Wer hat sich bewusst gegen das Stillen entschieden?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von funkeline1976 21.03.11 - 22:43 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

mich interessiert: hat sich jemand von euch bewusst gegen das Stillen entschieden und wenn ja, warum?

Ich habe gar kein Verlangen danach zu stillen, hatte ich noch nie und auch jetzt in der SS ist der Wunsch nicht aufgekommen. Er genau das Gegenteil!!!

Ich bin gespannt auf eure Antworten

Lg

funkeline

Beitrag von mutschki 21.03.11 - 22:56 Uhr

huhu

hab heute schon mal auf eine ähnliche frage geantwortet,um nicht nochmal so viel schreiben zu müssen,kopier ichs einfach mal hier rein ok? :-)

"
mir ging es damals auch so beim 2ten,den ersten hatte ich nicht gestillt.
beim 2ten wollte ich es unbedingt.aber ich hatte die ersten 2 wochen auch tierisch schmerzen gehabt,da hab ich schon übers abstillen nachgedacht...hab es aber knapp 6 wochen durchgehalten aber dann wollte ich einfach nicht mehr. ich fühlte mich auch eingeengt,genervt,hatte für nichts zeit,hab mit dem grossen nur noch gemeckert etc,als ich dem kleinen dann die flasche gab war ich richtig erleichtert,ja man kann sagen glücklich.mir ging es gut und ich fand auch dem kleinen.denn zusäzlich hatte der kleine immer viel bauchweh,hat nachts schlecht geschlafen....mit der flasche wurde es schnell besser.vielleicht hat er es auch einfach gemerkt das ich mich mit dem stillen nicht 100 & wohl fühlte.
irgenwo fand ich stillen aber auch total schön,mein kind ernähren zu können,immer bereit zu haben,ihm das beste geben.
aber so war es einfach das richtige für uns beide.
beim 3ten war für mich erst klar,stillen,nein danke.dann mit der zeit wollte ich es doch nochmal versuchen,bzw hab ich immer wieder drüber nach gedacht und mir schon stillbhs gekauft...doch 3 wochen vor der geburt hab ich mich mit meinem mann unterhalten da ich einfach so unsicher war,er meinte dann,das ich nicht stillen muss,soll ihm doch die flasche geben,so hängt bei 3 kindern nicht alles alleine an mir und ich soll mich nicht dazu gedrängt fühlen.
und was soll ich sagen,es war richtig so.uns gehts allen gut mit der flasche und ich bereue es nicht.
"

also hab ich schon drüber nachgedacht,aber ein richtiges verlangen.
beim ersten hab ich es gar nicht in betracht gezogen,damals konnte ich mir nie vorstellen mal zu stillen.
beim 2ten wollte ich es gerne,aber wie du oben gelesen hast,fühlte ich mich nie 100 % wohl .
beim 3ten überlegt,dagegen entschieden und es war gut so.

lg carolin

Beitrag von roxy262 21.03.11 - 23:00 Uhr

huhu

also ich hatte mich nicht von vornherein gegen das stillen entschieden...

ich habe es erstmal versucht, nach 3 wochen harten kämpfen und einer brustentzündung danach war ich froh das es endlich vorbei war!

von anfang an hatte es nicht richtig geklappt, erst war romy zu faul zum trinken an der brust. da musste ich dann aller 3h abpumpen, das 2 wochen lang, also jede nacht wecker stellen - halbe stunde abpumpen - halbe stunde füttern - windeln wechseln - eine stunde schlafen (bis man danach wieder in den schlaf kommt dauert es ja) - und dann das ganze wieder von vorn. ich muss sagen das hat echt geschlaucht... dann hat es endlich halbwegs geklappt, aber nur mit stillhütchen, was anderes wollte sie nicht

dann hatte ich die brustentzündung bds., 3 tage lang 40° fieber - ich war einfach nur am boden, total fertig.. meine brustwarzen waren richtig offen, also keine kleine risse oder sowas sondern alles blutig, die milch kam sogar rot! da musste ich dann zufüttern und ich muss sagen ich war sowas von froh drüber!

habe auch danach nicht wieder angefangen, obwohl ich es gekonnt hätte!
für mich war es eine erleichterung und ein enormer druck fiel von mir ab!

ich bin dann bei der flasche geblieben und bin eine glückliche und zufriedene mutti mit einem zufriedenem kind!

ich empfand es immer als unangenehm, hatte keine wirkliche freude am stillen (was wohl auch an meinem problemen lag).
ich finde es für uns zwei einfach entspannter, sie bekommt von mir genauso viel nähe und zuneigung als wenn ich stillen würde!

beim nächsten kind werde ich es nicht nochmal probieren, ich glaub ich bin einfach dafür nicht gemacht und ich finde das auch nicht schlimm! aber ich finde es auch gut probiert zu haben, denn nur so kann man sich wirklich auch ein urteil über beide seiten bilden!

lg

Beitrag von ddchen 22.03.11 - 09:02 Uhr

Ich habe bei meinen ersten beiden Kindern versucht zu Stillen.

Ich habe mich nie wohl gefühlt dabei, jedesmal wenns um anlegen ging habe ich mich total verkrampft, nach einigen Wochen hatte ich dann bei meiner grossen abgestillt.

Ich habs dann nochmal bei meiner 2. Versucht, ich hatte mehrmals Milchstaus bis hin zu richtig heftigen Brustentzündungen wo ich dann auch zum schluss mit im Krankenhaus gelandet bin, und abstillen sollte.

Beim 3. hatte ich dann ehrlich gesagt keine nerven mehr dazu es nochmal zu versuchen.

Somit wurde mein 3. und meine kleine jetzt von anfang an mit der Flasche gefüttert und ich habe ehrlich gesagt auch kein schlechtes Gewissen deswegen


LG