Noch-Mann droht mir mit Privatinsolvenz

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Beitrag von mini-sumsum 05.11.10 - 12:04 Uhr

Hallo zusammen,

ich versuche es kurz und knapp zu halten, wobei das schwierig wird, Rückfragen beantworte ich schnellstmöglich.

Ich bin seit 7 Jahren verheiratet, wir haben einen 4 jährigen Sohn und im Dezember kommt unser zweites Kind zur Welt. Seit Januar leben wir getrennt (ja, das Baby ist in der Trennungszeit entstanden...).

Wir haben einen Kredit bei unser Bank, für den wir jeweils gesamtschuldnerisch haften; es handelt sich um eine hohe 5 stellige Summe.

Seit wir getrennt wohnen, zahle ich meinem Mann Trennungsunterhalt (weil ich vorher deutlich mehr verdient habe als er), und er zahlt Unterhalt für unseren Sohn gemäß Düsseldorfer Tabelle. Die Trennung bzw. der Beginn des Trennungsjahres sowie die Berechnung des Kindesunterhalts habe ich durch einen Anwalt durchführen lassen. Da ich berufstätig bin, und nicht schlecht verdiene, kostete mich diese einmalige Leistung schlappe 500 Euro.

So, nun zum Problem. Ab Januar ist das Trennungsjahr zu Ende; ich zahle dann also keinen Unterhalt mehr an meinen Mann (der im übrigen auch arbeitet und sagen wir mal Gehaltsmäßig im oberen Durchschnitt liegt). Er muss dann allerdings für 2 Kinder Unterhalt zahlen. Wir hatten uns darauf verständigt, dass (selbstverständlich) jeder die halbe Kreditrate an die Bank zurückzahlt, denn die Schulden haben wir über die Jahre verteilt gemeinsam gemacht (es gibt heute allerdings keinen Gegenwert mehr).

Gestern rückte er damit raus, dass er dann ab Januar versucht, in die Privatinsolvenz zu kommen. Weil ihm angeblich nicht mehr genügend Geld zum Leben bleibt. Jetzt kommt natürlich die Panik in mir auf, dass ich dann die gesamte Summe alleine an die Bank abtragen muss.

Grundsätzlich sollte im Januar die einvernehmliche Scheidung beantragt werden. Alle Finanzen (bis auf den gemeinsamen Kredit) sind getrennt, alle "Gegenstände" etc auch. Den Kredit konnten wir bei der Bank nicht trennen lassen, da er alleine nicht die Hälfte des Betrages bekommen hätte, und nun kann ich den Kredit gar nicht mehr trennen lassen, da ich bereits im Mutterschutz bin, und die Bank mir, solange ich in Elternzeit bin ( 1 Jahr) auch keine Kreditänderung zusprechen würde.

Einen Termin beim Anwalt kann ich mir, aufgrund der Kreditrate, meiner Unterhaltsverpflichtung, der gekauften Erstausstattung für das Baby, einer teuren Auto-Reparatrur etc, zur Zeit nicht leisten. Es ist einfach nicht mal 1 Euro mehr übrig.

Ich habe alternativ in 2 Wochen einen Termin bei der Schuldnerberatung. Um mich über die rechtliche Lage und seine Möglichkeiten bei einer Insolvenz zu erkundigen. Für mich kommt eine Insolvenz nicht in Frage. Ich will und kann auch irgendwie meinen Teil der Schuld abtragen.

Aber momentan ist es, als würde mir jemand den Boden unter den Füßen wegreißen. Zumal ich ab Feburar dann ja auch "nur" noch Elterngeld bekommen; sprich, eh schon weniger Geld zur Verfügung habe, und davon das Baby zusätzlich versorgen muss. Meinen Anteil werde ich trotzdem zusammen bekommen, aber wenn ich seinen Anteil (500 Euro) auch noch mittragen muss, dann geht das einfach nicht mehr.

Ich frage mich auch folgendes: Kann er wegen seinem Anteil von 500 Euro am Kredit, den er nach seiner Aussage nicht abbezahlen kann, in die Insolvenz gehen? Und da wir ja gesamtschuldnerisch haften, ginge dieser Betrag automatisch auf mich über? Denn wenn dem so wäre, dann wäre seine Insolvenzgrundlage (also die Zahlung von 500 Euro) ja gar nicht mehr da, weil ich sie übernehmen muss? ... Ich blicke da nicht durch. Welche Möglichkeiten habe ich überhaupt, dass er seine Hälfte bezahlen muss?

Ich schreib mal noch ein paar Zahlen auf, damit man sich etwa vorstellen kann, um welche Summen es geht: Die Finanzlage sieht ab Februar in etwa wie folgt aus:

Bei ihm:
Ex-Mann Gehalt: 1.750 Euro

Unterhalt für 2 Kinder: 482 Euro
Kredit: 500 Euro
Miete / Heiung / Strom: 360 Euro

Bleiben: ca 400 Euro


Bei mir:
Elterngeld: 1600 Euro
Unterhalt Kinder: 482 Euro
KITA-Kosten: 200 Euro
Kredit: 500 (falls er nichts zahlt 1000)
Miete / Heiung / Strom: 460 Euro

Bleiben ca. 900 Euro bzw. 400 wenn er nicht zahlt


Habt ihr vielleicht ein paar Ratschläge für mich, wie es ablaufen könnte? Was ist, wenn er wirklich Insolvenz anmeldet?

Dass es der Bank egal ist, wer den Kredit abträgt, ist mir natürlich bewusst, und ich bin bereit, meine Schulden zu zahlen; keine Frage. Aber es stinkt mir gewaltig, seine Schulden mit übernehmen zu müssen, während er sich drüber kauptt lacht.

Ich habe ihn bereits gefragt, warum er nicht z.B. seine Wohnung kündigt? Das sind immerhin 360 Euro + Telefon/INternet und Co; denn er wohnt bereits seit Juli bei seiner neuen Freundin und ihren Kindern. Seine Wohnung nutzt er nur noch alle 14 Tage beim "Papa-Wochenende mit unserem Sohn", und das auch nur zur schlafenszeit. Und was antwortet er? Das geht ja nicht, dann würde seine "neue" 600 Euro weniger vom Amt erhalten, deshalb kann er sich nicht ummelden :-[

Toll, und damit die beiden dann zusammen 600 Euro mehr bekommen, und noch 2 Wohnungen halten können, soll ich seine Kreditrate von 500 Euro übernehmen? Das kann's ja wohl nicht sein.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Zumal ich Im Dezember bei meinem AG ja auch meine ELternzeit einreichen muss. Wenn ich bis dahin sicher weiß, dass ich alleine auf unseren Schulden sitzen bleibe, dann wird mir nichts anderes übrig bleiben, als auf Elterngeld zu "verzichten", und auf die Zeit mit unserem Baby, denn dann muss ich vollzeit arbeiten, um alles finanzieren zu können....

Ich danke allen, die bis hierhin gelesen haben. Vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen Tip für mich.

LG
mini-sumsum, + Großer (4) und Bauchzwerg (35. SSW)

Beitrag von susannea 05.11.10 - 12:37 Uhr

Ich würde ihm wohl damit drohen seine neue bei der ARGE anzuschwärzen ;)

Was er kann, kannst du auch, evtl. lässt er solchen Mist dann!

Beitrag von vwpassat 05.11.10 - 13:31 Uhr

Wird der einfachste und sinnvollste Weg sein.

Beitrag von hexlein77 05.11.10 - 14:23 Uhr

DAS war auch mein erster Gedanke!

Beitrag von mini-sumsum 05.11.10 - 14:51 Uhr

Hi,

gedacht habe ich daran auch schon. Aber was bringt mir das? Dann wird er mit Sack und Pack wieder in seiner Wohnung einziehen. Und ich stehe immernoch genauso dumm da.

LG
mini-sumsum

Beitrag von susannea 05.11.10 - 16:40 Uhr

Dann haben sie ja erstmal schon zu Unrecht Leistungen bezogen, die müssen sie zurückzahlen, Strafverfahren könnte auch kommen und dann ist die Insolvenz eh essig ;)

Beitrag von zwiebelchen1977 05.11.10 - 12:52 Uhr

Hallo

HAst du auch bedacht, das er evtl weniger verdinet, wenn ihr geschieden seid? ( er muss ja dann seine Steuerklasse ändern?

Dann wird der Unterhalt evtl auch weniger.

BIanca

Beitrag von nightwitch 05.11.10 - 14:05 Uhr

Schon wieder gequirlte Scheisse, die du von dir gibst:

Die Steuerklasse MUSS auch zum nächsten 01.01. gewechselt werden, wenn sich die Eheleute getrennt haben. Eine mögliche Scheidung spielt da überhaupt keine Rolle!
Also ändern sich die Steuerklassen zum 01.01.2011.

Das sie erst NACH der Scheidung gewechselt werden muss, ist daher Humbug.
Vergleich bitte hier: http://www.scheidung-online.de/steuern.html

Wie wäre es, wenn du mal aufhören würdest, dein gefährliches Halbwissen so dermaßen penetrant zu verteilen?

Gruß
Sandra

Beitrag von zwiebelchen1977 05.11.10 - 15:30 Uhr

Mein Gott nochmal, gehts noch?

Fakt ist, die Steuerklasse muss geändert werden. Egal, ob geschieden oder nicht. Auch wenn sie getrennt sind, müssen sie das.

Das es nicht unbedingt einer Scheidung bedarf, ist klar.

Habe auch nicht behauptet, das es NUR mit einer Scheidung geht. Habe nur geschrieben, das es nach der Scheidung definitiv gewechselt werden muss.

Beitrag von october 05.11.10 - 14:11 Uhr

Das glaube ich nicht. Wenn sie derzeit diejenige war, die mehr verdient hat, wird er sicherlich nicht Steuerklasse 3 haben.

LG Annika

Beitrag von mini-sumsum 05.11.10 - 14:53 Uhr

Hi,

er verdient keinen Cent weniger im nächsten Jahr. Wir haben schon immer beide Stkl 4. Und zwischen 4 und 1 ändert sich ja kaum was.

Zudem geht er zur Zeit nebenbei bei nem Kumpel schwarz arbeiten, um für sich ein kleines persönliches Polster beiseite zu schaffen. Oh mann, wie kann er nur so blöd sein, mir das auch noch auf die Nase zu binden...

LG
mini-sumsum

Beitrag von zwiebelchen1977 05.11.10 - 15:31 Uhr

Ok, dann wird sich da nichts ändern.

Aber die Schwarzarbeit wirst du nachweisen müssen.

Bianca

Beitrag von peterpanter 05.11.10 - 13:25 Uhr

Hi,

eine Frage ist schon wichtig und das Ereignis u.U. auch existenzgefährdent.

Daher würde ich mich über die Möglichkeiten schon bei einem Anwalt beraten lassen. Für die Erstberatung gibt es feste Gebührensätze. Dieser ist ca. 200 Euro + Ust.

Eine Möglichkeit die Frage beantwortet zu bekommen hast Du u.U. auch dort:

http://www.frag-einen-anwalt.de

grüßle

peter

Beitrag von sannchen12 05.11.10 - 14:12 Uhr

hallo meine Liebe,

leider kann ich dir nur alle Illusionen rauben.

Mir geht es genauso nur ohne Kinder. Der Bank ist es " schnuppe " die holen sich ihr Geld dann eben komplett von dir wenn er nicht zahlt. Die Bank steigt nicht in die Gläubigerliste deines Ex mit ein.
Ich zahle nun auch den Kredit alleine weil mein Ex in Inso ist.


Auch wenn du kein Geld hast zum begleichen der Schulden,bleiben sie trotzdem bestehen und "lösen " sich nicht auf. Es bleibt dir also ebenfalls nur die Inso...
Ohne Einkommen aber auch kein Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung.

So übel wie es sich anhört ich denke es bleibt dir nicht erspart das du alles alleine zahlen musst.

Wenn du noch weitere Fragen hast dann gerne

LG
Sannchen

Beitrag von mini-sumsum 05.11.10 - 14:50 Uhr

Hi,

das verstehe ich ja grundsätzlich. Aber er macht die Insolvenz ja wegen der knapp 30.000 Euro Schulden bei der Bank auf.

Sobald er aber nicht mehr zahlt, zahle ich seine 30.000 mit, und dann bräuchte er die Insolvenz ja wieder nicht mehr.

DAS verstehe ich nicht.

LG
mini-sumsum

Beitrag von sannchen12 05.11.10 - 15:42 Uhr



huhu

Das Gericht und die Bank wird der PI dann nicht zustimmen wenn ihr Gesamtschuldner seit .

LG
Sandra

Beitrag von sternschnuppe215 05.11.10 - 15:19 Uhr

ich hatte beruflich gerad so einen Fall im Büro auf dem Tisch... aber Immobilienfinanzierung... aber auch bei Ratenkrediten klappt das...

ich habe für die Frau einen großen Forderungsverzicht bei der Gläubigerbank erwirken können .... da sollten Spezialisten ran, auf keinen Fall selbst versuchen....es gibt immer Kniffe...

#klee

Beitrag von kati543 05.11.10 - 15:20 Uhr

Würde er denn überhaupt in die PI kommen? Das ist ja euer gemeinsamer Kredit. Solange du den noch abzahlst, kommt er ja gar nicht in die PI.
Andere Sache...
Er hat 2 Kinder, für die er zahlen muß und er hat einen Kredit. Beides kann er locker von dem Gehalt, was er hat zahlen. Sein Problem, wenn er sich dann einschränken muß. Also irgendwie passen seine Daten so nicht. Laß wirklich mal jemanden mit Ahnung da drüber schauen.
Ansonsten erpresse ihn, wie er dich erpresst. Also Schwarzarbeit und Wohnung ruhig den Behörden melden - oder ihm zumindest damit drohen.

Beitrag von mini-sumsum 05.11.10 - 16:54 Uhr

Hi,

ich werde mich in 14 Tagen ja ausführlich von der Schuldnerberatung informieren lassen.

Soweit ich es jetzt aus diesen Beiträgen herauslesen konnte, ist eine PI für ihn unter den gegebenen Umständen gar nicht möglich.

Heißt dann aber auch, dass er "einfach" so ab Januar z.B. seine Zahlung für den Kredit einstellen könnte, und ich die Rate alleine zahlen muss. Eben weil wir gegenüber der Bank gesamtschuldnerisch haften. Soweit, sogut.

Gibt es denn dennoch irgendeine Möglichkeit für mich, seinen "Anteil" irgendwie offiziell festhalten zu lassen, so dass ich irgendeine Möglichkeitr habe, zum mindest einen Teil des Geldes "irgendwann" von ihm wieder zu bekommen? Also dass er z.B. kleine Raten bei mir abstottert oder in einigen Jahren zurück zahlt?

LG
mini-sumsum

Beitrag von manavgat 05.11.10 - 18:20 Uhr

Einen Termin beim Anwalt kann ich mir, aufgrund der Kreditrate, meiner Unterhaltsverpflichtung, der gekauften Erstausstattung für das Baby, einer teuren Auto-Reparatrur etc, zur Zeit nicht leisten.

Du bist doch nicht blöd, oder?

Was kostet es Dich, wenn Du ohne anwaltlichen Beistand komplett gegen die Wand rennst?

Außerdem wirst Du PKH erhalten, da kannst Du Dich auch beraten lassen.


An Deiner Stelle würde ich versuchen, Geld zu leihen (Eltern, gute Freunde, Omi usw.) und der Bank ein Angebot zu machen. Du kannst ja mal vorsichtig mit 10 % der Gesamtkreditsummer anfangen und dich dann auf 20 % hochtreiben lassen. Wichtig ist, dass Du klar sagst: ich muss es mir leihen, ich habe nichts! und werde die nächsten 20 Jahre auch keine Geld haben.

Ob Du irgendwas einsiehst oder nicht, ist hier völlig irrelevant. Es zählt allein die Rechtslage. Sollte er in Privatinso gehen, so hängt alles an Dir. Also wirst Du das Problem offensiv lösen müssen, schon allein wegen der Kinder.

Alles Gute

Manavgat

Beitrag von mini-sumsum 05.11.10 - 18:34 Uhr

Hi,

aus diesem Grund will ich mich ja auch erstmal bei der Schuldnerberatung umfassend informieren lassen.

Selbstverständlich werde ich nicht alleine gegen die Wand rennen, nur um irgendwem was zu beweisen oder um "ihm eins auszuwischen".

Es geht auch nicht darum, dass ich mit meinen Kindern unter der Brücke leben muss, o.ä.

Ab Februar 2011 (also nach Ablauf Elterngeld) arbeite ich wieder vollzeit und bin alleine in der Lage, die volle Kreditrate gegenüber der Bank abzutragen. Ich suche zur Zeit also nach einem Weg, um zum einen das eine Jahr zu überbrücken, und zum anderen, um IHM den Weg nicht einfach freizumachen und ihn quasi von seiner Hälfte der Schuld zu befreien. Denn das kann es ja auch nicht sein, dass ich mich inklusive der Kinder am untersten Limit rumplage, und er sich ein schönes Leben macht.

LG
mini-sumsum

Beitrag von wilma.flintstone 05.11.10 - 18:37 Uhr

Hallo mini-sumsum,

ich glaube in der ein oder anderen Antwort ist es bereits angeklungen, aber ich möchte es noch mal deutlich sagen:

Ich habt gesamtschuldnerisch einen Kredit unterschrieben. Somit gibt es rechtlich der Bank gegenüber nicht "seine" Schulden und "deine" Schulden. Ihr haftet jeder für den kompletten Betrag, wenn er nicht zahlt, dann bist Du dran mit zahlen.

Wenn Ihr im Innenverhältnis (also zwischen Euch beiden) eine Folgehaftung vereinbart habt für den Fall, daß einer nicht zahlen kann, kannst Du Dir das gegebenenfalls später wieder zurückholen. Aber ich denke das habt Ihr wahrscheinlich nicht gemacht....

Wie das im Rahmen der Scheidung behandelt wird *pff* frag mal einen Anwalt, da musst Du ja ohnehin noch mal hin.

Gruß W.

Beitrag von mini-sumsum 05.11.10 - 18:43 Uhr

Hi,

danke dir. Ja, das Verhältnis gegenüber der Bank ist mir ja klar.

Mir geht es quasi um diese "Innenhaftung", die "natürlich" niemals vereinbart wurde.

Hier die Frage, ob man das nachträglich noch vereinbaren kann bzw. ob das im Rahmen der Scheidung festgehalten werden kann, etc.

Also welche Möglichkeiten habe ich als Privatperson das Geld von meinem Noch-Mann irgendwie wieder zu bekommen?

LG
mini-sumsum

Beitrag von fensterputzer 05.11.10 - 18:49 Uhr

Das kann dein Anwalt, brauchst du bei Scheidung ja sowieso mit aufnehmen. ( Im Regelfall teilt ein Richter die gemeinsamen Schulden sowieso auf.)

Beitrag von apfeltasche 05.11.10 - 19:24 Uhr

Da dein Ehemann gut verdient kann er locker seinen schulden teil monatlich zahlen.Ab zu Anwalt.
Er muss für dich so wie ich weiß bis das Kind drei Jahre alt ist auch unterhalt zahlen,nicht vergessen.

Dein Ex versucht jetzt alles auf dich übetragen das du bezahlst,und wenn er sieht das du das machst ,hat er mehr Geld zu ausgeben.

Deine Summe die du oben eingetragen hast fehlt natürlich noch das Kindergeld die du bekommen wirst,oder hast du das schon ürgendwo eingetragen?.

Falls er wirklich Bank Zahlung einstellt,die Bank soll dich schriftlich Informieren damit du weißt was auf dich zukommt,kannst immer mit de Bank reden das die sein anteil von Rate halbieren bis du wieder in Job einsteigst und voll arbeitest. Das währe auch eine Idee.

Aber troztdem wurde ich mich beraten an deine stelle lassen,und sagst deinem Ex das du seine Rate nicht zahlen wirst;-)
So wie er bei dir Druck macht machst du eben zurück.

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