An Mama´s die mit befristetem Vertrag oder Probezeit schwanger....

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von pia1602 10.11.10 - 20:20 Uhr

....geworden sind?

Sind hier welche?

Ich hab da nämlich eine Frage.

Wenn man in einem befristeten Arbeitsverhältnis steht, schwanger wird, ein Beschäftigungsverbot bekommt und bis zur Geburt zu Hause ist und in der Zeit aber der Vertrag ausläuft, was passiert dann?
Wer zahlt dann weiter?
Ist man dann automatisch noch angestellt bis zur Geburt oder wie läuft das?

Und wie ist das in der Probezeit?
Kann man wegen einer Schwangerschaft in der Probezeit entlassen werden?

Wir haben uns an der Arbeit darüber unterhalten und würde gerne mal wissen wie das abläuft....

Danke im voraus für eure Antworten :-)




Beitrag von pegsi 10.11.10 - 20:21 Uhr

Wenn der Vertrag ausläuft, dann biste danach arbeitslos und mußt ALG beantragen.

Mit der Probezeit kenn ich mich nicht aus, aber ich denke, so lange sie nicht als Grund die Schwangerschaft angeben, geht auch die Kündigung. Da würde ich lieber erst nach der Probezeit bekannt geben, daß ich schwanger bin, wenn möglich.

Beitrag von dackel05 10.11.10 - 20:25 Uhr

Also vor 9 Jahren war es noch so, dass man in der Probezeit nicht gekündigt werden kann.

Beitrag von pegsi 10.11.10 - 20:27 Uhr

Guck mal, grad gefunden:

http://www.kinder-aktuell.de/recht-sicherheit/schwangerschaft-probezeit-kuendigung-1213/

Beitrag von pia1602 10.11.10 - 20:33 Uhr

supi seite, danke :-)

Beitrag von srilie 10.11.10 - 20:54 Uhr

In der Probezeit kannst du wegen einer Schwangerschaft NICHT gekündigt werden. Wie das läuft, wenn der Vertrag ausläuft, habe ich leider keine Ahnung.

Beitrag von munirah 10.11.10 - 21:21 Uhr

Wenn der Vertrag während der Schwangerschaft oder dem Mutterschutz ausläuft, dann ist das Arbeitsverhältnis beendet. Es sei denn man bittet um Verlängerung des Vertrages und hat einen Chef der das mitmacht!
Bei mir ist der Vertrag im Mutterschutz ausgelaufen, und ich hätte verlängern, also danach wieder anfangen können, wenn ich gewollt hätte (super Chef!) Aber ich wollte nicht bzw. hätte es mit der Stillzeit nicht vereinbaren können. Und ich denke, darüber war mein Chef dann doch eher froh!

Beitrag von petra24 10.11.10 - 21:23 Uhr

Kommt drauf an ob du aus Österreich oder Deutschland kommst.

In Deutschland kannst du in der Probezeit nicht gekündigt werden wenn du ss bist, soweit ich weiß sogar nicht mal dann wenn du es zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst hast, es aber im Nachhinein beweisen kannst das du es schon warst!

In Österreich kannst du in der Probezeit sehrwohl gekündigt werden auch wenn du schwanger bist!

Beitrag von massai 10.11.10 - 22:26 Uhr

Ich hatte ein befr. Vertrag und wurde schwanger. der Vertrag lief dann noch bis 31.8.2010. also 1 Jahr nach der Geburt.

ohne dass ich die Elternzeit beendet habe, war ich dann entweder arbeitslos oder einfach nichts...also Hausfrau.

Beitrag von fbl772 11.11.10 - 09:36 Uhr

Hallo Pia,

weder wenn man einen unbefristeten Vertrag hat oder einen befristeten Vertrag hat kann man wegen Schwangerschaft in der Probezeit gekündigt werden.

Der befristete Vertrag läuft so lange, wie er vereinbart ist. Wenn er also bspw. bis zum 15.01.2011 läuft und du wirst schwanger, dann endet dieser trotzdem am 15.01.2011. Es ist egal, ob bis dahin ein Beschäftigungsverbot oder schon Mutterschutz oder bereits Elternzeit ist.

VG
B

Beitrag von hafipower 11.11.10 - 12:44 Uhr

Hallo,

also bei mir lief das so:

Ich hatte einen Arbeitsvertrag von 18.08.2008 - 31.07.2009 mit 3 Monaten Probezeit.

Ich bin dann in der Probezeit schwanger geworden, war dann über 5 Wochen kranke geschrieben und bevor ich ins Krankengeld gerutscht bin, habe ich ein Beschäftigungsverbot bekommen, das war Ende Oktober 08.

Mein Arbeitgeber durfte mich nicht kündigen, schwanger = unkündbar.
Er musste dann auch im Beschäftigungsverbot mein Gehalt weiter zahlen.

Im Juni 09 kam dann mein Sohn zur Welt, und am 31.07.2009 ist dann mein Vertrag ausgelaufen. Was für mich in Ordnung war, da meine Chefin mich auf dem Kicker hatte, wg der Schwangerschaft, deswegen bekam ich dann auch ein BV.

Vielleicht hilft dir das ein wenig.

LG

Beitrag von zickchen079 11.11.10 - 13:39 Uhr

ich hatte damals auch ein befr. arbeitsverhältnis und beschäftigungsverbot. War befristet bis 31.12. und mein Kind kam am 22.12.. Beschäftigungsverbot hatte ich ab Juli. Ich musste mich normal arbeitslos melden, war ja aber nicht vermittelbar, was man ja eigentlich sein musste. Habe dann Mutterschaftsgeld bekommen. Das Mutterschaftsgeld habe ich von der Krankenkasse erhalten und Elterngeld dann ganz normal vom Gehalt für die letzten 12 Monate berechnet. Der Arbeitsvertrag lief ganz normal zum 31.12. aus. Nach dem Jahr Elternzeit hab ich mich ganz normal arbeitslos gemeldet.