Einschlafstillen abgewöhnen - aber wie?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von apj 14.04.11 - 10:05 Uhr

Guten Morgen zusammen,
weiß grad nicht so recht, ob ich im Still- oder im Schlafforum schreiben soll.
Es geht um Folgendes:
Meine Tochter 7 1/2 Monate wird von mir abends (und mittags) immer in den Schlaf gestillt. Ich weiß - hätt ich ihr besser gar nicht angewöhnen sollen, aber jetzt ist es zu spät. Linnéa hat von Anfang an super geschlafen, inzwischen von 20 Uhr bis 7 Uhr ohne Unterbrechung - ich kann mich also eigentlich nicht beklagen.
Trotzdem fänd ichs ganz schön, wenn wir sie ohne Stillen (aber auch ohne Schreienlassen) ins Bett bekämen.
Ich muss dazu sagen: Meine Tochter verweigert Flaschenmilch (egal ob Pre, 1er oder 2er) total, Abpumpen funktioniert nicht und den Nucki will sie nicht.
HILFE! Hat jemand gut Tipps oder einen guten Buchtipp?
Danke und Gruß, Alex.

Beitrag von mel.w. 14.04.11 - 10:16 Uhr

willst du denn abstillen?

Beitrag von muehlie 14.04.11 - 10:25 Uhr

Zunächst einmal, sowas hier:

"Ich weiß - hätt ich ihr besser gar nicht angewöhnen sollen, aber jetzt ist es zu spät."

ist Quatsch. :-) Du hast dir überhaupt nichts vorzuwerfen. Ein Kind in den Schlaf zu stillen ist ganz natürlich, das machen sehr viele Mütter so, weil es nun mal am unkompliziertesten ist.
Wenn doch eigentlich alles so super läuft, warum möchtest du jetzt mit dem Einschlafstillen aufhören? Es gibt sicherlich Alternativen, aber ganz ohne Tränen wird es wohl nicht funktionieren, weil die meisten Kinder in diesem Alter noch nicht bereit sind, auf das abendliche Stillen und Kuscheln zu verzichten.

Mein Sohn hat übrigens von sich aus mit ca. 13 Monaten auf das Einschlafstillen verzichtet, meine Tochter erst mit ca. 22 Monaten. Es gibt aber auch Kinder, die schon früher ganz alleine mit dem Einschlafstillen aufhören.

Beitrag von tineline22 14.04.11 - 19:22 Uhr

Du brauchst gar nichts abgewöhnen, denn Einschlafstillen ist keine schlechte Angewohnheit sondern ein natürliches Bedürfnis!

Ich hab auch lange überlegt wie wir das ändern können. Aber alle Versuche sind gescheitert. Irgendwann hab ich das dann halt akzeptiert. Wir haben 9 Monate voll gestillt. Mit elf Monaten fing sie an ohne Brust mittags einzuschlafen (auf dem Arm). Mit zwölf Monaten brauchte sie dann auch abends keine Brust mehr. In der Krippe schläft sie problemlos ohne alles im Bett ein. Und zu Hause mittlerweile auch.

Irgendwann ist es auch bei euch soweit. Also bloß nich stressen, auch wenn es manchmal anstrengend ist oder man denkt das ändert sich nie.

Alles Gute #blume

Beitrag von frau_e_aus_b 14.04.11 - 21:54 Uhr

Ich hab den natürlichen und (für mich stressfreisten) Weg gewählt -> abwarten und das Kind machen lassen.
Mit 19Monaten hatte er dann keine Lust mehr :-)
Ganz ohne Geweine, ohne dass ich mir hinter her vielleicht doch Vorwürfe gemacht hätte, es war für uns beide der richtige Weg

LG
Steffi

Beitrag von luckylike 14.04.11 - 22:08 Uhr

hallo

ich kann dich gut verstehen, ich war auch mal dort, ich stille imme rnoch aber habe das einschlafstillen abends abgewöhnt, einfach weil ich hoffte wenn sie alleine einschläft dann schläft sie vielleicht auch durch.

ich habe es einfach so gemacht das ich sie abends auf der bettkante noch gestillt habe, dann gemeinsam das licht ausgemacht und hingelgt ins eigenen bettchen, (beistellbett) ich habe mich dann ganz nah danebengelegt und sie beruhigt, aber sie hat ganz doll theater gemacht und furchtbar geschrien ( ohne wird es nicht gehen) ich habe einfach leise zschhhhhhhhhhhh gesummt usw und sie nur gestreichelt...

nach ein paar tagen ist sie ohne schrein eingeschlafen, aber durchschlafen tut sie bis heute nicht...
vg luckylike