Schmerzen 33. SSW! Was kann das sein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von duchovny 01.05.11 - 13:16 Uhr

Hallo,

kennt jemand von euch auch so einen Schmerz?

Ich weiss gar nicht wie ich den beschreiben soll! Vorwiegend beim Laufen oder beim Bewegen der Beine! Ich bin anatomisch nicht gut, es ist so die Leistengegend, Schamhaaransatz die Höhe und er ist permanent! Unterbauch auf jeden Fall! Wenn ich schlafe und mich drehen will und aus versehen die Beine etwas auseinander mache, könnte ich schreien! Wenn ich etwas länger liege, komme ich wegen dem Schmerz kaum hoch! Alles lagern ect. hilft nichts! Fühlt sich etwas an wie eine Zerrung, aber auch nicht die richtige Beschreibung! Das geht jetzt seit Fr. abend so! Mal so schmerzhaft, dass ich kaum laufen kann und heulen könnte, und mal "erträglich"!
Wer weiß Rat? Besser kann ich es nicht beschreiben!

GLG

Beitrag von elame 01.05.11 - 13:23 Uhr

Hallöchen,

ich hab das auch seit ca. 2 Wochen. Ich denke, dass das von den Bändern und dem Becken kommt, die sich langsam aber sicher auf die GEburt vorbereiten. Ich hab teilweise auch schon leichte Senkwehen, kann natürlich auch damit zusammenhängen. Ist aber wenn ich mich so umhöre normal ;-)

Liebe Grüße

Ela
34.SSW

Beitrag von tani83 01.05.11 - 13:26 Uhr

hab das jetzt auch schon seit ner Woche in Verbindung mit starkem Durchfall, weiß net ob das damit zusammenhängt?! War am di in der Klinik weil ich glaubte das es Wehen sind, durfte aber wieder heim , also es war keine Wehentätigkeit auf dem Ctg zu sehen, da war ich erstmal beruhigt.
Lieben Gruß Tanja 31+5#herzlich

Beitrag von derhimmelmusswarten 01.05.11 - 13:29 Uhr

Keine Ahnung,wie man das nennt. Aber ich hatte das auch um die SSW herum. Ist jetzt zum Ende hin wieder besser geworden.

Beitrag von tapsie70329 01.05.11 - 21:29 Uhr

hört sich für mich Symphysenlockerung an ,spreche unbedingt mit deinem FA oder Hebi drüber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Symphysenlockerung


Die Symphyse, die auch Schambeinfuge genannt wird, ist die vordere Verbindung des rechten und linken Beckenknochens. Sie befindet sich in der Mitte des Schambeins. An dieser Stelle sind die rechte und die linke Schambeinhälfte über eine aus Bändern bestehende Brücke miteinander verbunden.


Hormonelle Umstellungen und Druck führen zur Lockerung der Bänder der Symphyse
Durch das Wachstum des Kindes während der Schwangerschaft steigt unter anderem der Druck auf die Beckenknochen und damit auch auf die Symphyse. Durch die hormonellen Umstellungen während der Schwangerschaft wird außerdem das Bindegewebe des Körpers lockerer und dehnbarer. Das betrifft auch die Bänder, die die Schambeinfuge bilden. Diese Lockerung ist für die Schwangerschaft sinnvoll, weil so das Becken für den Durchtritt des Kindes während der Geburt dehnbarer wird. Die Symphyse wird etwa 3 mm breiter als im nichtschwangeren Zustand.


Schmerzen treten bei etwa 10 Prozent der Schwangeren auf


Allerdings können die hormonbedingte Lockerung und die druckbedingte Dehnung der Symphysenbänder auch Schmerzen in diesem Bereich verursachen. Die Schmerzen können auch in die Oberschenkel und rückwärtig in das Kreuzbein ausstrahlen und sind beim Stehen sowie beim Gehen besonders stark ausgeprägt. Bis zu 10 Prozent aller Schwangeren sind von derartigen Beschwerden betroffen. In seltenen Fällen (0,02 bis 0,3 Prozent der schwangeren Frauen) kommt es während der Geburt zu einer vollständigen Durchtrennung der Bänder (Symphysenriss bzw. Symphysenruptur).


Diagnostik


Die Diagnose einer Symphysenlockerung kann bereits anhand der geschilderten typischen Beschwerden und einer Tastuntersuchung der Symphyse gestellt werden. Eine Bestätigung durch eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung ist möglich, jedoch sollte letztere zum Schutz des Kindes vermieden werden.



In der Regel bildet sich die Symphysenlockerung nach der Entbindung von selbst zurück, normalerweise innerhalb von 6 Wochen bis 6 Monaten.


Therapie im Regelfall
Eine Therapie ist nicht erforderlich, kann bei ausgeprägten Beschwerden jedoch sinnvoll sein. In der Regel bringt das Tragen spezieller stützender Miederhosen bereits Erleichterung. Ergänzend ist das Einspritzen lokal wirksamer Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) in die Symphyse möglich, außerdem die Einnahme von Schmerzmitteln. Diese müssen vom Arzt verschrieben werden, da während der Schwangerschaft nur die Einnahme bestimmter Arzneimittel für das ungeborene Kind ungefährlich ist (vgl. "Medikamente während der Schwangerschaft").


Quelle:http://www.medizinfo.de/annasusanna/schwangerschaft/symphysenlockerung.shtml

Alles liebe
Steffi & Emma Et -48#huepf