Paukenröhrchen-Op! - ich bin sooo nervös!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 09:36 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben,

heute in einer Woche bekommt meine 3,5jährige Tochter Paukenröhrchen und ich bin jetzt schon ein nervliches Wrack. Leonie weiß noch nichts davon und wir wollen es ihr auch erst am Mittwoch sagen.

Leonie bekam letztes Jahr im November die Polypen raus - die OP an sich war überhaupt nicht schlimm. Aber das Aufwachen aus der Narkose war eine Katastrophe. Leonie hat 1 Stunde lang hysterisch geschrien, wir konnten sie nicht beruhigen. Sie hat sich den Zugang rausgerissen und schlimm geblutet. Sie hat um sich geschlagen und getreten.

DAVOR hab ich Angst. Mein Freund und ich haben schon abgesprochen, dass ich bei ihr bleibe, bis sie "schläft" und er bei ihr ist, wenn sie wieder wach wird. Trotzdem schlaf ich schon ganz schlecht und bin in Gedanken immer bei der bevorstehenden Op.

Wie haben eure Kinder die Narkose vertragen? Alle anderen Kinder die an dem Tag operiert wurden sind völlig ruhig wach geworden, nur unsere Maus war so hysterisch.

Ist wahrscheinlich ein Silopo, aber ich mach mir echt Sorgen! Ich brauche positive Erfahrungsberichte!

LG Lena

Beitrag von danny001 25.11.10 - 09:49 Uhr

hallo lena,
ich hab am 9. dezember auch optermin ,aber,mit meinen beiden kids zusammen.
mein sohn bekommt polyphen,mandeln raus und paukenröhrechen gesetzt,
meine tochter nur mandeln.

ich hab auch ein wenig bamel.
ich werde meinen freund an diesen tag mitnehmen,damit er mir helfen kann zu beruhigen.

das mit dem hysterischem ist aber normal,da die kinder nicht wissen was los ist,wenn sie aus der narkose erwachen,haben schmerzen und sind total verwirrt.

selber ruhig bleiben,auch wenn es sehr schwer werden kann.kinder spüren jede angst.

vile glück und kraft wünsch ich dir.

lg danny

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 10:20 Uhr

Hallo!

Oh je, gleich beide Kinder? Na dann ist es ja gut, wenn dein Freund mitkommt. Ist ja alleine gar nicht zu schaffen.

Kann denn nicht schon Weihnachten sein? Dann hätten wir das alles schon hinter uns.

LG Lena

Beitrag von tragemama 25.11.10 - 09:59 Uhr

Meine Tocher hatte die OP im September (Polypen raus, Paukenröhrchen rein) und ist superruhig aus der Narkose gekommen, sie hat keien Sekunde im KH geweint oder Schmerzen gehabt.

Andrea

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 10:15 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort.

So optimistisch bin ich nicht - nach der Geschichte im letzten Jahr. Aber ich hoffe, dass ich es hinkriege, sie ohne Angst zu übergeben. Vielleicht wacht sie dann auch anders auf.

Sie bekam den Scheiß-egal-Saft wohl auch viel zu früh. Wir wurden erst 1,5 Stunden später zur OP abgeholt, da war Leonie schon wieder hellwach. Ich hoffe, dass es diesmal besser läuft.

LG Lena

Beitrag von tragemama 25.11.10 - 11:03 Uhr

Das ist VIEL zu früh. Kathrin bekam ihn, es wurde gewartet, bis ich gesagt habe, er wirkt und dann habe ich sie in den OP getragen und auf den OP-Tisch gelegt, es wurde ein Zugang am Fuß gelegt (mit Verband drüber, macht rausreißen unmöglich....), die Narkose eingeleitet und ich bin gegangen. 45 Minuten später brachten sie sie mir schlafend wieder und sie ist langsam aufgewacht, immer wieder weggedämmert, aber ohne Weinen.

Andrea

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 11:07 Uhr

Sie war vorher völlig ruhig, hatte keine Angst oder so - bis die Maske kam. Wir mussten sie zu dritt festhalten, so sehr hat sie sich gewehrt.

Wir sind dieses Mal in einem anderen KH - vielleicht ist die Organisation da ja besser.

LG Lena

Beitrag von tragemama 25.11.10 - 11:30 Uhr

Die arme Maus!

Beitrag von robingoodfellow 25.11.10 - 10:09 Uhr

Hallo,

das erwartet uns im Januar. Nr. 1 Mandeln lasern, schon wieder Paukenröhrchen und Polypenkontrolle da nachgewachsen. Dazu 4 Tage KH-Aufenthalt mit mir. Nr. 2 nur Polypen. Mir ist jetzt schon ganz schlecht. Zumal die HNO-Ärztin (die eigentlich ganz lieb ist) das alles vor meinem Großen gesagt hat (6) der alles mitbekommen hat und seitdem jeden Abend weint. KLASSE.

Ich hab heute schon den Horror davor.

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 10:13 Uhr

Nee oder? Soviel zum Thema Feingefühl.

Deswegen möchte wir vermeiden, dass Leonie vorab etwas davon erfährt. Morgen müssen wir zum Aufklärungsgespräch zum HNO. Der Papa muss mit und sobald die Untersuchung zuende ist, mit Leonie rausgehen.
Das Gespräch führ ich dann lieber alleine.

Das glaub ich dir - da hätte ich auch Horror vor!

LG Lena

Beitrag von danny001 25.11.10 - 10:15 Uhr

na toll,das nenn ich mal sehr unsensibel.:-[

ist aber bei meinen kleinen auch so,seit wir beim hno waren, und der war aber echt sehr nett zu den kids,
seitdem kriegt mein sohn immer einen halben schock,wie neulich.
mein freund hat sich vor drei wochen das schlüsselbein gebrochen,wir also ins kkh.
sohn war auch dabei.
kaum kam der arzt rein,was macht mein kleiner?
er hält sich die ohren zu und schüttlet mit dem kopf....
na hoffentlich spreizt er sich am tag der einweisung nicht auch so.
#zitter

Beitrag von guido75 25.11.10 - 10:29 Uhr

Hallo Lena,
ich habe mit meiner Tochter eben dasselbe durch was Du gerade durchmachst. Erst Polypen-OP und dann 3 Monate später doch die Paukenröhrchen. Nachdem meine Tochter nach der Narkose aus sehr sehr quängelig und weinerlich war, hatte ich ebenfalls schon Angst wg der 2. OP. Es war einfach nervenaufreibend auch wenn man die Kleinen ja verstehen kann. Es zehrt trotzdem an den Kräften. Naja. Nachdem bei der 2. OP ja wirklich nur die Röhrchen gesetzt wurden, dauerte diese nur ganze 10 Minuten. Und die Narkose war aufgrund des leichten Eingriffs auch nicht so stark wie bei der 1. OP. Was soll ich sagen. Meine Tochter wachte auf und abgesehen davon, dass sie etwas orientierungslos war, war sie wirklich gut drauf!!! Sie haben ihr aber vor dem Aufwachen noch ein Zäpfchen gegeben, schließlich müssen die Kleinen ja nicht unnötig leiden. Um 8h wurde sie operiert und um 10h waren wir schon wieder zuhause. Also versuch Dich zu entspannen, es wird bei Deiner Tochter sicher auch nur eine leichte Narkose geben.
(viel problematischer sind jedoch ab jetzt die Dusch- und Badeaktionen. Bis sie sich die Ohrenstöpsel rein machen läßt und auch drin behält, vergehen schon mal 20 Minuten#augen)
LG guido75

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 10:31 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort!
Bis auf die letzten 2 Sätze deines Textes (;-)) hast Du mich grad wirklich sehr beruhigt. Ich hoffe, dass es diesmal bei uns ähnlich verläuft.

Hast Du die Ohrenstöpsel vom Arzt verschrieben bekommen oder selber bezahlt?

LG Lena

Beitrag von guido75 25.11.10 - 12:02 Uhr

Hallo Lena, die Ohrenstöpsel hat der HNO-Arzt verschrieben. Frag am besten gleich bei der Vorbesprechung danach. Dauert nämlich ca. 2 Wochen, bis die Dinger per Nachnahme kommen (ca. 25EUR) und bis dahin mussten wir die Zeit mit Watte und Creme(damit wasserundurchlässiger) überbrücken.
Alles Liebe, guido75

Beitrag von momplonoel 25.11.10 - 10:29 Uhr

Hallo Lena,mach Dir keine Sorgen-Paukenröhrchen hat mein Großer(6)schon zum 2. Mal drin;-)

Das geht ganz schnell.Zuerst bekommen die Kinder so einen "Zaubersaft",der macht sie dann nach ein paar Minuten total dusselig.Meiner fand dann auf einmal alles wahnsinnig lustig...

Dann bekommen sie ein OP-Hemdchen angezogen.Wenn es in den OP geht darfst Du Deine Kleine bis an die Tür begleiten,Händchen halten,trösten usw...

Die OP an sich hat bei uns beide Male nicht länger als 15 Minuten gedauert.

Wenn die Kleine dann aus dem OP kommt,wird sie erst mal in den Aufwachraum gefahren,wo sie dann langsam zu sich kommen kann...

Nach einer Stunde etwa,kommt sie wieder auf ihr Zimmer.Dann wird versucht,ob sie schon etwas trinken bzw.essen kann.Falls das Essen drinbleibt,dürft Ihr auch schon fast wieder nach Hause...


Von Schmerzen nach einer Paukenöhrchen-OP habe ich allerdings noch nie etwas gehört-fast jedes dritte Kind im Kiga hat Röhrchen drin#kratz

Ich habe es, nachdem mein Sohn dann aufgewacht ist so gemacht,daß ich ihm eine Kleinigkeit wie z.B.ein Polizeiauto gekauft hatte und es ihm dann gegeben habe-das hat ihn erstmal abgelenkt...:-p


Alles Gute und viel Glück#klee

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 10:34 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort.

Den Ablauf vor der Op kenne ich. Bei uns im KH ist es allerdings so, dass ich mit in den OP darf und bei ihr bleiben kann, bis sie tatsächlich "schläft".

Was mir Sorgen macht ist das Aufwachen aus der Narkose. Leonie steigert sich sehr schnell in etwas rein und ich hab Angst, dass sie wieder so hysterisch wird und wir sie nicht beruhigen können. Das war wirklich schlimm.

Von Schmerzen habe ich auch noch nichts gehört. Aber für den Fall der Fälle habe ich Schmerzsaft zuhause.

LG Lena

Beitrag von momplonoel 25.11.10 - 10:40 Uhr

Na um das zu vermeiden,hatte ich vorsichtshalber ein Auto gekauft...Mein Aurel ist auch sehr emotional,kann sich so in was reinsteigern,daß er nichts mehr um sich mitkriegt.
Verleg doch einfach Nikolaus vor und hol ihr eine Kleinigkeit,wo Du weißt,daß sie es mag...

Und außerdem muß es ja nicht wieder zu so einem "Anfall"kommen.immer positiv denken;-)

LG Melek

Beitrag von sterni84 25.11.10 - 10:44 Uhr

Hab ich gestern schon besorgt. ;-)

Ok, ich versuche jetzt positiv zu denken. Alles wird gut!

LG Lena

Beitrag von dharma8 25.11.10 - 11:46 Uhr

Hallo!
Ich verstehe deine Unruhe! Bei meinem Sohn wurde die OP Ende August gemacht. Das einzig unangenehme war, dass die OP zeitlich nach hinten verlegt wurde, da es einen Notfall gab, der vorher in den OP musste. Somit gab es am Vorabend das letzte Essen und in der Nacht das letzte Wasser. Die OP war dann 10Uhr. Wir waren aber 7Uhr im KKH, da es eigentlich 8Uhr losgehen sollte. Aber die Schwester hat sich ein wenig um meinen Sohn gekümmert, so dass ich nicht die ganze Zeit mit ihm allein spielen musste. Irgendwann kam ein Anruf aus dem OP, dass das Kind dort fertig ist und mein Sohn das Beruhigungszäpfchen bekommen kann. Bis er wirklich ruhig war, hat es ca 45 Minuten gedauert. Dann gings in den OP. Für den Zugang hatte er diese Betäubungsplaster (Emla?) bekommen, was gar nicht so einfach war, da er sie immer abfriemeln wollte. Im Endeffekt gabs den Zugang in den Fuß. In der OP wurde dann der Schnitt ins Trommelfell gemacht, Paukenröhrchen waren aber nicht notwendig, und die Polypen entfernt. Das Aufwachen war bei uns unproblematisch. Mein Sohn hat viel auf meinem Arm geschlafen. Und als wir 15.30Uhr wieder zu Hause waren, war er wieder fast der Alte. Nur ein bissl heiser.
Ihr schafft das! Versuch ruhig zu bleiben! Ich war froh, dass ich bei meinem Sohn war. Mein Mann musste arbeiten und ihm gings da gar nicht gut.

LG und Kopf hoch!