Tränenkanäle, Augenprobleme - Erfahrungen? Weiß nicht mehr weiter...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von fatinitza 24.11.10 - 13:10 Uhr

Hallo!

Ich hoffe, ich bekomme hier viele Antworten und Hilfe...Unsere Maus hat seit ein paar Wochen immer wieder tränende Augen, teils mit "Schmodder", also eitrigen Batzen an den Wimpern und in den Augen. Nun hatte sich daraus auch schon mal eine bakterielle Bindehautentzündung entwickelt, die wir mit antibiotischen Augentropfen wieder weg bekommen haben. Nun waren wir Montag beim Augenarzt, weil zwei Tage nach Absetzen der Tropfen die Augen wieder tränten und verklebt waren. Er meinte, es seien die Tränenkanäle, die wohl verengt seien und die Bakterien des Schnupfens können so zu den Augen gelangen. Keine Bindehautentzündung. Wir sollen schauen, dass wir den Schnupfen weg kriegen - wenn das so einfach wäre...
Jetzt hat heute die eine Erzieherin gesagt, es könne auch allergisch sein - hm, gegen was konnte sie mir auch nicht sagen... Im Winter??

Ich weiß nicht mehr weiter. Mache jetzt feucht-warme Kompressen mit Augentrost und gebe ihr auch Euphrasia ins Auge.
Was habt Ihr für Erfahrungen damit? Sie hatte vorher noch keine Probleme damit. Ach ja, sie ist 2,5 Jahre und geht seit September in den Kiga, den sie sehr liebt. Seit Anfang Oktober haben wir das Problem - klar, sie hat immer wieder Schnupfen, aber so hat sie bisher noch nicht reagiert, wenn sie früher Schnupfen hatte, dass die Augen so in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Augenarzt meinte, man könne die Kanäle spülen, aber in dem Alter nur unter Sedierung - das möchte ich unbedingt vermeiden.

Wer kann mir helfen und von sich erzählen bzw. Tipps geben??

Ich freue mich wirklich sehr über Antworten...

Liebe Grüße

Fati mit Carlotta (20.06.2008) und Bennett (04.01.2010)

Beitrag von auditu 24.11.10 - 13:20 Uhr

Hallo,
habt ihr es schon mit Nasentropfen versucht? z.B. Olynth oder Nasivin.
Sobald mein Sohn einen leichten Schnupfen hat, verkleben seine Augen auch sofort. Wenn er Nasentropfen erhält, zieht sich das sofort zurück.
Ist eine große Erleichterung für ihn. Hat das noch kein Arzt vorgeschlagen.
Gruß

Beitrag von gaensehaut 24.11.10 - 13:31 Uhr

Bei uns war Osteopathie die Lösung!
Muss man zwar selber bezahlen, aber besser als eine OP.
Viel Erfolg!

Beitrag von enni12 24.11.10 - 13:33 Uhr

Hallo,

das kommt mir ziemlich bekannt vor. Allerdings hatte es mein Sohn schon mit ca. 5 Monaten. Er hatte immer wieder Bindehautentzündung. Die ging auch mit Tropfen weg aber es ist hinterher wieder alles verklebt und die nächste Bindehautentzündung kam... Wir haben ihm mit ca. 1 Jahr die Tränenkanäle spülen lassen und der eine war total dicht, da ging gar nix mehr. Das wäre von alleine nie besser geworden. Wir haben auch immer massiert und und und, geholfen hat alles nichts. Seitdem hatten wir nicht einmal wieder Probleme.

LG

Dani

Beitrag von katjafloh 24.11.10 - 13:33 Uhr

Ich kann Dir da nicht wirklich weiterhelfen. Aber meine Tochter hat als Baby auch diese Tränengangstenose gehabt. Auf der einen Seite hat es sich mit 6 Monaten und auf der anderen Seite mit 9 Monaten gegeben. Ich habe bis dahin immer schön mit Schwarztee auf einem Wattepad ausgewischt. Der Schwarztee wirkt antibakteriell und hilft deshalb sehr gut. Wenn es schlimm war haben wir auch diese antibakt. Augentropfen (Floxal) bekommen, die haben sehr gut geholfen. Außerdem habe ich die Tränengänge mehrmals tgl. massiert, also mit sanftem Druck vom Augeninneren zur Nasenspitze hin. Bin sehr froh um diese OP herumgekommen zu sein, denn angedroht wurde sie uns auch.

Aber sie hat auch heute (3 Jahre) immer noch Probleme mit den Augen, wenn sie Schnupfen hat. Ihr laufen dann mehr die Augen, als die Nase. Ich nehme da auch wieder Schwarztee zum Auswischen um eine Bindehautentzündung vorzubeugen. Bis jetzt hatten wir noch keine wieder.

Denke also nicht, das es eine Allergie ist. Das ist vom Schnupfen. Wenn der weg ist, sind auch die Augen wieder besser.

LG Katja

Beitrag von scura 24.11.10 - 13:47 Uhr

Hallo,
ich kann mir nicht vorstellen das sich eine Bindehautstenose erst in dem Alter entwickelt. Meine Tochter hatte das von Geburt an, mit immer wiederkehrender Bindehautentzündung. Allerdings hat es sich mit einem Jahr von allein gegeben.

Wenn sie einen Infekt hat, reagiert sie trotzdem schnell mit entzündeten Augen. Also ein Schnupfen geht immer auch mit geröteten Augen einher.
Mit Euphrasia habe ich nicht so tolle Erfahrungen gemacht. Die Augentropfen hatten ehr einen Spüleffekt, mehr nicht.
Besser finde ich die Calendula D4 Augentropfen von Weleda. Damit bekommt man eine eitrige Entzündung ganz gut in den Griff.

Beitrag von miamotte 24.11.10 - 14:35 Uhr

Hallo Fati,

ich kann von mir berichten was ich aus Erzählungen meiner Mutter weiß. Ich (25 Jahre alt) habe als Kind immer sehr "verklebte" Augen gehabt und Erkältungen haben sich oft an den Augen zu erst gezeigt sagt meine Mama immer. Irgendwann als ich ungefähr 1 1/2 oder 2 Jahre alt war mussten mir die Tränenkanäle ebenfals durchgespühlt werden, da das aber nur kurz Linderung verschafte ist diagnostiziert worden das meine Tränenkanäle einfach zu eng waren. Also wurden sie durchgestochen! #schock Kein Scherz! Wenn ich heute noch in Spiegel schaue und genau gucken sieht man die Löcher.

Das Gute daran ist das es besser wurde und ich heute keinerlei Beschwerben diesbezüglich mehr habe und noch besser ist:
Ich war so Klein das ich von alledem nichts mehr weiß!!! Bin mir aber sicher das dass nicht unter vollnarkose gemacht wurde, mein Papa weiß noch das er micht "fest halten" musste. Wie grausam !!!

Liebe Grüße
Katharina
#herzlich

Beitrag von enni12 24.11.10 - 15:43 Uhr

Hallo Katharina,

#zitter, wie grauenhaft! Es gibt auch heute noch Augenärzte, die die Kinder nur festhalten lassen #zitter
Unser KH meinte, das wäre unverantwortlich und total traumatisch für die Kinder. Ein Glück, dass du nix mehr davon weißt #schwitz
Bei meinem Sohn ging auch nichts zu spülen und man musste alles mit einer Kanüle durchstechen #schwitz Aber er hat ja zum Glück nix davon gemerkt.

LG

Dani

Beitrag von miamotte 24.11.10 - 19:38 Uhr

Liebe Dani,

da habt ihr aber Glück gehabt mit dem behandelten Arzt. Vielleicht war das auch einfach vor 23 (!!! - boah bin ich alt) Jahren noch normal...
Außer das ich wahnsinnige Angst vorm Zahnarzt habe, habe ich nichts das ich darauf zurück führen könnte. #rofl

Liebe Grüße und Danke für Deine Antwort, hoffe das meiner Tochter das erspart bleibt.

Katharina

Beitrag von tigermausi06 24.11.10 - 15:41 Uhr

Hallo,

meine Tochter hatte das als Baby auch sehr lange und man hatte uns letztendlich schon eine OP (Durchstechen der Tränenkanäle) angedroht.

Letztendlich haben wir es mit Nasentropfen in den Griff bekommen. 3x täglich 1 Tropfen Olynt (oder Otriven) ins Auge, dazu Massage unter dem Auge hin zur Nasenwurzel und es war weg!

Ich denke, dass die abschwellenden Nasentropfen wirklich helfen! Euphrasia hat bei uns gar nix gebracht und Bindhautentzündung hatte sie dadurch auch bekommen.

Probier es mal!

LG
Claudia

Beitrag von nadined 24.11.10 - 17:22 Uhr

Hallo !#winke

Mein Sohn hatte das auch. Wir hatten alles versucht. Der Kinderarzt meinte wir sollen Nasentropfen ins Auge treufeln und dann leicht den Tränenkanal massieren. Nach dem das auch nicht funktioniert hat, waren wir beim Augenarzt, der ihm dann die Tränenkanäle geweitet hat. Seit dem hat er garnichts mehr.

lg Nadine