Wer ist schonmal in ein anderes Bundesland gezogen?Erfahrungen

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Beitrag von blubberwasser 12.11.10 - 15:54 Uhr

Mich würden eure Erfahrungen interessieren. Ob ihr viell. irgendwelche Geheimtipp habt, auf die man unbedingt achten sollte usw.

Wir werden in 2 Jahren von Brandenburg nach Rostock umziehen, mit 2 Kindern (dann 2 und 7). Mein Mann ist Beamter, ich Angestellte.

Wir haben eine Eigentumswohnung, die wir natürlich erstmal verkaufen müssen. Wir möchten in HRO ein Haus kaufen.

Wie haben eure Kinder das alles vertragen?? Habe Angst vor dem großen "Haufen", der auf uns zukommt: Arbeitsstellen, Hauskauf, hier alles auflösen, neue Schule, Kindergarten usw usw...

Zum Glück haben wir Freunde oben, so dass wir nicht völlig neu sind.

So, nun ihr!

#danke

Blubber

Beitrag von tauchmaus01 12.11.10 - 16:59 Uhr

Wir sind von Berlin nach Bayern gezogen. Das Beste was wir tun konnten und ich bereue es nicht, auch wenn die ersten zwei Jahre schon hart waren.
Die Kinder haben es gut mitgemacht, die Kleine war noch sehr klein, die Große "erst" 3 1/2.
Aber ich kann echt nur sagen, dass es für mich eine spannende Sache war.
Nun leben wir schon 4 Jahre hier und gehen auch auf Grundstückssuche #huepf

Beitrag von silbermond65 12.11.10 - 17:34 Uhr

Wir sind 1996 von Mecklenburg nach NRW gezogen.
Für meinen Großen war das tollste damals ,daß er statt 6 Wochen Sommerferien 8 Wochen hatte.
Er hat schnell neue Freunde gefunden nur in der Schule hats etwas gehakt,weil die Lehrpläne ganz anders waren und mit der Benotung lief es auch anders.
Der Kleine war damals ja noch ein Baby.
Für mich war es die erste Zeit ganz schrecklich.Keine Familie,keine Freunde......nichts.
Ich hab oft geheult.
1999 sind wir dann von NRW hoch nach Niedersachsen.
Am schnellsten haben sich wieder die Kinder eingelebt.Freunde sind ja fix gefunden.Aber ich möchte hier inzwischen eigentlich auch nicht mehr weg.
Allerdings beneide ich dich......hoch an die Ostsee.....schön.
Ach ja,und einen Vorteil haben solche Umzüge natürlich noch ....... man kann mal richtig alles entrümpeln ,was nicht mehr gebraucht wird.

Beitrag von viwi 12.11.10 - 22:18 Uhr

8 wochen ferien? wo denn? ich hatte in nrw noch nieeeeee 8 wochen sommerferien.

Beitrag von sandra7.12.75 12.11.10 - 17:51 Uhr

Hallo

Wir sind von Niedersachsen in die Niederlande gezogen und 1,5 Jahre später nach RLP.

Hier ist mein Mann Beamter und hier bleiben wir jetzt auch.

Der Umzug von Holland nach RLP war doof.Wir hatten eine Spedition beauftragt und die hatten wohl schon Insolvenz beantragt.War echt coll der Umzug.

Ansonsten haben wir drei Jahre gebraucht um Fuß zu fassen und jetzt ist hier alles klar.

lg

Beitrag von hsicks 13.11.10 - 11:03 Uhr

Hallo,

man kann nichts Allgemeingültiges zu diesem Thema sagen, jeder erlebt so einen Umzug anders.

Ich zog vor 23 Jahren vom Hunsrück in RLP ins Saarland und fand es einfach nur furchtbar, denn die Mentalität beider " Völker " ist einfach zu groß - auf der einen Seite die als " stur " verschrienen Hunsrücker, auf der anderen Seite die saarländischen " Schwätzer " im Stil von Heinz Becker ( was ich da " live " erlebt habe, war wirklich genau wie im Fernsehen ).

Da ich nur unglücklich im Saarland war, zog ich 7 jahre später wieder in den Hunsrück und fühle mich hier einfach 100 %ig daheim und dementsprechend wohl. Beim 2. Umzug hatte ich bereits Kinder, allerdings im Vorschulalter, die sich sehr schnell und gut eingewöhnten. Selbst mein Mann als ehemals eingefleischter Saarländer will heute nicht mehr zurück in seine frühere Heimat.

Viel Erfolg beim Umzug und einen guten Neustart wünscht Euch
Heike

Beitrag von hsicks 13.11.10 - 17:22 Uhr

Sorry, Korrektur : Ich meinte natürlich die " Mentalitätsunterschiede " zwischen beiden Völkern...
Für uns Rheinland-Pfälzer sind die Saarländer " Muffländer " und für die Saarländer sind die Rheinland-Pfälzer nur " Die Pälzer " - so im Sinne von " Ostfriesen " als Schimpfwort.