Jungs oder Mädchen ???? Erziehung einfacher !!!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kalimero05 05.10.10 - 14:48 Uhr

Hallo,

mal eine allgemeine Umfrage.
Höre super oft von verschiedenen Mamas,
dass Mädchen in der Regel einfacher zu erziehen sind.
Da sie ruhiger sind, nicht so viel Bewegung brauchen und sich besser an
Regeln halten können und die Trotzphase nicht so ausgeprägt ist.

Jungen dagegen wilder, lauter, bockiger, frecher und aufmüpfig sind.

Habt ihr als Mamas auch so Erfahrungen gemacht ?

Oder habt ihr vielleicht einen Jungen und ein Mädchen zu Hause und könnt da Unterschiede feststellen ???

LG Susanne

Beitrag von binnurich 05.10.10 - 14:50 Uhr

schon mal was von kleinen Zicken gehört ;-)?

Ich glube, das ist nicht bzw. nicht ausschließlich geschlechtsspezifisch.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 05.10.10 - 14:59 Uhr

Son Quatsch!

Mein Kleiner ist noch zu klein, aber generell ist er jetzt schon ein ganz anderes Kaliber als unsere Tochter.

Und ganz ehrlich: Ich habe meinen Eltern das Leben ziemlich schwer gemacht, während mein Bruder so nebenher mitlief..

Beitrag von schullek 05.10.10 - 15:01 Uhr

hallo,

mein subjektives empfinden nach sehr vielen babys in familie und im bekannten kreis: BABYmädchen scheinen entspannter zu sein, weniger 'anstrengend'. allerdings denke ich, dass sich das ganze mit dem älterwerden relativiert.
ich war ein entspanntes baby, wie auch meine schwester. allerdings hatte meine mutter bei mir sehr viel mehr erziehungsarbeit zu leisten, als bei meiner schwester. ich bin und war sehr willensstark, dickköpfig...
mein sohn war die anstrengung in person als baby. aber je älter er wurde, desto einfacher. mittlerweile spielt er stundenlang alleine, hat nie langeweile etc. aber er hat viel von mir charakterlich, also habe ich gut zu tun in sachen erziehung.
ich dnke im großen und ganzen ist es reine charaktersache udn hat nichts mit mädchen oder junge zu tun.

lg

Beitrag von alexis-chester 05.10.10 - 15:01 Uhr

huhu,

also ich glaube dass es nichts damit zu tun hat ob junge oder mädchen, die erziehung kann in beiden fällen schwer oder weniger schwer sein.

es ist, glaub ich, eher eine sache der persönlichkeit und des temperaments.

g s.

Beitrag von anja1971 05.10.10 - 15:08 Uhr

Hallo,
ich habe zwar keinen Jungen zuhause, kenne aber einige Jungen-Mütter, deren Söhne um einiges ruhiger und stiller sind als die Mädchen in meinem Bekanntenkreis. Ich glaube nicht, daß es hier eindeutige Geschlechtermerkmale gibt. Meine Mädels sind jedenfalls ganz schön laut, sehr zickig und trotzig, und sie brauchen wirklich viel Bewegung.

LG

Beitrag von alegria72 05.10.10 - 15:11 Uhr

Hallo,
also meine Jungs sind beide eher so wie du Mädchen beschreibst. Andererseits kenne ich einige Mädchen, die die Eigenschaften haben, die du als typisch für Jungen nennst.
Da ist einfach viel Veranlagung und auch Erziehung ausschlaggebend.

lg
Eva

Beitrag von luna1976 05.10.10 - 15:20 Uhr

Hallo,

ich persönlich empfinde es eigentlich anders.

Ich habe zwei Jungs, die sind zwar wild aber sie hören sehr gut.

Im allgemeinen sind Mädchen wohl etwas zickiger.

Kommt aber auch immer auf die Erziehung an.

Lieben Gruß Luna

Beitrag von perserkater 05.10.10 - 15:29 Uhr

Hallo

Bisher ist mein Mädel wesentlich pflegeleichter.;-) Mein Sohn war in ihrem Alter schon sehr anstrengend, also das 2. Lebensjahr hatte es echt in sich. So mit 2,5 J. war dann das Schlimmste überstanden.
Meine Freundin warnt mich auch schon immer, Mädels sollen wohl im 3. Lebensjahr sehr schwierig sein. Ich lasse mich überraschen.

Ich denke aber es kommt sehr auf den Charakter des Kindes an. Es gibt ruhige Buben und wilde Mädels.

LG

Beitrag von marathoni 05.10.10 - 15:30 Uhr

In aller regel sind Mädchen als Babys und Kleinkinder besser zu haben, zu erziehen. Kommen sie aber in die Pupertät....uiuiuiui. Da finde ich Jungs tausendmal relaxter.

Beitrag von ug2712 05.10.10 - 16:01 Uhr

Interessant.
Bisher habe ich von Jungs-Mamas immer nur gehört, dass sie ja so froh sind einen Sohn zu haben, da die doch so viel pflegeleichter sind.

Ich habe eine Tochter - die ist von Geburt an ein Terrorzwerg.
Im Kindergarten wurde sie schon mit 1,5 in die große Gruppe zu den Kindern ab 3 gesteckt - sie sollte lernen, sich unterzuordnen #schein.
Tja, sie hat ungefähr 8 Monate gebraucht - seitdem ist sie auch da der Feldwebel.

Ich habe keinen Sohn, wenn die noch schlimmer sein sollen #schwitz - gut, das ich keinen hab.

Beitrag von agostea 05.10.10 - 16:02 Uhr

Ich bin froh, das mir ein Mädchen erspart blieb.

Gruss
agostea

Beitrag von ratpanat75 05.10.10 - 16:02 Uhr

Hallo,

Ich finde es albern, das vom Geschlecht abhängig zu machen.
Es kommt einfach auf den Charakter und die Umstände an.
Ich habe ein Mädchen und einen Jungen und beide haben ihre anstrengenden und ihre entspannteren Eigenschaften.

LG

Beitrag von juniorette 05.10.10 - 16:23 Uhr

Hallo,

ich finde Mädchen mit ihrem "lass uns alles ausdiskutieren"-Drang und dem ganzen Rumgezicke wesentlich anstrengender als Jungs.

Aber natürlich gibt es auch einfach zu führende Mädchen und anstrengende Jungs.

Ich bin trotzdem froh, dass ich keine Tochter habe.

LG,
J.

Beitrag von sina236 05.10.10 - 19:16 Uhr

hmmmmmm#kratz
ob deine mutter wohl froh war, DICH zu haben? du bist ja schliesslilch auch ein mädchen gewesen!



ich finde sätze wie "bin froh, dass ich keinen jungen/mädchen habe, völlig daneben.





ich habe übrigens ein mädchen, mir war es aber völlig wurscht, was ich krieg und ich habs mir nicht mal sagen lassen.

Beitrag von zahnweh 05.10.10 - 23:42 Uhr

""lass uns alles ausdiskutieren"-Drang "

da fallen mir spontan mehr Jungs als Mädels ein :-p

und "Zicken" kenne ich bei beiden Geschlechtern.

Beitrag von daddy69 05.10.10 - 16:45 Uhr

Hi,

ich denke, es kommt hauptsächlich auf die Eltern an.

LG
Peter

Beitrag von metalmom 05.10.10 - 16:58 Uhr

Hi!
Das sind blöde Kischees.
Bei Mädchen sagt man, sie wären zickig, bei Jungs heisst dasselbe Verhalten plötzlich "willensstark".
Mein SOHN labert mich in Grund in Boden, meine Tochter ist zum Glück weniger redefreudig.
Meine TOCHTER ist wild, mutig, den ganzen Tag am rennen, klettern, rumturnen. Mein Sohn ist auch ein Wusel, aber nicht so sehr wie mein Mädchen.
Zickig ist vor allem mein Sohn, meine Tochter bisher nicht.
Meine Tochter war als Baby eine Katasrophe, mein Sohn auch, aber eine kleinere.
Ich halte dieses Klischeedenken einfach nur dumm. Jedes Kind hat nunmal einen anderen Charakter, ob es nun ein Junge ist oder ein Mädchen...
#klatsch
LG,
Sandra

Beitrag von claudi2712 05.10.10 - 16:59 Uhr

Ich finde Antworten wie "ich bin froh, dass ich keinen Jungen habe" (wahlweise zu ersetzen mit "Mädchen") irgendwie - mmmh... doof.

Ich gehe da jetzt von mir aus - was sonst:-) - fühle mich dann irgendwie "herabgesetzt"...

Ich hätte mich nicht weniger über einen gesunden Jungen gefreut.

Es liegt m. M. nach an den Eltern, wie sich die Kinder verhalten. Diskutiert eine Mutter/ein Vater alles und jeden Fliegensch... aus, wird das Kind dieses Verhaltensmuster ähnlich übernehmen. Sind die Eltern ruhige, ausgeglichene Zeitgenossen, überträgt sich diese Ausgeglichenheit auch aufs Kind.

Ausserdem wehre ich mich gegen dieses "typisch" Junge/Mädchen.

Lieben Gruß
Claudia

Beitrag von schnee-weisschen 05.10.10 - 17:02 Uhr

Hey,

ich habe 3 Jungs und ein Mädchen, und meine Tochter ist absolut pflegeleicht.
Sie ist soetwas von sozial kompetent, dass es schon fast unglaublich ist.
Mit 2 1/2 vermittelt sie bei Streit, sie tröstet mitunter ihre älteren Brüder, denkt an die Tasche, die ihr 6 jähriger Bruder vergessen würde etc.
Sie hört auch extrem gut, wobei ich da denke, dass es daran liegt, dass wir nie "einfach so" etwas fordern, oder rumschreien. Es wird erklärt, sie findet es logisch, und handelt entsprechend.
Aber: Sie ist ein "typisches" Mädchen. Eine Mini-Tussi ;-) Haarspängchen hier, Kleidchen da, "Mama, sieht das schön aus?" etc., und DAS hat sie definitiv nie vorgelebt bekommen.

Meine ältester und mein jüngster Sohn sind ganz augeglichene, ruhige Typen, der mittlere ist ein wilde Hummel, permanent in Bewegung, dauernd am Reden.
Eine anstrengende Zeit war/ist bei uns das Alter 4-6. Ich denke, dass sich da charakterlich noch einmal eine bestimmte Richtung herausbildet.

Trotzphasen werden meiner Meinung nach durch falsches Verhalten der Eltern forciert.
Bei meinem ältesten Sohn (dem heute ultraruhigen) war sie sehr ausgeprägt, weil ich einfach jung war und absolut keine Ahnung hatte. Ich habe mich sicher falsch verhalten und sehr Verhalten damit negativ verstärkt. In Supermärkten hat u.a. er regelmäßig die übelsten Brüllattacken bekommen.
Soetwas ist bei den anderen bis dato nie vorgekommen.
Es wird vielleicht mal geweint, aber die Situation eskaliert nie. Es ist einfach, die Kinder zu beruhigen und eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Ach... btw. spielt unsere Tochter im KiGa bevorzugt mit Jungs, die deutlich älter sind als sie.
Ist sie von zu Hause aus gewohnt. Deswegen ist es auch verwunderlich, dass sie so "typisch" Mädchen ist, das wurde nicht antrainiert.

LG

sw

Beitrag von julia0 05.10.10 - 18:17 Uhr

Also ich habe beides und kann nur sagen habe ne Ziege und nen Ziegenbock.

Bei mir ist es so, dass die Große genau so Zickig ist wie der Kleine nur das die Großen im Alter von 1,5, sich eher hin geschmissen hat und der Kleine eher die Sachen herum geschmissen hat, d.h. man muss schnell sein damit nichts fliegt.
Inzwischen stampft die Große(5) mit dem Fuß auf und der Kleine(3) schmeisst sich hin.

Ich finde die können beide frech,bockig, wild,usw....sein;-) und sie können beide lieb,verschmust,ruhig sein und sich auch mal zusammen oder alleine beschäftigen:-)

Das einzige wo meine Große einfacher war ist beim sauber werden.

Beitrag von chrissy2588 05.10.10 - 18:18 Uhr

Wenn das Klichee stimmt, dann müsste ich mir grad richtige Sorgen machen, denn würde ich ja eigentlich einen Jungen großziehen.....

Lena ist nicht ruhig, sie ist bockig, stur, trotzig, wild und extrem laut......

Soetwas ist meiner Meinung nach Charaktersache und hat nichts mit Junge/Mädchen zu tun!

Beitrag von yvschen 05.10.10 - 18:32 Uhr

hallo

ich hab zwillingsmädels...sie sind 3,5
sie sind shcon recht ruhig aber dafür die extremen zicken.
Finde auch das die jungs in unserem umfeld viel wilder sind.

Aber wie shcon gesagt das gezicke ist der oberhammer.Die eine fängt jetzt shcon immer an:" lass mich doch mal reden"Und das in einem ton,wo mir die galle hoch kommt.Und das gegreische kann kein junge bieten.

lg yvonne

Beitrag von strandvejen 05.10.10 - 18:58 Uhr

Hallo,

habe einen Jungen (fast 8) und ein Mädchen (4) und muss sagen:

Mein Mädel war (bis jetzt :o) ) EINDEUTIG pflegeleichter.

Sie ist auch verschmuster, kann sich lange selber beschäftigen (malen , puzzlen etc.).

Mein Großer ist halt ein typischer Bubi, hat es überhaupt nicht mit Ordnung, ist lauter, wilder,

Naja, aber mal sehen, wie meine Tochter mit fast 8 ist:-)

LG
S.

Beitrag von nana141080 05.10.10 - 19:22 Uhr

Hi!

Das ist ganz klar eine Charaktersache!
Meine 2 Söhne sind super tolle ausgeglichene Babys gewesen. Mein Großer schon immer ruhig und gut lenkbar. Mein Kleiner ist da ein wenig fordernder. ;-)

Meine Nichte ist ne absolute Mega-Zicke...

Ich denke es ist einfach eine Charaktersache. Auch von meiner Kindergarten-und Jugendarbeit her kann ich keine Unterschiede feststellen.

VG
Nana

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