszuschließen!
Lg

Beitrag von angelinchen 01.10.10 - 22:09 Uhr

hallo
meine Tochter war auch eine absolute Horror-Schläferin. sie kam von anfang an 2 stündlich bis stündlich (mit 8 Monaten!). Bis sie 2,5 Jahre alt war, hat sie ganze 2,5 Wochen (mit 18 Monaten) "durch"geschlafen...auf einmal klappte dann das allein einschlafen und nach 2 Wochen schlief sie, mehr oder weniger konstant, bis heute durch. sie wacht derzeit wieder öfter auf aber immerhin muss ich nun nur kurz hin und dann darf ich in meinem Bett weiterschlafen (bis 2,5 schlief ich neben ihr auf einer Matratze...
du bist also nicht allein ;)

Hunger habt ihr aber ausgeschlossen oder? seit wann trinkt sie denn nachts keine Flasche mehr? habt ihr sie "abgewöhnt" oder hat sie selber nix mehr gewollt? ich frage nur, weil diese Wach-Phase nachts echt mehr als ungewöhnlich lang ist. was macht ihr/sie denn in der Zeit???

Hast du versucht, sie 2x am Tag schlafen zu lassen? Manche Kinder schlafen nachts schlechter, wenn sie tags zu wenig schlafen...1 Stunde Mittagsschlaf find ich schon viel zu wenig wenn sie nachts bis zu 5 Stunden wach ist!

ansonsten Bett vielleicht umstellen? oder vielleicht das Gitterbett in ein "großes" tauschen/umbauen?
Licht bzw. kein Licht?

achja, habt ihr sie schon mit in euer Bett genommen? Oder mal versucht, dass jemand neben ihr auf ner Matratze schläft? ist unbequem, aber immer noch besser, als nachts wach zu sein! und hört ja irgendwann auch wieder auf (siehe uns als Beispiel)

so, das waren so meine Gedanken dazu.
Alles Gute!
Anja