Autoschaden / Wie läufts ab?

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Beitrag von natzedauster 02.05.11 - 09:33 Uhr

Morgen zusammen :-)

Habe mal eine Frage, kenne mich da gar nicht aus!

Und zwar wurde mein Auto letzte Woche von meiner Nachbarin beschädigt. Sie hat die Fahrertür auffliegen lassen, mein Nigelnagelneues Auto (20 Tage Jung) stand daneben :-(

Fazit: Kleine, ca 2-3cm kleine Delle in der Beifahrertür, Lack etwas angekratzt!

Habe es von meinem Fenster aus gesehen, bin natürlich sofort hin, sie darauf aufmerksam gemacht.

Ich bat Sie es ihrer Versicherung zu melden! Angeblich tat Sie das. Ihre Versicherung meinte aber (ohne Bilder ect.) das wäre ein Schaden von 20-30 Euro und Sie würde das nicht übernehmen sondern eher die HP ihrer kleinen Tochter ???#kratz...Sollte es doch bei einem "Beulendocktor" reparieren lassen, sie würde mir dann das Geld geben ??!!.Naja ich bin dann in meine Vertragswerkstatt um mal ein Auge darauf werfen zu lassen und siehe da, Beule kann rausgemacht werden, Lack muss aufpoliert werden--> Schaden 130-150 € !

Mein Problem liegt nun darin, dass ich das Auto morgens vorbeibringen soll und kann es am Nachmittag wieder abhohlen. Tja ich brauch aber ein Auto !!! Ich kann keinen Tag verzichten, wegen Arbeit, Schule und Kindergarten, welches alles nicht anders zu erreichen ist! #schock

Was mach ich denn jetzt? Wie gehe ich vor?

Vieleicht kann mir jemand helfen?

Beitrag von maboose 02.05.11 - 09:38 Uhr

huhu,
soweit ich weiß hast du anspruch auf ein leihwagen... zumindest war es bei meinen letzten schäden so (also...nicht MEINEN ...sondern die des autos... erm #schwitz ) sobald ich mein auto dort lassen musste (und es nicht nur eine kurze wartezeit war) habe ich ein mietwagen auf kosten der gegnerischen versicherung bekommen.

grüße
mab

Beitrag von natzedauster 02.05.11 - 09:57 Uhr

#danke

Beitrag von tauchmaus01 02.05.11 - 09:45 Uhr

Meine Tochter hat im letzten Jahr die Tür aufgemacht und die Tür den Nachbarwagens beschädigt.
Den Schaden hätte unsere Autohaftpflicht übernommen, da der Schaden aber nur bei 100 € lag, haben wir das selbst bezahlt um nicht hochgestuft zu werden.
Auf keinen Fall hätte das die Privathaftpflicht bezahlt, denn mein Kind war unter Aufsicht und unter 7 Jahren.
Ich würde darauf bestehen dass sie Dir die Daten ihrer Autohaftpflicht gibt und Du den Schaden meldest, so ist er erstmal offziell, was sie daraus macht ist dann ihre Sache. Ich habe das von mir aus bei dem Schaden den wir verursacht haben gemacht, also gleich Versicherung angerufen usw.

Für die Zeit der Reparatur steht Dir ein Leihwagen zu, den würde auch ihre Versicherung bezahlen.

Uns ist mal einer hinten reingefahren im Parkaus, für die 3 Tage die unser Auto in der Werkstatte war, bekam ich eine Leihwagen, alles bezahlt von der gegnerischen Versicherung.

Mona

Beitrag von natzedauster 02.05.11 - 09:56 Uhr

Danke für die Antwort :-)

Muss ich das mit ihrer versicherung klären?

lg

Beitrag von tauchmaus01 02.05.11 - 10:04 Uhr

Ja, Du brauchst ihre Versicherungsdaten und rufst dann da erstmal an. Den Rest erklären die Dir.
Den Kostenvoranschlag der Autowerkstatt mußt Du aber erst einreichen soweit ich weiß. Also nicht erst machen lassen sondern erstmal alles klären, so hab ich es gemacht. Ein kleiner Kratzer kann auch ein paar Tage warten.



OB sie die Kosten dann selber trägt oder nicht ist dann ihr Ding.

Mona

Beitrag von vwpassat 02.05.11 - 10:42 Uhr

Da sie sich offenbar unkooperativ verhält, würde ich so vorgehen:

1. Kennzeichen notieren

2. Zentralruf der Autoversicherer anrufen: 0180 - 25026 - Kennzeichen angeben - Du wirst dann von da aus direkt zur betreffenden Versicherung durchgestellt

3. Dort den Schaden als Geschädigter melden. Da der Schaden sehr gering ist, braucht kein Gutachter kommen.

Die Versicherung wird Dir dann alles weitere per Mail/Fax/Brief zukommen lassen. Dann kannst Du in der Werkstatt Deines Vertrauens reparieren lassen. Für die Dauer des Werkstattaufenthaltes steht Dir selbstverständlich ein Mietwagen zu.

Beitrag von juhu19981 02.05.11 - 10:54 Uhr

Danke !!

Beitrag von juhu19981 02.05.11 - 11:15 Uhr

Zu schnell versendet. Danke , über diese Nummer haben mein Mann und ich und letztens noch unterhalten!

Beitrag von vwpassat 02.05.11 - 13:43 Uhr

Gern geschehen.

Beitrag von manavgat 02.05.11 - 13:27 Uhr

Übergib die Sache einer Anwältin und gut ist. Die Kosten muss die Versicherung ebenfalls übernehmen. Und zwar die Autohaftpflicht.

Gruß

Manavgat

Beitrag von vwpassat 02.05.11 - 13:44 Uhr

Kann man auch machen.


Bei der Lapalie aber würd ich das so mit der gegnerischen Versicherung klären.

Ist ja auch nicht polizeilich gemeldet.

Beitrag von bezzi 02.05.11 - 15:06 Uhr

Wegen EUR 150,- und ohne die Versicherung vorher angerufen, zu haben zu einem Anwalt zu rennen, finde ich persönlich sehr übertrieben. Als Geschädigter hat man auch die Pflicht, nicht UNNÖTIG Kosten zu verursachen.
Wenn das alles reibungslos läuft, die Versicherung auch so sofort zahlt, wovon wir erst mal ausgehen sollten, dann ist ein Anwalt mehr als flüssig.

Bei höheren Schäden oder wenn die Versicherung zickt, ist ein Anwalt natürlich erste Wahl.

Beitrag von manavgat 02.05.11 - 15:26 Uhr

Ihre Versicherung meinte aber (ohne Bilder ect.) das wäre ein Schaden von 20-30 Euro und Sie würde das nicht übernehmen sondern eher die HP ihrer kleinen Tochter ???


und das heißt nicht, dass die Versicherung Zicken macht?


Gruß

Manavgat

Beitrag von bezzi 02.05.11 - 19:55 Uhr

Das hat die Geschädigte gesagt. Ob diese Aussage wirklich von der Versicherung kommt, wage ich zu bezweifeln.

Beitrag von .roter.kussmund 02.05.11 - 19:33 Uhr

uns ist im märz jemand mit dem einkaufswagen in die beifahrertür geknallt... resultat.. eine schöne scharfkantige ecke ins blech. lt. gutachten (20€) belaufen sich die reparaturkosten auf bald 800€. momentan haben wir den auszufüllenden bericht hier liegen... gutachten und fotos hat die versicherung bereits erhalten.

Beitrag von parzifal 03.05.11 - 09:21 Uhr

Du hast ein Gutachten für EUR 20,-- bekommen? Das kann nicht sein. Das kosten ja bereits mind. die Fotos.

Oder meinst Du einen Kostenvoranschlag der Werkstatt?

Beitrag von .roter.kussmund 03.05.11 - 09:54 Uhr

oh gott.. natürlich einen "Kostenvoranschlag" für die reparatur. entschuldigung. #klatsch :-)

Beitrag von netthex 02.05.11 - 22:19 Uhr

ganz einfach

zum Vertraghändler alles abtreten
die kümmern sich

Beitrag von parzifal 03.05.11 - 09:30 Uhr

Die Versicherung hat tatsächlich gesagt, dass würde nur 20-30 EUR kosten? Und das ohne den Schaden gesehen zu haben? Das wäre mehr als ungewöhlich?

Warum sollte das auch die HP der kleinen Tochter übernehmen? Laut Sachverhalt hat doch die Mutter den Schaden verursacht?

Es gibt zwar Fälle in denen man die private Haftpflicht für solche Schäden einschalten kann. Da die Mutter aber sowohl Fahrerin als auch Verursacherin des Schadens war steht dies auch nicht zur Diskussion.

Du solltest den Schaden nochmal schriftlich bei der Kfz-Versicherung anmelden und um Anerkennung der Haftung auffordern.

Irgendetwas ist dort nämlich schief gelaufen.

Dies geht auch über einen Anwalt dessen Kosten letztlich erstattet werden müssen.

Beitrag von bezzi 03.05.11 - 10:02 Uhr

Ich bin sicher, die Unfallverursacherin hat darüber noch kein Wort mit ihrer Versicherung gewechselt.