Rat gesucht: Thema "absichtlich" einnässen und entschuldigen

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von claerchen81 19.10.10 - 16:35 Uhr

Hi,

ich brauch mal kurz Meinungen. Folgende Themen häufen sich jetzt bei uns und ich weiß nicht so recht, wie ich darauf richtig reagiere.

1. Unser Sohn weigert sich bei uns, auf Toilette zugehen. Es wird auch im Kiga immer schlimmer, wir haben jetzt täglich Wechselwäsche. Frage ich ihn, warum es passiert, sagt er nur "Weil ich es so wollte." (was ich einem knapp 3jährigen nicht so recht abnehme, aber eine andere Antwort bekomme ich nicht).

Situationen: er steht vor mir, kneift die Beine zusammen. Ich schicke ihn auf Toilette (auch mal mit Humor, als Wettstreit o.ä.) - Kind weigert sich, heult, kreischt, piescht erst recht in die Hose. Auch bereits vorgekommen: ich erfülle ihm einen Wunsch nicht - er stellt sich hin und nässt ein. Auch regelmäßig auf Toilette schicken bringt nichts, denn er weigert sich schlicht, diesen Bitten nachzukommen. Man müsste ihn schon mit körperlicher Gewalt zwingen, was wir natürlich ablehnen.

Bisherige Reaktion von mir:
a) Erläuterung und ruhiges Bitten. Ansonsten einfaches Ignorieren.
b) Konsequenzen (z.B. leider kein Schwimmen gehen, weil wir keine trockene Hose mehr für den Weg haben).

Ursache ist mir unbekannt. Möglich ist Kiga (neu), weiterer Nachwuchs in den nächsten Tagen, gesundheitliche Situation (ständig erkältet), ggf. Backenzähne (?). Leider - obwohl er rel. gut spricht - kann er es mir nicht erläutern. Nur: wenn wir uns tatsächlich mal streiten, weil ich ihm etw. nicht erlaube, dann piescht er halt auf Kommando. Das macht mich stutzig. Mittlerweile wird das wirklich ein Thema bei uns, und genau das sollte es ja nicht sein.

Daran koppelt sich dann das weitere Problem: ich möchte, dass er sich dafür entschuldigt bzw. dass er versteht, dass eine Entschuldigung dazu dient, dass man dem anderen deutlich macht, dass das Verhalten nicht absichtlich den anderen verärgern sollte. Er weigert sich jedoch konsequent, dieses Wort auszusprechen in diesem Zusammenhang. Ich kann schlecht so lange schmollen, bis er sich entschuldigt. Lustigerweise entschuldigt er sich sofort, wenn er mal gepupst hat - aber nicht, wenn wir uns gestritten haben. Und das, obwohl ich mich sehr wohl bei ihm und auch bei anderen entschuldige, es also vorlebe.

So: was sagt ihr oder wie macht ihr das?

Danke und Gruß, C.

Beitrag von tauchmaus01 19.10.10 - 17:36 Uhr

Was sagt denn der Kinderarzt dazu?

Mona

Beitrag von claerchen81 19.10.10 - 19:09 Uhr

Hi,

habe ich nicht gefragt - warum auch, organische Gründe halte ich für unwahrscheinlich, da er seit einigen Wochen/Monaten zuverlässig trocken ist.

Windel umnehmen ist keine gute Idee: hat er eine um, nutzt er sie. Hat er keine um, geht er auf Toilette (bisher).


Gruß, C.

Beitrag von rienchen77 19.10.10 - 19:32 Uhr

hier fragen...aber den Kinderarzt nicht...toll....

Beitrag von tauchmaus01 19.10.10 - 20:31 Uhr

Schonmal von Blasenentzündung gehört?
Sein trotziges Verhalten könnte daher rühren,dass er sich das selber nicht erklären kann und sich somit schützt.
Eine Blasenentzündung muß nicht immer schmerzhaft sein und gehört abgeklärt.
Und ich bin auch seit 30 Jahren zuverlässig trocken, aber als ich eine Blasenentzündung hatte, hatte ich ein Problem!

Mona

Beitrag von lajo 19.10.10 - 17:59 Uhr

Wieso er das macht, keine Ahnung. Er merkt eine Veränderung und kann mit dem allen vielleicht nicht umgehen bzw wirft so seine Last ab.
Ich würde jedenfalls ihn nicht immer darauf ansprechen, sondern einfach Hose wechseln oder wieder die Windel um machen. Vielleicht legt es sich wieder.

Beitrag von die_eva 19.10.10 - 21:10 Uhr

Hi!


Wir hatten ein ähnliches Problem aber da war meiner jünger und es war nicht ganz so extrem. Was bei uns half:

Belohnung fürs rechtzeitige aufs klo gehen (also alles noch trocken) und viel Aufmerksamkeit und Lob und Ermutigung, ich habe ihn auch geschickt und bin mitgegangen wenn ich gemerkt habe er muss und ihn gleich an die Belohnung erinnert.

Konsequenz fürs Pinkeln: alleine ausziehen, abduschen mit Hilfe, soweit möglich alleine anziehen (bei Gemecker der Hinweis, dass er ja auch hätte rechtzeitig gehen können) und dann Sachen selber zur Waschmaschine bringen (war bei uns im Keller)

Bei uns war das schnell vorbei und du musst aufpassen, dass er für das Pinkeln nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt wie für das Trocken sein. Vielleicht macht er es auch deshalb (unbewusst) schon.

Belohnung kann sein: Stempel, Tatoo, Gummibärchen oder irgendwas Kleines (was ja nur Große Kinder bekommen, nicht was für KLeine Kinder mit Windel ist!!)

Was ich aber dazu sagen muss ist, dass du wirklich Rücksicht auch auf seine Situation nehmen musst. Ganz schön viel los bei Euch. Windel würde ich ihm wahrscheinlich auch nicht mehr geben, wenn er wirklich schon trocken war. Aber wenn das anhält vielleicht doch mal den KIA besuchen.

Er ist noch klein und muss gerade viel verkraften. Da hilft gaaaanz viel kuscheln, kuscheln und kuscheln!!!

Ich hoffe, es hilft dir,

Eva #hasi

Beitrag von similia.similibus 19.10.10 - 21:11 Uhr

Er benutzt das Einnässen als Druckmittel.

Mein Rat: ignorieren. Lass ihn seine eingenässten Klamotten selber waschen, Pfützen selber wegwischen. Das ist ein Muss. Kündige das vorher hat. Umziehen und säubern muss er sich natürlich auch selber. Ansonsten lass ihn. Wenn er merkt, dass er dich dadurch nicht mehr manipulieren kann, dann hört es (vielleicht) auf.

Beitrag von lissi83 20.10.10 - 01:47 Uhr

Bei solchen Antworten fällt mir echt nur das hier ein #klatsch
Ein Kind ist in dem Alter noch lange nicht in der Lage, jemanden bewusst zu manipulieren und zu ärgern! Bis weit über dieses Alter hinaus, tun Kinder nichts um Elternteile absichtlich zu ärgern mit irgendwas! Hinter solchem Verhalten stecken andere Dinge!

Für die psychosoziale Entwicklung, kann das unter Umständen fatal sein, ein Kind das einnässt, aus was auch immer für Gründen, so zu behandeln wie du beschreibst....!

Ist ja echt nicht zu glauben, zu was manche Raten.....!

Und bevor du fragst : JA...ich bin "vom Fach" und habe Ahnung.....!

Beitrag von tauchmaus01 20.10.10 - 10:05 Uhr

"vom Fach" interessiert sie anscheinden nicht, sonst wäre sie schon mal beim Kinderarzt gewesen. Evtl. sucht sie nur Leute die ihr sagen was sie für einene bösen, bösen Sohn hat#schwitz

Beitrag von similia.similibus 20.10.10 - 10:16 Uhr

Offensichtlich haben auch "Fachleute" manchmal keine Ahnung! #augen

Beitrag von tauchmaus01 20.10.10 - 10:21 Uhr

Stimmt, Du jedenfalls auch nicht mit Deiner Erkenntnis dass er das als Druckmittel einsetzt.
Woher weißt DU denn das?
Bei Tine war es eine Blasenentzündung! Keine schöne Sache. Hab ich damals auch nicht gleich bemerkt weil sie keine Schmerzen beim Wasserlassen hatte.

Hätte ich Dich um Rat gefragt und Du hättest mir deinen "fachmänischen" Rat gegeben, dann wäre daraus vielleicht noch eine schlimmere Sache geworden.

Wo ist Dein Problem mal den Urin untersuchen zu lassen?

Ist der ok, dann könnte es auch ein seelisches Problem sein, oder?

Druckmittel würde ich in dem Alter noch nicht vermuten...aber sind alle krankhaften Möglichkeiten ausgeschlossen, dann kann man das Kind immer noch selbst damit beauftragen seine Sachen selbst zu reinigen.

Mona

Beitrag von similia.similibus 20.10.10 - 10:51 Uhr

Also erstmal bin ich nicht die TE, ich kann also nicht veranlassen, dass bei diesem Kind der Urin untersucht wird. Und ich gehe natürlich davon aus, dass medizinisch alles abgeklärt wird/wurde.

Kinder in dem Alter können sehr wohl und zwar sehr gut manipulieren. Ich habe allerdings nirgends behauptet, dass ein Kind das Bewusst tut. Und was ist daran verkehrt, wenn ein Kind lernt, seinen "Dreck" selber zu beseitigen (sprich die Konsequenzen seines Einnässens spürt)? Ich gehe dann ganz selbstverständlich auch davon aus, dass die Mutter diese Tätigkeiten begleitet.

Woher ich "das" weiß? Vom einem Doktor des SPZ, von der Frühförderung, vom Jugendamt und alle haben sich unabhängig voneinander und einvernehmlich entsprechend geäußert - das waren also gleich mehrere "Fachkräfte". Ich habe eine Pflegetochter, die sich immer noch immer wieder mal einnässt.

Gruß
Similia

Beitrag von lissi83 20.10.10 - 11:35 Uhr

Die ist dann scheinbar in nem anderen Alter!

Anderes Alter = andere Entwicklungsphase = andere Gründe fürs Einnässen = anderes Verhalten dem Kind gegenüber!

So kommt es zu unterschiedlichen Meinungen der Fachkräfte ;-) Nur weil man dir in dieser Situation dazu gearten hat, dich so zu verhalten, heisst das nicht, dass es auch auf andere Kinder passt #aha

Und so kommt jemand vom Fach, dann zu so einer Aussage wie ich :-)

Beitrag von similia.similibus 21.10.10 - 10:43 Uhr

Zitat: "Nur weil man dir in dieser Situation dazu gearten hat, dich so zu verhalten, heisst das nicht, dass es auch auf andere Kinder passt" Zitat Ende

Das ist sicher richtig! :-)

Beitrag von lissi83 20.10.10 - 11:27 Uhr

Ja nee ist klar...! Und wie begründest du das, was du der TE geraten hast? Welche Sinn steckt dahinter? Da muss es ja einen Grund für geben warum man sich so verhält!

Lies dir mal meine direkte Antwort auf das Posting der TE durch....vielleicht wird dir dann einiges klarer!

Beitrag von kadiya 20.10.10 - 19:58 Uhr

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Kind mit zwei/drei Jahren noch einnässt. Ich habe mal einen spannenden Fachtag zum Thema Enuresis und Enkopresis besucht. Eine Botschaft, die permanent an die Zuhörer getragen wurde war: Druck vermeiden!!! Ein nichtmal dreijähriges Kind seine Kleidung selber waschen zu lassen, ihm durch Ignoranz deutlich zu machen, dass sein Verhalten absolut unerwünscht ist, baut meiner Meinung nach unglaublich viel Druck in einem so kleinen Menschen auf. Meine Vermutung: Deine Tipps werden das Problem eher noch verschlimmern.....!

Gruß
Kadiya

Beitrag von lissi83 20.10.10 - 02:12 Uhr

Hallo!

Ich würde auch beim Kinderarzt eine Urinprobe abgeben um zu schauen, ob da vielleicht was hintersteckt, wie z.B. eine Blasenentzündung!

Ansonsten würde ich als erstes aufhören, mit den Konsequenzen wie z.B. wir gehen nicht schwimmen! Auch wenn es so scheint, in dem ALter können Kinder noch relativ schwer so einem Verlauf folgen von -ich mache etwas und dann folgt so eine Konsequenz! Es ist so, dass Kinder in dem Alter und noch länger darüber hinaus, nichts einfach so machen, absichtlich um ihre Eltern zu ärgern! Irgendwas steckt dahinter - deinem Kind wird es wohl auch unangenehm sein! Dafür sollte er nicht bestraft werden, durch eine Konsequenz, der er eh nicht richtig folgen kann! Unterstütze ihn, in dem du ihm sagst, dass du es Schade findest, dass er in die Hose macht, weil er ja eigentlich so gut auf die Toilette gehen kann, mach aber auf jeden Fall auch klar, dass es nicht so schlimm ist, beim nächsten mal wenn er muss, klappt es ganz bestimmt besser! Sag ihm, dass er nun mit dir zusammen die Wäsche in die Waschmaschine bringen kann und dass du möchtest, dass er dir nun hilft! Wenn die Wäsche gewaschen ist, hilft er dir wieder sie aufzuhängen, zu bügeln usw.! Er darf wissen, was passiert mit den Sachen, wenn er rein macht und was für eine Arbeit das bedeutet!

Wichtig ist es auf jeden Fall, die Hintergründe zu erkennen! Hat sich etwas bei euch verändert, im Kiga, in der Familie? Solche Fragen musst du dir stellen! Auch kleine Erlebnisse (für das Kind meist mehr bedeutend), können zu vorübergehendem Einnässen führen! Viele Kinder die sehr früh trocken waren, gehen noch einmal einen Schritt zurück, bis es dann wieder klappt! Manche Kinder die etwas früher ihren Schließmuskel kontrollieren können und verstehen, dass man dann auf die Toilette geht, schaffen dies auch in der ersten Zeit! Wenn sie aber älter werden und mehr verstehen, kann es manchmal dazu kommen, dass sie das Gefühl haben, etwas von sich zu lassen, was ihnen gehört, aus ihnen kommt- wenn es in der Toilette landet, ist es weg...! Manchen macht der Gedanke vorübergehend etwas Angst, können dies aber nicht als solche Wahrnehmen und erst recht nicht erklären! Deshalb keine klare Antwort!

Mehr kann ich dir aus der Ferne nicht sagen :-) Das sind allgemeine mögliche Gründe. Besser helfen kann dir vielleicht der Arzt oder die Erzieher vor Ort! Die wissen ja auch was im Moment so aktuell ist bei deinem Kind und was ihn viell. bewegt!

Wird schon wieder werden! Und mit knapp 3 ist es ja noch nicht zuuuu spät :-D
lg

Beitrag von oekomami 20.10.10 - 07:59 Uhr

Hallo,

einfache Sache er ist noch nicht trocken und braucht eine Windel.

Unser großer war mit gut 2 auch schon mal trocken, dann kam der kleine Bruder und ich war einige Zeit in der Klinik. Danach wollte er auch bestimmt ein halbes Jahr eine Windel.

Also hat er eine Windel bekommen.

Beitrag von arienne41 20.10.10 - 09:53 Uhr

Hallo

Es gibt immer mal Rückfälle.

Mach ihm eine Windel um und fertig

Beitrag von lisasimpson 20.10.10 - 11:14 Uhr

oh mein gott..

also
1. bitte medinzinsch abklären lassen
2. bitte über die anale phase in der psychosexuellen Entwicklung informieren.
Dein Kind erlebt nun das erste mal echtes vergnügen an der Macht, kontrolle über seine ausscheidungen zu haben.
das ist ein wichtiger Porzess in seinem leben.
Hergeben und behalten, macht und kontrolle werden hier eingeübt.

Alles was mit druck (du mußt dich entschuldigen), drohungen, verboten, strafen (dann darfst du nicht ins schwimmbad) zu tun hat ist hier völlig fehl am platz!
Du machts einen machtkampf draus- und das ist es, was dein sohn als aller erstes in seinem Leben mit macht und kontrolle verbindet.

Ein guter tip auch für die zukunft: geh niemans in einen machtkampf- du wirst ihn nicht gewinnen können. und jemanden davon abzuhalten zu pinkeln ist so ziemlich der absurdestes machtkampf den ich mir vorstellen kann.

laß ihn machen. JEDES kind (daß nicht massive störungen in der analen phase erlitten hat- und ihr seid grad auf einem guten weg dahin!) wird so sein wollen wie alle anderen kinder auch- und damit aufs klo gehen.
je mehr du druck reinbringst in eine phase eurer familie, die sowieso schon beängstigend genug ist (alles ist neu- kiga, geschweiterchen kommt- seine ganze welt seth kopf!) desto problematischer wird das.

frage ihn, ob er wieder eine windel braucht (nicht als drohung oder sonstwas- wenn ja, dann ists gut, wenn nein, ists auch in Ordnung) und dann laß ihn machen.
er wird ganz von alleine aufs klo gehen- keine sorge.
aber vielleicht nicht in dne nächsten tagen, wo alles so neu und stressig für ihn werden wird- denn er hat ja offenbar wenig macht und Kontrolle im moment (ist neu im kiga- hat er nicht entschieden, bekommt ein geschwistechen- hat er nicht entschieden), so daß du ihm vielleicht nicht sofort die eine einzige macht und kontrolle die er hat und die ihm niemand nehmen kann - nämlich die kontrolle über seien ausscheidungen- jetzt nicht hergeben will

lisasimpson

Beitrag von claerchen81 20.10.10 - 18:59 Uhr

Danke!
Genau so einen Denkanstoß brauchte ich, konnte gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.
Gestern war es ganz schlimm - und jetzt weiß ich auch warum: er hat - wohlgemerkt vor uns - gemerkt, dass es los geht: seine Schwester wurde gestern geboren ;-).

LG, C.

Beitrag von lisasimpson 20.10.10 - 20:21 Uhr

na, dann herzlichen Glückwunsch zur Geburt!


Nun einen Gang runter schalten und die Kinder machen lassen!
Eine schöne und EINIGERMASSEN stressfreie Eingewöhnungszeit zu viert wünsche ich euch

lisasimpson

Beitrag von redrose123 21.10.10 - 11:39 Uhr

Er macht aus trotz in die Hosen#kratz Was tust du wenn er das gemacht hat? Bekommt er so seinen Willen? Warst du beim Kia und hast da alles abgeklärt? Windeln wieder ranmachen oder sagen wenn er weitermacht kommt sie wieder draN? Nun ja wenn er es in dem Moment mit Absicht macht, warumsollte er sich entschuldigen ;-) Schonmal so gedacht?

Ich würde es erstmal abklären lassen ob gesundheitlich alles ok ist bevor du rumdoktorst mit Erziehungsmitteln....

Beitrag von babybaer4 21.10.10 - 21:00 Uhr

Hallo,

meine Tochter hat besonders oft eingenässt wenn sie krank war.Schnupfen reicht da völlig um das Blasengefühl zu ändern!
Blasenentzündung wäre auch eine Möglichkeit.
So dann hat sich im Leben deines Sohnes einiges verändert.
Schwangerschaft und Kindergarten!!!
Das wären die nächsten Möglichkeiten.
Also unbedingt zum Kinderarzt!!!!
Wenn dein Sohn es aus trotz macht einfach umziehen ohne schimpfen oder sowas.Dann merkt er das es nichts bringt in die Hose zu machen.
Ist nervig aber sinnvoller als darauf zu reagieren,den das will dein Sohn dann nur.

Lg Sabine