Benimmregel: Friseur und Trinkgeld?

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Beitrag von plda0011 30.09.10 - 21:54 Uhr

Hallo zusammen,

bin nicht ganz scher, ob es gerade hierher passt, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Ich geh morgen zum Friseur (was ich nicht oft tue) und hab mir nen ganz tollen und teuren ausgesucht. Kostet rund 50, Euro für den Schnitt...

Jetzt die Frage:
Gibt man da Trinkgeld? Und wenn ja, wieviel?

Rein Gefühlsmäßig würde ich ja denken bei 50 Euro Stundenlohn braucht man nicht unbedingt Trinkgeld, aber dabei geht's ja auch um die Anerkennung der Leistung ...

Oder?

Also im Restaurant weiss ich's: 5% sind Mittelwert, mehr nur bei superbedienung, weniger bei Kaffee im Ausschnitt ;o).

Gibt's so ne Regel auch im Haarverschönerungsgewerbe?

Schonmal danke und liebe Grüße!

Beitrag von dodo0405 30.09.10 - 22:18 Uhr

Ich geb immer Trinkgeld, meistens 2 Euro.

Beitrag von zaubertroll1972 30.09.10 - 22:23 Uhr

Hallo,
50 Euro Std.lohn wäre ja toll....würde sich der Friseur aber freuen...bekommt er ja nicht. Friseure verdienen meist eher wenig.
Ich denke es kommt darauf an was man machen läßt. Je mehr der Friseur an mir leistet desto höher ist mein Trinkgeld.
Oft wäscht ein Azubi. Dieser bekommt 1 Euro. Der Friseur für Schneiden & Fönen dann 3 Euro.
Bei Farbe oder Dauerwelle würde ich auch mehr geben wenn ich zufrieden bin.

LG z.

Beitrag von plda0011 30.09.10 - 23:05 Uhr

Naja, es ist der Chef von dem Laden und sicher muss er noch Miete zahlen und Shampoo und Steuern - aber er kriegt doch sicher mehr raus, als die Leute, die in nem 10,- Euro pro Schnitt Laden arbeiten ;-).

Aber er soll halt auch echt gut sein und Spaß dran haben. Bin mal gespannt was er so hinschnibbelt...


Beitrag von zaubertroll1972 01.10.10 - 08:05 Uhr

Okay, daß Dir der Innhaber die Haare schneidet hast Du nicht geschrieben und stimmt, das Geld geht ja nicht alles in seine Tasche :-)

Beitrag von nick71 03.10.10 - 20:33 Uhr

Wenn ich vom Chef selbst frisiert werde, gebe ich kein Trinkgeld.

Ansonsten ca. 2,50 Euro (mindestens) oder auch mal mehr.

Beitrag von paankape 01.10.10 - 05:19 Uhr

Klar verdienen Frisöre nicht schlecht aber wenn man nur 10 kunden am Tag rechnet die 1 € geben.... Pro Tag 10 €, die Woche 60 €, der Monat ca 300 e....


Wenn wie in deinem Fall jeder 3 gibt.. nicht schlecht. Ich weiß von Bekannten das ds Trinkgeld sowohl im Service (Bedenung) als auch beim Frisör im Monat mehrere Hundert € betreffen können und wenn man ne gescheite Stelle mit gutem kundenverkehr hat, können das im Monat mal locker 500 € und mehr sein NUR an Trinkgeld.

Dann sieht das mit dem Lohn schon nicht mehr so schlecht aus.

Beitrag von zaubertroll1972 01.10.10 - 08:09 Uhr

Ich bin selber Friseurin ( jetzt nicht mehr im Job ). Bei dem Gehalt können die gut ein Trinkgeld gebrauchen und wenn sie einen guten Job machen sollen sie ruhig ein Trinkgeld bekommen. Ansonsten kommt man doch eher schlecht übe die Runden. Friseure sind nicht gerade gut bezahlte Handwerker.
Soll jeder das geben was er kann und mag.

Beitrag von paankape 01.10.10 - 08:36 Uhr

Ich arbeite selbst in einem schlecht bezahlten Job und bekomme kein Trinkgeld, Frisörinnen die ich kenne haben MIT Trinkgeld ein paar Hundert € mehr als ich, wenn ich unter normalen Tarifbedingungen arbeiten würde.

Ich sage ja auch nichts GEGEN Trinkgeld, ich weiß aber dass wenn man in nem gescheiten Laden arbeitet mit ordentlich Kundenverkehr und Kunden die auch was da lassen, man schon ein nettes Sümmchen zusammenbekommt.

Rechne einfach mal 2 € pro 10 Kunden am Tag, 6 Tage die Woche....

20 € am Tag, 120 € die WOche, ca 500 € Euro im Monat NUR an Trinkgeld!!!!!!


Ich gebe immer ca 1-2 €, je nachdem wie der Betrag ist.

der Pizzabote gestern bekam aber nur 50 Cent, weils es über eine STunde gedauert hat

Beitrag von zaubertroll1972 01.10.10 - 20:31 Uhr

Ist doch gut....was regst Du Dich auch? Jeder soll das geben was er für richtig hält. Ich würde auch gar nichts geben wenn es mir zu lange dauert oder ich nicht zufrieden bin.

Beitrag von paankape 01.10.10 - 20:39 Uhr

Ich sag ja nichts dagegen, aber so schlecht ist der Verdienst dann eben NICHT! unddas wird halt gerne abgestritten!


;-) ;-) ;-)

Beitrag von tykat 30.09.10 - 22:25 Uhr

Hallo,

also erstmal wird die Friseurin, die Dir die Haare macht keinen Stundenlohn von 50Euro haben!Das Geld für den Schnitt fließt ja nicht eins zu eins in die Tasche der Friseurin oder Angestellt.Die würde sich freuen;-)

Ich gebe immer der Auszubildenen Trinkgeld, die mir die Harre wäscht und meiner Friseurin selbst.Jeweils 2 Euro.Ob es da eine feste Regel gibt weiß ich nicht...

LG

Beitrag von scura 30.09.10 - 22:30 Uhr

Hallo hier, ich bin seit 15 Jahren Friseurin und hab nen Stundenlohn von 7,50€.
Verbesserung ist da nicht in Sicht, deshalb habe ich doch noch studiert und arbeite zwei Tage die Woche.

Wir sind kein Billo-Friseur, unter 60 € geht selten was. Aber selbst mein Chef wird nicht reich.

Also geben muss man nichts. Aber es ist schon eine nette Geste und die meissten angestellten Friseure haben das Trinkgeld bitter nötig!

Beitrag von plda0011 30.09.10 - 23:09 Uhr

Wow, wo geht denn dann die ganze Kohle hin?

Ich dachte bei den teuren Läden würde auch was an den Angestellten hängen bleiben #hicks.

Und wie machen das die Billigfriseure?

Naja, ich hatte jedenfalls auch garnichts dagegen was zu geben. War mir nur nicht sicher wie so die übliche Höhe ist...

Beitrag von zaubertroll1972 01.10.10 - 08:14 Uhr

Bei den Billigfriseuren wird sicherlich auch an Schulungen und Weiterbildungen gespart.
Topfriseure schicken ihre Leute in regelmäßigen Abständen zu solchen Veranstaltungen. Die sind nicht gerade günstig.
Ansonsten fönen die Kunden beim Billigfriseur oft selber. Es gibt günstiges Shampoo und Pflegeprodukte und auch sonst wenig Dienstleistung. Die Friseure nehmen sich weniger Zeit, alles geht schnell schnell.
Oft sind auch sehr junge Frsieure dort angestellt.
Da bekommt man schnell den Eindruck daß sie vielleicht gerade aus der Ausbildung kommen und auch einen Job annehmen der vielleicht noch schlechter bezahlt wird und noch schlechtere Arbeitsbedingungen hat als gewöhnlich.

Beitrag von qrupa 01.10.10 - 08:47 Uhr

Hallo

sieh es mal so, ein teurer Friseur hat seinen laden in der Regel nicht im letzten Hinterhof und zahlt deswegen schon entsprechend hohe Ladenmiete. Mit der Ausstattung des Ladens steigt auch die Versicherungssumme, je mehr Zeit man sich für die Kunden nimmt um so weniger kann man am Tag bedienen, die Pflegeprodukte kosten mehr als beim Billigfriseur,... Was so ein Geschäft alles an nebenkosten frisst mag man sich oft kaum vorstellen. Der reine Lohn ist da meist nicht viel

Beitrag von schwarzesetwas 30.09.10 - 22:57 Uhr

Ich denke, es geht nach Leistung.

Mein Friseur ist TOP und macht mir dazu noch super Preise. Da kann ich ihm ein Trinkgeld nicht verwehren.

Das Trinkgeld richte ich danach, was ich gerade geben kann. Genauso ist es im Restaurant. Allerdings gehe ich nach der 10%-Regel.

Könnte ich kein Trinkgeld geben, sollte ich nicht Essen/Trinken gehen. Und Deine 5% finde ich sehr wenig.

So sehe ich das auch beim Friseur.

Ich denke, ne Regel gibt es nicht. Es sei denn, Du kaufst Pflegeprodukte. ;-)

Lg,
SE

Beitrag von curlysue1 01.10.10 - 10:32 Uhr

Also ich finde 10% Trinkgeld beim Essen zuviel, wenn ich 100€ bezahle 10€ Trinkgeld, gibt es bei uns nicht, vielleicht ist das bei uns in Bayern anders.

LG

Beitrag von mikanito 01.10.10 - 14:13 Uhr

Hallo,

nein, ist in Bayern nicht anders. Ich gebe auch so ca. 10%.

Grüße

Beitrag von plda0011 30.09.10 - 23:10 Uhr

Danke für eure Antworten!

Ich bin jetzt schlauer!

Beitrag von windsbraut69 01.10.10 - 09:18 Uhr

"Rein Gefühlsmäßig würde ich ja denken bei 50 Euro Stundenlohn braucht man nicht unbedingt Trinkgeld, aber dabei geht's ja auch um die Anerkennung der Leistung ... "

Ich denke nicht, dass die Frisörin, die Dich bedient einen Stundenlohn von 50 Euro hat - da bliebe ja nix übrig für den Salon/Steuer usw. usw....!

Beitrag von 1familie 01.10.10 - 13:39 Uhr

Hallo,

nun gut 50€ Stundenlohn haben die Damen sicher nicht, der Beruf einer der schlechtbezahltesten.

Ich finde auch 50€ für einen friseurbesuch nicht teuer.

In der Regel gebe ich ca. 8€

LG

Beitrag von aussiegirl600 01.10.10 - 16:14 Uhr

Trinkgeld: ja. Aber ich mache es schon vom Aufwand abhängig, wenn ich zB nur zum Spitzenschneiden hingehe und danach selbst föhne weil ich nach dem Haareschneiden eh gleich daheim dusche, dann geb ich auch nicht viel Trinkgeld.

Aber Anfang des Jahres hab ich mir zB die Haare von taillenlang auf ganz kurz abschneiden lassen. Da hat die Friseurin ewig dran gearbeitet, hat mich top beraten, sich viel Zeit genommen. Okay, hat auch ca 50€ gekostet, aber trotzdem, gute Arbeit verdient Trinkgeld.

Im Restaurant geb ich übrigens normalerweise auch 10%, außer es ist Büffet und ich krieg nur einmal ein Getränk hingestellt, oder wenn der Service einfach schlecht ist - dann kann es auch weniger sein.

Beitrag von manavgat 01.10.10 - 21:16 Uhr

Ich gebe 2 Euro. Weniger ist imho unanständig.

Gruß

Manavgat

Beitrag von sweetheart137 02.10.10 - 19:34 Uhr

das wär schön!!! ich bin vom fach und ich kann dir sagen dass sich eine friseurin über jeden cent trinkgeld freut! egal was der haarschnitt für den kunden kostet.
denn von dem was du für den haarschnitt bezahlst hat deine friseurin null.
ich verdiene 4,70 euro die stunde und das in HH!
schon traurig,aber ich liebe meinen beruf halt...

also gib ihr einfach was du meinst und was dir ihre arbeit wert war.wenn ich mal 5 euro von ner kundin bekomme denke ich ich hab geburtstag!!!

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