Schaftraining JA oder NEIN???

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von free77 16.01.11 - 22:53 Uhr

hallo

würdet ihr/Habt ihr einen Schlaftraining gemacht, so wie der im Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" beschrieben steht....???

ich kämpfe mit mir seit ca 2 Wochen, ob ich es machen soll oder nicht, bin ziemlich am Ende mit der Substanz .... könnte aber nicht zuhören wie mein Kind weint, wenn es alleingelassen wird...

die Omi , der Papa- alles sind dagegen... na letztendlich ich bin diejenige die an Schlafmangel leidet!!! :-[

lg
freee

Beitrag von engel28072003 16.01.11 - 22:56 Uhr

erstmal mußt du wissen warum dein kind schreit?

wie sieht denn euer tagesablauf aus?

bekommt dein kind grad zähne?

Wie alt ist es?

und vor allem,nein,nicht du leidest unter schlafmangel,sondern vor allem dein kind wenn es nicht genug schlaf bekommt!

Beitrag von grace.v 17.01.11 - 11:27 Uhr

"und vor allem,nein,nicht du leidest unter schlafmangel,sondern vor allem dein kind wenn es nicht genug schlaf bekommt!"#nanana

Das kann nur von jemandem kommen, der ein gut schlafendes Kind hat. DOCH!! Mütter leiden AUCH unter Schlafmangel, das ist SEHR schlimm und bringt einen, wenn es über Wochen geht, fast um den Verstand und an den Rand seiner Kräfte. Bei uns leide ich WESENTLICH mehr als meine Tochter, da diese den Schlaf tagsüber und am Vormittag nachholt, im Gegensatz zu mir - die tagsüber Anderes zu tun hat als zu schlafen.

ABER: NEIN, bitte lass dein Kind nicht weinen - EGAL wie alt es ist!!! Das schadet euch beiden nur, und bei der nächsten Krankheit ist der Erfolg eh wieder weg!!
Halte durch, das müssen die Kleinen einem Wert sein. Aber beklagen darfst du dich, ich weiß wie schlimm das ist! #herzlich

Beitrag von anom83 16.01.11 - 23:50 Uhr

Hallo,

ich bin ABSOLUT dagegen und kann mir NICHT vorstellen, warum man das seinem Baby antuen sollte!!

LG Mona (die seit 19 Monaten nicht durchgeschlafen hat)

Beitrag von muehlie 16.01.11 - 23:55 Uhr

NIE! Es gibt eigentlich immer bessere Alternativen, als seinem Kind und sich selbst den Stress eines Schlaftrainings anzutun.

Erzähl doch mal, wie es bei euch so ist. Wie und wo schläft euer Kind? Wie sehen Tagesablauf, Rituale etc. aus? Vielleicht bekommst du hier ja ein paar bessere Ideen.

So ein Schlaftraining KANN funktionieren. Manchmal ist das aber auch nur kurzfristig, und die Retourkutsche kommt dann nach einem Jahr mit größerer Heftigkeit. Manchmal geht es aber auch von vornherein in die Hose, und du hast in der Folge ein Kind, das ab sofort Tag und Nacht unter Verlustängsten leidet. Mir wäre das Risiko einfach zu hoch, und ertragen könnte ich ein weinendes Kind sowieso nicht.

Beitrag von hoffnung2011 17.01.11 - 00:25 Uhr

Ich frage mich bei solchen Beiträgen, ob es eine Provokation ist oder ob sie ernst oder halbernst gemeint sind ?#kratz

Ich wette, du kriegst hier 90% der Antworten: natürlich nciht..

Ich muss dir sagen, dass ich es nie im Leben auschlißen würde, weil ich weiss, dass es Menschen gibt für die es besser sein könnte, als reine Willkür aber bevor man sich diese ziemlich theoretische Frage stellt, dafür müsste man von dir noch erheblich mehr wissen, damit man überhaupt die Frage verstehen kann..

Es ist mir gestern bewußt geworden, dass diese programme schon dadurch blöd sind, weil sie die Vergangenheit und die Individualität des Kindes nicht berücksichtigen. Da war doch jetzt eine Mami, bei der das Kind mit dem Erbrechen reagierte..und sie hat das Kind die ersten drei monate bei sich schlafen lasssen..so ein Kind könnte z.B. bei gleichem Programm anders reagieren als meine Kinder, die es gewöhnt sind, alleine einzuschlafen oder auch eigenes Zimemr zu haben..die Individualität ist wichtiger als ein Programm..und genauso ist dann die Suche nach der richtigen Antwort..

Ich will es nicht ausschließen. aber der Griff zu solchen Programm zeigt für mich irgendwie, dass die Kreativität versagt hat..

jetzt aber zu dir ? Was war es bei dir ? Eine theoretische Frage ? Das Testen vor Reaktionen oder eine ernsthafte Überlegung ?

Beitrag von kadiya 17.01.11 - 07:30 Uhr

Bevor wir das Familienbett eingeführt haben (ich hatte mich zunächst dagegen gewehrt), haben wir in unserer Verzweiflung tatsächlich unsere Tochter schreien lassen und ich habe es im Nachhinein total bereut. Sie schlief dann durch, war aber am Tag auf einmal wieder total unselbstständig. Ich durfte nicht mal den Raum verlassen. Man merkte richtig, dass sie mir nicht mehr vertraute. Sie hatte Angst, dass ich wieder gehe. Es hat mir das Herz gebrochen. Kurz darauf kam ein Zahn und das Durchschlafen war wieder vorbei. Da standen wir vor der Wahl: Wieder schreien lassen oder Familienbett. Ich schmiss all meine Zweifel über Bord und schlafe seitdem bei meiner Tochter. Sie wird in den Schlaf begleitet und hat nachts jemanden bei sich. Seitdem ist sie wieder soviel ausgeglichener (naja meistens ;-)) und läuft wieder wie selbstverständlich alleine durch die Wohnung.

Fazit: Ich würde es nie wieder machen.

LG
Kadiya

Beitrag von moonlight83 17.01.11 - 07:55 Uhr

Hi,
erzähl doch mal, wie läuft es bei euch ab?
Was ist genau das Problem?
Bei uns war das Problem, dass mein Sohn nicht alleine schlafen wollte. D.h., ich musste mich immer mit ihm hinlegen im Elternbett. Ich durfte es nicht verlassen, auch nicht tagsüber. (Ca. 11 Monate hab ich es so gemacht)
Natürlich ist das auf die Dauer nicht gut, wenn Du dadurch Dein älteres Kind vernachlässigst, oder immer unausgeschlafen bist.
Ich habe es somit eingeführt, dass er alleine in seinem Bett (in unserem Zimmer) schlafen sollte. Er hat gelernt, alleine einzuschlafen, und wenn er nachts wach wird, dann sitze ich mich natürlich neben sein Bett und beruhige ihn. Aber nehme ich nicht raus.
Seitdem kann ich sagen, dass ich wieder ein Leben habe. ;-)
Du musst ein gutes und entschlossenes Gefühl dabei haben, und ihm das vermitteln, wenn er in seinem Bett schlafen soll.
Es ist auch wirklich nichts Schlimmes dabei, das von einem Einjährigen "zu verlangen". Meistens hängt ja auch immer ein Rattenschwanz an so einer Situation. Du vernachlässigst Rest der Familie, Haushalt bleibt auf der Strecke, bist unausgeglichen wegen Schlafmangel, bist anfälliger für Krankheiten und bist manchmal sogar "sauer" auf Dein Baby.
Ich bin froh, dass ich es durchgezogen habe!

Beitrag von luna99 17.01.11 - 08:29 Uhr

Hallo,

ich könnte dir als
alternative das Buch schlafen statt schreien empfehlen, finde es sehr gut und wie der titel schon sagt müssen die babys da nicht weinen.

LG luna mit anna lena

Beitrag von ayshe 17.01.11 - 08:57 Uhr

Nein, auf keinen Fall, solche Methode, ein Kind dazu zu bringen, seine Grundbedürfnisse aufzugeben, es resignieren zu lassen, halte ich für den allerletzten Scheiß.


Information über Prof. Ferber:
Der im Ratgeber "Jedes Kind kann schlafen lernen" aufgeführte Behandlungsplan beruht auf einer Methode, die Prof. Ferber, Leiter eines Kinderschlafzentrums in Boston, USA, Mitte der 80ziger Jahre entwickelt hat.
Dabei betonte er:
1. Zum Zeitpunkt der Anwendung des Plans muss das Kind mindestens 1 Jahr alt sein
und
2. dieser Plan ist für Eltern entwickelt worden, die am Rand der Erschöpfung stehen, als Notbremse sozusagen, um die Kinder vor elterlicher Gewaltanwendung zu schützen.

Inzwischen ist Prof. Ferber ein Befürworter des Familienbettes. Im New York Magazine gab Prof. Ferber 1998 ein Interview. Hier ein Auszug daraus:
Ferber sagte: "Ich wünschte, ich hätte nie diese Sätze geschrieben." Ferber führte fort, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett eine gute Alternative sei zur herkömmlichen Schlafgewohnheit in getrennten Betten und Zimmern. Eltern müssten nur klar ihren Weg gehen. Ferber sagte auch, er wäre sehr traurig darüber, dass Eltern seine Methode als Rechtfertigung benutzten, um ihre Kinder schreien und schreien zu lassen. Er sagte, Leute wären zu ihm gekommen und hätten erklärt, sie wendeten seine Methode bereits über Wochen an und es wäre nicht besser geworden. Andere erzählten, sie würden ihr Kind eine Stunde und länger schreien lassen. Ferber sagte, dass er der Meinung sei, dies wäre brutal und sein Behandlungsplan passe NICHT für jede Familie. Es gehöre sehr viel mehr zur Vorgehensweise, als nur 5-10-5 Minuten "kontrolliertem" Schreienlassens.

http://www.ferbern.de/

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=52&tid=589544

Beitrag von bimmelbahn 17.01.11 - 12:32 Uhr

Hallo ayshe,
als erstes geht es hier um das Buch jedes Kind kann schlafen lernen.

Es ist ab dem 6. Monat !

Dann hat der Prof. Ferber die Meinung zum Familienbett zurückgezogen.
Er war vorher total gegen das Familienbett und jetzt sagt er es ist okay wenn sich keiner gestört fühlt.

Er sagt auch Eltern müssen nur klar ihren Weg gehen. (Und nicht mal so mal so)

Ja und der Herr Ferber ist traurig darüber das ein Baby schreien und schreien gelassen wird. Und damit ist gemeint das die Eltern nicht wieder ins Zimmer gehen. Sondern einfach nur die Tür zu machen.

Ich würde es auch schrecklich finden wenn diese Methode über Wochen durchgezogen wird ohne auf das Kind zu achten.

Und er hat recht es gehört viel mehr dazu als sein Kind einfach nach Plan schreien zu lassen.

Wer das Buch komplett gelesen und verstanden hat.
Kann nichts falsch machen, wenn er sein Kind kennt.

Liebe Grüße

Beitrag von ayshe 17.01.11 - 12:40 Uhr

Hallo,
ja, ich weiß, daß Ferber sich in den A... gebissen hat über seinen Fehler.

Es gab da ja auch Diskussionen mit Seabrook.

Gelesen habe ich das Buch auch und finde es trotz aller Beschönigungen, die ich hier oft lese, nur grausig und auch nicht gerade der psychischen Entwicklung eines Kindes angemessen.
Es ist nur für die Vorteile der Eltern ausgelegt.


Seabrook
http://www.continuum-concept.de/ferberkompl.htm

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-rab-jedeskind.shtml

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-freddy-jedeskind.shtml

http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html

http://www.trostreich.de/Service/Rezension/Rezension2/rezension2.html

http://www.attachment-parenting.de/baby/zusammen_schlafen.htm

Kinderschutz gegen ferbern bzw. Jkksl
Wir kennen das Buch, "Jedes Kind kann schlafen lernen". Es gibt eine ganze Reihe in der Serie: "Jedes Kind kann ... lernen". Diesen Büchern steht eher ein verhaltenstheoretisch orientiertes Erziehungsmodell des Konditionierens zu Grunde.

Wir im Kinderschutzbund empfehlen diese Bücher nicht. Weder die Haltung noch das Menschenbild, noch die Tipps, die in diesen Büchern zu finden sind, entsprechen der Haltung, die wir im Kinderschutzbund und in unseren Elternkursen, "Starke Eltern - Starke Kinder®" haben.

Für uns ist eine Anleitung zur Erziehung, die die Bindung und Beziehung zwischen Kindern und Eltern stärkt, die die Kompetenzen der Eltern und Kinder heraus zu finden hilft und die auf Klärung der eigenen Werte- und Erziehungszielvorstellungen setzt, wichtig. Bei uns kommt es auf die Achtung von Bedürfnissen und Gefühlen von Kindern an, aber später auch, wenn Kinder größer sind, sollen Eltern sich auch nicht bloß ohne Ende für die Kinder aufopfern müssen.

Weiterhin sind bei uns wichtig: der sensible aber auch humorvolle Umgang und klare Kommunikation miteinander, gegenseitiger Respekt, Zuneigung, Anerkennung, Vertrauen und Annahme. Wir unterstützen Eltern bei der Suche nach den Wegen Konflikte und Probleme zu lösen, die die unterschiedlichen Bedürfnisse und Werte möglichst berücksichtigt.

Auch die Kinderrechte spielen bei uns in den Elternkursen eine wichtige Rolle.

Ein genaueres Bild über unsere Haltung und Inhalte in den Elternkursen gibt Ihnen, wenn Sie möchten, der von Paula Honkanen-Schoberth geschriebene Elternratgeber:

"Starke Kinder brauchen starke Eltern", erschienen in der Urania Verlag, für 12.90 €. Sie ist auch die Mitautorin der Elternkurskonzeption, Familientherapeutin und langjährige Mitarbeiterin im Kinderschutzbund.

Elternkurse werden inzwischen in vielen Orten, bei unterschiedlichen Trägern angeboten, die Kinderschutzbund-Ortsvereine vor Ort sind in der Regel informiert, wo die Kurse laufen.

Und nun möchten wir Ihnen und Ihrem Baby alles Liebe und Gute wünschen, achten Sie auf die positiven Seiten ihres Kindes, und auf die in Ihnen selbst, dies würde Ihnen auch das Motto des ersten Kursabends empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen
Beata Hoffmann
Fachreferentin
Nachzulesen unter:
http://familiennetz.eltern.de/foren/showthread.html?t=144385

Beitrag von bimmelbahn 17.01.11 - 13:05 Uhr

Danke für deine ausführliche Antwort

Ich glaube wir brauchen hier nicht lange hin und her Diskutieren.

Ich bin immer der Meinung das jeder selbst für sein handeln verantwortlich ist. Natürlich ist es leichter einem Buch die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Es steht nirgendwo ignoriere deine Gefühle. Es sind sogar andere Lösungswege beschrieben. Für Mütter die ihr Kinder nicht schreien lassen können.

Es ist auch schwer nachzuvollziehen wie sich eine Mutter fühlt die viel Schlaf braucht, diesen aber nicht bekommt. Ich finde es viel schlimmer wenn die Mutter durch die Müdigkeit andere schlimme Dinge macht. Was ich jetzt aber niemanden unterstellen möchte.

Was ist den mit der Mama frag da den einer wie es ihr geht? Hier wird immer nur geschrieben das musst du durch halten.

Ich glaube nicht das es einem Baby (nicht neugeborenem) schadet wenn es mal 5 min weint damit die Mama sich sammeln kann.
Damit ist jetzt aber nicht Stunden langes weinen gemeint oder über Tage.

Ich habe zum Glück immer viel schlafen können. Meine Maus musste nie schreien wenn sie schlafen sollte.

Liebe Grüße

Beitrag von ayshe 18.01.11 - 09:35 Uhr

Hallo,

ja, natürlich ist jeder selbst verantwortlich.
Ich wundere mich allerdings oft, warum manche Menschen teils kritiklos annehmen, was in einem Buch steht ohne zb Vergleiche einzuholen oder gegensätzliche Meinungen zu überdenken, die eigene Meinung bilden eben, und das am besten auch aufgrund von Informationen, die es zu allen Reifeprozessen der Kinder gibt.
Erwachsene gehen mir zu oft nur von Erwachsenen aus, die ausgereift sind.

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Es ist auch schwer nachzuvollziehen wie sich eine Mutter fühlt die viel Schlaf braucht, diesen aber nicht bekommt. Ich finde es viel schlimmer wenn die Mutter durch die Müdigkeit andere schlimme Dinge macht. Was ich jetzt aber niemanden unterstellen möchte.
Was ist den mit der Mama frag da den einer wie es ihr geht? Hier wird immer nur geschrieben das musst du durch halten.
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Ich weiß, wie es ist.
Meine Tochter war damals ein echtes "Horrorkind" ;-)
Aber man überlebt es auch ohne zu ferbern.
Ich weiß jedenfalls, daß es ohne geht, wenn man es nicht will.


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Ich glaube nicht das es einem Baby (nicht neugeborenem) schadet wenn es mal 5 min weint damit die Mama sich sammeln kann.
Damit ist jetzt aber nicht Stunden langes weinen gemeint oder über Tage.
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Die Krux ist aber, daß Babys und kleine Kinder überhaupt kein Zeitgefühl haben. Dazu sind sie geistig noch gar nicht fähig und so kommt es ihnen eben auch viel länger vor, deshalb sind sie auch so extrem ungeduldig, während wir kein Problem haben, mal 10 Minuten zu warten.
Die Zeit spielt also echt keine Rolle für ein Kind, daß es "nur" 5 Minuten sind, beruhigt lediglich die Eltern.
Und muß die Mutter denn unbedingt rausgehen?
Wenn ich so fertig war, daß ich mal gehen mußte oder etwas trinken, auf Klo etc. dann war mein Mann bei ihr.


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Ich habe zum Glück immer viel schlafen können. Meine Maus musste nie schreien wenn sie schlafen sollte.
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Meine Tochter hatte die ersten 6 Monate schwere Koliken und schrie sowieso fast den ganzen Tag, schlief dann meist nur mal 20-30 Minuten am Stück, tagsüber.
Abends bzw. nachts schrie sie dann meist noch bis 1:30 oder länger bis sie endlich einschlief.

Und ich mußte auch schon voll arbeiten seit sie 5 Moante alt ist.

Also ich weiß durchaus, wie absolt fertig und besch.. man sich da fühlt.
Und trotzdem hat sich meine Einstellung gegen all diese Schlafmethoden nie geändert.

Beitrag von berry26 17.01.11 - 10:33 Uhr

Hi,

nein das würde ich nie tun. Es gibt bessere Methoden um wieder zu Schlaf zu kommen aber NIEMALS würde ich meinem Kind das Gefühl geben das es ALLEIN gelassen wird.

LG

Judith

Beitrag von nele27 17.01.11 - 12:39 Uhr

Oma und Papa haben Recht :-) Aber wie wäre es, wenn Sie Dich unterstützen statt nur sagen, dass Schlaftrainings blöde sind ... #gruebel

Ich würde nein Kind nie schreien lassen um etwas damit zu bezwecken. Auch nicht 30 Sekunden.

1. möchte ich ein Kind haben und kein dressiertes Äffchen

2. finde ich das grausam und wider die Natur

3. möchte ich dem Kind nicht schaden und das tue ich, wenn es sein Vertrauen in meine Anwesenheit und Trost verliert.

Allerdings kann man das Kind durchaus anleiten, in einer bestimmten WEise, die man für gut befindet, einzuschlafen.
Das ist etwas ganz anderes.
Ich habe beiden Kindern immer wieder angeboten im Familienbett/Stubenwagen einzuschlafen als auf dem Arm. Weil es für mich einfacher ist... allerdings mussten beide nie schreien. Anton wollte eh da schlafen und Alma aber nicht. Sie habe ich die ersten 4 Wochen dann doch auf dem Arm getragen. Ich habe sie immer zuerst ins Bett gelegt und gestillt/getröstet. Wenn es nichts nützte habe ich sie auf dem Arm getragen. Aber jeden Abend wieder ausprobiert - ohne schreien lassen. Seit 2 Wochen schläft sie recht zuverlässig im Schlafzimmer ein. Täte sie es nicht FREIWILLIG hätte ich sie eben heute noch auf dem Arm...

Also denke ich man kann schon versuchen, Kinder in seinem Sinne zu beeinflussen und muss dann halt sehen, ob sie es mitmachen.

LG, Nele

LG, Nele

Beitrag von free77 17.01.11 - 23:17 Uhr

danke euch alles für euere Meinungen,


....nein, es war KEINE Provokation....

lg
freee

Beitrag von hoffnung2011 17.01.11 - 23:48 Uhr

das glaube ich dir an sich..willst du mir zumindest per Pn nicht sagen, was dich dazu bewogen hat..ich bin kein fanatiker..