Meinung zur IUI

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von cappuccino. 15.11.10 - 11:52 Uhr

Hallo ihr Lieben,
ich bräuchte bitte mal einen Rat....

Und zwar wird bei mir und meinem Mann im nächsten Jahr eine IUI anstehen. Nun hat mir meine Freundin jedoch davon abgeraten (sie ist Kinderärztin), da das Risiko von Fehlbildungen wohl sehr hoch sein soll.

Nu weiß ich nicht was ich tun soll. Denn für eine künstliche Befruchtung ist unsere Problematik lt. Kinderwunschklinik nicht schwerwiegend genug. Die Jungs von meinem Mann sind zu langsam

Was würdet ihr denn tun bzw. auf wen hören?
Wißt ihr meine Frauenärztin sagt, wir sollen langsam machen und evtl. funktioniert es auch auf normalem Wege. Sie ist da relativ gelassen. Die Ärztin aus der Kiwu meint IUI und wenn ich mit Freunden spreche, die Ähnliches erlebt haben sagen direkt künstliche Befruchtung.

Ich werde bekloppt...

#herzlich eure cappuccino.

Beitrag von fuxx 15.11.10 - 12:03 Uhr

Hallo Du,

ich würd auf jeden Fall die IUI versuchen. Und wieso sollten die Kinder da behindert werden?? I.d. R. muss Du noch nichtmal Hormone einnehmen. Der Samen wird aufbereitet und lediglich schon in die Gebährmutter gespritzt. Alles andere läuft total natürlich ab.
Habe zwar selbst noch keine IUI machen lassen, wäre aber def. unser nächster Schritt.

#klee

Beitrag von ivenhoe 15.11.10 - 12:05 Uhr

Hallo

Vergiss, was deine Freundin gesagt hat!! Da wundere ich mich echt!!!!!

Wenn es nur an den langsamen Spermien liegt würde ich auf jeden Fall mal ne IUI machen. Das ist nicht so eine grosse Sache. Die Spermien werden aufbereitet und gleich in die Gebärmutter gespritzt.

Am meisten Erfahrung hat sicher die Ärztin aus der Kiwu.

alles gute
lg
ivenhoe

Beitrag von u_i_d 15.11.10 - 12:06 Uhr

Man hat immer ein Risiko,
aber ich bevorzuge eher eine IUI als z.b. eine Icsi, wenn die Voraussetzungen gegeben sind.
Warum soll man direkt mit der Keule reinschlagen, wenn es vielleicht gar nicht sein muss...
Meine Freundin hat auch gesagt, oh direkt ICSI, nicht soviel rumbasteln!
Aber wir für uns haben beschlossen, dfass erst mal mit IUI zu versuchen...
Es liegt bei uns auch an den Spermien...
Für eine IUI werden sie aufbreitet und dann insemiert. Das ist dann bei einer spontanen IUI alles, soll denn eine spontane IUI gemacht werden?

Beitrag von sunnyloca 15.11.10 - 12:07 Uhr

Liebe Cappuccino,

überleg doch mal - wieso sollten bei einer IUI mehr Fehlbildungen entstehen?? Soooo viel anders ist der Eingriff doch gar nicht im Vergleich zu einer natürlichen Befruchtung. Die Jungs werden doch nur in die Gebärmutter gespritzt. Den Eileiter rauf schwimmen und das Ei finden und befruchten müssen sie immer noch selber. Da gibt es überhaupt keinen Grund für ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko.

Ich habe diese Bedenken hinsichtlich einer IVF/ICSI gehabt und habe darüber mit meinem Arzt gesprochen. Er hat gesagt, dass es stimmt, dass das Risiko bei einer ICSI/IVF ein behindertes Kind zu bekommen leicht erhöht ist, aber das liegt NICHT an der Art und Weise der Entstehung, sondern daran, dass die meisten Frauen, die auf diese Art künstliche Befruchtung zurückgreifen müssen, durchschnittlich einfach älter sind. Und die älteren Frauen haben ja auch bei einer natürlichen Befruchtung ein erhöhtes Risiko für FG oder Behinderungen.

Also - Kopf hoch und machen!

Viel Glück!
Sunny

Beitrag von tosca71 15.11.10 - 12:09 Uhr

Hallo,

also ich habe noch nie gehoert dass es nach IUIs mehr Missbildungen gibt #kratz und bin mir auch 100% sicher dass das nicht so ist #nanana !!! Das ist der totale Quatsch!!!! Und wenn das eine Aerztin gesagt hat dann laeuft es mir kalt den Ruecken runter... #zitter

Wenn man sich ueberlegt wie eine IUI funktioniert - also kurz gesagt die besten #schwimmer werden isoliert und dann in die Gebaermutter eingespritzt - ist fuer mich klar dass sich genetisch gesehen diesselbe Situation ergibt wie bei normalem GV!!!

In der Vergangenheit war immer wieder in der Diskussion ob IVF und ICSI evtl. zu einer erhoehten Missbildungsrate fuehren (von IUI habe ich in diesem Zusammenhang nie was gelesen!!) aber auch das hat sich erledigt, ob nat. oder kuenstlich, die Rate der Missbildungen ist gleich hoch (das kann man auf www.wunschkinder.net im Theorieteil nachlesen)!!

Wenn dir Leute mit "KiWu-Erfahrung" von der IUI abraten liegt es wahrscheinlich daran, dass oft IUIs gemacht werden wo eigentlich ICSI angesagt waere (und diese dann halt meistens sinn- und erfolglos bleiben!!) - in diesem Fall muss man sich ueberlegen was man machen moechte... Wenn euer SG aber fuer eine IUI taugt, dann wuerde ich es auch versuchen, denn es kostet deutlich weniger und du hast auch physisch eigentlich keinen Stress durch eine IUI - bei einer IVF/ICSI liegt die Sache anders...

Viel #klee und lg,

Tosca

Beitrag von chez11 15.11.10 - 12:42 Uhr

huhu

erstens das mit den Behinderungen ist totaler unsinn, sie hat davon keine ahnung wenn sie sowas erzählt#augen solche Leute kann ich leiden#augen

bei iui ist es so das ei und samenfaden sich ja selbst suchen und finden genau wie in der Natur auch nur das dass sperma eben unterstüzend direkt in die gebärmutter gegeben wird.

bei künstlicher befruchtung gibt es ein NICHT Nachgewiesenes erhöhtes Risiko von 0,01% (wohl gemerkt nicht nachgewiesen)

IUI ist in dem sinne keine künstliche befruchtung sondern nur eine unterstützende Maßnahme.

sag deiner Freundin mal sie sollte lieber ihren Mund halten und nicht unnötig Menschen verrückt machen über ein Thema von dem sie wohl gar keine Ahnung hat.

LG sabine mit Hailey 4#verliebt und Anny 27 ssw#verliebt (9.icsi/kryo)

Beitrag von cappuccino. 15.11.10 - 12:50 Uhr

Ich vertraue meiner Freundin schon. Sie ist eine sehr gute Ärztin und arbeitet auf der Kinderintensiv. Sie hat mir ja nur von dem erzählt, was sie dort teilweise erlebt hat.

Wann ist denn eine IUI sinnvoll, die mit Medikamenten einher gehen? Also keine spontane IUI?

Beitrag von cappuccino. 15.11.10 - 12:53 Uhr

Was vergessen....
Es stand aber auch unter den Risiken in der Broschüre, die wir in der Kiwu bekommen habe.