DVD Disneys Cap und Capper

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kaltesherz0907 07.11.10 - 18:27 Uhr

gestern durfte leonie cap & capper schauen, ich hab nicht mitgeschaut. (ich wusste bis heute gar nicht mehr so genau was da passiert)

Leonie kam heulend aus Ihrem Zimmer. Ich dachte was ist nun los, sie sagte, der Film mache sie traurig. Ich war echt überrascht, damit hatte ich bei diesem disney film nicht gerechnet.

Ausmachen sollte ich ihn dann aber auch nicht.

Nach einer weiteren Viertelstunde kam sie dann aber wieder weinend zu mir.....ich solle doch ausmachen :-(

Hätte ich nicht gedacht dass das nichts für sie ist. #gruebel

Beitrag von kikou 07.11.10 - 18:49 Uhr

Hallo,

als meine Kinder noch kleiner waren, habe ich alle 'neuen' Filme gemeinsam mit ihnen geschaut, für den Fall, dass es doch mal zu spannend, zu traurig, zu irigendwas wurde... Ich denke, das ist auch wichtig, die Kinder bei neuen Filmen zu begleiten.
gruss,
kikou

Beitrag von hedda.gabler 07.11.10 - 18:53 Uhr

Hallo.

Dass der Film noch nichts ist, hätte ich Dir sagen können ... ich habe damals im Kino Rotz und Wasser geheult und war ein gutes Stück älter als Deine Kleine ...

... allerdings habe ich bei "Küß den Frosch" auch geflennt, als das Glühwürmchen das Zeitliche gesegnet hat und das hat meine Kleine völlig kalt gelassen.

"Cap & Capper" ist ziemlich brutal, finde ich.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von babyball2007 07.11.10 - 19:20 Uhr

Ich hoffe, du hast draus gelernt. Kuschle dich das nächste mal lieber mit deinem Kind unter eine Decke, esst Plätzchen und macht es euch gemeinsam gemütlich.
Der Fernseher übernimmt keine Babysitterfunktion!

Meine Tochter ist erst drei und darf nur in meiner Begleitung mal Videos auf dem Laptop sehen. Wir haben uns einen spot aus Cap und Capper angesehen. Gerade die Szene, in der die Oma den Fuchs in den Wald bringt und ihn dort aussetzt.

Das war für meine Kleine auch heftig. Den ganzen Tag hat sie gefragt, warum der Fuchs denn nicht zuhause wohnen bleiben darf. "Bringst du mich auch in den dunklen Wald wenn ich böse bin?" Solche Fragen brechen mir das Herz. Das Filmszenen solche Ängste auslösen können weiß ich eigentlich als Pädagogin, aber das zu erleben ist heftig.

Liebe Grüße.

Beitrag von bine3002 07.11.10 - 19:48 Uhr

"Das Filmszenen solche Ängste auslösen können weiß ich eigentlich als Pädagogin, aber das zu erleben ist heftig."

Ich glaube das ist das Problem, wenn man Filme nur ausschnittsweise zeigt oder eben zwischendurch ausmacht. Schaut man den Film ganz, bleibt ein eher positiver Eindruck, nämlich dass Cap und Capper am Ende wieder klar kommen, dass sie sich beschützen, dass Cap eine Freundin hat usw.

Beitrag von babyball2007 07.11.10 - 20:15 Uhr


Und selbst wenn das Ende positiv ist sollte man trotzdem das Kind begleiten. Eben, damit es bei spannenden Szenen kuscheln oder bei Unsicherheiten nachfragen kann.


Bis jetzt durfte unsere Tochter halt nur ein paar Minuten Fernsehen oder am Laptop schauen und ich denke das reicht. Sie vermisst es nicht, weil sie es nicht kennt.
Sie hat Spaß in der musikalischen Früherziehung, sie geht zur Tanzschule, das finde ich schöner. Aber ich verurteile niemanden, der den Fernseher anmacht.

Beitrag von bine3002 07.11.10 - 21:27 Uhr

Nee alleine lassen nicht, da stimme ich zu.

Ich denke, es ist einfach eine Sache der eigenen Interessen und wir sind Filmfans, also schauen wir jetzt alle Filme unserer Kindheit. Bei uns läuft es so, dass wir am Wochenende lieber mal einen Film schauen, als unter der Woche jeweils 10 Minuten. Von Montag bis Freitag ist unser Fernseher aus (außer bei Krankheit oder Eisregen ;-) ).

Beitrag von bine3002 07.11.10 - 19:46 Uhr

Du solltest dein Kind solche Filme nicht alleine gucken lassen. Cap und Capper ist süß, ich liebe diesen Film. Meine Tochter hat ihn mit gerade 4 auch gesehen, aber sie hat sich hier und da gegruselt (Am Ende mit dem Bären) und war sehr traurig (als Mama Fuchs gestorben ist). Sie hätte ihn alleine ganz sicher nicht weiter geguckt.

Da wir aber dabei waren, haben wir sie motiviert weiter zu schauen, weil es ja gut ausgeht und ich finde, dass das Kind so eine Erfahrung machen sollte, wenn es sich erstmal gegruselt hat. Den Film dann einfach auszumachen und das Ganze so stehen zu lassen, hinterlässt ein blödes Gefühl, vielleicht sogar dauerhaftere Ängste. Wird der Film aber aufgelöst und wendet sich zu Guten, so bleibt das Gefühl: "Das Gute hat gesiegt!" (wie in den Märchen) und das wiederum ist eine gute Erfahrung für ein Kind (auch für zukünftige Filme).

Meine Meinung ist auch, dass ein guter Film gewisse Spannungsmomente haben sollte, auch ein Kinderfilm. Sie sollten nur nicht zu lang sein und eben gut ausgehen (vorerst).

Beitrag von suameztak 07.11.10 - 20:32 Uhr

Bei vielen Disney-Filmen sterben die Eltern der Hauptpersonen. Oder die Kinder werden von ihren Eltern getrennt. Wir wissen, dass diese Filme gut ausgehen, unsere Kinder haben aber Angst.

Beitrag von hsi 07.11.10 - 21:07 Uhr

Hallo,

deswegen schaut man sich lieber die Filme mit den Kindern an! Meine Kinder schauen DVD, aber nur in meinem Beisein oder die von einem anderen Erwachsenen. Mein Sohn hat mal ein bisschen angst bekommen als er sich "Der kleine Eisbär" angeschaut hat, konnte aber gleich zu mir in den Arm krabbeln und dann war gut. Jetzt macht es ihn nix mehr aus und er schaut ganz begeistert zu.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J mit #ei 10 SSW

Beitrag von jecca 07.11.10 - 21:08 Uhr

Ich habe da auch ein Kindheitstrauma von. Ich heule bei KEINEM Film ausser bei Cap und Capper#rofl wenn sie Cap in den Wald bringt und die Musik kommt und sie dann so erzählt wie es war mit ihm und das bald beide wieder allein sein werden#heul#heul#heul


lg jecca, die alle Filme vorher sich anschaut oder schon kennt bevor Hanna sie sieht;-)