kindergarten verweigert ihre aufnahme!

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von hasieklein 04.11.10 - 21:23 Uhr

hallo,

mehrfachst ist es nun dokumentiert: unsere "kleine" ist weder geistig noch körperlich behindert oder eingeschrenkt, hat außerdem ein 2h zeitfenster und mehrere andre sichherheiten.
2h zeitfenster: steht sie z.b. um 6 uhr auf hat bis 8 uhr keinen anfall bleibt der tag anfallsfrei!
nun heute sollte ihr 1.tag sein und der kiga verweigert die aufnahme!!!
nicht mal der träger versteht dieses und wer muß leider die kinder!


lg
hasieklein

Beitrag von sina236 04.11.10 - 22:52 Uhr

ich glaube, da kannst du direkt einen anderen kindergarten aussuchen: denn in so einen kiga, wer will sein kind da schon hinschicken??????
aber ich weiss es von uns hier aus münchen, jeder nimmt jeden platz, weil es einfach keine auswahl gibt und man froh ist, bis 3 jahre endlich einen platz überhaupt zu finden.

Beitrag von hasieklein 09.11.10 - 20:33 Uhr

haben wir gemacht.

Beitrag von nicola_noah 05.11.10 - 01:33 Uhr

Hallo,

Wie jetzt - Sie war dort angemeldet und nun wollen sie sie nicht mehr???
Haben die denn eine Begründung genannt?

Beitrag von hasieklein 09.11.10 - 20:32 Uhr

hm, sagen wir mal so-auslöser war ein passus, der sogar ärztlicher seits erwartet wird, den wir dem zusatzvertrag zufügten.

Beitrag von kleinemaus873 05.11.10 - 09:10 Uhr

Mir graut es auch schon vor nächsten jahr wenn wir unseren zwerg für den KIGA anmelden müssen#schock Ich finde es schon krass das sie deine tochter einfach nicht nehmen wollen so wie es rüberkommt wart ihr ja schon angemeldet?


lg Kleinemaus

Beitrag von -floh- 05.11.10 - 09:24 Uhr

Hm...Schwierige Sache.
Wusste der Kindergarten bei (möglicherweise)vorhandenem Vertragsabschluss von der Epi?
Vielleicht fühlen sie sich dort dem einfach nicht gewachsen...

"mehrfachst ist es nun dokumentiert: unsere "kleine" ist weder geistig noch körperlich behindert oder eingeschrenkt, hat außerdem ein 2h zeitfenster und mehrere andre sichherheiten. "

Kinder mit Epilepsie sind aber eingeschränkt.
Teilweise.zumindestens

Beitrag von kati543 05.11.10 - 09:27 Uhr

Hattest du das nicht schon mal im Handicap-Forum gepostet...oder irgendwo anders? Die Geschichte kommt mir so bekannt vor. Du hattest damals auch genügend Antworten bekommen.
Deine Kleine hat richtige epileptische Anfälle und damit ist sie (schwer-)behindert. Bitte mach nicht den selben Fehler, wie meine Eltern - die waren auch der Meinung Epilepsie ist nicht so schlimm, wenn man die Anfälle nicht so oft hat. Damit haben sie mich fast umgebracht. Ihre Ignoranz habe ich damals nur durch Zufall überlebt.
Dir wurde damals schon der Vorschlag gemacht, dein Kind als I-Kind anzumelden. Ein Kiga hat das Recht ein Kind abzulehnen, wenn es den besonderen Bedürfnissen des Kindes nicht gerecht werden kann.
Noch etwas: Eine Epilepsie ändert sich öfter im Laufe des Lebens. Jetzt hat sie das Zeitfenster, aber morgen kann das schon anders sein.

Beitrag von kati543 05.11.10 - 09:33 Uhr

Hier hast du noch einmal den Link, wie der Staat - also das Versorgungsamt - Epilepsie als Behinderung einstuft. So wie du damals geschrieben hast, wäre damit deine Kleine zu 100% Schwerbehindert. Ohne Grund vergibt der Staat einen so hohen GdB nicht. Ich komme mit meiner Epilepsie derzeit "nur" auf 50-60.

http://vmg.vsbinfo.de/b/3_1.htm#3.1.2

Beitrag von krokolady 05.11.10 - 14:40 Uhr

Deine Tochter hat eine Grunderkrankung - die Epilespie!

Selbst wenn sie bisher nur früh morgen krampfte - es gibt keine Sicherheit das es sich von einem zum nächsten Tag nicht ändert.

Der KiGa kann Dein Kind natürlich nehmen - sofern die nötigen ärztlichen unterlagen und Empfehlungen vorliegen.
also ein Attest vom Arzt welches Notfallmedikament verabreicht werden soll im Notfall, wie es angewendet werden soll, nach wieviel Minuten es gegeben werden soll, und wann evtl. der Notarzt gerufen werden soll.
Ebenso braucht der KiGa von dir eine Erlaubnis zur Gabe der Notfallmedikamente.

In manchen KiGas werden behinderte und chronisch kranke Kinder nur als I-Kind genommen......da musst aber beim KiGa noch mal nachfragen.

Der KiGa übernimmt immerhin die Verantwortung für das Kind, und bei dieser diagnose müssen sie sich irgendwie absichern.

Im übrigen ist Dein Kind sehr wohl behindert - Epilepsie gilt als Behinderung, und man bekommt deswegen sogar einen Schwerbehindertenausweis.

Beitrag von tonkaldonna 05.11.10 - 15:18 Uhr

Ist das überhaupt ein Integrationskindergarten???Mein Sohn ist ein Integrationskind und ich weiss,daß die bei uns alles Kinder nehmen,dafür auch Extrakräfte für die Kinder haben.
Denn wenn Euer Kindergarten kein Integrationskindergarten ist und die es bis Dato nicht wussten,kann es der Grund sein.
Beate

Beitrag von kati543 05.11.10 - 15:23 Uhr

Auch Regelkigas können I-Kinder nehmen. Im Main-Taunus-Kreis gibt es gar keine Integrationskigas mehr.

Beitrag von tonkaldonna 05.11.10 - 20:44 Uhr

Also ich habe meinen Sohn nicht in einem Regelkindergarten bekommen,weil es eben nicht die Fachkräfte hat.Ich musste warten,bis im Integrationskindergarten ein Platz frei wurde.Aber es ist anscheinend überall anders.
Beate

Beitrag von kati543 08.11.10 - 10:38 Uhr

Nein, bei uns müssen alle Kinder in Regelkitas. Für meinen Großen war das optimal, bei meinem Kleinen bin ich mir da nicht so sicher.
Egal, welche Erkrankung ein Kind hat, es kommt bei uns in einen Regelkiga. Die I-Kinder haben dann für 15 Stunden/Woche eine I-Kraft.

Beitrag von hasieklein 09.11.10 - 20:43 Uhr

ja, nächste woche erleide ich einen herzinfakt.
im dezember einen schlaganfall.
und bei der geburt nächstes jahr sterbe ich.

nein, im ernst! ich sehe das glas lieber halb voll, wie halb lehr!!!

ja, sie hat krampfanfälle!!!
ja, eine epi kann sich verändern!

aber es gibt auch fälle, von sich "verwachsen" und es sieht danach aus, daß es bei unser tochter hoffnung gibt!
warum sollte ich die aufgeben!
ich bin nicht blauäugig!
ja, sie bekommt brom und sie ist so niedrig dosiert, daß kein spiegel gemacht wird!!!
so die anfallsdauer ist auch die hälfte zurück gegangen!!!
der letzte war nur 1/2 minute!!!! ob nur auf grund des schnellen einsetzen des akkupunkturpunktes laß ich offen ,denn wer weiß es!!!

außerdem bekommt sie calcium und das spricht bei ihr gut an!!!

warum soll ich schwarz sehen???

und der kinderarzt selbst hat es vom neurologen bestätigt bekommen, sie steht ihren alterskammeraden in nix nach von der entwicklung!!!

...und nichts spricht seitens der ärzte gegen die regelkindergärten also haltet mal den ball flach!

gruß
hasieklein

Beitrag von anyca 12.11.10 - 17:36 Uhr

Versetz Dich doch mal in die Erzieherinnen. Würdest Du das Risiko eingehen wollen, daß ein Kind im Kiga einen Anfall kriegt, Du nicht angemessen reagieren kannst und dem Kind evtl. etwas zustößt, nur weil die Mutter "das Glas lieber halb voll sieht" und "nicht schwarz sehen will"?

Sicher wünschen Dir auch die Leute vom KiGa, daß sich die Epilepsie Deiner Tochter verwächst, aber das ist doch keine Entscheidungsbasis, ob sie sich die Verantwortung zutrauen!

Beitrag von rienchen77 08.11.10 - 09:36 Uhr

hast du nicht genau das gleiche schon vor kurzen hier gepostet?