Getrennte Schlafzimmer?!?!

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Beitrag von lumidi 17.10.10 - 21:59 Uhr

Guten Abend zusammen,

ich lese hier öfter in den Beiträgen, dass die Mutter im Zimmer der Tochter/des Sohnes schlafen oder aber der Vater aus dem Schlafzimmer "auszieht".

Warum ist das so? Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen warum man als Paar getrennt schläft, wenn das Baby da ist.

Hab dies auch in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich es überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wenn mein Mann auf die Idee kommen würde getrennt zu schlafen, dann kann er auch direkt ausziehen. Als Antwort bekam ich dann nur Gegenfragen wie "Das Baby kann man also ausquartieren?" "Wer ist dir wichtiger?"

Ist es wirklich so, dass manche dann nur noch für das Kind da sind und den Ehemann vergessen??? Ohne den Partner gäbe es doch das Baby gar nicht!!

Wollte dies nur mal kurz los werden!

LG

Lumidi

Beitrag von kula100 17.10.10 - 22:04 Uhr

Hallo,

ja ich kenne den Beitrag :-) Ich denke mal das Problem ist das viele vor lauter Mutter sein das Frau sein vergessen. Ich denke mal das es keine Frage ist wer einem wichtiger ist sondern wie sind die Bedürfnisse. Ich würde eher meinen Sohn versuchen aus dem Zimmer zu bekommen (ok als er noch jünger war fand ich das auch zu früh aber da hatte mein Mann immer Verständniss für und ist auch nicht deswegen ausgezogen). Wenn er das gemacht hätte dann wäre mein Sohn schon früher in sein Zimmer umgezogen.

lg kula100

Beitrag von lumidi 17.10.10 - 22:10 Uhr

Unser Sohn schläft auch bei uns im Schlafzimmer in seiner Wiege. Mein Mann hilft mir auch nachts, auch wenn er am nächsten Tag arbeiten muss.

Schließlich wollten wir beide das Baby und sind glücklich ihn zu haben, auch wenn es ab und an schlaflose Nächte gibt.

Also solche Aussagen kann ich gar nicht verstehen. #kratz

Beitrag von monab1978 18.10.10 - 10:20 Uhr

"Ich würde eher meinen Sohn versuchen aus dem Zimmer zu bekommen "

Krass! Der ist doch si klein, dein Mann ist erwachsen, dem kann man erklären, warum ein Baby nachts zur Mama gehört. Dein Sohn versteht doch noch gar nichts. Da sollten doch seine Bedürnisse die wichtigeren sein...

Beitrag von lilalaus2000 17.10.10 - 22:11 Uhr

hallo
ja das ist schlimm
aber als die kleine ein mal (sie ist noch bei uns im schlafzimmer im stubenwagen) nachts laut war und sich nicht beruhigen ließ, bin ich mit ihr ins kinderzimmer und habe da geschlafen, damit mein partner ausgeruht zur arbeit kann - aber das war eine ausnahme.

ansonsten kann ich das nicht verstehen. es ist doch wichtig, dass die eltern gut harmonieren, schon weil das kind ja das alles merkt und man sich doch liebt.

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:19 Uhr

Aber wer sagt denn, dass Eltern nicht harmonieren, weil sie die Nacht nicht gemeinsam verbringen? Das ist doch Unsinn. Man schläft doch eh. Und wenn man das aus diversen Gründen nun mal gemeinsam nicht kann ist es besser, sich nachts zu trennen, um dann tagsüber harmonieren zu können (weil ausgeruht).

Beitrag von lilalaus2000 17.10.10 - 22:25 Uhr

ja das stimmt schon, aber ICH bin unglücklich wenn ich nicht mit meinem mann eingekuschelt einschlafe.....
ist ja nur meine meinung.

wir schlafen immer ineinander verschlungen ein und wachen so auch auf, ausser eben dieses mal, wo die kleine so unruhig war.

vielleicht habe ich das falsch verstanden, aber männer brauchen auch zuwendung, genau so wie babys. einige mamas vergessen das.

ich stelle aber um ehrlich zu sein mein kind über meinen mann, doch er soll nicht zu kurz kommen und dieses einschlafen ist eben unser ritual am abend :-)

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:31 Uhr

"und dieses einschlafen ist eben unser ritual am abend"

Ja, es ist EUER Ritual. Ich brauchte zum Einschlafen schon immer meinen Freiraum, d.h. eingekuschelt schlafen konnte ich noch nie. Das heißt aber nicht, dass wir nicht kuscheln vor dem Schlafengehen oder morgens beim Aufstehen. Nur dazwischen trennen sich unsere Wege, aber das war eben schon immer so. Und ob ich nun direkt neben ihm liege oder einen Raum weiter kann ihm egal sein, er schläft ja eh.

Beitrag von daisy2001 17.10.10 - 22:15 Uhr

Hallo!

Bei uns war es auch so am Anfang, das wir getrennt geschlafen haben.

Am Anfang habe ich ja alle 2 Stunden gestillt und mein Freund musste ja weiterhin zu arbeit und damit er nicht zu müde ist, für die Arbeit, haben wir in der Woche viel getrennt geschlafen. Wenn er von der Arbeit kam, war er nicht müde und dann konnte ich mal für ein paar stunden mich hinlegen.

Es hat aber nichts damit zu tun, das man nur noch für das Kind da ist. Es bringt doch überhaupt nichts, wenn beide übermüdet sind.

Die Zeit ist jetzt auch vorbei und wir schlafen jede Nacht wieder zusammen im Bett!

LG Claudia

Beitrag von lumidi 17.10.10 - 22:19 Uhr

Konnte dein Freund während du gestillt hast nicht schlafen?

Unser Baby kommt mittlerweile nur noch zwei Mal in der Nacht. Also während ich die Flasche fertig mache, beruhigt mein Mann unseren Sohn. Danach schläft er weiter.

Ich habe nicht gestillt, denke aber, dass es doch einfacher ist als mit der Flasche. Schließlich muss man ja nicht erst die Flasche fertig machen. Oder? Kann mich auch irren. Will dich da auf keinen Fall angreifen. Möchte es nur verstehen. :-)

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:23 Uhr

"Also während ich die Flasche fertig mache, beruhigt mein Mann unseren Sohn. Danach schläft er weiter."

Meine Tochter brüllte auch nach dem Stillen noch weiter. Und anfangs hat mein Mann sie dann auch versucht zu beruhigen... er lief ewig vorm NBett auf und ab und sie brüllte und brüllte und brüllte.

So waren wir beide wach. Und irgendwann waren wir so erschöpft, dass wir uns die Nächte geteilt haben. Das war so mit 9 Monaten als meine Tochter nachts die Flasche bekam. Es war einfach wichtig, dass jeder von uns mal eine Nacht ungestört verbringen konnte, sonst hätten wir es nicht durchgehalten.

Beitrag von kula100 17.10.10 - 22:19 Uhr

Meine Hebamme hat damals gesagt das ich mir keine Sorgen machen soll das mein Mann wach wird wenn der kleine nachst gestillt werden muss bzw. wenn er wach wird und Hunger hat. Und sie hat recht behalten. Ich hab so manches mal gedacht mensch das muss der doch gehört haben so wie der gebrüllt hat das er die Brustwarze nicht direkt gefunden hat, aber Männer können glaub ich besser abschalten als wir :-) Anfangs hab ich meinen Sohn auch immer bei uns im Bett gehabt da ging das stillen noch bequemer :-)

Beitrag von wir3inrom 17.10.10 - 22:17 Uhr

Ich sag mal so:
Mein Mann muss morgens fit sein, wenn er auf sein Motorrad steigt und zur Arbeit fährt. Ich kann mich gegebenenfalls nochmal hinlegen und ein Stündchen Schlaf nachholen.

Wenn das Baby so Nächte hat, in denen es ständig gestillt und bekuschelt werden will, ein Bäuerchen nach dem anderen machen muss, Blähungen hat, weint etc., dann nehme ich das Baby zu mir ins Bett und mein Mann schläft auf der Couch. Oder wir ziehen auf die Couch und er bleibt im Bett.

Das hat nichts, aber auch GAR nichts damit zu tun, dass an unserer Ehe irgendwas faul wäre. Wir schonen schlicht unsere Nerven, indem wir den einfachen Weg wählen. Ich werde nämlich RICHTIG stinkig, wenn ich im Bett sitze, meine Tochter auf dem Arm hab und ihr auf den Rücken klopfe, damit das 15. Bäuerchen endlich raus kommt, und er liegt neben mir und:




schnarcht!

Krieg ich Anfälle!
Da ist es mir lieber, er schnarcht woanders und ich bekomme es nicht mit. ;-)

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:17 Uhr

Deine Frage lässt sich ziemlich einfach beantworten.

Meine Tochter war eine extrem schlechte Schläferin. Und ich meine EXTREM SCHLECHT. Sie kam im ersten Jahr bis 10 mal jede Nacht. Im 2. Jahr brüllte sie so manche Nacht bis zu 1,5 Stunden am Stück. Wir wissen nicht warum, aber es war so. Danach ging es ganz langsam bergauf.

Ich scheine auch ein Phänomen zu sein, denn ich konnte absolut nicht schlafen, wenn ich stillte und weil meine Tochter nur durch Stillen zu beruhigen war, stillte ich ziemlich oft und ziemlich lange und lag dann eben wach. Anschließend konnte ich erstmal nicht mehr schlafen, weil ich sowieso immer etwas brauche bis ich einschlafe.

Und als ob das noch nicht genug war: Ich musste die ersten zwei Jahre ziemlich oft aufs Klo. UND mein Mann schnarcht auch mehr als früher, weil er Allergiker ist und das immer schlimmer wird.

Viele Nächte liefen dann in etwa so:

Wach liegen, stillen, Klo, wach liegen, stillen, Klo, schnarchender Mann, stillen, Klo, wach liegen..... Ich habe im ersten Jahr mindestens 50 Nächte überhaupt nicht geschlafen (davon einmal 4 Nächte am Stück) und als meine Tochter 9 Monate alt war und nachts die Flasche bekam, zog ich häufiger mal aufs Sofa um und mein Mann übernahm die Nachtschicht.

Im 2. Jahr verbrachte ich dann auf der Flucht vor dem schlafenden Mann ziemlich viele Nächte auf einer Billig-Klappmatratze im Kinderzimmer, weil meine Tochter dann ruhiger schlief. Irgendwann habe ich mir dann ein eigenes kleines Bett gekauft und seitdem habe ich meine Ruhe und schlafe WUNDERBAR. Es geht einfach nicht anders.

Beitrag von wir3inrom 17.10.10 - 22:32 Uhr

~Wach liegen, stillen, Klo, wach liegen, stillen, Klo, schnarchender Mann, stillen, Klo, wach liegen.....~

Da hab ich grad ganz herzlich lachen müssen. #liebdrueck #huepf
Kommt mir derzeit sehr bekannt vor, obwohl bei mir das Klo wegfällt. ;-)

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:38 Uhr

Ich kann da ehrlich gesagt noch immer nicht drüber lachen. Für mich war das eine echte Horrorzeit und ein Grund dafür, dass ich kein Kind mehr bekommen werde. Ich habe mir auch gerade Bilder angesehen... ich war sooooo dünn. Beim 1. Geburtstag meiner Tochter wog ich nur noch 48 kg bei 1,72 m. Mir ging es echt dreckig.

Du darfst aber trotzdem lachen... schon OK. ;-)

Beitrag von wir3inrom 17.10.10 - 22:41 Uhr

Nein, das war ein mitfühlendes Lachen ;-)
Ein "ich kann das so gut nachfühlen"-Lachen sozusagen.

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:43 Uhr

Na dann lach ich jetzt auch mal mit dir. Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Bei uns ist jetzt seit gut einem Jahr nachts (meistens) Ruhe.

Beitrag von dingens 17.10.10 - 22:20 Uhr

Hi Lumidi,

naja also ganz so ist das ja nicht, dass man dann den Ehemann vergisst. IDas ist vll in der Anfangszeit so, dass das Baby nun einmal vor allem für die Mutter an absolut erster Stelle steht und wenn es ein Baby ist, was nachts sehr aktiv ist dann ist es doch für alle Beteiligten das Beste, wenn der Mann zur Ruhe kommen kann in der Nacht, denn i.d.R. muss dieser ja morgens früh raus und kann sich nicht mittags hinlegen, wenn das Baby dann den versäumten Schlaf nachholen kann, Arm in Arm mit seiner Mama;-)

Du siehst, eigentlich wird hierbei der Mann alles andere als vergessen:-p


Alles Gute#herzlich

Beitrag von anarchie 17.10.10 - 22:40 Uhr

Hallo!


vorab:
unser bett ist mit der anzahl der Kinder gewachsen und wir schlafen teilweise mit 4 Kindern im bett - und das gerne.

Zum thema:
mein Mann ist erwachsen. Er kann und muss seine bedürfnisse hinter die - im babyalter - existenziellen Bedürfnisse seines Kindes stellen.

NIEMALS würde ich mein baby ausquartieren, weil mein mann das so will.

Allerdings ist mein mann ja zum Glück ein vernünftiger Mensch, der davon überzeugt ist, dass ein baby nachts zu mama gehört und nicht alleine in ein anderes zimmer/bett...weil er natürlich versteht, dass ein baby, dass 9 Monate in mir war, sich nur bei mir optimal wohlfühlt.
Und auch wegen dieser Empathie liebe ich ihn...


natürlich vergesse ich ihn nicht...aber das baby braucht mich mehr.
und das sollte für einen erwachsenen kein problem sein.

davon ab, dass mein mann jedesmal vor Glück schmilzt, wenn er ein warmes babyfüsschen an seinen bauch gekuschelt vorfindet#verliebt



lg

melanie

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:47 Uhr

"unser bett ist mit der anzahl der Kinder gewachsen und wir schlafen teilweise mit 4 Kindern im bett - und das gerne. "

Ich bewundere Menschen sehr, die das können. Bei mir ist es so: Je größer die Anzahl der Personen im Schlafzimmer, umso weniger schlafe ich. Und ich sage bewusst PERSONEN, denn ist es ist egal, ob die groß oder klein sind. Ich brauche nachts meinen Freiraum und ich kann nicht schlafen, wenn jemand oder etwas an mir rumfummeln, mich umklammern, an mir saugen oder was auch immer.

Beitrag von hailie 17.10.10 - 23:35 Uhr

>> Allerdings ist mein mann ja zum Glück ein vernünftiger Mensch, der davon überzeugt ist, dass ein baby nachts zu mama gehört und nicht alleine in ein anderes zimmer/bett...weil er natürlich versteht, dass ein baby, dass 9 Monate in mir war, sich nur bei mir optimal wohlfühlt.
Und auch wegen dieser Empathie liebe ich ihn... <<

Danke dafür. Genau das dachte ich auch gerade, nachdem ich meinen Beitrag verfasst habe, und du hast es schön formuliert. :-)
Mein Mann würde NIE zulassen, dass eins unserer Kinder schreien muss.
(Darum ging es im ursprünglichen Thread.)


LG

Beitrag von anarchie 17.10.10 - 22:44 Uhr

nachtrag:

Mein Mann war trotzdem immer arbeitsfit, weil ich schon wach war, bevor das Kleine weinte udn es angedockt habe, so hat er meisst morgens beahauptet, das Kind hätte durchgeschlafen#rofl - weil er von den oft 6-10 unterbrechungen nix mitbekommen hat...

Beitrag von hailie 17.10.10 - 23:31 Uhr

Du hättest mich auch direkt fragen können, wenn du mich hier schon zitierst. ;-)

Nein, wir haben keine getrennten Schlafzimmer. Aber mein Mann schläft durchaus öfter auf dem Sofa oder im Kinderzimmer: Warum?

Warum denn nicht?

Wir führen eine glückliche Ehe, ich bin nicht nur Mutter, sondern auch Frau und Ehefrau.

Ich tue viel für mich, gehe shoppen, mache mir die Nägel. etc. pp.

ABER: Die Kinder stehen dennoch an erster Stelle. Sie sind noch zu klein, als dass sie zurückstecken könnten. Mein Mann und ich können das in bestimmten Situationen verstehen, die Kinder eben nicht bzw. begrenzt.

Gegenfrage: Warum interpretierst du derartig viele Vorurteile in diese Aussage hinein? Erkennt man eine funktionierende Partnerschaft daran, dass man sich ein Bett teilt? Spielt diese Kleinigkeit eine so entscheidende Rolle in deinem Leben?

VG,
hailie

Beitrag von lumidi 18.10.10 - 09:25 Uhr

Ich habe nur deine Fragen zitiert, aber über das getrennt schlafen habe ich schon sehr oft in anderen Beiträgen gelesen. ;-)

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