Kind 10 Monate alt - Stillen gerade beendet - bin traurig

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von anna_lucas 18.10.10 - 11:27 Uhr

Hallo,

wollte es mir gerne mal von der Seele schreiben: Nun ist auch die Stillbeziehung zum 3. Kind vorbei...

Habe schwere Hormonstörungen (dauernd nur Zwischenblutungen seit der Geburt) und habe jetzt mit dem Stillen aufgehört um auch wieder mehr Energie für meine anderen 2 Kinder zu haben.

Das sind ja alles gute Gründe, dennoch bin ich traurig da wieder ein Abschnitt abgeschlossen und vorbei ist. :-( Die Kleine ist auch vielleicht mein letztes Kind, also werde ich vielleicht nie wieder einen Säugling an der Brust haben.

Bin traurig :-(

Beitrag von littlelight 18.10.10 - 12:08 Uhr

Wenn du so sehr traurig bist, warum hast du denn dann abgestillt?

Ich habe auch seit der Geburt Zwischenblutungen, wäre aber gar nicht auf die Idee gekommen, dass das ne Hormonstörung ist. Klar nervt das, aber für mich wäre das kein Grund abzustillen. (Btw: Sollte man das abklären lassen?)

Ebenso das Argument mehr Zeit für die Großen zu haben. Fühlst du dich durch das Stillen denn so eingeschränkt? Mit der Flasche zu füttern ist doch eigentlich zeitintensiver. (machen, füttern, spülen/sterilisieren) Stillen ist doch viel praktischer.

Bitte versteh mich nicht falsch, wenn das für dich der richtige Weg ist, ist das vollkommen ok. Man muss sich schon wohlfühlen und das tust du ja anscheinend nicht, wenn du stillst. Ich kann dann aber nicht wirklich verstehen, dass du übers Abstillen traurig bist.

LG littlelight

Beitrag von pia1602 18.10.10 - 14:36 Uhr

Du hast ihr Anliegen glaube nicht verstanden!

Sicher ist stillen das Beste und Einfachste.
Sie musste abstillen und so ist das auch ok wenn es eben nicht mehr gehts,etc.

Ich kann es gut nachvollziehen, es ist ein trauriger Gedanke nicht mehr zu stillen und beim evtl. letzten Kind sowieso.
Egal wann man abstillt, auch wenn das Kind 4 5 6 7 Jahre alt ist, die Gedanken und die Trauer darüber sind da!
Das meint sie!!!!

Ich möchte auch aufhören zu stillen, streube mich aber immernoch genau wegen diesem Gedanken, obwohl es nicht mein letztes Kind sein wird, auf keinen Fall... aber die Trauer ist da !

Beitrag von littlelight 18.10.10 - 14:48 Uhr

In ihrem Post klingt es nicht so, als wenn sie unbedingt abstillen müsste. Für mich zumindestens nicht.

Beitrag von littlelight 18.10.10 - 14:52 Uhr

Versteh mich nicht falsch, ich wäre auch traurig wenn die Stillbeziehung zu Ende geht. Wenn mein Sohn sich abstillt, werde ich da auch nichts machen können. Aber in ihrem Fall scheint sie es zu sein, die selbst abstillt. Das ist ihr gutes Recht, aber dann brauch sie M.E. nicht traurig zu sein. Sie könnte ja weiter stillen. Verstehst du wie ich das meine? Sie hat ihre Gründe zum Abstillen, aber diese zwingen sie ja nun nicht dazu, sie tut es freiwillig.

Beitrag von anna_lucas 18.10.10 - 19:12 Uhr

Danke genau so habe ich es gemeint.

Habe fast jeden Tag seit der Geburt Blutungen. Fühle mich schlapp, ausgelaugt (ausgesaugt) und antriebslos. Das geht teilweise soweit das ich kaum mehr Kraft habe Konsequenzen durchzusetzen die ich meinen Kindern beim Nichtgehorchen androhe...

Das war nach meinen anderen beiden Kindern nach dem Abstillen so: Plötzlich hatte ich wieder wesentlich mehr Energie... (Habe die anderen übrigens jeweils 8 und 14 Monate gestillt.) Und genau das brauche ich jetzt.

LG

Beitrag von steffi0413 18.10.10 - 12:10 Uhr

Hallo,

ich kann dich gut verstehen. #schmoll
Denke aber daran wie super ist, dass deine Kleine 10 Monaten lang stillen durfte. Mit jedem Tropfen hat sie nur gewonnen! #freu

LG
Steffi

Beitrag von lilly7686 18.10.10 - 13:12 Uhr

Hallo!

Ich verstehe, dass du traurig bist #liebdrueck

Aber wenn es dir ohne Stillen körperlich besser geht, dann wird das schon passen!

Ich verstehe auch, dass du vielleicht nie wieder ein Baby an der Brust haben wirst, und dass dich das traurig macht.

Weißt du, meine Große war ein Flaschenkind (Frühchen, 13 Wochen zu früh, zu schwach zum Saugen, bis sie kräftig genug war, hatte ich keine Milch mehr).
Und die Kleine jetzt zu stillen, und dran zu denken, dass ich vielleicht gar kein drittes Baby mehr bekommen werde, das macht mich auch wahnsinnig traurig (auch wenn ich hoffe, dass unsere Stillbeziehung seeehr lange dauern wird; irgendwann wird sie leider auch vorbei sein).
Ich hätte ja wahnsinnig gerne ein drittes Baby. Aber mein Mann ist im Moment noch dagegen. Ich hoffe, ich kann ihn noch überreden ;-)

Ich wünsch dir auf jeden Fall alles Liebe und hoffe, dass du bald mit dem Abstillen zurecht kommst!

Liebe Grüße!

Beitrag von anna_lucas 18.10.10 - 19:13 Uhr

Danke an euch alle! Geht mir wieder besser, sage mir halt das Leben geht weiter...

LG

Beitrag von lucaundhartmut 18.10.10 - 22:34 Uhr

Liebe Anna,

bitte sei nicht traurig. Dein Wohlbefinden ist für Euch alle sehr wichtig! :-)

Und mache Dir keine Gedanken: Die gute Beziehung einer Mutter zu ihrem Kind hängt nicht davon ab, ob und wie lange sie ihr Kind per Brust ernährt hat.


LG
Steffi