Arzt vermutet Endometriose

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Beitrag von mrs-bond 17.02.11 - 21:49 Uhr

Hi,
waren heut zum ersen Mal in einer Kiwupraxis. War erst mal nur ein Gespräch.

Mein Hauptanliegen war, dass ich trotz Utrogest immer noch leichte SBs in der 2. ZH habe, obwohl mein Progesteronwert dann total passt.
Also: Die SBs können nichts mit dem Progesteron zu tun haben.

Jetzt hat der Arzt gemeint, dass meine Blutungen auch von Endometriose kommen könnten. Das soll nun geklärt werden. Er hat mich auch gefragt, ob ich Bauchschmerzen nach dem Eisprung bis zur Mens habe. Ja, habe ich. Manchmal richtig heftig! (Aber nur, wenn ich das Utrogest nicht nehme.)

Jetzt bin ich natürlich total niedergeschlagen.
Endometriose ist ja wohl das Schlimmste, was man haben kann, wenn man Kinder möchte, oder?

Kennt sich irgendjemand damit aus???

Beitrag von majleen 17.02.11 - 21:54 Uhr

#liebdrueck

Ich glaube nicht, dass Endometriose das schlimmste ist. Es gibt schlimmeres. Z.B. Keine Spermien.
Ich habe nur wenig Endometriose gehabt, die bei der BS entfernt wurde. Allerdings meint mein Doc in der KiWuPraxis, dass die Endometriose bei uns ein groesseres Problem ist.

Wir werden nach der negativen IUI im Spontanzyklus eine ICSI im Spontanzyklus machen.

Viel Glück #klee

Beitrag von verena8 17.02.11 - 22:09 Uhr

Oh man - dein Beitrag schockt mich voll. Zu mir hat man lediglich gesagt, dass Frauen, die Endo haben, sich lediglich ein wenig "schwerer tun", schwanger zu werden.
Aber nicht, dass es solche großen Probleme sind.
Ich nehme übrigens auch Utro. Ich habe immer SB, aber nur, seit ich es nehme, vorher nie oder selten!
:-(
Versuchen es übrigens schon über 3 Jahre!

Beitrag von bosanka34 18.02.11 - 16:39 Uhr

hallo ,
was ist SB
lieben dank

Beitrag von madigaa 17.02.11 - 22:17 Uhr

Hey Mädels,
ja als ich das erste mal gehört habe, dass ich ein bisschen Endo haben soll, war ich auch total niedergeschlagen, das ist 2 Jahre her. Inzwischen hat sich rausgestellt, dass es Endo IV ist, aber nichts ist unmöglich!!!
Wir kämpfen weiter für unseren Wunsch, ich hab viel gelernt über diese Krankheit und bin im Moment die fiesen Schmerzen los :-D#huepf
Ach ja, und was sagte der Endo-Spezialist auf liebenswürdige Art, ich solle mal nicht rumheulen, wir wissen jetzt wo die Schmerzen herkommen und es ist nichts bösartiges...ja Recht hat er.;-)
Es gibt hier auch einen Endo-Club, in dem es auch ss hagelt ;-)

Also, nur Mut!!!
lg madigaa

Beitrag von shiningstar 18.02.11 - 06:47 Uhr

Also, ich finde es etwas übertrieben, zu schreiben, Endometriose wäre das schlimmste was man haben kann, wenn man Kinder möchte. Da gibt es weitaus schlimmeres, wenn der Mann z.B. keine Spermien oder die Frau keine Eizellen hat oder oder oder.

Ich habe Endo III. Grades und bin jetzt in der 30. SSW... Alles ist möglich -wichtig ist nur, dass die Endo gut behandelt wird.

Und eine Endo lässt sich nur über eine Bauchspiegelung feststellen, bis dahin würde ich mich nicht so verrückt machen!

Es gibt bei Urbia einen Endo-Club, schau da doch mal vorbei wenn sich die Diagnose bestätigen sollte.

Beitrag von emmy06 18.02.11 - 07:36 Uhr

hallo,

endo behindert sicherlich den kinderwunsch in die tat umzusetzen, aber ist nicht das ende...

ich hatte sehr starke endo vor meinen 2 söhnen. ich war eingestuft in grad 3-4, hatte op`s und hormonbehandlungen hinter mir - nichts brachte aber etwas hinsichtlich schwangerschaft.

erst als ich damit abschloß, nichts mehr tat, wurde ich schwanger. der große ist nun 3 jahre. dann hatte ich eine elss, dann eine fg und unser mini, der sich dann ankündigte ist nun 5 monate jung.

die endo ist bei mir seit der ersten schwangerschaft nicht wiedergekommen.



lg und alles gute

Beitrag von sunni1108 18.02.11 - 08:59 Uhr

Ich habe auch Endometriose. Wurde im Oktober in Berlin bei Dr. Ulrich im Martin Luther Krankenhaus operiert - was ich nur empfehlen kann. Von der Beratung, das Ärzteteam über die Betreuung bis zur Entlassung (ich war da 5 Wochen) einfach perfekt!

Nach der OP meinte er sogar, dass die Chancen jetzt sogar größer sind, weil alles "saniert" wurde...

Endometriose kann zur unfruchtbarkeit beitragen, aber es ist behandelbar und ich habe in der anschließenden Reha viele kennengelernt, die jetzt Kinder haben und trotzdem immer mal wieder an Endo operiert werden.

Die Schmerzen sind schlimm, das stimmt - aber die sind nach der OP auch (oftmals) weg oder weniger sodass die Lebensqualität erheblich steigt.

Kein Grund den Kopf hängen zu lassen!