neues Kind, verändert sich nachehelicher Unterhalt der EX???

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von charlie28 05.10.10 - 14:43 Uhr

Ich werde im Internet nicht schlau, daher würde ich mich über Erfahrungen und Meinungen freuen:
Mein Partner und ich planen ein eigenes Kind. Er ist geschieden und hat zwei Kinder. Er zahlt ganz normal Unterhalt für die Kinder, das tut er auch gerne!!! aber auch nachehelichen Unterhalt. Wie ist denn nun die Sachlage wenn denn nun ein neues Kind dazu kommt? Verringert sich der Unterhalt für die Ex-Frau? Muß das auch extra eingeklagt werden?
Bevor alle über mich herfallen, wie es in Diskussionen anderer Frauen hier war, möchte ich gerne etwas klarstellen:
Obwohl ich den nachträglichen Unterhalt für sehr hoch und nicht gerechtfertigt halte, geht es hier nicht darum ob er generell gerechtfertigt ist, gebraucht wird, fair ist usw. Des Weiteren ist es klar, daß ein second hand mann nunmal halt leider finanzielle Altlasten hat.
Ich möchte halt einfach nur gerne wissen, wie wir finanziell weiter planen können...
Danke imVoraus für die Antworten
:-)

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 14:49 Uhr

Ja der Unterhalt wird auf 3 aufgeteilt dann ;-) Und die die dich angreifen und zusammenstauchen schreiben dir heute sicher auch noch :-)

Beitrag von charlie28 05.10.10 - 14:54 Uhr

:-) Von dir hatte ich andere Beiträge gelesen, deshalb auch mein Schlußkommentar.
Danke für die Antwort. Aber wie genau berechnet sich das? Wird das was nach Selbsterhalt übrig bleibt geteilt?

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 15:01 Uhr

#schein Manchmal kann man böse Kommentare nicht verkneifen ;-)

Ja dein Mann/Freund hat 900 euro Selbstbehalt und drüber Hinaus wird aufgeteilt....Aber am besten geht ihr zu eurem bzw seinem Anwalt wenn es soweit ist und lasst es berechnen....

Beitrag von charlie28 05.10.10 - 15:07 Uhr

oh nein, so war das gar nicht gemeint!!! Ich fand eher daß sie alle auf dir rumgehackt haben!!! Und ich wollte vermeiden, daß es mir so ergeht wie dir.
Wir werden wenn es soweit ist, sowieso damit zum Anwalt gehen. aber mich interessiert das natürlich schon vorher...

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 15:11 Uhr

Achso #rofl

Damit lebt man hier eben :-) Hüte mich auch jemals wieder eine Frage als Next in alleinerziehnd zu stellen;-) Da wirste gehackt #rofl

Komm doch zu uns in den Club in meiner VK Stiefmütter müsste drinstehen;-)

Klar interessiert es einen, es sind kosten die eine Next eben doch was angehen und wissenswert sind, aber die Ex frauen, die die einen zerfleischen die sehen Ihr Geld schwinden #rofl Konnt ich mir wieder nicht verkneifen #schein

Beitrag von charlie28 05.10.10 - 15:18 Uhr

Da hattest du dir aber auch das beste Forum ausgesucht... ;-)
Leider bin ich noch "zu jung" um Mitglied bei euch zu werden. Bin ja erst seit kurzem hier... Aber prima, ich komme dann zu euch wenn ich alt genug bin#rofl
Jaja, die Kosten, die treiben mich noch in den Wahnsinn...
Wie ist denn deine momentane Situation? Auch immer noch mit Unterhalt o.ä.)

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 15:25 Uhr

Na wenn nicht da wo sonst? Im Familienleben naja eine Familie befasst sich selten mit Unterhaltsforderungen und so weiter #rofl Das ich da gleich zerfleischt werde wusst ich nicht #schein Immer diese Stutenbissigkeit #rofl

Ja wir zahlen immer noch Unterhalt, die nächsten 13 Jahre wohl noch ;-) Und nein die Kinder sehen wir leider nicht regelmässig, weil der lieben Mama am Umgangswe immer einfällt sie könnten in Freizeitparks oder Zimmer lila streichen oder oder oder...Aber gut damit muss man wohl leben wenn man Kinder nicht mit materiellen Dingen locken will #rofl

Beitrag von charlie28 05.10.10 - 16:03 Uhr

Ich finde auch, daß das Thema Unterhalt alle Beteiligten etwas angeht. Immerhin teile ich mein leben mit ihm und wir wohnen zusammen, da finde ich schon daß mich das auch etwas angeht.

Mit den Kindern, da haben wir, momentan zumindest, eigentlich Glück. Die Kinder sind jede Woche bei uns, mal unter der Woche und mal am Wochenende. Hoffentlich bleibt das so....
Man kann ja leider nie wissen wie schnelle die Stimmung wieder mal schwankt...hängt immer vom nächsten Anwaltsbrief ab#klatsch

Beitrag von silbermond65 05.10.10 - 19:05 Uhr

Verringert sich sein Selbstbehalt nicht ,wenn er mit neuer Frau /Partnerin zusammenlebt?

Beitrag von carrie23 05.10.10 - 15:05 Uhr

In anderen Diskussionen geht es meist darum dass die Neue den Kindern der Vorgängerin den Unterhalt nicht gönnen.
Was die Mutter angeht bin ich der Meinung dass diese arbeiten kann und nicht unbedingt nachehelichen Unterhalt braucht.
Schaffen andere Frauen mit kleinen Kindern, mehr Kindern ect. auch.
Aber ja er verringert sich udn wieso solltet ihr auf ein gemeinsames Kind verzichten?
Ihr wollt ja damit den Kindern nichts wegnehmen.
Wenn ihr aber genau planen wollt, solltet ihr euch mit einem Anwalt in Verbindung setzen um wie viel sich der Unterhalt dann verringern würde.
So wisst ihr ziemlich genau was dann für Kosten auf euch zukommen

Beitrag von charlie28 05.10.10 - 15:12 Uhr

den Kindern gönne ich alles!!! Aber bei dem Rest bin ich aus bestimmten Gründen geizig. Denn sie geht auch arbeiten, und verdient auch nicht schlecht.Bekommt die Miete von den Eltern bezahlt und hat einen neuen Partner mit dem sie auch zusammen wohnt, nur leider ist der nicht bei ihr gemeldet... Leider hatten wir einen Richter, der nicht so ganz auf unserer Seite stand...#aerger

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 15:14 Uhr

Wo lest du das raus? Ich habe mich auch am Anfang mal drüber informiert, einfach um bei diesem Thema durchzublicken, und wissen wie das abläuft, und ich wurde zerfleischt ;-) Ich schreibe doch auch nicht jede Ex Frau will Ihren Ex bis aufs Hemd ausziehen und ausnehmen ;-) Obwohl es solche Exemplare ja auch gibt.....

Wenn die Kinder aus erster Ehe im Kiga sind ist der Unterhalt eh hinfällig soweit ich weiss....

Beitrag von windsbraut69 05.10.10 - 15:30 Uhr

"Was die Mutter angeht bin ich der Meinung dass diese arbeiten kann und nicht unbedingt nachehelichen Unterhalt braucht.
Schaffen andere Frauen mit kleinen Kindern, mehr Kindern ect. auch. "

Und der Vater ist mit paar Euro Kindesunterhalt aus dem Schneider?

Gruß,

W

Beitrag von redrose123 05.10.10 - 15:32 Uhr

Öhm nein ein Vater zahlt Kindesunterhalt, bei uns ganze 870 euro pro monat;-) Wieso sollte er aus dem Schneider sein? Aber heisst es das eine Mutter sich dann ausruhen kann? Wenn sie mit dem Kindesunterhalt auskommt ok aber wie lang soll man auhc Ihr unterhalt zahlen? Miete auch noch? #schock

Beitrag von elsa345 05.10.10 - 18:34 Uhr

Wer das eine will, das andere muß. Es ist nun mal in unseren Gesetzen klar geregelt, einer leistet den Betreuungsunterhalt und der andere den Barunterhalt. Wenn man als Mutter das nicht möchte, gibt es die Regelung der Wechselbetreuung, dann gibt es aber KEINEN Unterhalt mehr.

Und ja mit dem Barunterhalt ist der Vater raus, ist so und ein paar Euro sind es bei den meisten nicht, sondern etliche Hunderte jeden Monat und dazu wird der Umgang auch noch bezahlt, sowie der Urlaub und, und, und. Also bitte immer sachlich bleiben.

Beitrag von anira 05.10.10 - 15:20 Uhr

soweit ich weis wird der unterhalt der kidner neu berechnet
sorich er muss weniger an den kindern zahlen
aber genaueres wird dir vieleicht ein Familienanwalt sagen können

Beitrag von stormkite 05.10.10 - 15:25 Uhr

Liebe Charlie,

Wenn dein neuer Partner durch seine "Altlasten" bereits am Existenzminimum lebt - dann solltet ihr kein gemeinsames Kind mehr planen. Auch nicht, wenn er dann durch das dritte Kind ans Existenzminimum kommt.

---

Ich kenn jetzt Eure Zahlen nicht, aber gehen wir mal davon aus, das er bisher 1100 Euro zum behalten hatte, und für Kinder und Exfrau 700 Euro bezahlt.

Dann kommt noch ein Kind dazu, für Unterhalt von Kind Nr. 3 wären dann 200 Euro da. Da die anderen Kinder mehr haben, würde das umverteilt, und der Ehegattenunterhalt gekürzt (Kindesunterhalt geht vor, meines Wissens) letztendlich kommt ihr dann auf vielleicht 100 euro mehr im Monat.

Habt ihr dann also ein Einkommen von 1200 Euro zu dritt? Du kannst nicht arbeiten, selbst wenn du das höhere Einkommen hättest, wolltest, denn einer du musst ja ein Baby betreuen, und er darf nicht aufhören zu arbeiten, er ist ja unterhaltspflichtig.

Oder wie sieht das finanziell aus bei euch?

--

Das würde heißen, ihr lebt gezwungenermaßen jahrelang am Existenzminimum. Es heißt ja, Liebe macht blind, und ein Kinderwunsch soll auch unglaublich intensiv sein. Trotzdem - ich würde mich nicht freiwillig in jahrzehntelange Armut stürzen wollen.

Ich bin nicht der Ansicht, das ein Mann den Versorger spielen muss. Ich hab mir damals einen arbeitslosen Mann als Vater für meine Kinder ausgesucht. Er hat die Babybetreuung übernommen, und ich hab gearbeitet, das war kein Problem. Aber einen Mann, der weder Betreuung noch Geld zur Familie beitragen kann? Da kannst dich du genauso gut gleich als Alleinerziehende durchschlagen. Nicht lustig.

Gruß, Kite







Beitrag von redrose123 05.10.10 - 15:35 Uhr

#klatsch

Gott sei dank kann man seine Gefühle steuern damit es einem wenigstens finanziell gut geht. Klar hat man vileiecht weniger, und kann eben nicht in Urlaub oder immer neue Kleider usw. aber soll ich dir was sagen? Das ist mehr wert als all das Materielle...Liebe kannst du nicht bezahlen ;-) #winke

Beitrag von charlie28 05.10.10 - 15:39 Uhr

Ich stimme dir da voll und ganz zu. Am Existenzminimum leben wir zwar noch nicht, aber du hast Recht, so was will gut überlegt sein. Daher ja auch diese Diskussion zwecks der Zahlen für die Zukunft und neue Denkanstöße:)

Dennoch zahlt er leider für die Kinder fast 500 und allein für Sie 700, obwohl beide Kinder in den KiGA gehen und sie wie gesagt auch arbeiten geht. Schlechter Richter, wie schon oben angemerkt...

Beitrag von super_mama 06.10.10 - 07:16 Uhr

Hallo,

es kommt drauf an.
Also der Unterhalt der Kinder wird neu berechnet, das ist klar, sollten sie aber eh schon nur das Minimum bekommen, bleibt es dabei und die Exfrau deines Freundes kann Unterhaltsvorschuß, den dein freund dann zurückzahlen müsste, beantragen.
Was ihren Unterhalt anbetrifft wird er neu berechnet werden, sofern dein Freund dies beantragt. Zahlen muss er dennoch.
Fällt er, nach dem 3. Kind unter den Satz, dann kann sie Unterhalt einklagen ! Klar, wo dann nichts ist, ist auch nichts zu holen, aber sie bekommt einen Unterhaltstitel und kann diesen einfordern/durchsetzen - zur Not mit Zwangsvollstreckung.
Wie lange muss er denn noch zahlen ? Es ist ja immer eine bestimmte Zeit anberaumt dafür - im allgemeinen bis das jüngste Kind 3 ist und in den KiGa kann.

LG

Beitrag von stejes2912 06.10.10 - 10:17 Uhr

Hallo,

ich an eurer Stelle würde mir einen Fachanwalt für Familienrecht suchen,der kann euch genaue Angaben machen wie und was sich ändern wird.Aber auf jeden Fall haben die Kinder vorrang,auch euer evtl. gemeinsames.Ich bin mir fast sicher das sich der Ehegattenunterhalt verringert oder gar ganz wegfällt,da du dann auch wegen eures gemeinsamen Kindes nicht mehr arbeiten kannst und dein Mann dich finanziell unterstützen müsste.
Aber genaueres kann dir eben nur der Experte sagen.

Lg Jessie

Beitrag von bluehorse 06.10.10 - 11:05 Uhr

Hallo,

nach dem neuen Unterhaltsrecht sind alle Kinder gleichberechtigt. Also bekommen sie - abhängig von der Altersstufe - den gleichen Unterhalt. Sind die Kinder bereits über 3 Jahre steht nach dem neuen Unterhaltsrecht dein Unterhaltsanspruch vor dem der Exfrau. Also sollte sich ihr Anspruch verringern. Bestehen Unterhaltstitel muss dein Mann klagen, damit diese abgeändert werden. Nun kommt das Aber: das neue Unterhaltsrecht wird nicht von jedem Richter angewendet. Ein Richter kann da ziemlich nach Gutdünken entscheiden, wem er wieviel Unterhalt zuspricht. Deswegen könnt ihr vorher nie sagen, wie euere finanzielle Situation nach der Geburt eines gemeinsamen Kindes sein wird. Geh davon aus, dass der gleiche Richter wieder die Entscheidung trifft. Da er ja offensichtlich schon das letzte mal nicht zu Gunsten deines Mannes entschieden hat könnte das wieder passieren und dein Mann muss dann trotzdem in gleicher Höhe weiter Unterhaltszahlungen leisten.

LG bluehorse