Folgemilch - sinnvoll oder Geldmacherrei

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von xxidaxx 04.10.10 - 12:09 Uhr

Hallo,

gestern hat sich mein Mann mit einer Bekannten über Folgemilch unterhalten. Diemeinte, es sei nur Geldmacherei.. Man könnte die Kleinen gleich an richtige Kost gewöhnen.. Sprich selbst kochen und dann pürrieren. Wie ist da so eure Meinung? Ich kenns halt von Freundinnen, dass die Kleinen abends trotzdem noch n "Schoppen Milch" bekommen.. so zum Einschlafen..

LG und schon mal Danke Ida :)

Beitrag von gingerbun 04.10.10 - 12:13 Uhr

Hallo,
für mich stellte sich die Frage nicht da ich (ausgiebig) gestillt habe, dann hat sie richtig gegessen und ab ca. 1 Jahr gab es neben Muttermilch noch Kuhmilch. Beim zweiten Kind wird das wieder so laufen. Hm ich glaube ich kann da gar nicht so recht mitreden.
Gruß!
Britta

Beitrag von johanna1972 04.10.10 - 12:20 Uhr

Hallo,

ich habe die ersten 4 Monate gestillt. Danach kam bei mir keine Milch mehr - Anna hat dann bis zum 7 Monat die Pré Milch und Beikost. Ab dem 8 Monat gab es die 1er Milch und Beikost. Anna isst seit sie 10 Monate alt ist vom Tisch mit und bekommt seit dem morgens nach dem aufstehen und abends im Bett zum einschlafen Kuhmilch. Die Folgemilch 1er, 2er und 3er hat mehr Kalorien als die Pré. Unser Kia sagt jedoch solange sie mit der Pré auskommen sollte man diese auch füttern alles andere wäre überflüssig und würde die Kinder nur "dick" machen.

Jetzt kommen bestimmt, die Steine weil wir so früh schon Kuhmilch gegeben haben - aber unsere Kinder kommen damit gut klar und vom Kinderarzt wurde es auch befürwortet insofern sollte es denke ich auch jeder für sich selber entscheiden.

LG Johanna

Beitrag von perserkater 04.10.10 - 12:36 Uhr

Hallo

Wenn ein Baby Beikost bekommt heisst es ja nicht, dass es nur noch Brei isst. Wäre auch komplett falsch! Milch ist Hauptnahrung im ganzen ersten Lebensjahr. Es heisst ja nicht umsonst Beikost und nicht Ersatzkost.

Folgemilch hat nichts Gutes. Pre oder 1er gibt es bis mind. bis zum 2. Geburtstag, also wenn du nicht stillst. Und Kuhmilch ist mal gar nicht geeignet.

Bei mir gab es weder Folgemilch noch Brei. Es geht auch anders:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&pid=16231753

LG

Beitrag von bunny2204 04.10.10 - 12:46 Uhr

Hallo,

hab drei Kinder.

Ich hab es so gehandhabt, dass ich Babymilch (pre+1er) bis zum 1. Geburtstag gegeben hab. Danach gabs Kuhmilch oder Babymilch (wenn die Kinder schlecht gegessen haben).

Diese "Folgemilch" gabs glaub ich vor 7 Jahren noch gar nicht. ich hab die nur in diesen kleinen 300ml Fläschchen im Handschuhfach, wenn mal unterwegs not am Mann war....ansonsten halte ich die für GELDMACHEREI.

LG BUNNY #hasi mit Kathi (20 M.) Alex (3,5 J.) Maxi (7 J.) und #ei 15. SSW

Beitrag von kathrincat 04.10.10 - 12:57 Uhr

geldmacherei finde ich, man gibt pre oder 1er bis zum ende der flaschenzeit ca. 2 jahre, dannach, wenn es sein muss kuhmilch, besser, reis, hafer, sojamilch

Beitrag von schnullabagge 04.10.10 - 13:03 Uhr

Hallo!
Beim Satz, "zum Einschlafen".... rollen sich mir gleich die Fußnägel auf! Dann kann man auch Apfelsaft mit ins Bett legen ;-)
Die Pre Milch ist sehr "dünn" und reicht eben manchmal Kindernnicht mehr, ab einer gewissen Gewichtsklasse.
Allerdings, wenn das Kind das Alter hat um auf "normale Kost" umgestellt zu werden, bzw Älter ist, als ein Jahr, dann ist es wirklich Quatsch. Vor allem die 2er oder diese Kindermilch für "ganz alte" Kinder ist ebenso Quark, wie diese Fertiggerichte für Kinder.
Aber ist eben auch Geschmackssache und kommt auf die Eltern an. Manchmal muss es ja auch schnell gehen oder wird als praktischer angesehen.
LG Steffi

Beitrag von aggie69 04.10.10 - 13:56 Uhr

Was meinst Du jetzt mit "gleich an richtige Kost gewöhnen" ? Du meinst jetzt aber nicht, daß Du einem Säugling püriertes Essen geben willst???

Mein Sohn hat nie Milch aus der Flasche bekommen. Wenn ich sage, daß ich noch nie ein Fläschchen zubereitet habe, dann gucken mich immer alle ganz schief an. Es ist jetzt nicht so, daß ich keine Fläschchen gekauft habe - nein, es hat sich einfach so ergeben, daß wir immer nur gestillt haben. Ist doch viel praktischer, billiger und gesünder - außerdem verliert Mama dabei auch fleißg Kalorien.
Ab dem 6./7.Monat hat er langsam Brei gegessen - keinen Griesbrei, sondern mit Schweinefleisch und Kartoffeln. Möhrenkram wollte er auch nicht.
Folgemilch habe ich nie gekauft. Bei Bedarf wird mein Sohn noch ein bißchen gestillt und sonst gibt es H-Milch 1,5% aus dem Tetra-Pack.
Laß es auf Dich zukommen - Dein Kind wird Dir schon sagen, was es möchte.

Beitrag von ernabert 04.10.10 - 13:58 Uhr

Unser Sohn mochte nach dem Abstillen mit 9 Monaten keine Premilch, deshalb hat sich das Thema bei uns erledigt. Ich habe es angeboten, weil die Kinderärztin meinte, Babys bräuchten im ersten Jahr noch 2-3 Milchmahlzeiten. Wir haben dann stattdessen auf angerührten Milchbrei und Gläschen (Gries, ab 4. Monat) zurückgegriffen, was er sehr gerne mochte. Mittlerweile (20 Monate) bekommt er zum Frühstück immer noch warmen Milchbrei mit Obstmus (weil er das so gerne mag) und ansonsten Joghurd, Buttermilch und Käse. Pure Kuhmilch mag er nicht. Zum Einschlafen bekommt er warmen Kamillentee.

Beitrag von gussymaus 04.10.10 - 16:03 Uhr

folgemilch ist wenbn überhaupt eine alternative zur 1er milch, nicht zum brei... auf JEDER folgemilchpackzng steht, dass sie nur NEBEN der beikost geeignet ist.

aber egal ob dein kind schon brei isst oder nicht, und iob es nun abends milch oder brei bekommt: als milch braucht man keine 2er 3er oder sonstwas milch. nach der MUttermilch tut es pre oder 1er, wenn man nicht gleich auf normale kuhmilch gehen will/soll oder früh abstillen muss/will. dann kommt brei/ familienkost dazu bis die milchmahlzeiten ersetzt sind, die können/sollen aber bis zum schluss aus pre oder 1er milch bestehen. bestenfalls aus muttermilch.

ich habe nie flaschenmilch gefüttert. zwei pakete premilch haben wir im milchbrei verbraucht, an sonsten gab es muttermilch und später familientisch vorweg/hinterher bis sie satt waren.

zum einschlafen sollte man einem kind keine milch geben - egal welche. ganz kleine schlafen schon noch mal bei der mahlzeit ein, aber ab einem gewisen alter sollten sie andere wege finden in den schlaf zu finden. spätestens wenn die zähne da sind sollte man ihnen das einschlaftrinken abgewöhnen, vor allem an der nuckelflasche. aber als abendmahlzeit ist Milch schon ok, wenns kind eben zu müde ist zum löffeln. da brauchts aber auch keine 2er... wenn die 1er nicht mehr reicht hat es brei zu geben, und dann sind die kinder auch so weit. alles andere ist ernährungsphysiologischer unsinn.

Beitrag von perserkater 04.10.10 - 16:53 Uhr

"zum einschlafen sollte man einem kind keine milch geben - egal welche. ganz kleine schlafen schon noch mal bei der mahlzeit ein, aber ab einem gewisen alter sollten sie andere wege finden in den schlaf zu finden. spätestens wenn die zähne da sind sollte man ihnen das einschlaftrinken abgewöhnen, vor allem an der nuckelflasche."

Das sollte sich aber nur auf die #flasche beziehen. Stillkinder sind von dieser Regel ausgeschlossen und dürfen in den Schlaf gestillt werden bis sie meinetwegen schon "Dritte" haben.;-)

LG

Beitrag von lucaundhartmut 04.10.10 - 23:36 Uhr

Hi persi,

wobei es durchaus auch Studien gibt, die belegen, dass Karies auch entstehen kann, wenn man zum Einschlafen die Brüste erhält.



LG
Steffi

Beitrag von gussymaus 06.10.10 - 15:52 Uhr

jaaa... aber hier war ja von flasche die rede... stillerei mochte ich ja schon gar nicht ansprechen... dann heißt es ja bloß wieder "ja die tollen stillmamis machen sowieso alles besser" usw...

wobei ich meinen das einschlafstillen aus rein praktischen gründen dann irgendwann abgewöhnt habe... sei es weil ich abends auch mal weg will, oder weil ich besuch haben möchte statt stundenlang im bett zu liegen bis das kind schläft. das war bei uns immer die nette ausnahme, wenn wir einen faulen abend hatten, oder wenn die kleinen kränklich oder zahnend waren. i.d.R. ging es nach der mahlzeit ins bett und sie dummelten alleine weg... wie gesagt: mehr aus praktischen und egoistischen gründen ;-) aber auch das ist ja ok, wenn es keinen stört...

Beitrag von sonnenblume-80 05.10.10 - 09:45 Uhr

Meine Hebamme hat mir gerade erst letzte Woche erzählt, daß es völlig ausreicht, die Babys bis zum 6. Lebensmonat (z.B.) zu stillen, dann langsam auf Beikost umzustellen.

Selbst wenn nicht gestillt wird, benötigt man nur die Pre Anfangs-Milch, Folgemilch 1-4 ist völlig überflüssig.