ab wann baby bewußt erziehen?

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Beitrag von bibimaus2701 02.10.10 - 20:24 Uhr

hallo,

ich bin total dafür mein baby NIEMALS schreien zu lassen. mein kleiner ist 4 monate und schläft nur an meiner brust oder auf dem arm ein, was ich auch total ok finde. sobald er weint nehme ich ihn hoch und schaukel ihn.

nun ist es so, das er nur noch geschaukelt werden will, ich darf nicht mal stillstehen oder mich hinsetzten. er schläft auch nur noch im kiwa, an der brust oder auf dem arm. das stört mich im moment auch noch nicht...

bloß ab wann sollte ich ihm das abgewöhnen und ihn auch mal schreien lassen? oder gibt sich das von selbst?

danke

Beitrag von muehlie 02.10.10 - 20:33 Uhr

Du solltest ihn gar nicht schreien lassen. Dadurch schläft er bestenfalls vor Erschöpfung ein und dann oftmals in einen für kleine Babys ungesunden Tiefschlaf. Gelernt hat er dadurch nichts, höchstens, dass ein Bett kein wirklich schöner Ort ist.
Lass ihn so einschlafen, wie er es mag und wie es für dich in Ordnung ist. Das gibt sich tatsächlich alles von selbst. :-)

Beitrag von keep.smiling 02.10.10 - 20:34 Uhr

Es kann sein, dass er jetzt im 19. Woche Schub ist, das gibt ich nach ca 4 Wochen wieder. Es gibt ja immer so schwierige Phasen.
Früher hätte ich gesagt, man kann ein Baby nicht erziehen, so, wie man es nicht verwöhnen kann. Jetzt habe ich mein 2. Kind und nun binich mir da nicht mehr so sicher. Manchmal "schimpfe" ich mit meiner Kleinen, wenn es zB Abendessen gibt und ich lege sie in ihren Hochstuhl, paßt es ihr nicht, sie macht sich steif, protestiert und will auf dem Arm bleiben, wenn ich ihr dann in etwas strengem Ton erkläre, dass es nun nicht anders geht, quakt sie noch ein bißchen rum und spielt dann mit ihrem Spielbogen, der am Stuhl hängt. Nach dem Essen wird sie dann wieder rumgetragen :-p Ich denke, sie verstehen mehr als man vermutet.

LG ks

Beitrag von catch-up 02.10.10 - 20:47 Uhr

Naja, das mit dem "es lernt gar nichts, außer, dass das bett kein schöner Ort ist" empfind ich nicht so!

Ich glaube, dass du dem baby das jetzt schon ebgewöhnen solltest! Du sollst ihm nicht die Nähe entziehen, darum gehts nicht, aber er muss lernen, dass du nicht immer schaukeln kommst. Leg ihn meinetwegen ins Bett und dich daneben, halt ihm die hand, gib ihm anders Nähe, als dich immer wieder dazu "erpressen" zu lassen, ihn auf den Arm zu nehmen ect.

Ich hab das z.B. nie gemacht. Hab Felix immer in sein Bett gelegt und dann seine Hand gehalten und ihn gestreichelt, wenn er einschlafen sollte. Er ist jetzt 4 Monate alt und schläft 1a (auch alleine). Ich kann ihn auch mal zur Oma geben ohne Probleme. Es ist einfach toll! Und ich kann nicht sagen, dass ich deswegen nen gestörtes Verhältnis zu meinem Sohn hab!

Beitrag von monab1978 02.10.10 - 21:06 Uhr

"aber er muss lernen, dass du nicht immer schaukeln kommst. "

Warum denn? Wenn er doch eine Mam hat, die ihn schaukelt? Eine die ihn lieb hat und sich voll für ihn ins Zeug legt? Ist das nicht das tollste auf der Welt, so eine Mama zu haben?

Das ist das schönste was dem Kind passieren kann, kein Grund was zu ändern!

Mona

Beitrag von bibimaus2701 02.10.10 - 21:09 Uhr

hallo,

das sehe ich ja genauso, ich hab nur angst, das er dann nie in seinem bett schläft und immer nur geschaukelt werden möchte. irgentwann wird er ja auch schwer...

Beitrag von brina82 02.10.10 - 21:13 Uhr

Die Angst hatte ich auch :-)
Jetzt schläft mein Kleiner Mann (fast 6 Monate) seit 4 Wochen zumindest abends ;-) alleine in seinem Beibett. Ich sitze daneben, bis er fast eingeschlafen ist. Er wient auch nicht. Das hat sich einfach so entwickelt. Ich habs immer mal probiert.
Jetzt besteht er auch darauf punkt 7 ins Bett gebracht zu werden ;-)

LG Brina

Beitrag von krtecek 03.10.10 - 07:29 Uhr

Also Mona, weißt du, hätte ich mir diesen Kommentar vorher druchgelesen, dann hötte ich mir bei dem anderen Beitrsg meine (selobst verschuldet) aufwendige Antowrt selbdt gespart..

Warum denn ? weil die Mama auch was anderes manchmal nachen muss, als rund um die Uhr das beschwichtigen des Kindes zu machen..eine kluge Mama unterscheidet das meckern des kindes und ein Schreien...und eine kluge Mama macht ihre Sachen zu Ende und wird nicht verrückt, nur weil ihr kind sofort losbrüllt..

Wow, typische schienheillige Urbia-Mutter..schrecklich..

Beitrag von maddie77 02.10.10 - 21:04 Uhr


Ich denke, das musst Du selbst und für Dich entscheiden, wie weit Du damit klar kommst und was für dich OK ist. Für mich war es OK mein Lenchen rumzutragen und zu schaukeln, bis sie einschlief, mittlerweile shläft sie liegend in unserem Bett ein, zwar bin ich noch dabei und sie möchte auch noch oft gestillt werden, aber wie geagt, für mich ist das ok und sie hat auch ganz von selbat angefangen liegend einzuschlafen. Es gibt sich von selbst, leider bei einen früher, bei anderen später. Ich habs immer ab und an versucht sie hinzulegen, mal klappte es besser, dann wieder nur tragen und von heut auf morgen: Liegen!
Ich komme damit klar und bleibe gerne bei ihr, es wird eine Zeit kommen, da wird sie die Tür hinter sich zu machen und ein Schild mit "Keine Eltern erlaubt" oder so aufhängen:-p

Schreien lassen, brauchte ich bei ihr gar nicht verduchen (wollte ich auch nicht). Meine Süße kann nämlich von 0 auf 100 brüllen wie am Spieß und das über eine geraume Zeit hinweg (fuhr nicht gern Auto in den ersten Monaten und brüllte von ein bis aussteigen...., gab sich auch)

Ach ja, Dein Kind "erprisst" Dich nicht, finde das ein Unwort. Babys sind nicht manipulativ oder bösartig.

GLG Maddie

Beitrag von anela- 02.10.10 - 21:08 Uhr

Das wird sich schon geben.

Wenn du ihn schreien läßt, lernt er nur, daß sein Schreien nichts bringt, er sich nicht auf dich verlassen kann.

Les mal das hier:
http://www.continuum-concept.de/lied3.htm

Beitrag von krtecek 03.10.10 - 07:39 Uhr

hi du, ich glaube, dass die Antwort relativ einfach ist..Es sind menschen, die ihr Kind von Anfang asn zur Sedlbständigkeit erziehen wollen und sie wählen (was z.b. was das schlafen betrifft) eine vollkommen andere Art z.b. Kind wird in den Schlaf begleitet, die Mutter bleibt dabei, das Kind leigt dabei aber im Bett...

Keine, weder deine noch die andere, Art ist schlecht. Sie entspricht der persönlichen Einstellung der Eltern aber manchmal auch den persönlichen Kapazitäten, was eine mama geben kann...

eins ist aber wichtig, du fragtest, wann du damit aufhören solltest...mein gott, mach es noch Monate, das ist auch eine wnderschöne Erfahrung für dich...höre damit in dem Moment auf, wo DU ganz persönlich feststellst, dass du aufs Zahnfleisch gehst. In dem Moment musst du die von dir gewählte Einstellung bisl anpassen..weil es deine verdammte Verpflichtung ist, auch auf dich zu achten...

d.h. wenn es dir dabei gut geht und dein kind profitiert davon, es ist DEIN WEG..

Meine Tochter schläft fast seit Anfang an in ihrem Zimmer, in ihrem Bett..weil wir es für uns als das beste empfunden haben..Sie hatte auch eine ,,nur auf der Brust einschlafen´´ Phase, die wir dann irgendwann beendeten. Ich glaube, das wirst du zum Teil spüren. Man kann nicht sagen, im X.ten monat musst du aufhören..

Hier war mal vor Monaten eine Mami, die (nimm mir es nciht übel, weil es manchmal gut gemeinte sprüche sind) auch alles bestens machen wollte und nie weinen lassen etc... und dann kam sie halt, mehrere wochen später, absolut ausgebrannt..seitdem habe ich sie nicht gelesen..
Es ist die verdammte Verpflichtung einer mutter, auch auf sich selbst zu achten..

Genieße die schöne Zeit, irgendwann werden sie tatäschlich schwerer und dann ist es vorbei..

Beitrag von darla2009 03.10.10 - 21:27 Uhr

wir lassen erik (4 Mon.) auch generell nicht schreien aber das "nur beim schaukeln einschlafen" kennen wir nur zu gut... musste ihn immer auf den beinen einschaukeln bis er eingeschlafen war. wenn ich ihn in sein bett gelegt habe (dort schläft er seit geburt an) fing er sofort an zu brüllen sobald der kleine hintern die matratze berührt hat... ;-)

aber: jetzt waren wir konsequent und ich glaube ab und zu muss man das auch sein... (sonst schläft das würmchen gar nicht mehr ohne geschaukelt zu werden.) haben erik dann nur ein bisschen "angeschaukelt", also nur so, dass die augen ein wenig zugingen und dann ab ins bett und eingepuckt. das hat wahre wunder gewirkt... inzwischen legen wir ihn in sein bett und pucken ihn ein sobald wir merken, dass er müde ist (also gähnen, augen reiben usw...) und tada: er schläft!!! anfangs war es zwar schwierig, da er immer noch eine zeit lang wie am spieß gebrüllt hat aber das wurde von tag zu tag weniger und jetzt schläft er ein ohne zu weinen. als ob er weiß: einpucken, nucki in mund, zimmer abdunkeln und musik an = schlafen. #gaehn

es war echt hart aber wir sind froh, dass wir das durchgezogen haben. das hat auch nichts mit "schreien lassen" oder "das urvertrauen zerstören" zu tun. im endeffekt ist es deine entscheidung, wie lange du das noch durchhälst. da erik ab und zu tagsüber bei seiner oma ist (gehe stundenweise arbeiten) konnte ich nicht von ihr erwarten ihn auch auf den beinen in den schlaf zu schaukeln. #rofl (im kiwa oder auto schläft er nämlich nicht)

naja nun müssen wir nur noch sehen, wie wir ihm das pucken später wieder abgewöhnen... #kratz

eine bekannte von uns hat ihre maus bis sie 2 jahre alt war in den schlaf geschaukelt aber sie wollte das so und dann ist es auch ok. du wirst das richtige tun :-)

lg darla mit #baby erik