Extremer Gewischtsverlust durchs stillen (bei mir),lieber abstillen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sarah05 22.01.11 - 09:00 Uhr

Guten Morgen #winke
Ich stille meine Maus (6 Monate alt) noch voll,zumindestens fast,mittags bekommt sie jetzt etwas Gemüse.
Sie kommt noch immer sehr oft,alle 2 Stunden,manchmal noch öfter.
Nachts hat sie lange Zeit durch geschlafen,nun kommt sie 3-4 mal in der Nacht und ich merke wie das langsam an meinem Körper zerrt.
Ich nehme immer mehr ab und mache mir wirklich Sorgen,denn mittlerweile bin ich nur noch bei 49 Kilo #schock .
In die Schwangerschaft bin ich mit 54,8 gestartet und habe zum Schluss 65 kg gewogen.
Sollte ich lieber abstillen,ist das zu viel für meinen Körper?
Ich stille gerne und wollte eigentlich noch mindestens ein halbes Jahr stillen,aber der extreme Gewichtsverlust macht mir Angst #zitter.
Ich versuche schon viel zu essen,mehr kann ich auch nicht tun oder?
Liebe Grüsse Sarah

Beitrag von berry26 22.01.11 - 09:08 Uhr

Hi,

auch wenn du das nicht hören willst. Ich beneide dich!#hicks Wenn ich könnte dürftest gerne 5-10 kg von mir haben. Bei mir bewirkt das Stillen eher das Gegenteil!#schmoll

Gut das hilft dir nicht weiter...

Deine Kleine ist ja schon 6 Monate, denkst du nicht das es besser wird wenn du mit der Beikost einfach weniger stillst? Ansonsten könntest du es auch mal versuchen indem du mal nur eine Flasche oder auch 2 täglich gibst und den Rest stillst. Vielleicht hilft das ja schon, das du wieder etwas zu Kräften kommst.

Ansonsten würde ich dir raten, vielleicht mal zu einem Arzt zu gehen.

LG

Judith

Beitrag von sarah05 22.01.11 - 09:12 Uhr

Also Anfangs habe ich mich ja auch darüber gefreut,aber langsam macht es mir wirklich Angst :-( .
Das habe ich mir auch schon überlegt,aber zu welchem Arzt geht man denn da,zum Hausarzt oder zur Frauenärztin?
Wir haben ja gerade vor 2 Wochen mit beikost begonnen und so schnell ene neue mahlzeit ersetzen ist doch nicht gut oder?
Man,mit dem Gedanken ihr die Flasche zu geben kann ich mich gar nicht anfreunden #schmoll .
Ich weiss auch nicht :-(
Liebe Grüsse

Beitrag von berry26 22.01.11 - 09:38 Uhr

Nein du solltest jetzt nicht auf Biegen und Brechen die Mahlzeiten ersetzen. Aber das erledigt sich ja die nächsten Wochen fast von selbst. Ich habe vor 5 Wochen mit Beikost begonnen. Meine Kleine trinkt jetzt tagsüber tatsächlich merklich weniger. Ich stille weiter nach Bedarf aber statt ca. 5-6 Stillmahlzeiten habe ich jetzt nur noch 3-4. Sie bekommt Mittagsbrei und abends etwas Fingerfood (sehr wenig!).

Ich würde einfach zum Hausarzt gehen. Evtl. gibt es ja irgendwelche Aufbauprodukte oder er hat ein paar gute Ernährungstipps. Vielleicht kann dir auch eine Stillberaterin helfen?

Mit der Flasche kann ich dich verstehen, aber das solltest du auch mal als letzte Möglichkeit sehen.

Generell muss man aber sagen das das Abnehmen an sich, solange es sich nicht auf die Gesundheit auswirkt, ja kein Nachteil ist. Du wirst ja spätestens nach der Stillzeit dein Gewicht wieder normalisieren.

LG

Judith

Beitrag von sarah05 22.01.11 - 09:48 Uhr

Vielen Dank.
Dann werde ich am Montag mir als erstes einen Termin bei meinem Hausarzt holen und mal sehen was er sagt und ob er mir ein Aufbaupräparat empfehlen kann.
Meine Maus isst Mittags noch sehr wenig.
Du hast natürlich Recht,dass sie jetzt nach und nach die Mahlzeiten ersetzt bekommt und somit vielleicht weniger stillt.
Irgendwie habe ich einfach nur Panik bekommen,weil ich früher mal Essstörungen hatte und in einer Klinik war und da war mein Gewicht bei 47 Kilo und nachdem mein Gewicht jetzt unter die 50 gerutscht ist,habe ich einfach Panik bekommen #zitter .
Aber es ist gut zu wissen,dass es sich wieder normalisiert,wenn ich weniger oder irgendwann gar nicht mehr stille.
Liebe Grüsse

Beitrag von .lzs. 22.01.11 - 09:09 Uhr

Nö, das ist kein Grund zum Abstillen;-)

War bei mir nicht anders, ich hab auch nur noch 48 kilo auf 1,55cm#pro Besser als Fett bleiben;-)

Beitrag von sarah05 22.01.11 - 09:14 Uhr

Na ja,ich bin aber 164 Gross ;-)
Und dick war ich mit 54 Kilo auch nicht :-p
Stillst du noch?

Beitrag von .lzs. 22.01.11 - 10:59 Uhr

Ich stille seid 24 Monaten;-)

Beitrag von bilaso 22.01.11 - 10:48 Uhr

oh das kenn ich. ich habe meine tochter auch ganz lange gestillt. bin ca. 1,76 groß und bin mit 63 kg in die ss gegangen. zum schluß habe ich 80 kg gewogen. nach einem halben jahr stillen wog ich ungelogen nur noch 54kg.

das stillen war für meinen körper nicht gut. ich wurde auch sehr schnell sauer. meine nerven haben das auch nicht mitgemacht.

jetzt bei meinem 2 kind,habe ich für mich entschlossen, nicht zu stillen. das kann ich körperlich einfach nicht mehr.

also wenn du dich nicht mehr wohl/gut fühlst,dann still ab. flaschennahrung ist auch gut. lass dir auch nichts einreden, wie z.b. muttermilch ist aber viellllllllllllllll besser und so.

du musst auch an dich denken!!!!

Beitrag von sarah05 22.01.11 - 13:39 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort.
Liebe Grüsse

Beitrag von danny1878 22.01.11 - 14:15 Uhr

Hallo!
Ist bei mir auch so! Meine Lütte ist 13 Wochen und ich wiege noch 54 kg. Bin mit 56 kg in die SS gestartet, wog am Ende fast 70 kg...Alle beneiden mich, weil ich sooo schön dünn bin. Ich hätte gerne was an Kilos behalten.

Abstillen will ich darum aber nicht. Solange es mir einigermassen gut geht...bin schon immer ein Hungerhaken gewesen.

Wenn du dich schwach und ausgelaugt fühlst und nicht mehr magst, dann still ab. Allerdings würde ich auf Nummer sicher gehen und vorsichtshalber mal die Schilddrüse kontrollieren lassen. Meine spielte nach meinem Sohn auch ne Zeit verrückt...

#winke

Beitrag von sarah05 23.01.11 - 14:15 Uhr

Danke für deine Antwort.
Ich werde mir morgen einen Termin beim Arzt holen und das kontrollieren lassen.

Beitrag von woodgo 22.01.11 - 15:01 Uhr

Hallo,

mir ging es damals auch so und ich bekam es dann langsam mit der Angst zu tun. Aber der Arzt meinte immer, es ist alles in Ordnung. Heute, fast 7 Jahre später wiege ich wieder meine 52 bis 53 kg. Am Meisten hat bei mir im Übrigen auch die Nachtstillerei gezerrt, meine Tochter kam bis zu 5 mal in der Nacht#schwitz Als das vorbei war, ging es bei mir bergauf;-)

LG

Beitrag von sarah05 23.01.11 - 14:14 Uhr

Da bin ich ja beruhigt,vielen Dank :-D

Beitrag von steffi0413 22.01.11 - 18:51 Uhr

Hallo Sarah,

Stillen ist keinesfalls eine extreme, übertriebene Belastung für den Körper. Denk nur nach! Rein biologisch gesehen, wurden Frauen für schwanger werden und stillen "erfunden". ;-)

Das ist aber klar, dass eine stillende Mutter 500-600 Mehrkalorien pro Tag benötigt.

Wenn Du diese zu Dir nimmst und trotzdem weiter abnehmen würdest, würde ich mind. Eisen-, Hemoglobin-, Hematokritwerte bzw. Schilddrüsenhormone abchecken lassen.

Die können das Problem verursachen, Stillen eher unwahrscheinlich.

LG
Steffi

Beitrag von sarah05 23.01.11 - 14:13 Uhr

Danke für deine Antwort.

Beitrag von zwillinge2005 22.01.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

"Ich versuche schon viel zu essen,mehr kann ich auch nicht tun oder? "

Da Du schreibst, bereits in der Vergangenheit Esstörungen gehabt zu haben solltest Du schnellstmöglich Deinen Hausarzt oder Psychiater aufsuchen!

Stillen ist ein Mehrbedarf von ca. 300 kcal/Tag d.h. 2 Schb. Brot mit Butter und Käse (z.Bsp).

Wenn Du so stark abnimmst spricht das eher für eine zu geringe Kalorienaufnahme. Also iss und lass Dich behandeln.

LG, Andrea

Beitrag von sarah05 23.01.11 - 14:12 Uhr

Was soll ich denn beim Psychater?!
Das ist mittlerweile 10 Jahre her und ich habe keinerlei Probleme mehr damit...
Du hast wohl nicht richtig gelesen :-p

Beitrag von evalotta73 23.01.11 - 12:54 Uhr

Hallo Sarah,

ich bin mit 53 kg in die SS gestartet habe zum Schluss 76 kg gewogen und bin nun mit 10 Monaten bei 50 kg gelandet. Auch ich habe "normal" gegessen und trotzdem habe ich weiter abgenommen und mich auch ziemlich ausgelaugt gefühlt. Zudem hat sich mein Kleiner geweigert, Brei zu essen. Erst seit wir das mit dem Brei lassen und er Familienkost bekommt geht es uns allen wieder richtig gut. Ich stille jetzt noch 3x am Tag (bzw. Nacht).

Eine Freudin meiner Mutter ist Ärztin und meinte, dass in so einer Situation viele Faktoren neben dem Stillen Appetit und Gewicht beeinträchtigen: unruhige Nächte, unruhige Mahlzeiten, Baby tragen, ständige Aufmerksamkeit etc. Außerdem seien Mütter halt auch verschieden, so wie jedes gestillte Baby unterschiedlich zunimmt, nimmt jede stillende Mama unterschiedlich ab. Der theoretische Mehrbedarf passt nicht für jede Frau.

Ich habe also meine Blutwerte vorsichtshalber prüfen lassen- da war alles o.k. und das hat mich gleich beruhigt.

LG evalotta

Beitrag von sarah05 23.01.11 - 14:11 Uhr

Vielen lieben Dank für deine Antwort :-D
Liebe Grüsse

Beitrag von anom83 23.01.11 - 14:47 Uhr

Hallo,

also bei mir war das auch so. Ich hatte vor der SS ca 77kg und habe 3 Monate nach der Geburt ca 10kg weniger als vor der SS gewogen.

Leider nimmt man die Kilos später auch wieder zu. Naja, beim Ausgangsgewicht bin ich zum Glück noch nicht wieder angekommen.

LG Mona mit Niklas (19 Monate)

Beitrag von sarah05 23.01.11 - 19:20 Uhr

Dankr für deine Antwort.
Ein bisschen zunehmen möchte ich schon ;-)

Beitrag von jackie-33 23.01.11 - 19:01 Uhr

hi,

hab anfangs auch sehr abgenommen, später hats dann aber einen stop gemacht mit gewichtsverlust. ich esse einfach sehr viel #mampf

lg
jackie und marc 13 monate (will meinen kleinen noch lange stillen #verliebt)

Beitrag von sarah05 23.01.11 - 19:20 Uhr

Ich versuche auch schon mehr zu essen,aber viel mehr passt einfach ncht rein ;-)