Atmet fast nur durch den Mund/Polypen?!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von hupsi 25.11.10 - 11:51 Uhr

Hallo,

mein Sohn (3,5 Jahre) atmet fast nur durch den Mund, möglicherweise hat er Polypen in der Nase, wir haben demnächst einen Termin beim HNO-Arzt. Hat jemand Erfahrung mit Entfernung von Nasenpolypen oder eine Idee, wie es auch ohne OP gehen kann?

LG

Hupsi

Beitrag von maren-76xxx 25.11.10 - 12:15 Uhr

Hallo,

das Problem haben wir auch gerade, frage habe ich im anderen Forum gestellt.
Wenn die Blutwerte bei uns in Ordnung sind, hat Till noch vor Weihnachten einen OP Termin, nein ich denke eine andere Möglichkeit gibt es nicht.Außer ständig die Nase mit Tropfen zu belüften.
kannst mir ja mal schreiben , was dein HNO so sagt.
würde mich über Antwort freuen.

LG

Beitrag von hupsi 25.11.10 - 12:25 Uhr

Geht es bei Euch dann um Polypen oder Mandeln? Ich bin gerade ganz unsicher, da die Kinderärztin eigentlich meinte, dass die Mandeln nicht ungewöhnlich groß sind, aber auf der Überweisung an den HNO steht was von zu großen Mandeln......

Beitrag von zahnweh 25.11.10 - 12:46 Uhr

Hallo,

ich selbst atme momentan nur durch den Mund. Bin total erkältet.

Als Kind war es bei mir auch so. Allerdings waren bei mir die Rachenmandeln vergrößert und der HNO drängte zur sofortigen OP.
Hinterher meckerte er, dass die Op gar nicht hätte sein müssen.

Nun ja. Schau dir die Ärzte genau an. Untersuchen sie alles genau. Drängen sie zur sofortigen OP und schauen vorher gar nicht genau hin oder schaut er sich alles genau an, bespricht Vorteile, Nachteile und Risiken, klärt auf - über den Verlauf der OP, die längerfristigen Auswirkungen usw.
Beantwortet er Fragen überhaupt? und wenn ja auch verständlich? ... oder labert er einen nur zu, winkt Fragen ab und stellt einen als inkompetente Mutter hin, die ihr Kind nicht so gut kennt, wie der Mediziner.

Beide extreme schon erlebt und vieles dazwischen.
Insgesamt vertraue ich Ärzten, aber nicht mehr allen.

Notiere dir vorher alle Fragen, die du hast und stelle sie auch!
Manchmal ist eine OP notwendig und schafft Erleichterung (besonders wenn der Schlaf durch die Mundatmung beeinträchtigt ist).

Beitrag von knuffelbunt 25.11.10 - 13:25 Uhr

Hallo Hupsi!

Ich denke nicht, dass es eine andere Alternative als eine OP gibt. Wir haben auch einige Wochen lang Nasenspray bekommen und es hat nix geholfen. Im Gegenteil, die OP wurde zu spät gemacht! Meine Tochter hat so lange durch den Mund geatmet, dass sie das Atmen durch die Nase total verlernt hat! Jetzt hat sie einen zu hohen Gaumen (Spitzgaumen) und einen Kreuzbiss. Die "verstopfte" Nase bzw. das falsche Atmen waren der Auslöser dafür. Jetzt sind wir in kieferorthopädischer Behandlung. #schock Außerdem hat das alles zu Sprachentwicklungsverzögerungen geführt #heul....ein schlimmer Kreislauf!!!

Ich kann Dir nur zu einer OP raten. Der Eingriff ist kurz und quasi schmerzlos!
Wir Eltern machen uns da mehr Sorgen als nötig!!!

Meine Tochter hat die OP schon 2x hinter sich. Nach dem 1. Mal sind die Paukenröhrchen zu früh wieder herausgefallen. Seit April haben wir nun ein super Ergebnis!

Meine Tochter wird im März 4 Jahre alt.

Alles Gute! #klee

Knuffelbunt