HA Nahrung, Verstopfung - Wechsel?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von yaisha 04.10.10 - 12:55 Uhr

Huhu!

Ich habe eine Frage zur HA Nahrung. Meine Kleine (fast 3 Monate) bekommt fast von Anfang an die Beba sensitiv (ist ja auch HA). Hab zwischendurch versucht Humana HA zu geben und kürzlich wollte ich auf die normale Beba HA wechseln.. Ging aber garnicht wegen Bauchschmerzen. Also bin ich bei der sensitiv geblieben, die ist ja gegen 3-Monatskoliken und Blähungen, aber leider auch gegen Durchfall. Ich nehme an dass ist der Grund warum meine Kleine im Moment ganz hartnäckige Verstopfung hat. Musste am WE sogar schon einen Babyeinlauf machen weils garnicht mehr ging.

Jetzt habe ich hier im Forum gelesen dass die Bebivita Nahrung bei vielen geholfen hat weil da nicht die ganzen pro(prebiotischen Kulturen drin sind. Das Problem ist, dass es die ja nicht als HA gibt.

Meine Frage ist nun also ob das wirklich soooo wirksam gegen Allergien ist die HA Nahrung zu füttern? Gibt es da Studien? Ich selbst hab keine Allergien (außer etwas gg. Hausstaub), aber mein ann hat ein paar mehr (div. Pollen, Katzen, Äpfel und auch Staub)

Würde das nämlich gern mal ausprobieren mit der Bebivita... Hab nämlich das Gefühl dass das mit den Koliken nicht besser wird sondern immer schlimmer, nach der Flasche wenn die Verdauung einsetzt brüllt sie nämlich immer das ganze Haus zusammen und nichts hilft... Mal abgesehen davon dass ein Abführmittel ja auch keine Dauerlösung ist.. #gruebel

Für Tipps und Antworten bedanke ich mich schonmal im voraus und geh jetzt mal schnell beruhigen...

LG
Yaisha + Clara *14.07.2010

Beitrag von yaisha 04.10.10 - 12:59 Uhr

P.S.: Achso ich hab noch vergessen zu erwähnen dass ich noch ein bisschen Muttermilch vor der Flasche füttere, aber mehr als 30 ml kann ich nicht produzieren. Bringt das vielleicht auch was in Bezug auf Allergievorbeugung?!

Beitrag von svea08 04.10.10 - 13:04 Uhr

Ich würde bei der Allergiebelastung in der Familie schon bei HA bleiben. Wenn die Probleme mit Blähungen schlimm sind würde ich dir Aptamil Comfort empfehlen, die ist super dagegen -und eine HA Nahrung noch dazu.

LG,

-Svea-

Beitrag von svea08 04.10.10 - 13:05 Uhr

Reagiert sie denn auch mit der Haut, wenn du kein HA fütterst?

Das Comfort ist übrigens auch gegen Verstopfung!

Beitrag von yaisha 04.10.10 - 14:21 Uhr

Hi!

Das weiß ich nicht, hab ihr bisher keine nicht-HA gegeben.. Mein Kinderarzt meinte nämlich der Allergieschutz ist hinüber sobald ich einmal was anderes nehme..

Aber gut zu wissen dass die Comfort auch für allergiegefährdete Babys geeignet ist, hatte die letztlich im Supermarkt schon in der Hand, hab diesen Vermerk aber auf der Verpackung nicht gefunden...

Dann probier ich die mal aus!

Vielen Dank für deine Antwort(en)!!! :-)

LG
Yaisha

Beitrag von lucaundhartmut 04.10.10 - 13:25 Uhr

Liebe Yaisha,

HA-Säuglingsmilch und auch Muttermilch bilden nur zu etwa 50 Prozent einen Allergieschutz. Und dies auch nur gegen einige, nicht gegen ALLE Allergien (dies wird jedoch selten so veröffentlicht, weil viele Mütter versuchen "sollen", ihr Kind per Brust zu ernähren).

Nichtsdestotrotz ist es selbstverständlich ratsam, dass ein Säugling, der allergiegefährdet ist, HA-Säuglingsmilchnahrung und/oder Muttermilch bekommt, wenn er dies gut verträgt (was meist der Fall ist).

Hätte ich unseren Luca per Säuglingsmilchnahrung ernähren müssen, und er wäre allergiegefährdet gewesen, hätte ich auch HA-Säuglingsmilchnahrung gefüttert.

Jeder Tropfen Muttermilch kann gut fürs Kind sein. :-)
Es ist toll, dass es Dir möglich ist, Eurem Kind etwas davon zu geben (aber keine Sorge, sollte dies mal nicht mehr der Fall sein, wäre das auch nicht schlimm). :-)

Es gibt übrigens leider Kinder, welche Zwiemilchernährung (Muttermilch und Säuglingsmilchnahrung) nicht vertragen.
Besprich' doch mal mit dem KiA, ob die Leiden Deines Kinder daher rühren können.

Milchtechnisch kann ich Dir leider keinen Tipp geben. Ich würde dies an Deiner Stelle unbedingt mit dem KiA oder wenigstens mit der Hebamme besprechen (beide können bzw. dürfen bzw. wollen diesbezüglich leider oftmals keinen Rat erteilen, weil sie die Ernährung per Brust unterstützen / promoten sollen und fürchten, ins Zwielicht zu geraten, wenn sie Hilfe suchende Eltern in Sachen Säuglingsmilchnahrung beraten).


Gute Besserung für Euer Kleines. :-)



Alles Gute,
Steffi




Beitrag von yaisha 04.10.10 - 14:33 Uhr

Huhu!

Vielen Dank für deine Antwort! Gut zu wissen dass es nur 50-50 ist..

Werde aber trotzdem bei der HA bleiben erstmal und die Aptamil Comfort ausprobieren... Vielleicht hilft das ja. :-)

Das mit der Zwiemilchernährung hat der Kinderarzt auch gesagt aber er meinte es wäre trotzdem besser weiterhin beide Milchsorten zu geben wegen dem Immunschutz und dem Nährstoffmix der Muttermilch. Ich soll dann halt andere Maßnahmen gegen die Blähungen ergreifen (wie halt die sensitiv Nahrung oder Lefax, das hilft aber nicht)

Und meine Hebamme ist leider grad im Urlaub, die hätte ich sonst auch gefragt, die hat mir damals nämlich schon das zufüttern empfohlen als alle anderen noch gesagt haben das Stillen würd schon irgendwann reichen (da hatte Clara aber schon 15% Gewicht verloren). Mittlerweile ist auch raus dass ich nie mehr als die 30ml produzieren kann wegen den Milchdrüsen.. Werd mich dann nächste Woche mit ihr beraten. :)

Ganz lieben Dank nochmal!!

Liebe Grüße
Gabi*

Beitrag von lucaundhartmut 04.10.10 - 21:55 Uhr

Kein Problem, liebe Gabi. :-)

Ich denke, ich würde es dann Deiner Stelle genau so handhaben, wie Du es nun planst.


Alles Gute,
Steffi

Beitrag von rinchen00 04.10.10 - 16:31 Uhr

Hallo,
wir hatten das gleiche Problem. Und haben ständig gewechselt auch zu Bebivita. Nichts hat wirklich geholfen, da der Lactoseanteil überall gleich ist.
Erst Novalac V gegen Verstopfung hat den gewünschten Erfolg gebracht.
HA, hat meine Hebamme gesagt, reduziert das Allergierisiko um 0,4 %. Also kaum.
Ich gebe auch kein HA obwohl mein Mann Ashtmatiker ist.
Lieben Gruß
Rinchen