Hauptwohnsitz wechseln auf dem Papier-darf das überprüft werden?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von caffi 05.11.10 - 09:56 Uhr

Hallo,
ich finde auf die schnelle nichts im Netz, und hier sind sicherlich mal wieder einige wissend, und können mir auf die Spur helfen..
Also:
Wenn ich meinen aktuellen Wohnsitz verlege, sprich ich melde mich unter der alten Adresse ab, und melde eine neue Adresse. Darf das überprüft werden, ob wir tatsächlich an der neuen Adresse wohnen?
(Hintergrund ist der, dass ein Schulwechsel für unsere Kinder nur dann möglich wäre, wenn wir in einem bestimmten Gebiet wohnen.Weiter möchte ich wegen der Länge gar nicht drauf eingehen..)
Mich interessiert wirklich nur die rechtliche Seite daran. Es geht darum den ERSTWOHNSITZ zu wechseln..
Wenn es überprüft werden darf- von jeder Person?

Hoffentlich kann mir jemand helfen...
LG caffi

Beitrag von hinterwaeldlerin09 05.11.10 - 10:30 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht...die Kinder sollen sich dann auf allen möglichen Blättern der Schule immer mit falscher Adresse eintragen? In der Schulakte steht die falsche Adresse?

Ich hätte keine Lust, mein Kind zum Lügen anzuhalten. Was vermittele ich da.....

In Berlin wirbelte letztens das hier ein bißchen Staub auf...

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/scheinanmeldung-kann-zum-schulplatz-verlust-fuehren/1955706.html

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von caffi 05.11.10 - 10:40 Uhr

Hallo,
Danke für die Antwort... zu Deinen anderen Kommentaren kann ich Dir nur so viel sagen, dass an der aktuellen Schule der Leidensdruck soo gross ist, dass unsere Tochter selber damit kommt, irgendetwas zu unternehmen, damit sie da weg kann, und da der Schulpsychologe sich noch weigert eine Empfehlung zum Schulwechsel auszustellen, sind uns "legal" die Hände gebunden, da wir Eigentum besitzen, und nicht im Moment über die finanziellen Mittel verfügen mal eben hier alles abzubrechen, und tatsächlich umzuziehen, schon gar nicht so auf die Schnelle....
naja, aber ich will nicht zu weit ausholen... wir würden das auch nicht in Erwägung ziehen, wenns nicht nötig wäre...nun müssen wir halt eben noch abklären, was passieren würde, wenns "raus" kommt- und so wie es sich da liest in Deinem Link, hätten wir dann ja nichts gewonnen- und genau das muss ich vorher abgeklärt wissen, was da passieren kann, und ob es wirklich rechtens ist, dass man das überprüft..
Danke für den Hinweis..
LG caffi

Beitrag von hinterwaeldlerin09 05.11.10 - 10:57 Uhr

Hm,

das ist ja vertrackt. In welchem Bundesland lebt ihr denn? Hier in Berlin gehen manche Leute, wenn sie an der Schule nicht so recht weiterkommen, zum Schulrat. Vielleicht kann man ja auch mal den Kinder- oder Hausarzt fragen. Wenn du mit deiner Tochter zu einem niedergelassenen Kinderpsychologen gehst, und der ein Gutachten verfasst...vielleicht geht es dann? Oder mal zu einer Erziehungsberatung? Vielleicht wissen die noch einen Weg, wie sie die Erlaubnis bekommt, die Schule zu wechseln?

In welcher Klasse ist sie denn?

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von caffi 05.11.10 - 11:03 Uhr

Schleswig-Holstein, wo es die freie Schulwahl gibt, allerdings sind wir teil der dänischen Minderheit, gehen auf eine dänische Schule, und da hat man bei dem Träger keine freie Schulwahl, sie haben interne Schulpsychologen, und der Schulrat / Schulbehörden fühlen sich für uns nicht zuständig... haben schon so etliches diesbezüglich versucht herauszufinden, aber bisher ohne Lösung für uns..
Sie geht "erst" in die dritte Klasse. Wir können uns auch nicht zurücklehnen, und sagen, naja, nach der 4. muss sie eh wechseln- pustekuchen...
Es ist ne Gemeinschaftsschule....
Tja, schauen wir mal wo die Lösung vom Himmel fällt... der letzte Schritt wäre sie aus der dänischen rauszunehmen und dann an einer deutschen Wunschschule wegen der freien Schulwahl anzumelden, aber wir haben noch ein Kind, das dann aus dem dänischen System fleigen würde, weil man das nicht toleriert- ein Kind deutsche Schule, eines dänische Schule...
sind schon etwas in der Zwickmühle im Moment ..
caffi

Beitrag von hinterwaeldlerin09 05.11.10 - 11:09 Uhr

Ach, echt? Wenn deine Tochter die Schule verläßt, wird das andere Kind nicht mehr dort akzeptiert...? Sie lassen nur ein internes System zu? Was ist das denn?

Ich habe mal gelernt, dass die dänischen Schulen besonders modern, reformpädagogisch und liberal waren! Komme ursprünglich selbst von da oben! #winke

Was du da postest, hört sich eher autoritär und intolerant an.

lg

Beitrag von caffi 05.11.10 - 11:16 Uhr

Hallo
hängt aber in dem vorliegenden Fall eher daran, dass der Schulträger mit der Grundproblematik die dort an der Schule herrscht heillos überfordert ist, und als Notbremse, damit eben nicht alle von da wegrennen absolut blokiert, wenn man um schulwechsel bittet... und es NIEMANDEM mehr erlaubt. Der Schulpsychologe auch den Auftrag hat, alles abzulehnen und immer anzuraten nochmal und nochmal zu versuchen in Kooperation mit der vorhandenen Schule Lösungen zu finden... Haben auch schon ganz viele tolle unzählige Gespräche geführt, mit ganz tollen lösungen, aber die Umsetzung ist dann nicht vorhanden, und das Problem immer noch da...nur uns läuft die Zeit davon.. daher haben wir an unserer Schule über diese Möglichkeit nachgedacht....
Tja, sehr tolerant zeigt man sich bisher nicht, aber man soll ja die hoffnung nicht aufgeben...nächste Woche haben wir wieder Gespräche an der Schule, na, mal sehen... auch ob wir den Schulträger motiviert kriegen uns da auch zu unterstützen...
Lg caffi

Beitrag von lisasimpson 05.11.10 - 10:59 Uhr

hallo!

Also ich kan ndir keine rechtsverbindliche auskunft geben, kann mir aber vorstellen, daß s probleme geben könnte mit
- kindergeldauszahlung (wer wohnt mit tochter dann wo?)
- mit kreditinstitut (falls ihr noch am eigentum ein darlehen abbezahlt - du dort aber nicht mehr wohnst?)
- gez und anderen sachen
-gemeinsamer veranlagung beim finanzamt (wenn ihr getrennt wohnt)?

du bräuchtest dann jemanden ,der dort tatsächlich wohnt euch die post gibt ,die dort landet (wahlbenachrichtigungen, finanzamtssachen, schulsachen)


usw

also rein rechtlich kann ich dich da schwer beraten.
ABER: was ich dir sagen kann ist, daß wenn deine tochter jetzt schon schwierigkeiten in der schuel hat, sie schnell wieder welche bekommt ,wen nsie mit einer lüpge einsteigt.
ich würde ds ganzhe keinesfalls ohne das wissen der lehrer dort machen- ansonsten ist dsa ein ganz ungünstiger startm, da sie niemals ungezwungen sein kann, aus angst sich zu "verraten"

lisasimpson

Beitrag von caffi 05.11.10 - 11:10 Uhr

Hallo
Die "dann neue" Schule weiss Bescheid.... also es geht hier nicht ums Lügen... zweitens, würden wir uns ja eben aus den aufgeführten Gründen alle dort melden, weil wir da eben keine Probleme wegen Kindergeld ect. kriegen wollen. Wir würden eine Wohnung mieten, da geht unsere Post hin ect. aber leben tun wir noch an der alten Adresse... und wie gesagt, die Schule weiss über diese Pläne Bescheid, sagt nur selber, dass sie nicht weiss, inwiefern das jemand überprüft von ganz oben- vom Träger, und wenn es so kommen sollte, ob wir dann wieder gehen müssten... die Frage die sich uns allen eben aufdrängt war, ob man das überhapt überprüfen darf.... wir werden wohl nochmal Geld in einen Anwalt investieren müssen....
LG caffi

Beitrag von lisasimpson 05.11.10 - 11:17 Uhr

wenn ihr geld in eine zweitwohnung investiert- habt ihr euch dan nschon mal überlegt, geld in eine privatschule zu investieren?
ansonsten kann man euch wohl nur schwer nachweisen, daß ihr merh als dei hälfte eurer Zeit in der wohnung a verbringt- und nciht im wohneigentum b..
aber ich würde mich tatsächlich berate4n lassen- eine erstberatung ist nicht sher teuer und erspart euch ne menge ärger


lisasimpson

Beitrag von nick71 06.11.10 - 18:40 Uhr

"und ob es wirklich rechtens ist, dass man das überprüft.."

Ich verstehe deine Frage nicht. Wenn man es überprüft und feststellt, dass ihr dort nicht wohnt, und deine Tochter deswegen beispielsweise von der Schule fliegt, wen interessierts dann noch, ob die Überprüfung rechtens war?

Bei wem wollt ihr euch denn wohnsitztechnisch überhaupt anmelden? Wohnt in dem Haus jemand aus der Verwandtschaft, also mit eurem Nachnamen? Weil ansonsten wird das ja eh nicht funktionieren...denn spätestens wenn die Post der Schule zurückgeht, fliegt ihr auf.

Beitrag von wasteline 05.11.10 - 11:23 Uhr

Habt Ihr im "neuen" Wohnort keine Freunde oder Bekannte, bei denen Ihr Eure Kinder anmelden könntet, ohne dass Ihr Euch alle ummelden müsst?

Das haben gute Bekannte gemacht, die in SH wohnen und die Tochter an einer Hamburger Privatschule anmelden wollten.

Beitrag von wasteline 05.11.10 - 11:25 Uhr

Noch ein Nachtrag: das wurde übrigens von der Privatschule sogar empfohlen.

Beitrag von caffi 05.11.10 - 11:27 Uhr

Doch,
aber dann haste das Problem mit dem kindergeld und so und Jugendamt...
LG caffi

Beitrag von rinni79 05.11.10 - 11:36 Uhr

Hallöchen,

ich kann nur von uns schreiben, hier in Berlin.

Im letzten Jahr zur Schulanmeldung wohnten wir in einem anderen Einzugsgebiet als unsere Wunschschule. Haben einen Antrag auf Umschulung gestellt, der wurde aus Platzmangel abgelehnt, also es wohnten zu viele Kinder im Einzugsgebiet der Wunschschule...hab dann Widerspruch eingelegt, mit div. Gründen, auch das half nicht. Persönliche Gespräche mit der Schule, dem Schulamt brachten nix. Da wurde mir auch gesagt, dass die Adressen überprüft werden, hinzu kommt in Berlin: muss man bei Ummeldung seinen Mietvertrag vorlegen, ob das überall so ist #kratz.

Unser Glück, wir haben ZUFÄLLIG unsere Traumwohnung genau gegenüber der Wunschschule gefunden( Umzug war gar nicht geplant in den nächsten Jahre) sind im Juli dann umgezogen und so stand unserem Sohn ein Platz an der Wunschschule zu.

Denke es könnte schwierig werden, nur auf dem Papier umzumelden.

LG.Co. und viel Glück, egal was ihr macht.

Beitrag von christinaf 05.11.10 - 12:04 Uhr

Hallo,

denke das kann dir keiner so genau sagen. EIne Bekannte von mir ( Hessen) hatte das auch gemacht wegen der Schule von ihrem Sohn. Da reichte die Ummeldung / Anmeldung. SOnst wurde nichts gemacht.

das wird unterschiedlich sein, kann mir aber nicht vorstellen, das "Hausbesuche" oder ähnliches gemacht werrdeb. Schlimmstenfalls wird ein MV verlangt.

lg

Christina:-[

Beitrag von christinaf 05.11.10 - 12:53 Uhr

denn doofen smily wollte ich nicht...sorry.....keine ahnung wie der dahin kommt........

Beitrag von werner1 05.11.10 - 17:39 Uhr

Hallo,

vergiss nicht, dass du von dem neuen, unbenutzten Wohnsitz einen Nachsendeauftrag an die richtige Adresse machst.
(für Strafzettel, oder sonstige wichtige Briefe)

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von fensterputzer 05.11.10 - 19:53 Uhr

Dummfug !! Für Schulanmeldng reicht ein Zweitwohnsitz!